Autor
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Thema: Kiffer fahren vorsichtiger als Trinker
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Jazzer
  
Usernummer # 638
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verfasst
Ist zwar keine ganz repräsentative Studie mti 15 Teilnehmern, aber der Trend ist ziemlich deutlich  Aus http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,188169,00.html Im Vergleich zu alkoholisierten Autofahrern sind Joint-Raucher im Straßenverkehr die kleinere Gefahr, so eine britische Studie. Am Simulator erwiesen sich die Kiffer als eher defensive Piloten.
Ein einziges Glas Wein kann einen Autofahrer stärker beeinträchtigen als ein Joint. Das ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichten britischen Studie, über die das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Allerdings lässt die Untersuchung keinen Zweifel daran, dass auch Dope am Steuer nicht ungefährlich ist. Die Forscher um Barry Sexton vom Transport Research Laboratory in Crowthorne, Berkshire, gaben 15 Freiwilligen entweder so viel Alkohol zu trinken, dass sie einen Blutalkoholwert von 0,5 Promille aufwiesen, oder ließen sie speziell präparierte Joints rauchen, die für ähnlich starke Rauschzustände sorgten. In einer dritten Versuchsreihe nahmen die Testpersonen beide Drogen zu sich. Die angeheiterten Probanden mussten anschließend verschiedene Tests bewältigen und einen Fahrsimulator bedienen. Bei den Cannabis-Konsumenten erwies sich dabei die nachlassende Konzentrationsfähigkeit als größte Hürde: Sie hatten nicht nur Probleme, eine konstante Geschwindigkeit zu halten, es fiel ihnen auch schwerer, auf einem kurvigen Kurs genau auf der Mitte der virtuellen Straße zu bleiben. Allerdings stellten die Forscher fest, dass die bekifften Testpersonen ihre Beeinträchtigung meist erkannten und sie durch vorsichtigeres Fahrverhalten ausglichen. Die alkoholisierten Probanden schnitten dagegen deutlich schlechter ab: Sie legten trotz eingeschränkter Reaktionsfähigkeit einen risikanten Fahrstil an den Tag. Noch mäßiger war das Ergebnis der Personen, die Alkohol und Dope kombiniert hatten. Die Resultate stimmen mit den Erkenntnissen anderer Forscher überein: "Während Alkohol Risikoverhalten wie schnelles Fahren oder nahes Auffahren begünstigt, fördert Cannabis ein konservatives Fahrverhalten", sagt Nicholas Ward, der an einem EU-Forschungsprojekt zu Drogen als Unfallursachen beteiligt ist. "Es kann allerdings auch Aufmerksamkeitsprobleme und Wahrnehmungsstörungen mit sich bringe
Aus: Älteste Stadt Deutschlands | Registriert: Jun 2000
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KittyKat
  
Usernummer # 3933
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ich find es einfach unverantwortlich unter einfluss von drogen zu fahrn. egal obs nur kiffe, alk oder irgend was anderes ist.
Aus: bremen | Registriert: Oct 2001
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Ferris
Symmetriaden
Usernummer # 2530
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verfasst
Ist ja gut fonk, wir haben das ja auch schon zu Genüge diskutiert. Nur hier geht es um den Vergleich Alk-THC und nicht darum, sich auf 12 Micros und 3 Flaschen Vodka hinters Steuer zu setzen.
Aus: Bonn | Registriert: Apr 2001
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Freundelektronischermusik
      
Usernummer # 605
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Ich hab kein Verständnis für solche Studien. Warum wird sowas gemacht? Es ist nicht legal und es ist eine Beinträchtigung der Fahrtüchtigkeit. Das steht fest - was nun schlimmer ist, ist doch scheissegal...
Aus: ge tanzt | Registriert: Jun 2000
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PARTYJUNK
noch nicht registriert
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tja vorsichtiger vielleicht aber ob auch sicherer wag ich zu bezweifeln....
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Jazzer
  
Usernummer # 638
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verfasst
@fonky natürlich ist diese "studie" auf sehr tönernem fundament aufgebaut denn erstens ist die anzahl der versuchspersonen sehr gering und hat keinerlei aussagekraft auf die mehrheit der bevölkerung und zweitens ist es, wie du selbst angemerkt hast, sehr wichtig was für ein konsumentenverhalten die personen vorher an den tag gelegt haben, aber es gibt hierbei eher um das was ferris sehr richtig gesagt hat, der Öffentlichkeit bewusst zu machen das es nicht unbedingt ungefährlicher ist Alkohol zu trinken und Auto zu fahren, wie zu kiffen und beide auf die gleiche stufe zu stellen. Da man THC meines Wissens nicht auf eine genaue Menge nachweisen kann, bleibt nur eine Möglichkeit, die Grenze auf 0,0 Promille zu senken, damit wäre dann allen gleich gedient.Der Bevölkerung, da es so wohl eniger Unfälle gibt(ich weiss sehr gewagte These) Den Kiffern, da endlich ein Zeichen gesetzt werden würde, das Kiffen und Alkohol trinken kein grosser Unterschied ist (natürlich anders verpackt, denn es ging ja ums absenken der Grenze beim Alkohol und nicht ums annähren beim Kiffen) Und natürlich dem Staat, der durch mehr Bussgelder wieder Kohle in die Kasse bekommen würde...
Aus: Älteste Stadt Deutschlands | Registriert: Jun 2000
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D@NieL
   
Usernummer # 3433
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quote: Ursprünglich geschrieben von MrFonktrain: sorry dass ich so blöd frage, aber ich mag dieses dauernde unterschwellige "Drogen sind garnicht so gefährlich" ÜBERhaupt nicht.
Offensichtlich gehörst Du auch zu der Mehrheit der Deutschen, die meint, Alkohol zähle nicht zur Kategorie der "Drogen", zu denen THC allgemein anerkannt zählt. Keiner nimmt Dir Deinen Schwips weg, ich mag das selbst ab und an, es darf auch mal etwas mehr sein, überhaupt keine Frage. Aber Du solltest auch akzeptieren, dass andere Leute gerne mit erwiesenermaßen vergleichbar "schlimmen" Drogen wie Alkohol hantieren möchten, da ihnen die Wirkung besser gefällt - mir übrigens nicht. Aber was soll's: Die Legalisierung kommt - vielleicht müssen wir halt noch ein wenig warten - und dann wird keiner mehr darüber diskutieren. Die Menschheit entwickelt sich, auch wenn manche etwas ängstlich vorgehen.
Aus: zu Hause | Registriert: Aug 2001
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MrFonktrain
beam me up!
Usernummer # 1460
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verfasst
quote: Ursprünglich geschrieben von D@NieL: Offensichtlich gehörst Du auch zu der Mehrheit der Deutschen, die meint, Alkohol zähle nicht zur Kategorie der "Drogen"Aber Du solltest auch akzeptieren, dass andere Leute gerne mit erwiesenermaßen vergleichbar "schlimmen" Drogen wie Alkohol hantieren möchten, da ihnen die Wirkung besser gefällt
falsch ich gehöre nicht dazu und ich bin selber schon bekifft Auto gefahren (remember TF-grilling @Kölle 2001?! *gg*) und ich hab genau gemerkt dass ich verdammt fahruntüchtig war... edit: ok wenn ich mich recht erinnere hatte ich zusätzlich noch alk intus *lol* ich nehme es hin dass andere auch mit anderen Drogen experimentieren aber ich bin dagegen bekifft auto fahren zu erlauben. [ 25-03-2002: Beitrag editiert von: MrFonktrain ]
Aus: Berlin | Registriert: Dec 2000
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sweety20
  
Usernummer # 4814
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Also ich denke schon das man die anderen und sich selber am wenigsten gefährdet, wenn man keine Drogen am Steuer nimmt. Aber müsst ich mich jetzt entscheiden würde ich kiffen.
Aus: Gülzow , liegt zwischen SN und HRO Antitranceterroristin. Bekennende Kifferin | Registriert: Jan 2002
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aki77
   
Usernummer # 541
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quote: Ursprünglich geschrieben von MrFonktrain: ich gehöre eben zur Mehrheit der Deutschen die öfter beschwippst als besoffen ist...
hehe, gut gesagt, das könnten wohl die meisten von sich sagen ich auch. bin aber, und das kommt nicht oft vor, fonkis meinung. solche studien braucht es nicht, und auch ich bin dagegen, das man durch diese etwas entfacht wie: "... die dürfen bis 0.3 / 0.5 promille noch ungestraft fahren, und wir?!?" wahrscheinlich ist jeder "berauschte" zustand nicht gut genug, um verantwortungsvoll am verkehr teilzunehmen, tun kann man es dennoch - wie wir wissen. diese verantwortung zu übernehmen liegt am menschen selbst. hat wohl eher was mit der einstellung der person zu tun als mit den sanktionen, die da warten.
Aus: Berlin | Registriert: Jun 2000
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J0ker
noch nicht registriert
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verfasst
kann ich nur bestätigen...hier meine "hab meine karre in n graben gesetzt" statistik : besoffen : 3 bekifft : 0 das sagt wohl einiges... ------------------------------------- [bitte keine banner innerhalb der foren-engine einbinden! danke, chris] DrogenKult.deDie Community !
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Ferris
Symmetriaden
Usernummer # 2530
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verfasst
Wenn das irgendwie geht, werde ich ne Autoversicherung gründen, in der Kiffer geringere Beiträge zahlen, weil sie eh kaum Unfälle bauen.  Ob das geht? Würd sich doch sicher voll rentieren. Wenn man schon gegen den Terror raucht, kann man doch auch noch ein bischen Dope dabeipacken und für die Sicherheit im Strassenverkehr mitkiffen.
Aus: Bonn | Registriert: Apr 2001
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J0ker
noch nicht registriert
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verfasst
quote: Ursprünglich geschrieben von Dj Toxic: [B]Tja...dumm gelaufen würd ich da sagen! Und selber Schuld!  Vielleicht kiffst Du ja garnicht? *gg*
hah, das glaubst du doch wohl selber nicht... ich kiffe genauso oft wie ich alkohol konsumiere 1-2mal die woche aber dan richtig... ------------------------------------
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Goanature
   
Usernummer # 1712
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verfasst
seltsam, habe am freitag die letzte tüte geraucht und bin seit heute irgendwie ruhiger auf der strasse. meine damit nicht, dass ich bekifft gefahren bin. am abend einen genossen und tagsüber ewigs am rande des führerscheinentzugs gefahren... ich denke mehr am steuer, woher das wohl kommen mag???
Aus: dem hier und jetzt | Registriert: Jan 2001
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minimalniemand
 217cup 2oo4
Usernummer # 3401
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quote: Ursprünglich geschrieben von Freundelektronischermusik: Ich hab kein Verständnis für solche Studien. Warum wird sowas gemacht? Es ist nicht legal und es ist eine Beinträchtigung der Fahrtüchtigkeit. Das steht fest - was nun schlimmer ist, ist doch scheissegal...
...ist nicht scheissegal, denn wenn du n glas wein trinkst, darfst du evtl. weiterfahrn. Wenn man in deinem auto ne tüte findet, ungeachtet dessen ob du jemals gekifft hast ist die fleppe weg. und zwar für lange zeit, wenn nicht für immer. aber bierkästen kannst du dir ins auto stellen bis es voll is. darum gehts. Es findet einfach in Dtl. eine nicht-gleichbehandlung statt, die jeglicher Grundlage entbehrt. Vor dem Gesetz sind angeblich alle gleich, Alkis aber etwas gleicher, obwohl sie gefährlicher sind. Meiner Meinung nach ist Fahren unter jeglichem Drogeneinfluss scheisse, dieser Tatsache sollte aber unser Gesetz auch Rechnung tragen... ausserdem: seit wann heisst illegal=schlecht? diese einstellung ist ganz gefährlich, einfach alles zu akzeptieren, was der staat einem hinwirft... Oder was machst du, wenn morgen Juden als illegal deklariert werden??? [ 26-03-2002: Beitrag editiert von: minimalniemand ]
Aus: echtem Leder | Registriert: Aug 2001
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