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Autor Thema: [Drum'n'Bass Epos] Ryoko, Fall and the Abstract Truth (Psynus & Pyrococcus Remix)
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Pyrococcus is back [jackbox] - mein projekt, das sich weniger (als Morgen Wurde) mental einschleicht, sondern direkter um die ecke kommt, beat-orientiert und gern auch mit pop-appeal. die erste hälfte ist trotzdem genau dieser transzendent-mentale einstieg, schwingt sich dann aber - vom geist in den körper - zu einem drum'n'bass-gewitter auf. Goldies meisterwerke "Timeless" und "Mother" haben da spuren hinterlassen - lange werke mit ambientem auftakt und späterem übergang zum dancefloor:

Alinovsky - Ryoko, Fall and the Abstract Truth (Psynus & Pyrococcus Remix)
https://soundcloud.com/coccus/alinovsky-ryoko-fall-and-the-abstract-truth-psynus-pyrococcus-remix

Psynus ist ein alter kumpel, der nach langem wieder ins musikmachen eingestiegen ist; hat in den '90ern live-acts auf dem Amiga 500 gespielt und wurzeln im '80er-hip hop und drum'n'bass - eine vorliebe für alles mit breakbeats, spritzig, gewandt und skill-gesegnet.

der tune kommt als teil einer obskuren compilation - das original besteht aus einem lo-fi-pianoloop und virtuellem gesang - dazu gibt es zahlreiche remixe (meist von japanern, trompeter Tetsuroh Konishi von meinen alben auch dabei), unser ding steht final vor dem outro:

https://stilll-off.bandcamp.com/album/ryoko-fall-and-the-abstract-truth

https://open.spotify.com/album/6VOezmH0dR9xZz5NvXdTGl

[anotheralien]

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Quinto

Usernummer # 1412

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Hmm.. bist Du dir sicher die finale Version hochgeladen zu haben? Denn da hätte ich ganz viele Kritkpunkte zum jetzigen Upload.
Abmischung:
- im Intro übersteuert da völlig unnötig der Bass
- der spätere Zusatzdrumloop ist nicht nur zu laut, der drückt auch die Mitten der Reese-Bassline weg

Inhaltlich:
- pompöses Intro, dass später thematisch keine Rolle mehr spielt. Wirkt wie ein DJ Mix, bei dem man Intro von Track A mit Track B mixt.

Technisch:
- die Reese-Bassline ist komplett statisch, wirkt irgendwie aufgesetzt, leblos, erzwungen. Als würde jemand sich das erste mal bei DnB versuchen
- Minibreaks: da setzt du dann und wann auf komische Stolperbeats, die den vorherigen Flow konterkarieren. Da geht jeder Tänzer sofort vom Floor, bestellt sich was an der Bar oder trifft sich auf dem Parkplatz.

Aber wie Eingangs geschrieben ist das wohl nicht die echte finale Version, die die vollmundige Beschreibung im EP rechtfertigt.

Aus: Rostock | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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danke für die auseinandersetzung, quinto [round]

"komische Stolperbeats" - du weißt offenbar nichts von jungle und drum'n'bass früher, denn wie sehr müsstest du dann erst die ständig hakenden stolperbeats all der klassiker abkanzeln?
www.youtube.com/watch?v=D-8BQnbIrkU

genauso wie demnach Goldies "Timeless" abzukanzeln wäre, weil im hauptteil nur sporadisch etwas an das pompöse intro erinnert, wie bei uns.
und im bass übersteuert da nichts.

das mit den mitten der Reese-bassline (ich mag ihre garstig-robotische spielweise hier sehr) mag während der 8 sekunden zwischen 4:47 und 4:55 dem mastering geschuldet sein, das da viel pegel unter kontrolle halten muss.
danach wird solange die extrabeats spielen das filter einfach weniger hochgezogen, das die mitten freilegt, und der bass länger legato gespielt.

das ist unsere erste fertige kollabo. sind natürlich guter dinge, uns nun nach dem startschuss weiter einzuspielen. [undweg] [2cool]

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Quinto

Usernummer # 1412

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Nö. Sorry für die Direktheit: das ist handwerklich wie technisch schlecht gemacht und Welten entfernt von damaligen Klassikern mit denen du dich hier schmücken möchtest. Argumente s.o.
Aus: Rostock | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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"komplett statisch" ist übrigens die Reese-bassline in den originalen, d.h. in Reese - Just Want Another Chance, im d&b-kontext in Alex Reece - Pulp Fiction oder Renegade - Terrorist... während bei uns wechselnde stakkato- und legato-spielweisen herrschen und es eben nicht nur ein starr durchlaufendes pattern gibt. diese originale wären also auch abzukanzeln?

wieso ist das stärkere stolpern in massig referenztracks okay, hier aber nicht? warum ist in "Timeless" der wechsel zwischen den parts okay, hier aber nicht?
das geht aus dem, was du dazu geschrieben hast, eben nicht hervor. es liegt nicht auf der hand, dass bei den anderen tunes diese eigenschaften auf einmal dienlich sind.

ich mag neben organischen übergängen auch das episodenhafte, siehe hier z.b. den epilog:
Science Teheran & Pyrococcus - Danseuse - https://soundcloud.com/scienceteheran/heri

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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die von quinto genannten punkte fallen für mich nicht so ins gewicht, insbesondere die statik der bassline empfinde ich nicht als ungewöhnlich - passt zu dem stil des tracks.
unterm strich ein flotter schieber, der durchaus lust auf weitere d&b-produktionen aus dem hause psynus/pyrococcus macht.

Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

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Also quinto zu unterstellen, er wüsste nichts von altem d'n'b ist lächerlich. [lach]

Ich finde den Track zwar nicht so schlecht wie er, muss ihm aber was seine Kritikpunkte angeht beipflichten.

Mir ist das zu Clean, zu statisch, zu steril vor allem.

Und hyp, mit den vergleichen die du da heran ziehst, tust du dir wahrlich keinen Gefallen. Eher schiesst du dir ein Eigentor. Dein erster d'n'b Track und du kommst mit Goldies timeless? Alter...
Egal in welchem spezifischen oder technischen Kontext du das Argument anführst - es wirkt in jedem Fall lächerlich.

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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danke, suckz [winke]

wenn man das beat-stolpern als problem anführt, dann kennt man entweder das genre nicht oder man will trollen. das solltest du wissen.
und klassiker dürfen nicht genannt werden als inspiration? ich vermisse einfach solchen episodenhaften aufbau.

für mich bringt der track dreierlei, was man wenig findet im genre:
- die episodenform, wobei die erste hälfte auch schon für sich stehen kann.
- die beats haben agilität und nicht die technoide standard-statik, die ab ende der '90er drum'n'bass dominiert.
- der bogen hin zum hymnischen uplift in der letzten mainpart-minute. übliche tracks des genres sind früh fertig mit dem aufbau und lassen dann laufen.

ist auch nicht der erste track.. früheres von mir mit drum'n'bass-bezug:
https://soundcloud.com/scienceteheran/heri
https://soundcloud.com/zweigstelle/morgen-wurde-sehen-konnte-zweig-pyrococcus-remix
https://soundcloud.com/coccus/dj-shadow-scale-it-back-pyrococcus-remix

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Monkey.vs.Robot

Usernummer # 2438

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Den Kritikpunkt, mit dem langen Intro kann ich etwas nachvollziehen. Wobei, die Vocals im zweiten Part wieder auftauchen, und eine Art Verbindung herstellen.

Ich finde, so arg stolpern die Beats gar nicht aber, da bin ich zu wenig drin im Thema.
Ansonsten, gefällt mir der Track sehr gut vor allem, den Bass und die Melodie finde ich gelungen [Smile]

Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001  |  IP: [logged]
Joix

Usernummer # 20577

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Hab mir vorher zur Einstimmung "Timeless" von Goldie angehört und gleich am Anfang schon Gänsehaut bekommen wenn die Streicher einsetzen.. dann auch keinerlei fühlbarer Bruch, wenn die Beats einsetzen, da die Streicher-Sounds in anderer Tonalität fortgesetzt werden.. ein wirklich zeitloses Meisterwerk! [love]

Zum Remix:
Schönes mystisch und orientalisch angehauchtes Intro, das hier aber tatsächlich in keinster Weise auf das nach dem Drop Folgende vorbereitet: Schon mit dem ersten Auftreten des männlichen Vocals bei der 3. Minute gepaart mit dem kurz davor einsetzenden Knistern stellt sich ein atmosphärischer Wechsel ein, der auch von einem anderen rein gemixten Track herrühren könnte (das Knistern verstärkt hier den Eindrucks eines weiteren Tracks auf Vinyl sogar noch).
Die Drums sind mir dann auch etwas zu sehr im Vordergrund gehalten, sowohl von der Lautstärke, als auch von ihrer räumlichen Positionierung her.. das ist mit den restlichen Sounds insgesamt eine komische Tiefenstaffelung, die auch nicht immer so ganz zusammenpassen mag.

Der Vergleich mit "Timeless" passt da also aus meiner Sicht auch nicht so gut, hier hätte man vielleicht lieber 2 Tracks draus machen sollen, statt die vielen für sich genommenen guten Sounds, Beats, Vocals und Ideen in einen Track zu pressen.

Aus: Mannheim | Registriert: Jun 2011  |  IP: [logged]
soulstar

Usernummer # 5668

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ja mei. hier bretterts in den beats.
keine ahnung was die diskussion soll... das ist für mich ein klasse tune der toll auf den zu erwartenden ausbruch hinarbeitet...holt mich ab und nimmt mich mit. negativer krtikpunt wäre bei mir nur die gesamtspieldauer...die könnte etwas länger sein nach dem langen intro... außerdem ist der track ganz schön laut, wenn die beats einsetzen fast schon etwas aufdringlich schreiend. auch auf die gefahr hin das tracks die leiser sind nicht so wahrgenommen werden ist das nicht mehr so mein fall wenn es einen so anspringt.

aber davon abgesehen ein super stück musik der klassischen breakbeat schule. daumen hoch!

Aus: marburg | Registriert: Apr 2002  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

 - verfasst      Profil von Hyp Nom   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
danke monkey, joix und mario fürs bedenkenswerte feedback! [asien]

@ Joix
ja, muss mich noch in das episodenhafte weiter reinfinden. das war jetzt mal wieder ein ansatz in der richtung.
mich interessiert das: tracks mit sprüngen und kehrtwenden, ohne den hörer rauszuwerfen.. wo man sich fragt: was ist denn da los? ..und doch wissen will, wie es weitergeht.

hier noch ein anderes kultiges brüchiges ding: DJ Shadow - Stem / Long Stem - www.youtube.com/watch?v=Ihr0y7ayGV0
geht ambient los, dann kommt aber eine maschinengewehr-drum rein und nach 3 1/2 minuten einfach eine pause. danach startet die orgel, auf die aber nicht aufgebaut wird, sondern sie wie einfach abgelöst durch was anderes. ein bisschen melodie aus dem ersten part weht rein, dann wird erst wieder viel später was aufgegriffen vom anfang. dazwischen wird die ganze zeit vorahnung auf einen twist genährt, was aber unaufgelöst bleibt.
von "Endtroducing..." - relativ dumpf klingend auf 'ner Akai MPC produziert und in diversen polls zu den besten alben der '90er und aller zeiten gewählt. ich weiß noch, wie wir es 1996 in einer listening-runde hörten und nur meinten: wie krass ist das denn, wie kommt man auf sowas?
https://en.wikipedia.org/wiki/Endtroducing.....

@ mario
hast auch recht.. waren bzgl. der länge erst mal happy, mit dem aufbau an den jetzigen punkt gekommen zu sein.
nächstes mal die schepperei 'nen halben schritt zu mäßigen wird in erwägung gezogen [Wink]

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
mwa
momentmusik
Usernummer # 21949

 - verfasst      Profil von mwa   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Ich hör jetzt den Track mal ohne den ganzen musikhistorischen Diskurs dahinter [Wink]

Formal finde ich so was immer spannend, einem Intro einen neuen, anderartigen Part, der dann richtig abgeht, folgen zu lassen.
Beim ersten Hören überrascht der Übergang etwas, dass - zuerst - kein Klang aus dem Intro übernommen wird. Was dann aber nachgeholt wird.
Find die Beats sehr fein und stolpern tut es ja an formal dafür prädestinierten Stellen.
Fazit: Feiner Track! Macht Laune auf mehr von dem Duo [abfahrt]

Aus: Berlin | Registriert: Mar 2019  |  IP: [logged]


 
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