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Autor Thema: Jean-Michel Jarre | Techno Media Panorama
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Edward Snowden & Jean-Michel Jarre - Exit

"Bisher lehnte Whistleblower Edward Snowden alle Künstleranfragen ab. Mit dem Elektropionier Jean-Michel Jarre hat er nun einen Techno-Track aufgenommen. ...
"Exit" ist ein ziemlich rabiater Techno-Track, für den Snowden einen manifestähnlichen Text gegen den allgegenwärtigen Ausspähwahn eingesprochen hat."


track/video: www.youtube.com/watch?v=qsjlbwg8hjk
interview: www.spiegel.de/kultur/musik/a-1087243.html

erscheint auf dem album Electronica 2: The Heart of Noise am 6. mai.
ebenfalls dabei auf dem album: Jeff Mills, Pet Shop Boys, Hans Zimmer, The Orb, Yello, u.a.
das vorgängeralbum (kollaborationen mit u.a. Moby, Massive Attack und Tangerine Dream) war schwach meiner meinung.

https://en.wikipedia.org/wiki/Electronica_1:_The_Time_Machine

https://en.wikipedia.org/wiki/Electronica_2:_The_Heart_of_Noise

[ 25.08.2018, 15:04: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Das Raster Noton Label feiert im Berghain den 20. Geburtstag

"In der Halle hinterm Berghain erfährt man wieder, wie dunkel und post-humanoid die Musik von Raster-Noton wirkt, dabei aber nie zu trauern scheint. Es geht voran, vielleicht nur ohne uns. Und manchmal erinnert die Installation „White Circle“ daran, wie die Moderne sich die Zukunft vorgestellt hat, als sie noch modern war.

Die meisten Zuschauer stehen konzentriert da. Man könnte auch weiße Kittel verteilen, um die Frage zu inszenieren, ob die ganze Anlage noch Wissenschaft oder schon Wahnsinn sei. Es ist nicht so klar, was man hier genau tut, und das ist großartig."


www.berliner-zeitung.de/kultur/elektro-das-raster-noton-label-feiert-im-berghain-den--20--geburtstag-23973330


Das Elektroniklabel Raster Noton arbeitet an der Schnittstelle von Club und Kunst. Ein Ständchen zum 20-jährigen Bestehen.

"Vor allem ist Raster Noton ein Zuhause für einige der radikalsten Musiker und Soundkünstler der letzten Dekade. Etwa für den japanischen Komponisten Ryūichi Sakamoto (Yellow Magic Orchestra) oder den Briten Mark Fell, einem Vertreter der algorithmischen Musik.

Olaf Bender alias Byetone und Carsten Nicolai alias Alva Noto werden vor allem für ihre unterkühlte und dennoch druckvolle, zwischen Soundkunst und Club pendelnde elektronische Musik geschätzt.

2013 tourten sie mit ihrem Duoprojekt Diamond Version mit Depeche Mode durch Osteuropa. Letztes Jahr produzierte Nicolai zusammen mit Sakamoto den Soundtrack für das Hollywood-Epos „The Revenant“, der bei den Golden Globes für die Sparte „Beste Filmmusik“ nominiert wurde."


www.taz.de/!5299123

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
dauerwellen

Usernummer # 4984

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Kraftwerk wohlmöglich zur Tour de France live in Düsseldorf zum Tour Start.

RP-Online

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CHoCi

Usernummer # 1630

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Eine (etwas andere) Doku über die Rückkehr der Schallplatte, die vom Titel zwar gleiches vermuten lässt, aber vom Inhalt her mehr die Hintergründe beluchtet - und das wie ich finde sehr gut !

[hand] Vinyl lebt! Die Rückkehr der Schallplatte

Weitere Hintergründe zum Doku Inhalt hier auf discogs:

https://www.discogs.com/group/thread/689373

u.a. mit dem Hinweis zu der "animierten" Schallplatte die in der Doku öfters zu sehen ist. Coole sache das [Smile]

Aus: Essen / Ruhrgebeat | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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zum status quo von Ambient im jahre 2016

www.zeit.de/kultur/musik/2016-05/ambient-music-brian-eno-tim-hecker-ideologie/komplettansicht

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Brian Eno über sein neues Album, die 4000 anderen Songs auf seinem Laptop und das Verschwinden der großen Leidenschaft im Pop.

www.zeit.de/2016/21/brian-eno-musikproduzent-pop

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Warum Avantgarde keine Lösung ist und wir neue Superhelden brauchen.
Jean-Michel Jarre über seine 40 aktiven Jahre als Musiker.

"Elektronische Musik ist die wichtigste und größte Bewegung aller Zeiten, nicht zu vergleichen mit Rock oder HipHop. Es geht dabei weniger um einen bestimmten Style als vielmehr um den Ansatz, Musik zu machen. Musiker von heute sind alle Sound-Designer.

Elektronische Musik hat nichts mit Jazz, Blues, Rock oder Pop zu tun. Sie hat ihre Wurzeln in der klassischen Musik und wurde vor allem beim Rundfunk vorangetrieben.

Als „Oxygene“ 1977 herauskam, wollte ich Anti-Pattern-Musik machen. Mein Dogma war damals, und das würde ich auch heute noch jedem Musiker raten: Befreie dich vom Viervierteltakt. Selbst, wenn du eine Drummachine benutzt.

Ich hatte Freunde, die bei Radio France arbeiteten. So bekam ich einen Schlüssel für das Studio, bin da nachts hin, um Musik zu machen. Komplett illegal. So sind meine ersten Platten entstanden. Das war gelebter Underground (lacht). Wir hatten keine andere Wahl, selbst mein eigener EMS wahr unglaublich teuer. Aber ich arbeitete parallel für andere Künstler, schrieb Songs und konnte so ein bisschen Geld verdienen. Es gab damals einfach so gut wie keine Möglichkeit, an elektronische Instrumente heranzukommen.

Alle Superhelden von heute, die für Science-Fiction stehen, sind Marvel-Charaktere, die bereits in den 1940er-Jahren erfunden wurden. Das Bild unserer Zukunft wird immer noch durch Helden unserer Großeltern repräsentiert. ... Wir suchen immer noch einen neuen Philip K. Dick.
Zukunft wird heute nach wie vor eher recycelt als neu erfunden."


http://dasfilter.com/sounds/rave-war-meine-idee-oral-history-jean-michel-jarre-ueber-die-geschichte-der-elektronischen-musik

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Veganer im Drogenclub
Der DJ und Popmusiker Moby erzählt in seiner Autobiografie "Porcelain" von seinem Leben in New York City in den neunziger Jahren.

"Moby ging Ende der achtziger Jahre nach New York, entdeckte die elektronische Musik und die DJ-Szene, hatte mit „Go“ 1992 einen ersten großen Rave-Hit, mit „Feeling So Real“ 1995 einen zweiten. Schließlich wurde er mit dem 1999 veröffentlichten Album „Play“ zu einem der Pop-Superstars des beginnenden Jahrtausends.

Der Großteil des Buches besteht aus einzelnen Szenen und Schnappschüssen seines New Yorker DJ-Lebens, inklusive geografischer Weiterungen auf diversen Raves in Europa. Besonders eindringlich beschwört er die Atmosphäre von New York City und des Pop- und House-Undergrounds zu der damaligen Zeit. Manchmal betont er das Kaputte der Stadt etwas arg stark...

Als er im Alter von 24 Jahren nach New York City kommt, in sein „schmutziges Mekka“, einen ersten DJ-Job in einem Laden namens Mars ergattert und in einer WG im südlichen Manhattan an der Ecke 14th-Straße/Third Avenue unterschlüpft, hat er dem Alkohol entsagt und lebt vegan: „Ich war ein abstinenter Christ, der in Drogenclubs arbeitete. Ich lebte in einer dreckigen Stadt, die von Drogen, AIDS und Gewalt zerrisen wurde. (...) Ich war glücklich.“

Interessant auch, dass für ihn die Rave-Sache mit Friede und Freude, Glück und Eierkuchen schon Mitte der neunziger Jahre ein Ende hat und er in den Clubs nur noch stumpfe Drogenwracks sieht."


www.tagesspiegel.de/kultur/moby-und-seine-autobiografie-porcelain-veganer-im-drogenclub/13667612.html

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Pantha Du Prince mit neuem Album "The Triad"

"Die Musik von Pantha Du Prince soll tagtraumähnliche Bewusstseinszustände hervorrufen, in denen Vorstellungen einer würdevoll eingerichteten Gesellschaft möglich werden. Ein Ansatz, der den Kern seines Klangkosmos auszumachen scheint: Hier driftet der Realismus ins Magische, bröckelt die Sachlichkeit zugunsten des Mythos. In Bezug auf 'Frau im Mond' kommt die Frage nach einer besseren Welt als retrofuturistische Nostalgie daher: Als sehnsüchtiges Schwelgen in Erinnerungen an die Verheißungen einer Zukunft, die ­unsere Gegenwart kategorisch versperrt."

http://jungle-world.com/artikel/2016/22/54099.html

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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"Ich besitze exakt einen Synthesizer – und ich hasse ihn"
Trevino a.k.a. Marcus Intalex

"Zu Beginn war Drum and Bass rebellische Musik. Es war gegen das bestehende System. Das verfickt hohe Tempo alleine schon – 175 Schläge die Minute passen mit rein gar nichts zusammen. Bei House, Techno und Dubstep ist das anders. Da spielen sich die Tempi im ähnlichen Bereich ab. Die Stile kannst du alle miteinander mixen. Aber Drum and Bass passt da nicht rein. Dann kommt hinzu, dass gerade in England Drum and Bass heute Pop ist. Es läuft im Mainstream-Radio, Tracks gelangen in die Top Ten. Es läuft auf jedem Volksfest und in jeder Radiochartshow.

Irgendwann fragte ich mich, ob ich mein Leben lang in dem gleichen schnellen Tempo Musik machen will. Die gleichen Beats, die gleichen Breaks – das hat mich wahnsinnig gemacht. Als dann die große Post-Dubstep-Welle losging, erinnerten mich viele Sounds an meine Zeit mit House und Techno. Es war wie eine Zeitreise für mich ins Jahr 1991.
Es ist nicht schwierig, einen viertaktigen House-Groove zu basteln. Aber ein Track über neun Minuten, der wirklich was zu sagen hat, ist eine große Herausforderung."


In Manchester oder London denken Leute noch immer, Berlin wäre der Ort schlechthin?

"Absolut. Alleine die Mietkosten lassen Berlin nahezu paradiesisch erscheinen. Berlin ist die Club-Hauptstadt der Welt. London war das vielleicht mal. Aber die meisten Clubs verschwinden oder vegetieren vor sich hin. Es ist teuer, einen Club in London zu betreiben. Die ganzen Auflagen und Lizenzen, das macht keiner gerne. London krebst herum, aber auch einfach deshalb, weil es unbezahlbar geworden ist, dort anständig zu leben, wenn man Kunst oder Musik machen will. Ich habe unter denjenigen, die eigentlich Musiker sein wollen, kaum einen kennengelernt, der nicht 40 Stunden die Woche nebenbei arbeitet. Es ist schade, aber die Stadt ist immer mehr durchdrungen von einer Welt der Unternehmen und des Geldes. Es bricht mir das Herz. Vor allem zu sehen, wenn es in einer Stadt wie Berlin ja funktionieren kann."

http://dasfilter.com/sounds/ich-besitze-exakt-einen-synthesizer-und-ich-hasse-ihn-groove-golf-und-genre-ausverkauf-im-gespraech-mit-trevino

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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom:
"Ich besitze exakt einen Synthesizer – und ich hasse ihn"
Trevino a.k.a. Marcus Intalex

seltsam. die titel-aussage "Ich besitze exakt einen Synthesizer" taucht im interview selbst überhaupt nicht auf. dort spricht er lediglich vom fehlkauf eines bestimmten hardware-synths, als beispiel, dass er lieber auf seinem laptop musik macht...
Aus: soundcloud.com/dizkotoaster | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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das scheint eben auch der einzige hardwaresynth zu sein, den er hat.
"Ich mache all meine Musik auf meinem Laptop. ... Letztes Jahr habe ich mir einen Synthesizer gekauft und ich hasse ihn. Es handelt sich um den Analog Keys von Elektron."

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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die überschrift suggeriert, dass er ansonsten auch nicht mit synthesizern arbeitet, also auch keine soft-synths. dass ein produzent im jahre 2016 auf hardware-synths verzichtet, ist ja nichts ungewöhnliches.
Aus: soundcloud.com/dizkotoaster | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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die aussage, "einen synthesizer" zu haben, kann sich heute halt nur noch auf hardware beziehen, weil in jeder DAW heute schon mehrere softsynths mit dabei sind.
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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in diesem fall findet sich das teaser-zitat (nicht wort- aber sinngenau) auch unzweideutig im interview wieder [Wink]

"Sync-Buttons sind super!"
Jeff Mills im großen Interview

"Ich hatte schon ewig Pläne, mehrere Alben gleichzeitig rauszugeben. Früher musste man schön brav warten, eins nach dem anderen. Auch wegen der Presse. Mit Social Media sieht das heute ganz anders aus. Ich glaube auch, dass die Informationstoleranz sehr hoch ist. Die Leute sind bereit dafür, in einem Monat ein Jeff-Mills-Album zu bekommen und im nächsten Monat schon wieder ein neues. Für einen Künstler sind die Möglichkeiten großartig. Je mehr du produzieren kannst in den wenigen Jahrzehnten deiner Künstlerkarriere, desto besser. Ich möchte meinen Fans lieber mehr geben als weniger."

Wo siehst du die Zukunft der Musik?
"Ich denke, die medialen Grenzen zwischen Musik, Kino und Videospiel werden sich auflösen. Du wirst dich als Konzertbesucher ins Woodstock Festival einklinken können, und dabei sein, wie Jimi Hendrix seine Interpretation von „The Star-Spangled Banner“ spielt. Ja, du wirst selbst in die Haut von Jimi Hendrix schlüpfen können."

Klingt ein wenig nach dem Holo-Deck aus Star Trek.
"Stell dir vor, was man mit einer solchen Technologie anstellen könnte! Es könnte den Schulunterricht revolutionieren. Wenn ein Weißer plötzlich erlebt, wie es war, als Sklave in die USA verschifft zu werden. So ein Teil wäre unschlagbar. Es könnte die Welt verändern."

Das glaubst du wirklich?
"Ja, sobald es uns gelingt, Simulationen so echt zu gestalten, dass auch das Hirn überzeugt ist, dass es echt ist. Dann wird das Verhältnis von Körper und Geist frisch verhandelt. Zu neuen Ufern!"

http://dasfilter.com/sounds/sync-button-find-ich-super-jeff-mills-im-grossen-interview
(vom letzten jahr, erst jetzt entdeckt)

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
CHoCi

Usernummer # 1630

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Zitat "Mills feilt harte, tribalistische Tracks, die schier endlos ins Sphärische spulen. Tools, wie sie Techno-DJs brauchen"

Wann damit eine Eierfeile gemeint ist, stimm ich zu [Smile]

Fakt ist, kaum noch einer spielt seine Tracks heute, ausser er selber. Und wenn seine Tracks gespielt werden (aktuell) dann nur die alten.
Somit versteh ich unter "Tools, wie sie die DJs brauchen" was anderes, als den "Schnarch Zirkus" an Tracks von Jeff Mills die letzten Jahre. Und bitte bloss nicht jeden Monat ein Neues Album...

[wuerg]

Aus: Essen / Ruhrgebeat | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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choci, den aufruf bitte erst mal an all die charakterlosen produzenten da draußen - oder sollen die eher weitermachen? [Wink]
hält sich bei ihm mit 2-4 singles und ebenso vielen alben pro jahr in den letzten jahren auch im rahmen.

mal das aktuellste Mills-in-action video geguckt: www.youtube.com/watch?v=tcpSx7tw8vQ

kenne kein set von dir, in dem es so zur sache geht. auch wenn es eins gibt, bist du im allgemeinen sicherlich unterhalb dem energielevel unterwegs, das ein Jeff Mills heute im club bringt. und seine heute ruhigeren veröffentlichungen "mit bassdrum" würden durchaus in deine sets passen.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Robert86

Usernummer # 21395

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dieser ganze hype um Jeff Mills...
Ich verstehe choci, denke er meint nicht das er auf hören soll zu produzieren.

Aus: Berlin | Registriert: Jan 2015  |  IP: [logged]
CHoCi

Usernummer # 1630

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Hyp hat da was zusammen geschmissen. Ich kritisiere nicht seine Sets, sondern seine Produktionen. Ausserdem was haben meine Sets mit Jeff Mills zu tun ? Hab ich mit keinem wort behauptet mich an Jeff Mills zu messen, oder messen zu lassen ?! Is mir vollkommen Latte was Jeff Mills für ne Set Philosophie verfolgt...

Wenn man vergleicht was Mills früher "Knüppel aus dem Sack" Techno gemacht hat, und heute vermeintliche Klang Exkursionen in Dimensionen die nie ein Mensch zuvor erreicht hat...

...da kann ich drauf verzichten. Er soll lieber mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen, in die Tasten hauen und anständigen Techno machen. Wäre mir 100x lieber als so hohl klingendes experimentelles Wischi Waschi Zeug...

Deswegen störe ich mich an dem o.g. Zitat "...Tools, wie sie Techno-DJs brauchen"
Das stimmt einfach nicht mehr (leider)

Aus: Essen / Ruhrgebeat | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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die aussage stand im zusammenhang mit der (dreifach-)EP zur Exhibitionist II-DVD, und da stimmen die attribute (eine der platten ist auch 'ne live-EP). tools, tribalistisch, sphärisch. hart je nach definition phasenweise. inklusive acid und alles-analog nach deinem credo, choci.
nur der ganz große lärm bleibt aus, das stimmt. kann aber auch verstehen, wenn er keine lust mehr hat, darauf reduziert zu werden.

http://de.juno.co.uk/products/jeff-mills-exhibitionist-2-part-2/580435-01
http://de.juno.co.uk/products/jeff-mills-exhibitionist-2-part-1/572759-01
http://de.juno.co.uk/products/jeff-mills-exhibitionist-2-part-3/580436-01

von hype zu reden ist wohl auch abwegig - er ist durch all die jahre ständig umtriebig mit eigenen und interdisziplinären projekten und kriegt trotzdem auch nicht mehr oder eher weniger presse als ein richie hawtin, sven väth oder noch schlimmer Kraftwerk, die jahrzehntelang gar nichts machen.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Diplo: "EDM is a really lame culture."

... Insbesondere die Electronic-Dance-Music-Szene, in den USA EDM abgekürzt, kritisiert er: "Die DJ-Welt ist verdammt nochmal die blödeste Gruppe von Leuten", sagt er kopfschüttelnd. DJs wie er seien nicht berühmt aus irgendeinem guten Grund, sondern bloß lame, so Diplo. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sei diese Kultur "ein sinkendes Schiff". Er sei traurig, ein Teil davon zu sein, sagt der 37-Jährige...

www.spiegel.de/kultur/musik/diplo-haelt-dj-kultur-fuer-ein-sinkendes-schiff-a-1096923.html

original:

Diplo's own take on the EDM scene is even harsher: "The DJ world is the corniest f--ing group of people," he says, shaking his head. "We're not celebrities, we're not famous for any good reason. We're just ... really lame. Besides people like Dillon Francis, who makes fun of the whole thing, or Calvin Harris, it's a sinking ship. It's a really lame culture. I'm sad that I'm part of it, but I play the game."

www.billboard.com/articles/news/magazine-feature/7400330/diplo-dance-on-dj-culture-beyonce-justin-bieber

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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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ramon zenker spricht über seine projekte:
[hand] https://www.youtube.com/watch?v=ykOZ6wCh3aA

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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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Muss Tech-House sterben, damit wir leben können?
[hand] https://thump.vice.com/de/article/muss-tech-house-sterben-damit-wir-leben-koennen
[diabolo]

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wizard of wor

Usernummer # 5122

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ:
Muss Tech-House sterben, damit wir leben können?
[hand] https://thump.vice.com/de/article/muss-tech-house-sterben-damit-wir-leben-koennen

Interessant... aber auch ein bissl überzogen. Techno an sich stirbt schon lange und Tech-House ist übergeblieben.
Damit "Techno" bei der breiten Masse ankommt, muss es gut und schnell ins Ohr gehen und anschieben und das bietet Tech-House nunmal. Und es ist eben auch die breite Masse, die einen großen Teil des Publikums ausmacht.
Techno im herkömmlichen Sinn ist derzeit ziemlich out kommt mir vor, vermutlich auch darum, weil der Lifestyle schon vor längerer Zeit gestorben ist und so hat sich die Tech-House Kultur aus oben genannten Gründen ausbreiten können.
Stattdessen ist eine große Retrowelle auszumachen, zurück zum 90er Bretterechno und am Besten nicht unter 140 BPM.
Dazu kommt auch noch m.E. dass Deephouse und Tech-House relativ nahtlos ineinander übergehen und sich entsprechend auch das Publikum vermischt.
Jetzt einfach zu sagen, dass Tech-House sterben muss ist nichts weiter als eine frustrierte Aussage denn was würde sonst noch überbleiben, was in der Lage wäre auf längere Zeit zu überleben?

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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"Damit "Techno" bei der breiten Masse ankommt....
was würde sonst noch überbleiben, was in der Lage wäre auf längere Zeit zu überleben?"

das klingt alles so, als wäre "techno", der nicht von popularmusik abstammt, auf eine sparte angewiesen, die bei der masse ankommt, um zu "überleben", also damit produzenten überhaupt weitermachen, eine nicht-populäre musik zu machen. es gab aber auch schon immer mehr house, trance und rave da draußen als techno. haben technoproduzenten diese sparten "gebraucht", um weiterzumachen? der begriff "überleben" erscheint mir da jedenfalls zu hochgegriffen.
"techno" ist in den letzten jahren ja auch wieder präsenter geworden, wie auch verschiedentlich hier im forum festgestellt.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
wizard of wor

Usernummer # 5122

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Ja aber auf eine andere Weise... nix mehr mit Underground und ohne Moos nix los...
Aus: detroit | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
CHoCi

Usernummer # 1630

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Nene [nein]

Da muss ich widersprechen - aktuell ist eher der Gegenteil der Fall. Techno in der Form wie Techno sein soll ist wieder voll im kommen. Bitte nicht mit den Beatport Maßstab ansetzen, hier wird einem größtenteils schnarchiger Tech House als Techno verkauft. Ausserdem passiert viel jenseits von mp3 und Co. - kleine Labels, Vinyl only usw.

Nebenbei ist das was im Bericht steht nix Neues, dieser Tech House Einheitsbrei verseucht schon seit Jahren das Genre. Davor wars dieser elendige Minimalismus, der auch nicht viel besser war...

Aus: Essen / Ruhrgebeat | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
wizard of wor

Usernummer # 5122

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: CHoCi:
Ausserdem passiert viel jenseits von mp3 und Co. - kleine Labels, Vinyl only usw.

Ja und das ist auch gut so aber das wird auch klein bleiben. Diese neuen Sachen sind im Prinzip auch wieder nix Neues, zumindest nichts, das man nicht schonmal gehört hat vor 20 Jahren.
Techno ist schon längst ausgereizt und alles was danach kam oder kommt sind Ableger oder neue Aufgüsse.
Die Kommerzialisierung hat doch vor XY Jahren schon angefangen und der heutige Tech-House-Boom ist ein Resultat davon.
Dennoch finde ich, wird das Beste draus gemacht, da es auch in diesem Genre Meisterhafte DJ's und Producer gibt.

Aus: detroit | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
CHoCi

Usernummer # 1630

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Naja, soviel Neues an Innovationen sollte da auch nicht kommen, erwarte auch ich persönlich nicht. Alles basiert ja immer auf fast den Gleichen Zutaten wie eh und je - egal ob via PC virtuell oder körperlich als Gerät. Wäre sogar schon froh wenns mehr Richtung back to the Roots gehen würde...
Aus: Essen / Ruhrgebeat | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
wizard of wor

Usernummer # 5122

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Die Jugend kann, das Alter Weiß... eines ist immer noch das Selbe: Es geht um das nächtelange, extatische Tanzen, welches nunmal der jüngeren Generation vorbehalten bleibt.

Wer jetzt daherkommt und meint Tech-House ist scheiße und muss sterben blabla oder Digital Auflegen ist scheiße blabla oder zu wissen glaubt, was der ultimative Zukuntssound sein wird blabla, ist im Prinzip nichts anderes als ein alter Knacker, der es sich im Gestern gemütlich macht und die Klappe aufreißt.

Selbst der harte Kern hier im Forum besteht aus alten Knackern und wir können diskutieren und Meinungen haben was wir wollen aber die Warheit liegt auf dem Floor und bei denen die darauf tanzen.

Sie hörten das Wort zum Sonntag [smilesmile]

Aus: detroit | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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techhouse ist es, das sich im gestern gemütlich macht, wie der artikel auch aufzeigt..
sehe das problem eher übergreifend bei four-to-the-floor-musik, während im breaks-bereich in den letzten 10 jahren mit footwork, trap, future garage, grime und sowieso dubstep und den ganzen post-dubstep-ablegern eine menge neues passiert ist, was man nicht unter bisherigen stilbezeichnungen abheften kann.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: CHoCi:
Techno in der Form wie Techno sein soll ist wieder voll im kommen. Bitte nicht mit den Beatport Maßstab ansetzen, hier wird einem größtenteils schnarchiger Tech House als Techno verkauft. Ausserdem passiert viel jenseits von mp3 und Co. - kleine Labels, Vinyl only usw.

bei den physischen tonträgern kann man die entwicklung schön sehen: satte 118 neue techno-releases auf juno records diese woche vs. nur 46 in der rubrik minimal/techhouse.
Aus: soundcloud.com/dizkotoaster | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
s.sheppert

Usernummer # 16699

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wizard of wor:
Die Jugend kann, das Alter Weiß... eines ist immer noch das Selbe: Es geht um das nächtelange, extatische Tanzen, welches nunmal der jüngeren Generation vorbehalten bleibt.

Wer jetzt daherkommt und meint Tech-House ist scheiße und muss sterben blabla oder Digital Auflegen ist scheiße blabla oder zu wissen glaubt, was der ultimative Zukuntssound sein wird blabla, ist im Prinzip nichts anderes als ein alter Knacker, der es sich im Gestern gemütlich macht und die Klappe aufreißt.

Selbst der harte Kern hier im Forum besteht aus alten Knackern und wir können diskutieren und Meinungen haben was wir wollen aber die Warheit liegt auf dem Floor und bei denen die darauf tanzen.

Sie hörten das Wort zum Sonntag [smilesmile]

[popcorn] [danke] [grinseschild]
Aus: HH | Registriert: Jun 2006  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Sónar-Festival in Barcelona
Übers Wochenende trafen sich in Barcelona zum 22. Mal die Aficionados der elektronischen Musik. Was wurde aus den Ansprüchen der Anfangsjahre?

"Während das Programm anfangs noch Aushängeschild für künstlerische Abenteuerlust und Relevanz war, macht es inzwischen viel mehr kommerzielle Kompromisse. ...

Die Auftritte der drei Raster-Noton-Acts Alva Noto, Cyclo und Byetone, Oneohtrix Point Nevers Soloperformance, die britische Künstlerin Gazelle Twin, Kind Midas Sound & Fennesz sowie Kode9 & Lawrence Leks audiovisuelle Livedarbietung des Films „The Nøtel“ waren Beweis dafür, dass es inmitten allen Geldes, aller Sponsoren und allen Kommerzes dieses Gigafestivals immer noch Raum gibt für experimentelle und herausfordernde Kunst.
Speziell der New Yorker Oneohtrix Point Never wirkte in seiner linkischen Art wie eine Offenbarung. Seine Popularität als Künstler ist ein wunderbares Beispiel für die positive Kraft von kulturellem Austausch, der ZuhörerInnen vor neue Herausforderungen stellt. ...

Und es gab die störenden personalisierten RFID-Tag-Armbänder ...
Es gibt also nicht nur kulturellen Austausch, sondern auch den Austausch von Daten im großen Stil und so einen bedenklichen Verlust an Privatsphäre."


www.taz.de/%215314728

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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ein kurzfilm zu Mobys biografie (siehe posting vom 2.6.), in dem man Moby zu einigen orten jener biografie begleitet:
[hand] www.youtube.com/watch?v=5vyc6dj-Ky4

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bgoeni

Usernummer # 3203

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Fusion-Festival 2017 fällt aus

http://www.nordkurier.de/mueritz/hammer-fusion-2017-faellt-aus-2923521306.html

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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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squarepusher mit anti-brexit remix-aufruf:

The referendum on the UK's membership of the EU has had appalling consequences. It has amplified many divisions in society and in particular has helped to re-establish xenophobia as legitimate and acceptable. Witnessing this against the global backdrop of a resurgence of the far-right, it's essential that those who find these developments unacceptable make their thoughts known and take action. This piece of music was written in the aftermath of the referendum and I present it as the basis of an internationalist collaboration with sound makers irrespective of what kind of music they make, where they live, their background, their age - all are invited to participate. It is not offered as a substitute for progressive political action but as a complement to it. I put it forward in defiance of the bigotry threatening the fragile connections that exist between us all. I hope it will be an opportunity to reaffirm some of those connections amidst a very disturbing situation. I have provided a finished mixdown of the piece and audio stems of the constituent instrumental parts. Also available are scores and a MIDI file representing the note to note information. Take the parts and use them however you like. It could be subtly remixed or reworked beyond recognition. Change the instrumentation, the key, the order of notes, the notes themselves - it is absolutely open. The only stipulation is this: if you want your piece to be listed on this site then it must have the title "Midi Sans Frontières". You are welcome not to use that title for whatever you do but that means we can't host your piece.

http://www.squarepusher.net/

Aus: soundcloud.com/dizkotoaster | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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[hand] Die Berliner Nacht ist fest in schwäbischer Hand - Spätzleconnection unter der Discokugel
„Die Baden-Württemberger in Berlin sind coole Dudes, die auch schaffen können. Die Berliner dagegen, nun, ja, sind schon sehr entspannt. Ohne uns Südländer würde hier gar nichts gehen“

Aus: soundcloud.com/dizkotoaster | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Robert86

Usernummer # 21395

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ:
[hand] Die Berliner Nacht ist fest in schwäbischer Hand - Spätzleconnection unter der Discokugel
„Die Baden-Württemberger in Berlin sind coole Dudes, die auch schaffen können. Die Berliner dagegen, nun, ja, sind schon sehr entspannt. Ohne uns Südländer würde hier gar nichts gehen“

"King-Size-Bar" "Hipster" "Berlin-Mitte"
Das können sie gerne haben... Auch wenn es nicht so ist.
Kann ja nur aus einer Stuttgarter Zeitung stammen.

Aus: Berlin | Registriert: Jan 2015  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Soundtüftler Holger Czukay

"Anfang der Siebzigerjahre saß Holger Czukay mit seinem damaligen Can-Kollegen, dem Schlagzeuger Jaki Liebezeit, in einem Café an der Münchner Leopold-Straße, als ein exzentrisch aussehender Japaner auftauchte, sich auf dem Bürgersteig hinkniete und zu beten begann.
"Das ist unser neuer Sänger!", sagte Czukay zu dem verblüfften Liebezeit und sprach den Japaner an: "Willst du Sänger einer Rockband werden? Du kannst heute Abend anfangen, der Saal ist ausverkauft." Nachdem Damo Suzuki zugesagt hatte, bat Czukay ihn noch, sich für das Konzert bloß nicht umzuziehen. Der Rest ist sozusagen Geschichte.
...
In den Sechzigern bewarb er sich um einen Studienplatz bei Karlheinz Stockhausen. Im Prüfungsgespräch mit dem Großmeister der Neuen Musik sagte Czukay: "Herr Stockhausen, ich kann gar nichts!" Was er denn überhaupt werden wolle, erwiderte Stockhausen - "Komponist!" Stockhausen schaute ihn lange an und sagte dann, dass Czukay angenommen sei.


www.spiegel.de/kultur/musik/a-1104244.html

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