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Thema: [jazz maelstrom] Sundew Session IV
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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[derzeit down] Sundew Session IV 78 min / 192 kps / 108 mb [derzeit down] cue-sheet (tracks anspringen mit winamp cue player plugin)
im namen des Sonnentaus, der fleischfressenden pflanze, die mit reizendem äußeren ins tückische innere lockt: nach der I (electronic), II (electronic mit jazz) und III (jazz mit electronic) nun die IV (jazz).
auf dem foto die überbleibsel einer performance von Salvador Dali zum trauma der geburt.
danke an nico fürs hosten!
http://de.youtube.com/watch?v=ISIPq-LtvJI (was zurückbleibt) [ 12.04.2009, 23:30: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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nabla
  
Usernummer # 17375
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Hmm, gefällt mir gut und ist genau das richtige für sonntag abends.
Der Anfang hat mich ein bisschen erschreckt, danach wirds aber viel zugänglicher und jetzt gegen mitte machts richtig spaß.
danke für die schöne musik
Aus: Göttingen | Registriert: Nov 2006
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dauerwellen
     
Usernummer # 4984
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wird sofort vereinnahmt.
Review folgt.
Aus: Ein | Registriert: Feb 2002
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kokabroka
   
Usernummer # 2839
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Hör ich mir heute nach Feierabend an!
Aus: Exil-Kreuzberger in FFM | Registriert: Jun 2001
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kokabroka
   
Usernummer # 2839
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Erst jetzt habe ich es geschafft, den Mix durchzuhören. Hier mein kurzes Review:
Selektion:
Ganz große Klasse. Neben einigen bekannten Stücken habe ich viele für mich unbekannte Perlen kennengerlernt. Jedes Stück ist für sich gut.
Aufbau/Dramaturgie:
Ein hektischer, irritierender Anfang mit Herrn G. Darauf folgt eine elektronische Nu-Jazz-Hymne mit Gänsehautpotenzial. Bis Tuesday Wonderland fügen sie die treibenden Stücke nahtlos ineinander. Im Mittelteil werden verschiedene Stile kurz und frisch angerissen, bis sich alles bei den Wollny-Kruse-Schäfer-Stücken summiert und wieder ins Arge steigert. Okay, dann wieder Dada-Punk-Laberimprovisationen von G., die die dunkle Seite des Mixes einleiten, das zum Ende hin zuckersüß aufgelöst wird.
Fazit:
Spitze! Danke für die gute Musik. Habe jetzt ein paar mehr Platten auf meiner Wantlist.
Aus: Exil-Kreuzberger in FFM | Registriert: Jun 2001
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kokabroka
   
Usernummer # 2839
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Kleiner Nachtrag:
Vielleicht wäre ein Stück mit Brass- oder Reed-Section bzw. -Soli ganz erfrischend gewesen. Aber Du hast sicherlich ganz bewusst den Fokus auf Keys, Bass und Drums gelegt...
Aus: Exil-Kreuzberger in FFM | Registriert: Jun 2001
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Klara F.
  
Usernummer # 18837
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irgendwann wird der andere mir entgegen kommen...geil!! review folgt..
Aus: radiert | Registriert: Jan 2008
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dauerwellen
     
Usernummer # 4984
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das ist schon etwas anspruchsvoll, ich meine nix für nebenbei. Bin mir jetzt nicht sicher ob ich alles nachvollziehen kann. Die ruhigen Passagen sind herrlich, brauche ich auch nach dem was davor kommt. Ich bin vielleicht etwas abgestumpft was anspruchsvolle Harmonien betrifft, muß nochmal in Ruhe reinhören.
Aus: Ein | Registriert: Feb 2002
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Suckz
 217cup 2oo4
Usernummer # 4884
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Ich werde noch was dazu schreiben, muss mich da erstmal reinhören, da ich mich mit der Art von Musik bis jetzt so gut wie gar nicht beschäftigt habe und ein vorschnelles Urteil nicht angemessen wäre. Erster Eindruck ist jedoch sehr positiv!
Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002
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Klara F.
  
Usernummer # 18837
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ich glaub..der mixx ist nicht meine welt..g* das einzigste was ich gut fand..das war der erste Track..hmmm..hat mich trotzdem mal interessiert was du so treibst..sooo long..
Aus: radiert | Registriert: Jan 2008
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vlan23
   
Usernummer # 9572
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Sehr schoen, auch fuer den Samstag abend tauglich. (zumindest im eiskalten Schottland mit elektrischem Heizer gemuetlich)
Wer ist Herr G? Kann jemand mal meine Buildungsluecke schliessen? *g*
Aus: Berlin | Registriert: Jun 2003
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Evil_Concussion
   
Usernummer # 6311
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alleine wegen dem cover wirds gezogen - lustig
Aus: Technoforum.de | Registriert: Jun 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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danke & bitte für alles!
nabla, so wie es sich für dich angefühlt hat, sollte es im besten fall sein.. inkl. dem fragezeichen, das das intro (zwei parallel laufende tracks) aufwirft. diesen ansatz wagt irgendwie kaum jemand: mit einem ausgefallenen titel zu beginn jede vorahnung, wie es weitergeht, ins leere laufen lassen, berechenbarkeit keinen halt geben. message: es geht auf einen trip, wie man ihn noch nicht hatte.
koka, (wie schon via PM beschnackt) der schwerpunkt sollte auf piano-trios liegen, für 'nen bläserpart muss noch konzentrat angereichert werden ,)
dauerwellen, ich sag mal so: wenn mir so ein mix vor jahren mal untergekommen wäre, hätte es mich schon früher verstärkt zum jazz gezogen.. von den jeweiligen alben sind das schon die allerzugänglichsten tracks, die hier verbraten sind, für groove und drive. auch keinerlei free jazz, alles tonal geerdet. vielleicht mal im auto versuchen, die derzeitige natur im umbruch ist auch ein gutes bild zur musik. herbststürme, abschied, bis gegen ende in der winternacht alles zur ruhe kommt.
vlan, Schottland ist jetzt bestimmt gerade richtig für den sound ,) Herr G. hat nichts mit Joseph zu tun, es handelt sich um http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_G#bbels (# durch oe ersetzen) in den 70ern gründer des "Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters".
suckz & evil, thx fürs einlassen (des klangbads)
klara, dich kriegen wir noch
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Suckz
 217cup 2oo4
Usernummer # 4884
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Fahre heute nacht in Urlaub nach Lanzarote auf ne einsame Finca - da wird das Ding noch ein paar Mal "durchgezogen"!
Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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für Lanzarote würde ich Vol. II empfehlen... eigentlich sind die I bis III eine hinführung zur jetzigen IV. katalysiert die sache vielleicht. wie auch immer - godspeed und 'ne spitzenzeit auf der insel!
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Suckz
 217cup 2oo4
Usernummer # 4884
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: für Lanzarote würde ich Vol. II empfehlen... eigentlich sind die I bis III eine hinführung zur jetzigen IV. katalysiert die sache vielleicht.
Sagt der Experte zum Einsteiger. Ist wie mit dem Wein, da brauchts Erfahrung um die Nuancen zu erkennen. Weswegen ich nicht glaube, daß es einen großen Unterschied machen würde, welche Vol. ich mitnehme. Ich hab ihn ja schon gehört und stellenweise passt das schon auf ne sonnige Insel - auch wenn du mich jetzt vielleicht für verrückt hälst.
Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002
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Werbetoazter
   
Usernummer # 5293
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Ich finds genial! Höre ich gerne, dankeschön!
Aus: Marburg | Registriert: Mar 2002
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Archer2000
    
Usernummer # 2345
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so, hat leider etwas gedauert, bis ich zeit und die passende Stimmung für den Mix hatte gefällt mir außerordentlich gut!
Aus: Postapocalyptic Wasteland | Registriert: Apr 2001
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Peeb

Usernummer # 11391
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Höre das Ding öfters morgens auf dem Weg über die Autobahn, welche meistens mit Stau verstopft ist. Da passt das ideal rein, mal was anderes als dieses umzumzumz und Radiogedudel geht sowieso gar näd
----> Geiles Set
Aus: deutschland | Registriert: Dec 2003
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chris
User
Usernummer # 6
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Wirklich sehr interessanter Mix, sagt mir - bis auf den Gitarren-Exkurs im letzten Viertel - sehr zu. Ungewöhnlich, schön strukturiert, schöne Songauswahl, interessantes und aussergewöhnliches Konzept.
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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dauerwellen
     
Usernummer # 4984
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: danke & bitte für alles!
nabla, so wie es sich für dich angefühlt hat, sollte es im besten fall sein.. inkl. dem fragezeichen, das das intro (zwei parallel laufende tracks) aufwirft. diesen ansatz wagt irgendwie kaum jemand: mit einem ausgefallenen titel zu beginn jede vorahnung, wie es weitergeht, ins leere laufen lassen, berechenbarkeit keinen halt geben. message: es geht auf einen trip, wie man ihn noch nicht hatte.
koka, (wie schon via PM beschnackt) der schwerpunkt sollte auf piano-trios liegen, für 'nen bläserpart muss noch konzentrat angereichert werden ,)
dauerwellen, ich sag mal so: wenn mir so ein mix vor jahren mal untergekommen wäre, hätte es mich schon früher verstärkt zum jazz gezogen.. von den jeweiligen alben sind das schon die allerzugänglichsten tracks, die hier verbraten sind, für groove und drive. auch keinerlei free jazz, alles tonal geerdet. vielleicht mal im auto versuchen, die derzeitige natur im umbruch ist auch ein gutes bild zur musik. herbststürme, abschied, bis gegen ende in der winternacht alles zur ruhe kommt.
vlan, Schottland ist jetzt bestimmt gerade richtig für den sound ,) Herr G. hat nichts mit Joseph zu tun, es handelt sich um http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_G#bbels (# durch oe ersetzen) in den 70ern gründer des "Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters".
suckz & evil, thx fürs einlassen (des klangbads)
klara, dich kriegen wir noch
habs heute mal im Büro laufen lassen. Im Büro sitzt ein Metallica Freak, ein Soulfan und ein 70iger Rockheini, ach ja und ich. Man merkt doch das die aus der "herkömmlichen Musik" echt verbohrt sind. Ist ja wie Arte oder DCTP kam dann als Kommentar.
Zum Mix, die Soundquali ist echt heftig, beim Play drücken im Auto ist mir fast die Birne weggeflogen. Also nach dem 2. Mal hören gefällt er mir schon ziemlich gut. Vor allem die nichtvorhersehbaren Überraschungsmomente machen die Session so interessant.
Gute Sachen muß man eben mehrmals hören bis sie sich einem erschließen.
Aus: Ein | Registriert: Feb 2002
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pre-amp tango
    
Usernummer # 10117
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danke fürs hervorholen, den hab ich mir ja noch gar nicht angetan. mal sehen, ob diesmal was für mich dabei ist
erster eindruck: von dem mix muss ich mir wohl nen edit machen - das erste stück ist ja wohl völliger quatsch. nun denn, geschmackssache. stücke 2 und 3 sind schön, e.s.t. hätten ihre instrumente gern mal stimmen können, beim fünften ist wieder alles in butter. weiteres dann vielleicht morgen, für heut reichts mir erst mal... [ 11.11.2008, 22:41: Beitrag editiert von: pre-amp tango ]
Aus: dem hohen Norden | Registriert: Jul 2003
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Hauchbär
NACHTschleife
Usernummer # 1281
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Ich zähle mich nicht unbedingt zu der Spezies Hörer, die irgendwelche Sachen in ein Werk hinein interpretiert oder versucht, herauszufinden, was mir der Künstler damit sagen möchte. Deshalb möchte ich dies hier auch nicht tun, sondern lediglich sagen, dass mir die "Sundew Session IV" - wie einigen anderen Hörern auch - sehr zusagt. Einziger Wermutstropfen ist für mich Nr.15. Für sich alleine stehend ist die sicherlich klasse, aber in meinem Verständnis vom Aufbau eines solchen Sets, wirkt sie wie ein Fremdkörper. Ansonsten gibt es absolut nichts zu meckern. Bitte mehr davon!
Aus: Geburt: Halle (Saale) | Jetzt: Öhringen | Registriert: Oct 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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danke toazter, archer, peeb, chris, dauerwellen, pre-amp, hauchbär!
@ pre-amp der anfang ist ein doppeldecker, da laufen parallel ein szenisches konzert (ich würde mal sagen, es gibt humorlosere akademiker als der urheber H.Go"bbels ) und ein trompetensolo von T.Kondo. (da auch bei Go"bbels trompeten vorkommen und beides harmoniert, lassen sich die beiden tracks im mix kaum auseinanderdividieren, wenn man sie nicht einzeln kennt.) das hörspiel geht später im mix nochmal weiter - wenn man den anfang rausschneidet, würde also ein stück zusammenhang verloren gehen.
dass das e.s.t. (esbjörn svensson trio, europas erfolgreichstes jazz trio (dessen leader dieses jahr verunglückte)) samt toningenieur und produzent im luxusstudio grundsätzliche dinge wie stimmung der instrumente nicht raffen, kann ich mir nicht so recht vorstellen ,) hört sich alles passend an für mich.
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Wirklich sehr interessanter Mix, sagt mir - bis auf den Gitarren-Exkurs im letzten Viertel - sehr zu. Ungewöhnlich, schön strukturiert, schöne Songauswahl, interessantes und aussergewöhnliches Konzept.
zur dieser metaljazz*-eruption von Marc Ribot noch: der hörer hat zuvor ja schon die ein oder andere mildere eskalation durchgemacht. es kommt dann der track vom e.s.t. mit dem maschinengewehr-schlagzeug und dem durch effekte malträtierten klavier und bass. da ist man also schon im noise drin. dann wird der Ribot-track zur ankündigung wild reingecuttet. und dann.. muss das monster eben von der leine gelassen werden. das macht dann erst mal einen satz nach vorn, man sollte nach einer minute aber "drin" sein können. am ende des tracks ist man wieder zurück im vorgängertrack von e.s.t. - also wenn man es unbedingt wollte, könnte man den ausbruch rausschneiden ohne bruch.
*) pre-amp tango, verzeihung wg. der abstrahierten stilbezeichnung
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dauerwellen: habs heute mal im Büro laufen lassen. Im Büro sitzt ein Metallica Freak, ...
dann mach nächstes mal ab 53:00 an und gib stoff
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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FeldFunker
   
Usernummer # 13849
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Nach einmal "nebenbei hören":
Die Auswahl der Platten ist hervorragend und zeigt schön, das Jazz-Grammatik immer noch funktioniert. Einige Stücke finde ich ein wenig seicht, nicht für sich genommen, sondern vor allem in Zusammenhang mit dem Opening. Das ist auch das Manko des Mixes: ist schon bisserl prätentiös und kopfig, es fehlt mir das verruchte und der Funk(e). Ein Stanley Clark oder Jaco Pastorius hätte manchem Track gutgetan.
Insgesamt guter, souveräner Mix, der mitunter anstrengt, aber ich glaub das will er auch.
Aus: Hamburg | Registriert: Dec 2004
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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danke für die aufnahme
der opener soll ein ausrufe- und fragezeichen in einem setzen, der zweite auftritt des herrn später im mix ist funktional vielleicht verständlicher als ein innehalten.
schwerpunkt ist ja das piano trio - ich weiß gar nicht, wie verrucht Clarke oder Pastorius in der konstellation unterwegs sind oder waren. aber gute hinweise zum nachgehen, danke - bin schon unterwegs!
(bei älteren jazzaufnahmen (->Pastorius) ist die aufnahmequalität bzw. -ästhetik oft auch ein problem. das geht schon bei '80er-aufnahmen los. und davor oft extreme stereo-separierung der instrumente, wenig druck.. griffiges schlagzeug, das nicht zu hintergrundgeraschel degradiert ist im mix, findet man da auch selten..)
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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FeldFunker
   
Usernummer # 13849
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Gute funkige Basser wie Jaco fügen oft kopflastigem Jazz einfach ne gewisse Portion Unterleib hinzu, frequenztechnisch wie metaphorisch, daher die Anmerkung.
Aus: Hamburg | Registriert: Dec 2004
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Klara F.
  
Usernummer # 18837
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: danke & bitte für alles!
nabla, so wie es sich für dich angefühlt hat, sollte es im besten fall sein.. inkl. dem fragezeichen, das das intro (zwei parallel laufende tracks) aufwirft. diesen ansatz wagt irgendwie kaum jemand: mit einem ausgefallenen titel zu beginn jede vorahnung, wie es weitergeht, ins leere laufen lassen, berechenbarkeit keinen halt geben. message: es geht auf einen trip, wie man ihn noch nicht hatte.
koka, (wie schon via PM beschnackt) der schwerpunkt sollte auf piano-trios liegen, für 'nen bläserpart muss noch konzentrat angereichert werden ,)
dauerwellen, ich sag mal so: wenn mir so ein mix vor jahren mal untergekommen wäre, hätte es mich schon früher verstärkt zum jazz gezogen.. von den jeweiligen alben sind das schon die allerzugänglichsten tracks, die hier verbraten sind, für groove und drive. auch keinerlei free jazz, alles tonal geerdet. vielleicht mal im auto versuchen, die derzeitige natur im umbruch ist auch ein gutes bild zur musik. herbststürme, abschied, bis gegen ende in der winternacht alles zur ruhe kommt.
vlan, Schottland ist jetzt bestimmt gerade richtig für den sound ,) Herr G. hat nichts mit Joseph zu tun, es handelt sich um http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_G#bbels (# durch oe ersetzen) in den 70ern gründer des "Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters".
suckz & evil, thx fürs einlassen (des klangbads)
klara, dich kriegen wir noch
bin gespannt..wie wann und wo es mich trifft..bis denne
Aus: radiert | Registriert: Jan 2008
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: FeldFunker: Gute funkige Basser wie Jaco fügen oft kopflastigem Jazz einfach ne gewisse Portion Unterleib hinzu, frequenztechnisch wie metaphorisch, daher die Anmerkung.
nach check einiger scheiben von Pastorius und Clarke muss ich sagen, dass weder das heiter-verdaddelte noch der mackermäßig-coole funk-fusion-sound zu dem eher lyrischen europäischen ansatz paßt, den ich hier verfolge. in der energetik höre ich da auch keine abstriche.
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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kokabroka
   
Usernummer # 2839
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verfasst
Ich muss mich da Hyp anschließen. Dieser Fusion-Sound aus Funk, Jazz und Rock passt da nicht so gut ins Konzept von Hyp. Wenn man jetzt mal vom formalen Schwerpunkt Piano-Bass-Drums-Trio absieht, ist die Musik deutlich trippiger und lyrischer als die Beispiele von Pastorius und Clarke.
@Feldfunker: Ich geh mal schwer davon aus, dass Du selbst Bassist bist und deshalb diesen Blickwinkel hast.
Für das evtl. fehlende Bauchig-Runde hätten es auch ein oder zwei intelligentere Hardbop- oder Cool-Stücke mit malerischen Bläsern auch getan. Aber Hyp muss sich erst noch mit Bläsern anfreunden.
Aus: Exil-Kreuzberger in FFM | Registriert: Jun 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
one final bump -> straight into 2009
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Albys
  
Usernummer # 19021
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verfasst
teilweise sehr schön anregend bis hypnotisierend und mit smarten groove, dann aber teilweise für meinen hauchzarten jazzgeschmack zu schräg, da fehlen mir wohl noch einige hörerfahrungen um mich dem wirklich öffnen zu können, ich stell den wein zurück und probiere ihn wieder, wenn die richtige zeit gekommen ist.
Aus: Kiel | Registriert: Mar 2008
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Shinji
TurnSchuh T.
Usernummer # 7263
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verfasst
hm, vollkommen an mir vorbei gegangen. sowas aber auch. hör mir das aber definitiv in ner ruhigen minute mal an. review folgt dann später.
Cheers T.
Aus: gerechnet hier | Registriert: Sep 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
@ albys danke fürs einlassen auf den sound die eskalationen sollen natürlich schön die synapsen durchpusten. mit den straighten sachen ist ansonsten schon so das groovigste am start, was ich aus aberhunderten von alben des genres (jenseits von funk/fusion-jazz, von der einen gitarren-eskapade abgesehen) herausdestillieren konnte.
@ shinji hoffe, es geht gut rein
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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sven.k.
   
Usernummer # 12602
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verfasst
Schön, schön, schön so lassen sich die Massen ausblenden und man schwebt durch die U-Bahn...
Vielen Dank
Aus: it ain't where u from, it's where ya at | Registriert: Jun 2004
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
sven, du auch unter den geweihten - hervorragend...
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Albys
  
Usernummer # 19021
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: @ albys danke fürs einlassen auf den sound die eskalationen sollen natürlich schön die synapsen durchpusten. mit den straighten sachen ist ansonsten schon so das groovigste am start, was ich aus aberhunderten von alben des genres (jenseits von funk/fusion-jazz, von der einen gitarren-eskapade abgesehen) herausdestillieren konnte.
gut, also dass diese blau-angemalten dissonanzen sicherlich zupacken sollen, dass habe ich jetzt nach längerem hinhören auch gerafft. zumindest kann man da einfach nicht weghören und als geräuschpanorama abtun - man muss sich quasi damit auseinandersetzen, obs einem gefällt oder nicht - was per se schonmal eine interessante wirkung ist. die wirkung der gesetzten töne scheint sich zudem eher im gesamtkontext auszubilden und nicht - wie gewohnt - im mikrorahmen irgendeiner geloopten bridge-refrain-verse- oder gar houseloop-struktur, vielmehr scheinen sich die wirkungen wie ein komplexeres puzzle zu formen, selbst wenn klare strukturen auftreten, dauert es nicht lange und sie werden wieder aufgebrochen. das ist imo also auch ein anderes hören das nötig ist, wenn anders gespielt wird - wie erwartet ist das set beim 2ten mal hören schon wesentlich bekömmlicher.
Aus: Kiel | Registriert: Mar 2008
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Albys: die wirkung der gesetzten töne scheint sich zudem eher im gesamtkontext auszubilden und nicht - wie gewohnt - im mikrorahmen irgendeiner geloopten bridge-refrain-verse- oder gar houseloop-struktur, vielmehr scheinen sich die wirkungen wie ein komplexeres puzzle zu formen, selbst wenn klare strukturen auftreten, dauert es nicht lange und sie werden wieder aufgebrochen. das ist imo also auch ein anderes hören das nötig ist, wenn anders gespielt wird - wie erwartet ist das set beim 2ten mal hören schon wesentlich bekömmlicher.
zu letzterem: super
und zum rest: schön gesagt. wobei das fast so klingt, als wäre das prinzip dieser musik ein neuartiges mysteriosum
das ist auch noch die weisse landkarte der tanzmusik: musik, die aus diesem mikrorahmen und den loopstrukturen herauskommt, jede note für sich verhandelt, ohne patterns auskommt, die den track durchlaufend vordefinieren. loops als strukturierungsmittel hat tanzmusik so lange so einseitig dominiert mittlerweile, dass es zumindest immer interessanter wird, sich mit dem paradigmenwechsel zu beschäftigen.
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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