Autor
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Thema: "Wer will denn noch Techno?" [Zeitungsartikel]
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Massi
   
Usernummer # 6621
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verfasst
Habe den folgenden Artikel soeben in einem anderen Forum gelesen, halte ihn für recht interessant und poste ihn deswegen auch mal hier:
18.12.2004 Wer will denn noch Techno! Frankfurter Neue Presse Stefanie Wehr
Seit einer Weile wird der Niedergang der elektronischen Musik wahlweise zelebriert, betrauert, oder nüchtern konstatiert. Die Zeiten der «Rave-o-lution», der Blumenkinder des Techno-Zeitalters, der fröhlichen Ausgelassenheit sind demnach aus und vorüber ? zur Love Parade zog es zuletzt nur noch Touristen entweder aus «Meck-Pomm» oder von außerhalb Europas. Die fetten Jahre sind vorbei: Inzwischen ranken sich Mythen und Legenden um ekstatisch durchgetanzte Nächte beziehungsweise Wochenenden («Montag, Dienstag, Mittwoch aussetzen»), und wer dabei war, kann sich ein Brötchen darauf backen.
Warum es sich ausgetanzt hat, ist einfach: Zunächst einmal sind alle Beteiligten älter geworden. Und ferner ist jede neue Musikrichtung ? jedes neue Genre, das das absolut Neue verheißt, aus einem subkulturellen Geheimzirkel immer größere Kreise zieht und somit Konsumenten schafft, irgendwann von der Musikindustrie angelockt, aufgekauft, vermarktet und zum Mainstream hingebogen worden. Der Techno hat noch dazu eine besondere Vervielfältigungsgeschichte: Moderne Technologien machte es möglich, dass jeder, der einen Computer besaß oder genug Geld für einen Synthie hatte, elektronische Musik machen konnte. Dabei kam Gutes und Schlechtes heraus: jedenfalls eine Masse an Musik, die keiner mehr so recht überblicken konnte. Kleine Label formierten sich zuhauf, wurden von den großen aufgekauft, und die Techno- und Elektronik-Fans mussten zusehen, wie ihre Musik zum massentauglichen Brei wurde, ehemals undergroundige Mix-Stücke plötzlich im Hintergrund jeder zweiten Fernsehwerbung oder -doku liefen. Und folglich sich niemand mehr so recht interessierte.
Das alles ist lang vorbei. Die Blumenkinder der Elektronik von damals sind, wie gesagt, herangewachsen, haben Familien und Jobs. Viele der Apologeten der elektronischen Musik von einst sind immer noch dabei ? haben sich längst von besagtem Untergang erholt. Motte überdenkt derzeit seine Love Parade, Sven Väth hat sich mit dem Cocoon-Club in Frankfurt ein Denkmal gesetzt: Das Line-Up ist beeindruckend, der Eintrittspreis auch.
Ist wirklich nichts übrig geblieben? Manche machen sich auch mehr Gedanken. Musiker, DJ, Ex-Spex-Chefredakteur und Buchautor Hans Nieswandt («Plus Minus 8 ? DJ-Tage und DJ-Nächte», 2002) bringt dieser Tage sein neues Album «The True Sound Center» (Ware/Ladomat/Emi) heraus: eine Platte, die elektronische House- und Disco-Beats in Richtung ausgetüftelten und groovigen Pop weiterentwickelt. Damit sieht er sich genau in der Bewegung, die seiner Meinung nach die House- und Techno-Musik durchmacht, nämlich in Richtung Pop ? eine Entwicklung, die er mit seiner LP nachvollzieht. Er fasst die Vergangenheit so zusammen: «Meiner Ansicht nach geht jeder ästhetischen Veränderung eine technologische Veränderung voraus. Die plötzliche Verfügbarkeit von Samplern und Sequenzern Ende der Achtziger machte Techno und House erst möglich. Der Paradigmenwechsel war damals sehr extrem und wirkt immer noch nach. Doch die Dramatik hat nachgelassen, die Veränderungen und Weiterentwicklungen laufen nun viel subtiler ab, die Szene hat sich stark aufgesplittet.»
In der Tat: Schaut man sich um in Plattenläden, findet man säuberlich getrennte Sparten: «Deep House», «Trance», «Minimal House», «Big Beats», «Drum ?n? Bass», dazu «Schranz» ? was soviel bedeutet wie «sehr schneller, unmelodischer Techno» ? «Elektro», «Dancehall» und so weiter. In jede Sub-Sparte scheinen noch einmal zehn Sub-Sub-Sparten zu fallen. Aber von Pop und Mainstream weit entfernt.
Wolfgang Voigt, der wie sein Bruder Reinhard auf dem Kompakt-Label veröffentlichte, sieht dagegen positive Entwicklungen. In einem Interview mit der Zeitschrift «Groove» sagt er: «Es gibt Subtrends und Mikrotrends, die sich noch bewegen. Kids um die 20 herum gehen jetzt raus und hören, was wir schon Anfang der 90er kannten. Die gehen da frisch ran und finden Sachen, die wir bei der rasanten Entwicklung liegen gelassen haben.»
Auf der anderen Seite wird alles postmodern gleichgemacht: Wird nicht alles mit allem vermixt, durchgegurgelt und neu ausgespuckt, vorzugsweise als R ?n? B oder andere Verschnitte im Pop-Format? Vielleicht ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Barrieren zwischen den Genres fallen. Techno ist heute für Jugendliche eine von vielen Möglichkeiten. Man legt sich längst nicht mehr fest. Heute ist dies, morgen das «in». Noch nie, so scheint es, war die Musikindustrie selbst so tonangebend für junge Leute: Jugendliche Musiksender geben einem, was man braucht, die nötigen Klatsch-Infos noch dazu. Hip-Hopper designen und verkaufen Klamotten ? der Style ist längst wichtiger als die Musik selbst. Das nennen sie dann Popkultur.
Schade, denn genug Potenzial hatte die Techno-Szene. In Frankfurt, der einst so stolzen Techno-Hauptstadt, gibt es Künstler, die die Dinge vorantreiben. Das Forum für Experimental-Elektronik zum Beispiel trifft sich jede Woche im Tanzhaus West, und verschiedene Künstler zeigen ihr experimentelles Können. Das hat allerdings kaum noch was mit ausgelassenem Feiern zu tun, viel mehr mit streng musikalischer Weiterentwicklung des Genres. Getanzt wird noch ? doch die Anlässe werden weniger. Und Sven Väths Cocoon-Club, in den er nicht jeden hineinlässt, ist ein schöner, aber nicht mehr ganz so voller Tempel. Vielleicht trifft der Vergleich mit einer ägyptischen Pyramide: Dort stopfte man alles hinein, was der König auch auf Erden liebte: Musik, prächtige Räume, erlesenes Essen und Getränke. Dabei wird es einem in der Nachwelt bestimmt nicht langweilig.
Quelle
Aus: Freiburg | Registriert: Jul 2002
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dj_placid
  
Usernummer # 9536
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verfasst
Totgesagte Leben länger... ich kenne das Phänomen als Gabber auch, dauernt bekommt man gesagt, Hardcore sei tot, und komischerweise finden z.b. in den Niederlanden monatlich Hardcore Raves mit weit ÜBER 25.000 Leuten statt. Das wird bei Techno nicht anderes sein. Wie heisst es doch so schön: Techno ist tot. Es lebe Techno! "Und Sven Väths Cocoon-Club, in den er nicht jeden hineinlässt, ist ein schöner, aber nicht mehr ganz so voller Tempel. Vielleicht trifft der Vergleich mit einer ägyptischen Pyramide: Dort stopfte man alles hinein, was der König auch auf Erden liebte: Musik, prächtige Räume, erlesenes Essen und Getränke. Dabei wird es einem in der Nachwelt bestimmt nicht langweilig." ^^aber diese aussage kann einiges. In diesem Sinne: ein schönes REST-Wochenende. ja, denn RESTwochenende, denn es ist wirklich schon wieder kurz vor 21 Uhr und man ist noch nicht solange wach, weil man viel geschlafen hat. Und warum? Weil man als einziger in einem Technoclub war?
Aus: Hannover | Registriert: Jun 2003
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Stahltrompete
  
Usernummer # 13180
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gabber = pop
...oder wie soll man sonst 25.000 leute anlocken?
Aus: D | Registriert: Sep 2004
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pradapunk
   
Usernummer # 11552
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verfasst
Wenn das Thema dermaßen "durch" ist - warum fühlt sich die FNP und / oder die Autorin dazu gedrängt, diesen Artikel zu verfassen?
Oder habe ich etwas verpaßt und "Techno" wurde 2005 zur bedrohten Musikrichtung des Jahres gewählt??
Oder erleben wir gerade das Gegenteil, nämlich das Anstieg schlecht recherchierter Artikel mit abstrusen Aussagen - von der Provinzgazette bis zum Feuilleton großer deutscher Zeitungen - wie man es in den 90´s gewöhnt war.
Aus: Köln | Registriert: Jan 2004
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Dexter
electro_boogie
Usernummer # 6704
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: pradapunk: Wenn das Thema dermaßen "durch" ist - warum fühlt sich die FNP und / oder die Autorin dazu gedrängt, diesen Artikel zu verfassen?
Oder habe ich etwas verpaßt und "Techno" wurde 2005 zur bedrohten Musikrichtung des Jahres gewählt??
Oder erleben wir gerade das Gegenteil, nämlich das Anstieg schlecht recherchierter Artikel mit abstrusen Aussagen - von der Provinzgazette bis zum Feuilleton großer deutscher Zeitungen - wie man es in den 90´s gewöhnt war.
*word* das ungefähr gleiche dachte ich mir auch
Aus: Schernfeld City | Registriert: Jul 2002
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Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72
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verfasst
So falsch liegt der Artikel nicht. Techno, wie er mal gedacht war, ist doch praktisch schon tot, oder er degeneriert in dekadenten Großraum-Diskotheken wie dem Cocoon Club. Der Sound, der mal dreckig, futuristisch und maschinenlastig war, ist größtenteils nett produzierter, aber belangloser, aalglatter Mainstream-4-2-Da-Floor auf Labels wie Terminal M oder Zenit oder gleich Radio-kompatibles Lala-Pop-Gedudel aus dem Kompakt-Umfeld.
Es gibt schon Grund zu Kulturpessimismus...aber man muß ja nicht gleich dran verzweifeln.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999
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ShadowRa
   
Usernummer # 3781
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verfasst
alles ist ein kommen und gehen....
die elektronische musik wird weiter existieren, solange es leute gibt, die musik machen, weil es ihnen bock und spaß bereitet.
Weiter braucht man auch solche klatsch und tratsch texte um die leute bei laune zu halten
man könnte sich genauso gut die "was wäre wenn frage stellen..."
also bitte, genießt und lebt die musik !
Aus: Nürnberg | Registriert: Sep 2001
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Freundelektronischermusik
      
Usernummer # 605
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dj_placid: Totgesagte Leben länger... ich kenne das Phänomen als Gabber auch, dauernt bekommt man gesagt, Hardcore sei tot, und komischerweise finden z.b. in den Niederlanden monatlich Hardcore Raves mit weit ÜBER 25.000 Leuten statt. Das wird bei Techno nicht anderes sein. Wie heisst es doch so schön: Techno ist tot. Es lebe Techno! "Und Sven Väths Cocoon-Club, in den er nicht jeden hineinlässt, ist ein schöner, aber nicht mehr ganz so voller Tempel. Vielleicht trifft der Vergleich mit einer ägyptischen Pyramide: Dort stopfte man alles hinein, was der König auch auf Erden liebte: Musik, prächtige Räume, erlesenes Essen und Getränke. Dabei wird es einem in der Nachwelt bestimmt nicht langweilig." ^^aber diese aussage kann einiges. In diesem Sinne: ein schönes REST-Wochenende. ja, denn RESTwochenende, denn es ist wirklich schon wieder kurz vor 21 Uhr und man ist noch nicht solange wach, weil man viel geschlafen hat. Und warum? Weil man als einziger in einem Technoclub war?
Absolut. Ich wollte auch gerade anmerken, dass wer meint, dass Techno tot sei, sollte einfach mal auf ne Party in Holland gehen.
Ich war im November gerade in Arneim auf ner Party mit 25.000 Leuten. Die Party war natürlich schon Wochen vorher ausverkauft.
Aus: ge tanzt | Registriert: Jun 2000
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
alles blabla. als wenn nur 1 mensch ernsthaft annehmen kann, plötzlich hätte es vor 20jahren in mehreren gehirnen gleichzeitig "klick" gemacht, und techno wurde als community erfunden. blödsinn. das wurde da hinein interpretiert, bzw. es ist doch normal, das leute, die die selbe "randmusik" hören, sich darüber auch mal unterhalten etc. aber es gab nie sowas wie nen "techno - community - we are different" kram, ausser als werbemasche oder idee von zugepillten trancern auf der 20sten after hour.
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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silversurfer75
Usernummer # 13866
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also ich fuer meinen teil finde das es einfach so idioten geben muß die eigentlich gar keine ahnung von tuten und blasen (was bitte ist blasen?) haben aber einfach mal einen scheiß in die welt setzen muessen. techno wird in den naechsten paar jahrzehnten mit sicherheit nicht aussterben sondern im gegenteil sich weiter entwickeln und immer neue ebenen und tueren oeffnen - man darf nur nicht so beschraenkt sein und techno NUR als musik sehen - techno ist eine philosophie eine lebensart - in diesem sinne - lasst uns weiter rocken
Aus: karlsruhe | Registriert: Jan 2005
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dernamenlose
  
Usernummer # 12321
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also die autorin widerspricht doch sich selbst irgendwo. wenn techno tot sein soll wieso schreibt dann jeder D E P P drüber? also mal ehrlich diese diskussion ist mal so überflüssig das es schonwieder lachhaft ist.
Die frau hat wirklich kein plan. sie sollte erstmal bissel techno hören damit se weiss worüber sie da überhaupt schreibt.
Aus: herford | Registriert: May 2004
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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'es gab nie sowas wie nen "techno - community - we are different" kram' versus 'man darf nur nicht so beschraenkt sein und techno NUR als musik sehen - techno ist eine philosophie eine lebensart'
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: silversurfer75: techno NUR als musik sehen - techno ist eine philosophie eine lebensart
mich hat's auch die ganze zeit in den fingern gejuckt darauf zu reagieren...also ich machs jetzt doch:
ROFL
alles was ich noch ergänzen möchte (damit ich auch keine haue krieg ): instituonen, labels sucken! don't believe the hype (weder in die eine, noch in die andere richtung)
Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
ja, von diesem "techno / hip hop / schlager / heavy metal / volksmusik / oi / punk blablabla ist mehr als nur musik, ist eine einstellung" hab ich die schnautze voll. wenn ich den tag über auf der arbeit hänge, abends mir vorm tv den wamps zuhaue, morgens miesgrämig aufstehe, erinnert nix daran das ich ein "techno" bin. es ist daselbe wie bei den meisten anderen randgruppen oder nicht randgruppen auch.
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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PasqualeM
     
Usernummer # 1448
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: age111: ja, von diesem "techno / hip hop / schlager / heavy metal / volksmusik / oi / punk blablabla ist mehr als nur musik, ist eine einstellung" hab ich die schnautze voll. wenn ich den tag über auf der arbeit hänge, abends mir vorm tv den wamps zuhaue, morgens miesgrämig aufstehe, erinnert nix daran das ich ein "techno" bin. es ist daselbe wie bei den meisten anderen randgruppen oder nicht randgruppen auch.
also, ohne beleidigend oder unsachlich wirken zu wollen, aber das biste dann wohl selber schuld (erfahrungssache ;)).
Aus: bergisch detroit | Registriert: Dec 2000
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
wie genau meinste das? was ändert der gerade beat an meinem leben?
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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Binford 3000
  
Usernummer # 13753
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verfasst
yeah, PLUR ... wie genau drückt sich das techno-lebensgefühl eigentlich jenseits von "oUR geNeRaTioN RuLeZZZ tHe NatiOn"-heckscheibenaufklebern aus?
Aus: Berlin | Registriert: Dec 2004
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KaDe
    
Usernummer # 1971
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@ age:
Mehr als nur WORD!!!
Aus: Munich - Newhouzen | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
"techno ist eine philosophie, eine lebensart"
es sind ja zumindest schon etliche bücher zum thema geschrieben worden, in dem man techno keinesfalls durch den namen einer anderen musikrichtung ersetzen kann.
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
es sind auch schon bücher geschrieben worden, wo drinsteht das man vom küssen schwanger wird.
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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Revilo
   
Usernummer # 13199
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Also ich hatte auch mal dieses "We are Different" Gefühl. Das hat ungefähr bei der ersten niedlichen Pille mit nem $ Zeichen drauf angefangen und bei ner Line Speed vor 3 Jahren aufgehöhrt. Will damit sagen das ich mich glaube ganz und garnicht von den meisten unterscheide, nur ich höhr halt Techno und den rest geht der Hut hoch bei der Mucke.
Aus: Wartburg-City | Registriert: Sep 2004
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sven.k.
   
Usernummer # 12602
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: KaDe: @ age:
Mehr als nur WORD!!!
wozu ich dann wiederum WORD! sagen muss
Aus: it ain't where u from, it's where ya at | Registriert: Jun 2004
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Miss_Detroit
   
Usernummer # 224
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also ich hab für mich und meinen freund eigentlich immer das gefühl "we are different", an was es auch immer liegen mag...
nee im ernst, ich versteh nicht ganz, wohin der verlauf der diskussion führen soll. dass wir eh alle gleich und genauso ungleich sind?
Aus: northwestswitzerland | Registriert: Feb 2000
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dj_placid
  
Usernummer # 9536
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Miss_Detroit: also ich hab für mich und meinen freund eigentlich immer das gefühl "we are different", an was es auch immer liegen mag...
nee im ernst, ich versteh nicht ganz, wohin der verlauf der diskussion führen soll. dass wir eh alle gleich und genauso ungleich sind?
naja, zumindestest zeigt mir persönlich, warum "techno am ende" ist bzw sein soll, wenn man einige postings liest, merkt man halt, dass es den leuten am arsch vorbei geht, was sie sind und ob sie dazu gehören oder nicht ("es ändern nichts ob ich techno bin oder nicht"), da wird nicht mehr gekämpft, oder sich indivituell ganz krass 100%ig hionter eine sache gestellt. schade, aber jeder "lebts" auf seine weise, oder eben auch nicht...
Aus: Hannover | Registriert: Jun 2003
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Bernie
   
Usernummer # 3223
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verfasst
Das einzig Beständige ist die Veränderung. Das war in der vergangenheit nicht anders. Aus dem Ur-Rock´n Roll (Little Richard, Elvis Presley...) und dem schwarzen Blues (Howlin Wolf, B.B. King...) entwickelte sich 1968 die Rockmusik, aus Soul wurde Funk, usw. und es gab ständig Neues und Stilübergreifendes, deßhalb gibt es die alten Styles jedoch immer noch. Techno wird niemals sterben, in zu vielen Menschen steckt auch dieses Lebensgefühl, weil Techno auch ne Philosophie ist. Aber Techno wird sich weiter verändern, in verschiedene Richtungen bewegen. Heute ist ruhiges Zeugs mit deutschen Texten angesagt, Silbermond und July dudelt den ganzen Tag, aber Techno wird trotzdem bleiben. Vielleicht kommt bald was ganz neues, wer weiß das schon...
Aus: 63110 Rodgau-Hainhausen | Registriert: Jul 2001
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Bernie
   
Usernummer # 3223
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dj_placid: wenn man einige postings liest, merkt man halt, dass es den leuten am arsch vorbei geht, was sie sind und ob sie dazu gehören oder nicht
Ich will mich doch weiterentwickeln, Nur weil ich im Alter von 15 Jahren Soul gehört habe, muß ich das nicht ein Leben lang tun. Mit 18 hab ich dann mehr härteres Zeugs gehört, Krautrock, Hardrock, Heavy Metal, zwischendurch Blues und Elektro, vor 10 Jahren kam ich zum Techno und jetzt mag ichs wieder mehr funky und groovig. Ich hab da kein Problem mit.
Aus: 63110 Rodgau-Hainhausen | Registriert: Jul 2001
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Revilo
   
Usernummer # 13199
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verfasst
Das soll ja auch nicht heissen das mir das alles am Ar*** vorbei geht, aber es ist nur mal so das ich persönlich wenigen Leuten, und auch mir, noch ansehe das sie Techno höhren und es auch leben. Früher kam dir einer mit Schlaghose, Felljacke, hohen Schuhen und ner Masse von Piercings im Gesicht auf der Strasse entgegen und du wusstest genau was Sache ist. Ich liebe diese Musik und die einzigartige Stimmung die auf den Partys aufkommt. Wenn ich wie ein kleines Kind daheim meine Platten auspacke und die Augen anfangen zu leuchten nachdem ich mir das Geld von meinem nicht alzu üppigen Gehalt lange zusammengespart habe. Fast jede Minute meiner Freizeit dreht sich um die Musik. Seih es hier im Forum, hinter den Decks oder beim fein säuberlichen archivieren meiner gesammelten Mixe auf meiner Festplatte. Trotz alledem bin ich nicht anders als der Rest. Die gleichen Bedürfnisse, Probleme und Sorgen wie der Querschnitt unser Bevölkerung.
Ich kann nur sagen:Ich liebe diesen Sch**ss!
Aus: Wartburg-City | Registriert: Sep 2004
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Da Weed
50
Usernummer # 7213
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Oliver Thieme: Das soll ja auch nicht heissen das mir das alles am Ar*** vorbei geht, aber es ist nur mal so das ich persönlich wenigen Leuten, und auch mir, noch ansehe das sie Techno höhren und es auch leben. Früher kam dir einer mit Schlaghose, Felljacke, hohen Schuhen und ner Masse von Piercings im Gesicht auf der Strasse entgegen und du wusstest genau was Sache ist. Ich liebe diese Musik und die einzigartige Stimmung die auf den Partys aufkommt. Wenn ich wie ein kleines Kind daheim meine Platten auspacke und die Augen anfangen zu leuchten nachdem ich mir das Geld von meinem nicht alzu üppigen Gehalt lange zusammengespart habe. Fast jede Minute meiner Freizeit dreht sich um die Musik. Seih es hier im Forum, hinter den Decks oder beim fein säuberlichen archivieren meiner gesammelten Mixe auf meiner Festplatte. Trotz alledem bin ich nicht anders als der Rest. Die gleichen Bedürfnisse, Probleme und Sorgen wie der Querschnitt unser Bevölkerung.
Ich kann nur sagen:Ich liebe diesen Sch**ss!
100% agree :-)
@ Placid : Nur weil manche nach aussen hin nicht ganz so "hinter der Sache stehn" heisst imho noch lange net das sie nicht den "ursprünglichen Spirit" verfolgen.....
Aus: rgb | Registriert: Sep 2002
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
@placid wie sollte man es denn deiner meinung nach "nach aussen" leben? komischerweise geben sich alle leute die ich kenne, egal ob erfolgreiche dj's,geniale homeproducer oder "alles über techno wisser" eben nicht durch ein an die brust geklebten gelben stern mit der aufschrift "däschno" zu erkennen, sondernd leben ein normales leben. z.t. mit frau, kombi, und was weiss ich. und das ist auch gut so, denn, die, die sich ausschliesslich jahrelang 24stunden mit NIX anderem beschäftigt haben als techno, die drehen sich im kreis. das weiss ich aus eigener erfahrung, ein glück habe ich das inseztiöse purismusgehabe nur kurz mitgemacht, da ich ein glück immer für alles offen war. das es sich trozdem zu 90% auf entweder electronic, oder dance (disco / funk) konzentriert, ist eine frage des geschmacks, nicht des "es gibt nix anderes". ich habe z.b. rock immer sche!ße gefunden. aber deshalb werde ich doch nicht zum techno-naz!, natürlich habe ich(mit seeehr bedingten erfolg) als ich noch jung und voller elan war, versucht, anedere von techno / house zu überzeugen, aber gerade aus der erfahrung weiss ich, es ist sinnlos.
wichtig: so, wie manche hier schreiben, scheint es, sie hören techno, weil sie sich absetzen WOLLEN. wenn es aber jemals ein ziel gab im "techno sub-land" dann jawohl das, das es einfach zum NORMALEN alltag dazugehört.
(so, wie es "oliver thieme" eigentlich treffend beschreibt)
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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dangerseeker
kräuterpolizei
Usernummer # 4281
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verfasst
ich glaube da abgrenzen durch bestimmte musik gehört auch zu einem bestimmten lebensabschnitt dazu ... mit 15/16 hab ich mich als hardcore/skater auch völlig anders gefühlt und wollte mich mit tarnhosen, hipbags, gefärbten haaren und bandanas von den restlichen idioten absetzen ... irgendwann merkt man dann, dass musik zwar sehr sehr viel ist, aber nicht alles ... die musikindustrie spielt halt auch mit dem phänomen eine eher gleichgeschaltete masse zu haben die aus hörern besteht die alle denke sie wären anders und wunder wie individuell ( -> siehe den typischen nirvana hörer anfang /mitte der 90er...)
dazu passend auch ganz gut folgende szene aus life of brian :
Brian: Hört zu. Ihr versteht das alles falsch. Es ist wirklich nicht nötig, daß ihr mir folgt. Es ist völlig unnötig, einem Menschen zu folgen, den ihr nicht mal kennt. Ihr müßt nur an euch selbst denken. Ihr seid doch alle Individuen.
Menge: Ja! Wir sind alle Individuen!
Brian: Und ihr seid alle völlig verschieden!
Menge: Ja! Wir sind alle völlig verschieden!
Dennis: Ich nicht!
Menge: Pscht!!!
Brian: Und jeder von euch sollte versuchen, es für sich selbst rauszufinden!
Menge: Ja! Wir sollten versuchen, es für uns selbst rauszufinden!
Brian: Ja! Genau!
Menge: Sagt uns mehr, Herr!
Brian: Nein! Darum geht's ja. Ihr habt euch von niemandem sagen zu lassen, was ihr tun uns lassen sollt. Denn wenn ihr dies tut dann...
Aus: pankoff | Registriert: Nov 2001
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Mad Raven
    
Usernummer # 8559
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verfasst
für mich ist jede musikrichtung eigentlich mehr als nur musik, u.a. definiert durch klamotten, drogen, kultur,usw. techno ist für mich desshalb mehr als nur musik weil ich mich durch klamotten (bewusst) von HipHoppern/punkern/rockern/schlagerfutzies(falls das geht) und normalos unterscheiden will. klar kann man techno nur als musik betrachten, aber ich glaube dann wird ein großteil der szene vernachlässigt. (z.B. der unterschied das DJs (fast) die ganze nacht für sound sorgen, anstatt bands für einen abend).
zum thema: 'techno ist tot' (wegen meiner auch 'wer will denn noch techno?') techo ist insofern tot, dass die urform der musik und der party ausgestorben ist. platten wie lfo - lfo und andere frühere, auf parties spielen viele djs nur einen style (weils folkz so haben wollen ?). bernie hat schon gesagt, aller verändert sich. aus urTechno ist d'n'b, hardcore,electro,trance und weiß der teufel was geworden. elektronische musik die für mich immer noch unter techno fällt, aber mit techno als oberbegiff. einzige ausnahme ist der harte, rohe sound, das ist für mich die unterkategorie techno in der oberklasse techno.
so far mit meinen geistigen wirrungen zu diesem thema, greatz Mad
Aus: eigentlich Ibbtown,für die nächsten jahre Münster | Registriert: Feb 2003
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
grrr, ich schreib mir hier nen wolf, und der gefahrensucher bringts einfach mir nem zitat auf'm punkt... well done!
Aus: K | Registriert: Dec 2001
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dangerseeker
kräuterpolizei
Usernummer # 4281
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verfasst
@ age
Aus: pankoff | Registriert: Nov 2001
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Miss_Detroit
   
Usernummer # 224
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: "techno ist eine philosophie, eine lebensart"
also für mich ist techno auch mehr als nur ein musiksrichtung. eher halt eine lebensart, wobei jene assoziationen, die für mich dafür stehen, nicht unbedingt die gleichen sein müssen für alle anderen, und natürlich weit, weit darüber hinaus gehen drogen zu konsumieren und in rave-klamotten an partys abzugehen.
einiges, wofür techno für mich steht, gibts vielleicht auch in anderen "szenen", jedoch nie im gleichen mix. [ 06.01.2005, 13:17: Beitrag editiert von: Miss_Detroit ]
Aus: northwestswitzerland | Registriert: Feb 2000
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Miss_Detroit: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: "techno ist eine philosophie, eine lebensart"
also für mich ist techno auch mehr als nur ein musikstil. eher halt eine lebensart, wobei jene assoziationen, die für mich dafür stehen, nicht unbedingt die gleichen sein müssen für alle anderen, und natürlich weit, weit darüber hinaus gehen drogen zu konsumieren und in rave-klamotten an partys abzugehen.
einiges, wofür techno für mich steht, gibts vielleicht auch in anderen "szenen", jedoch nie im gleichen mix.
bist du dann nicht die philosophie - weniger techno?! nichts einzelnes an uns ist einzigartig - nur die kombination verschiedener einzelner elemente macht uns irgendwie einzigartig! dazu gehört auch die musik, die man hört aber eben auch vieles vieles anderes... wer behauptet techno ist eine philosophie ist in meinen augen echt ziemlich konform. und reduziert sich bewusst und quasi zwanghaft auf ein stereotyp im glauben sich damit hervorzuheben. man tut aber genau das gegenteil. aber gut: vll. liege ich ja in der annahme falsch, dass menschen individuen sind und sein wollen. vll. ist zugehörigkeit zu einer (homogenen) (ziel-)gruppe erstrebenswert...
miss detroit, du sagst es ja eigentlich selber: "für mich"!
@danger: gutes quote
Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001
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Miss_Detroit
   
Usernummer # 224
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verfasst
natürlich bin ich letztendlich ich, also meine philosophie. wenn man es so ansieht, ist es ehe ein sich beeinflussender kreis: ich bin, was ich bin, fühle mich aus mehreren gründen zu techno hingezogen, interpretiere in techno meine eigenen vorstellungen rein und habe dann das gefühl, techno ist wie ich, also bin ich techno. *g*
ich versteh absolut was du meinst, und somit bin ich natürlich in erster linie ich, die kombination aus den verschiedenen einzelheiten. techno hat sich darin halt so subjektiv zu einem überbegriff für mehrere einzelheiten, die ich auch für mich in anspruch nehme, entwickelt...
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: James_Holden: aber gut: vll. liege ich ja in der annahme falsch, dass menschen individuen sind und sein wollen. vll. ist zugehörigkeit zu einer (homogenen) (ziel-)gruppe erstrebenswert...
soviel ich jetzt rein wissenschaftlich weiss, besteht eh in jedem von uns aus natürlichen gründen das bedürfnis, einer gruppe anzugehören, homogene personen zu finden, um mit diesen eine gruppe zu bilden - so naturinstinkt-mässig. liegt das gesteigerte bedürfnis, ein individuum zu sein und als solches wahrgenommen zu werden nicht teilweise auch in der entwicklung der letzten, sagen wir mal, 40 jahren?
Aus: northwestswitzerland | Registriert: Feb 2000
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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dazu passend auch ganz gut folgende szene aus life of Sven:
Sven: Hört zu. Ihr versteht das alles falsch. Es ist wirklich nicht nötig, daß ihr mir folgt. Es ist völlig unnötig, einem DJ zu folgen, den ihr nicht mal kennt. Ihr müßt nur an euch selbst denken. Ihr seid doch alle Individuen.
Menge: Ja! Wir sind alle Individuen!
Sven: Und ihr seid alle völlig verschieden!
Menge: Ja! Wir sind alle völlig verschieden!
Dennis: Ich nicht!
Menge: Pscht!!!
Sven: Und jeder von euch sollte versuchen, es für sich selbst rauszufinden!
Menge: Ja! Wir sollten versuchen, es für uns selbst rauszufinden!
Sven: Ja! Genau!
Menge: Sagt uns mehr, Papa!
Sven: Nein! Darum geht's ja. Ihr habt euch von niemandem sagen zu lassen, was ihr tun uns lassen sollt. Denn wenn ihr dies tut dann... spiel ich jetzt die ROCKER zum 100.000 Mal!
Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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pradapunk
   
Usernummer # 11552
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und die Menge schrie JAAAAAAA - aber nur weil Du es bist.
Aus: Köln | Registriert: Jan 2004
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Babapapa
      
Usernummer # 135
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Miss_Detroit: liegt das gesteigerte bedürfnis, ein individuum zu sein und als solches wahrgenommen zu werden nicht teilweise auch in der entwicklung der letzten, sagen wir mal, 40 jahren?
unabhängig davon, dass jeder mensch individuell ist, denke ich schon, dass durch die erst quasi kürzlich (nach dem 2.weltkrieg) entstandene möglichkeit der wahrnehmung der menschen als so eine grosse masse das streben nach eigener individualität und entsprechener wahrnehmung gestiegen ist. paradoxerweise schaltet genau dieses streben die menschen gleich, uniformiert sie. wie unterschiedlich die einzelnen menschen sind, erkennt man dann wohl nur wenn alle nackt und ohne diesen ganzen lifestyleschnickschnack auftreten würden..
doch heranwachsende mit ihrem noch im aufbau befindlichen selbstwertgefühl brauchen wohl diverses krimskrams, um ihre eigene persönlichkeit zu entwickeln, weswegen immer wieder neue und ach so individuelle produkte wenn nicht "lebensgefühle" angeboten werden..
Aus: GE prägt | Registriert: Jan 2000
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Massi
   
Usernummer # 6621
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verfasst
Sehr interessante Diskussion hat sich hier entwickelt... .
Mit persönlich gibt Techno eine gewisse Identität und Sicherheit. Ich weiß, wozu ich gehöre, was mir wichtig ist und was mir gefällt und das zeige ich auch gerne nach außen, wobei ich aber manchmal das Gefühl hab, dass man sich dadurch mehr Ärger als Freude schafft bzw. gleich in eine bestimme Schublade gesteckt wird.
Aus: Freiburg | Registriert: Jul 2002
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