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Thema: Monsanto - das Böse hat einen Namen
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Sternchen
    
Usernummer # 2102
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monsanto rockt!
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001
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rave-dave
      
Usernummer # 2121
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Nette Firma, das...
Aus: Schwabing-Bronx | Registriert: Mar 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: rave-dave: Nette Firma,
yo...die haben bestimmt besonders gut Motivierte Call-Center-Agents
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Sternchen
    
Usernummer # 2102
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ach. für paar rupien gehen die kinder doch für jeden grinsend ans telefon
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001
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FunkyAndy
     
Usernummer # 1493
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Naja, in China klonen sie ja schon Menschen und wir in der westlichen Welt diskutieren über Genveränderungen an Pflanzen.
Nationale Regelungen sind mittlerweile im Grunde doch nur noch nebensächlich. Es muss europa- oder optimalerweise weltweit etwas passiert.
Aus: Mond | Registriert: Dec 2000
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DerKleinePilot
Professioneller Partygänger
Usernummer # 2066
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und euch wunderts noch das es firmen gibt, die für profit über leichen gehen und es im kauf nehmen das sie mit ihren produkten der umwelt mehr schaden zu fügen als helfen?
monsanto ist doch nur die spitze des eisberges
Aus: Aes Ulunia | Registriert: Mar 2001
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Sternchen
    
Usernummer # 2102
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jap. solange das kapital herrscht wirds wohl so sein. "profit over people" eben.
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001
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Snig-a-Dig
 217cup 2oo4
Usernummer # 1521
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Trotzdem muss doch jedem hier klar sein, dass es langfristig nicht ohne grüne Gentechnik gehen wird. All die vermeintlichen Greenpeace Aktivisten und Naturliebhaber, die gegen Genfood sturmlaufen sind meiner Meinung viel zu kurzsichtig. Zum Beispiel würde doch ein komplettes Verbot von Genfood den Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen immens erhöhen...und das würde dann u.a. zu verstärkter Abholzung des Regenwalds führen. etc.pp.
Aus: San Diego, USA | Registriert: Dec 2000
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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Dazu gibts ein interessantes Buch in dem es um die Machenschaften internationaler Großkonzere geht. Unter anderem wird auch das Thema Monsanto behanelt. Das Buch ist zwar in seiner Sprache ehr für den Jugendichen Leser ausgelegt. Aber meiner Meinung nach, auch allemal Erwachsenen tauglich. Autor ist Hans Werner-Lobo und der titel nennt sich Uns gehört die Welt.
Laut Herrn Lobo, wären wir in der Lage, 12 Millarden Menschen auch ohne grüne Gentechnik zu ernähren.
Und, ich glaube er hat mit seiner These nicht ganz unrecht. Und ich würde mich beim besten willen nicht als Greenpeace Aktivisten bezeichnen.
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Monkey.vs.Robot: Laut Herrn Lobo, wären wir in der Lage, 12 Millarden Menschen auch ohne grüne Gentechnik zu ernähren.
Auf dem Papier vielleicht. Wenn wir aber weiter soviel Fleisch und andere tierische Produkte essen, mit Sicherheit nicht. Und wenn immer mehr Chinesen und Inder auch anfangen, täglich Fleisch zu sich zu nehmen, siehts ganz düster aus.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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Sternchen
    
Usernummer # 2102
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das tägliche fleisch essen ist doch ein luxusproblem. früher war das nur was besonderes für zwischendurch, und ist es in den meisten teilen der welt auch immernoch.
ich bin auch davon überzeugt, dass wenn man die welt sinnvoll nutzen würde, es keine hungersnöte geben bräuchte. es gibt rieeesige brach liegende flächen. allein in russland gibts gebiete so gross wie europa die fruchtbar sind und nicht genutzt werden. gabs auch mal einen bericht drüber auf arte. aber schon wieder vergessen wie die hiess.
aber solange wie profitgier über dem menschen steht wirds so bleiben. vorerst zumindest.
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001
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Albys
  
Usernummer # 19021
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Snig-a-Dig: Trotzdem muss doch jedem hier klar sein, dass es langfristig nicht ohne grüne Gentechnik gehen wird. All die vermeintlichen Greenpeace Aktivisten und Naturliebhaber, die gegen Genfood sturmlaufen sind meiner Meinung viel zu kurzsichtig. Zum Beispiel würde doch ein komplettes Verbot von Genfood den Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen immens erhöhen...und das würde dann u.a. zu verstärkter Abholzung des Regenwalds führen. etc.pp.
Glaub ich nicht, die alten Regenwaldböden sind nämlich schon lange unfruchtbar und funktionieren etwas anders. Die Nährstoffe zieht der Wald sich aus seinem eigenen Modder. Nimmst du den Wald weg, bleibt eine nutzlose rotsandige Wüste übrig und das gibts auch wo anders. Nene glaub ich nich, wer erzählt sowas denn?
Aus: Kiel | Registriert: Mar 2008
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FunkyAndy
     
Usernummer # 1493
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Snig-a-Dig: Trotzdem muss doch jedem hier klar sein, dass es langfristig nicht ohne grüne Gentechnik gehen wird. All die vermeintlichen Greenpeace Aktivisten und Naturliebhaber, die gegen Genfood sturmlaufen sind meiner Meinung viel zu kurzsichtig. Zum Beispiel würde doch ein komplettes Verbot von Genfood den Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen immens erhöhen...und das würde dann u.a. zu verstärkter Abholzung des Regenwalds führen. etc.pp.
Naja, zumindest müsste man dann so konsequent sein und auch auf die immense Medizinforschung (Medikamente, neue OP-Techniken, usw.) verzichten um quasi die Bevölkerungsvermehrung natürlich zu stoppen. Aber konsequente künstliche Verlängerung von Leben UND Verzicht auf künstliche Unterstützung bei Ernährung wird langfristig nicht funktionieren.
Aus: Mond | Registriert: Dec 2000
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Albys: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Snig-a-Dig: (...) Zum Beispiel würde doch ein komplettes Verbot von Genfood den Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen immens erhöhen...und das würde dann u.a. zu verstärkter Abholzung des Regenwalds führen. etc.pp.
Glaub ich nicht, die alten Regenwaldböden sind nämlich schon lange unfruchtbar und funktionieren etwas anders. Die Nährstoffe zieht der Wald sich aus seinem eigenen Modder. Nimmst du den Wald weg, bleibt eine nutzlose rotsandige Wüste übrig und das gibts auch wo anders. Nene glaub ich nich, wer erzählt sowas denn?
Das ist keine Glaubensfrage
"Durch den Anbau von Nutzpflanzen wie Soja geht im Amazonas in jeder Minute eine Fläche in der Größenordnung von zehn Fussballfeldern verloren."
http://www.greenpeace.at/3630.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456376,00.html
Dass der Urwaldboden kein sonderlich guter Nutzboden ist, stimmt natürlich schon.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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Sternchen
    
Usernummer # 2102
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wäre schön wenn genfood den bedarf an landwirtschaftlichen Flächen verringern würde, aber dem ist ja gar nicht so. genmais ist nicht kleiner oder effektiver als natürlicher mais.
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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Ich seh das ähnlich wie Sternchen. Während früher Fleisch etwas besonderes war, ist es mitlerweile zum selbstverständlichen Massenprodukt geworden.
In Brasilien werden riesige Agrarflächen zum Anbau von Soja verwendet was wiederum als Viehfutter gebraucht wird um unseren Hohen Fleischkonsum zu decken. Während die Menschen in Südamerika teilweise hunger leiden treffen wir uns in Europa übers internet um mal eben schnell eine Mc D Filiale aus Spaß an der Freude leer zu fressen. Was zumindest mich schon nachdenklich stimmt.
Und ich weiß nicht, ob es so toll ist in Zukunft die Saat für seine Lebensmittel von einem rücksichtslosen Konzern wie Monsanto zu bekommen.
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Monkey.vs.Robot: Ich seh das ähnlich wie Sternchen. Während früher Fleisch etwas besonderes war, ist es mitlerweile zum selbstverständlichen Massenprodukt geworden.
In Brasilien werden riesige Agrarflächen zum Anbau von Soja verwendet was wiederum als Viehfutter gebraucht wird um unseren Hohen Fleischkonsum zu decken. Während die Menschen in Südamerika teilweise hunger leiden treffen wir uns in Europa übers internet um mal eben schnell eine Mc D Filiale aus Spaß an der Freude leer zu fressen. Was zumindest mich schon nachdenklich stimmt.
Und ich weiß nicht, ob es so toll ist in Zukunft die Saat für seine Lebensmittel von einem rücksichtslosen Konzern wie Monsanto zu bekommen.
und nu? Schuhe, T-Shirts, Hosen sind auch zum Massenprodukt geworden. Dafür müssen kleine kinder 12h arbeiten?! Es sei denn du rennst im Kartoffelsack rum.
Das kann man mit fast allen Konsumgüter durchziehen. Diese Pseudomoral ist ein komisches Internet Phänomen. Meistens sind das dann auch die leute die mit nem Mercedes zum Biomarkt fahren und denken sie tun was gutes für die welt.
Das wir fleisch in massen essen können haben wir ca. 160.000 Jahre Evolution zu verdanken. Ein schlechtes gewissen habe ich dabei überhaupt nicht, dafür gibts noch ganz andere Baustellen in der welt.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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Ich würde meine Gurke gerne gegen einen Mercedes Eintauschen *gg*
Es geht ja nicht darum zu, Moralisieren sondern evtl. ein Bewußtsein zu schaffen, etwas vernünftiger mit den alltäglichen dingen des Lebens umzugehn.
Mit den Klamotten hast du sicher recht. Aber für Menschen die deine Kleidung herstellen sollten zumindest halbwegs Vernünftige Arbeitsbedingungen vorhanden sein. Und ich glaube, dass ist kein ding der unmöglichkeit.
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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sollte, ja. Aber ob ich nun Adidas, Nike oder sonstwas kaufe ist im warsten sinne des wortes Jacke wie Hose. Profitabel wollen alle sein, sogar Humana. Wie sich rausstellte beuten die ihre eigenen Mittarbeiter aus. (stand in irgendeiner ausgabe des Spiegels) UNICEF Veruntreut Spenden und zahlt Profisionen im fünfstelligen bereich.
Wenn es nicht mal Profesionelle Strukturen hinkriegen die Welt zu verbessern und nur an den Profit denken, was soll ich dann ausrichten?
Mir den ganzen Tag gedanken darüber zu machen was ich evtl. mit meinem Konsumverhalten anrichte geht mir auch auf den Sender, wann darf ich dann endlich anfangen zu "leben" ? Wenn man es genau nimmt darf ich mich nicht mehr bewegen und mein Gehalt monatlich komplett an "Brot für die Welt" spenden. Ob die Kohle dann da ankommt wo sie gebraucht wird ist wieder ne ganz andere sache.
Es ist leicht zu sagen "Fleisch essen ist ein Luxusproblem" und 10 min später macht man sich ne 200 liter Badewanne voll zum waschen, was das zehnfache an dem durchschnittlichen Wasserverbrauchs Afrikas ist. Die würden mir das sogar dankend abnehmen wenn ich reingepullert hab.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Babapapa
      
Usernummer # 135
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: LexyLex: was soll ich dann ausrichten?
Mir den ganzen Tag gedanken darüber zu machen was ich evtl. mit meinem Konsumverhalten anrichte geht mir auch auf den Sender, wann darf ich dann endlich anfangen zu "leben" ?
in welchem zusammenhang steht bei dir "konsumverhalten" mit "leben"? *g*
Aus: GE prägt | Registriert: Jan 2000
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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verfasst
naja...das ich bei Kaisers an die Fleischtheke gehen kann und mir ein ordentliches Schnitzel kaufe ohne dabei an den Regenwald denken zu müssen den ich damit grad vernichtet hab.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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verfasst
Ich hab beim Einkaufen auch kein Hungerndes Kind aus Afrika vor augen. Dennnoch schaun viele Konsumenten zb. auf den Preis, auf Kalorien ect..So eine große belastung dürfte es dann für den Konsumenten auch nicht sein ob das Produkt aus fairem Handel stammt...Auch wenn ihnen dabei 2 sekunden ihrer wertvoellen Lebensqualität verloren gehn.
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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verfasst
naja was ist fairer Handel? Fleisch kaufe ich generell an der Frische Theke, da kann ich nicht erkennen ob da irgendwas Fair gehandelt wurde. Bin ich Arbeitslos muss ich eh beim Discounter kaufen und kann mir über sowas keine Gedanken machen.
Das einzige was ich mache und auch drauf achte, ich kaufe immer nur Saison Obst. Erdbeeren muss ich im Winter nicht haben.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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verfasst
öm, zb. Fragen ob das Fleisch aus der Region kommt Artgerechte haltung pipapo..Wobei man bei den meisten Metzgern davon ausgehn kann, dass es aus der Region kommt.
Dem Arbeitslosen wird kein klar denkender Mensch einen Vorwurf machen, dass er sein Fleisch beim Discounter kauft.
Ich hör mich echt schon an wie ein Ökoaktivist *gg*
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Monkey.vs.Robot:
Dem Arbeitslosen wird kein klar denkender Mensch einen Vorwurf machen, dass er sein Fleisch beim Discounter kauft.
schonmal im SpiegelOnlineForum gewesen? Schonmal auf einer Veranstaltung der CSU oder der FDP gewesen? Schonmal Springers Hetzblätter gelesen? Scheint nicht so wenn du sowas in den Raum stellst...
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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verfasst
Hmm, Da ist der Vorwurf aber ehr an die Discounter zu richten als an den Arbeitslosen..
Zumindest sagt mir das mein Verstand
Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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Psychogewitter
   
Usernummer # 15688
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Naja Atomkraft ist auch grün und schont die Umwelt, es kommt drauf an was man draus macht.
Grundsätzlich wird jeder Konzern der Welt, ob er Shell, Nestle oder sowieso, heißt, fürn paar Prozent höhere Aktienkurse kleine Kinder anzünden. Die müssen das halt
Aus: München | Registriert: Nov 2005
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jason_ynx
     
Usernummer # 2636
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: CHoCi: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: psyCodEd: d.h. den papst sehen wir bald mit monsanto-trikotwerbung?!
http://www.welt.de/politik/ausland/article11310293/Papst-gibt-der-Gruenen-Gentechnik-seinen-Segen.html
seit wann ist Gentechnik "Grün" ? Das ansich ist schon ein absoluter Wiederspruch...
Ich weiß was Du meinst, aber in diesem Fall ist es die offizielle Bezeichnung von angewandter Gentechnik in der Agroindustrie. Es gibt noch, stark vereinfacht ausgedrückt, rote (Wirbeltiere etc. mit rotem Blut), weiße und graue (Mikroorganismen, die bei Umweltschäden, in Waschmittel etc. eingesetzt werden), blaue (Meerestiere etc.) und braune (Mikroorganismen zur Abwassereingung) Gentechnik.
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Psychogewitter: Naja Atomkraft ist auch grün und schont die Umwelt, es kommt drauf an was man draus macht.
Uranabbau in Niger: "Die Gesundheit von 80.000 Menschen ist gefährdet": http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,686633,00.html
Uranabbau: "Schmutzige Seite der Atomkraft" http://wissen.dradio.de/index.35.de.html?dram:article_id=5255
Dass Atomkraft so umweltschonend sei (weiteres Stichwort Emissionen, bei denen nicht die Emissionen im Abbau und Transport von Rohstoff und im Transport von Atommüll einberechnet werden) ist ein schon lange widerlegtes Propagandatool der Atomindustrielobby.
Aus: Mannheim | Registriert: May 2001
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psyCodEd
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Usernummer # 4608
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verfasst
ganz zu schweigen von dem "entsorgungsproblem". ich sag nur: Asse.
[edit: http://www.heise.de/tp/blogs/8/148979 | Die USA übten massiven Druck auf (eher: "für") Monsanto und Co. aus] [ 25.12.2010, 13:16: Beitrag editiert von: psyCodEd ]
Aus: detroit | Registriert: Dec 2001
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mantis
flp-User
Usernummer # 3606
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verfasst
Letzte Woche mal beim Demeter-Bauernhof eingekauft. Als Extrem-Alternative zu Aldi und Co.
Der Liter Roh-Milch liegt bei 90 Cent, das Ei bei 35 Cent. Beim Ei hab ich nicht wirklich einen Unterschied geschmeckt, die Milch war definitv besser. Naja und das Gefühl sowieso, der Hof war so wie man sich als Kind ein Bauernhof vorstellt.
Aus: . | Registriert: Aug 2001
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psyCodEd
.
Usernummer # 4608
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verfasst
die eier die wir hier immer beim bauern holen sind schon um längen besser als was es hier beim supermarkt so gibt - preis ist in etwa der gleiche. 20cent. seit jahren kommt mir nix anderes mehr auf den tisch. frage ist nur wie lange es noch hilft - wenn demnächst selbst die sozialistischsten hühner den imperialistendreck von monsanto fressen müssen. hrhrhrh
Aus: detroit | Registriert: Dec 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: mantis: Letzte Woche mal beim Demeter-Bauernhof eingekauft. Als Extrem-Alternative zu Aldi und Co.
Der Liter Roh-Milch liegt bei 90 Cent, das Ei bei 35 Cent. Beim Ei hab ich nicht wirklich einen Unterschied geschmeckt, die Milch war definitv besser. Naja und das Gefühl sowieso, der Hof war so wie man sich als Kind ein Bauernhof vorstellt.
Aktuell läuft auf Phönix nachts die Wiederholung von 'Abenteuer Wissen', die auf wissenschaftlicher Basis Bio versus konventionell vergleichen, geschmacklich kann man nicht immer zwingend einen Unterschied feststellen, so die Dokumentation. Und Bauernhöfe auf Bio-Basis haben auch mit ihren Problemen zu kämpfen, die nicht unbedingt positiv für den Konsumenten sind, wenn es beispielsweise um die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Schimmelbildung geht. Grundsätzlich aber bedeutet Bio der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Umwelt und das ist für mich wirklich sehr essentiell und wichtig, auch wenn ich Mischkonsum aus Bio und konventionell mache - die Bequemlichkeit lässt leider grüßen. Demeter selbst ist schon sehr eigen, wenn man bedenkt, dass die Bauern hier auch etwa nach Mondphasen arbeiten müssen, was nicht wirklich unbedingt was mit 'Bio' zu tun hat, aber ich begrüße hier wiederum die wohl sehr strengen Kontrollinstanzen, zumal 'Bio' immer noch argwöhnisch betrachtet wird und eben nur die aussergewöhnlich strikten Kontrollen und Reglementierungen bei Verstoss den Gegenbeweis antreten können, dass Bio in den meisten Fällen auch wirklich Bio ist.
Es ist schön, dass diese Skandale zu Denken geben, wenngleich es für viele auch nur temporär ist, denn in ein paar Monaten wird wieder fleissig konventionelle Kost beim Discounter eingekauft, wenn alles vergessen und verblasst ist. So hart es klingt, aber man kann sich fast nur wünschen, dass öfters ekelhafte Skandale entdeckt werden und die Verbraucher endlich mal langfristig nachdenken, dass man Qualität nicht zum Cent-Preis bekommen kann. Denn darunter leiden nicht nur die Hersteller, auch die LowCost-Mitarbeiter der Discounter und Hersteller hängen in dieser perversen Kette, da auf allen Ebenen drastisch gespart werden muss.
Das Öko-Image von früher gibt es schon lange nicht mehr und das Sortiment im Bio-Bereich ist inzwischen riesig und große Bio-Märkte haben mitunter auch günstige Angebote, so dass rein das Argument 'das ist viel zu teuer' nicht mehr zählt, wenn man sich beispielsweise auch auf saisonale Produkte konzentriert, wie es eigentlich auch unser Organismus seit zehntausenden von Jahren gewöhnt ist. Fragwürdig ist dahingehend natürlich auch, warum man im tiefsten Winter Erdbeeren im Bio-Markt kaufen kann, die mit böser CO2-Bilanz von der anderen Seite der Welt importiert werden müssen - aber das liegt an den Anforderungen und Wünschen der Verbraucher und so lange die 'doof bleiben', ist Bio auch nicht immer perfekt.
Ich spendiere dir ein für deine Entscheidung und wünsche mir, dass du Bio konsequent, muss ja nicht immer für alles sein, auch in Zukunft für dich entdeckst.
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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