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Autor Thema: guten tag frau sucht, wo war doch gleich der ausgang?
TeXeL

Usernummer # 2578

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hallo erstmal.

ich weiß gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll... naja, knackpunkt ist eigentlich der, dass ich z.zt. meinen konsum so wenig unter kontrolle habe, wie noch nie zuvor. ich gehe nun seit 4,5 jahren feiern und hatte bis zum sommer dieses jahres wirklich nie das gefühl, dass mir etwas fehlt, wenn ich mal 2-3 wochen pausiert habe. so nach 4-5 wochen war ich dann zwar schon ziemlich feiergeil, aber wenn dann doch was dazwischen gekommen ist: egal - warte ich halt noch ne woche. oder auch zwei.

seit etwa 3 monaten kriege ich es aber kaum noch gebacken, auch nur eine einzige woche ohne auszukommen... ich habe momentan das erste mal überhaupt das gefühl wirklich süchtig zu sein (nicht nach partys, sondern nach draufnis) und das kotzt mich teilweise doch ganz schön an. zur not mache ich das sogar alleine (sowie gestern/heute), was ich so spontan erstmal nicht als besonders gutes zeichen werte. ich meine... meinen job und das drumherum bekomme ich trotzdem problemlos auf die reihe, nur besser fühle ich mich deswegen nicht.

zukunftsmäßig habe ich auch keinen rechten plan, was ich eigentlich mal machen will, auch wenn das nichts neues ist. nur nähere ich mich der zahl 24 und denke, dass man da doch mal langsam wissen sollte, was man will. tja, den studienbeginn schiebe ich auch schon seit über einem jahr vor mir her... mir fehlt es an antrieb und motivation und da ich nicht weiß, wie ich das (meinen character?) ändern soll, probiere ich mich nun wohl zu flüchten...

hat jemand von euch schonmal in einer ähnlichen situation gesteckt?

ps: mir ist klar, dass das geschriebsel hier wahrscheinlich ziemlich zusammenhangslos und wirr erscheint, aber ich musste das irgendwie loswerden... nachher kommt noch meine beste freundin (so ein fürchterliches "no drugs bis 11.00 trotzdem feiern"-powermädel) rum, bei der ich mich auch darüber ausquatschen werde. nur so richtig verstehen wird sie dass aus obigen gründen wohl nicht so recht und vielleicht fällt dem einen oder anderem druffi hier ja irgendwas zu ein, keine ahnung. sorry für etwaige rechtschreibfehler, ich bin grad nicht wirklich bei der sache.


Aus: Berlin Stadt | Registriert: May 2001  |  IP: [logged]
andakawa

Usernummer # 1523

 - verfasst      Profil von andakawa     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
uiiiih ich kenns sonst nur umgedreht, die ersten jahre wild, dann weniger.

auch wenn du job etc. problemlos auf die reihe bekommst, gehts wohl doch eher da drum "... nur besser fühle ich mich deswegen nicht."

kenne ich. schlechtes gewissen. kenne ich auch vor dem hintergrund, daß man ein schlechtes gewissen hat und alles andere (probleme und sorgen wegen der zukunft) darauf zurückführt.

ich habe in diesem jahr auch mal das gefühl gehabt, ich bekäme alles auf der arbeit DESWEGEN nicht hin. dann hab ich fast ein halbes jahr pausiert - und oh wunder - trotzdem nichts hinbekommen.

nun ist die pause vorbei, ich kann wieder feiern und - oh wunder - ich habs mit der arbeit im griff.

man kann also nicht immer alles mit dem konsum entschuldigen.
liegen tut alles an dir, ob nun mit oder ohne konsum. du willst studieren? dann GEH studieren. alles liegt an dir. und hat man erstmal den hintern einmal oben läuft alles von selbst.
wenn du also mehrere ziele hast, von denen du meinst, du packst es nicht: such dir das erste kleinere raus und geh es an. durch das hochgefühl (ich habs geschafft!) bist du auch schnell in der lage, alles weitere anzugehen.
nur, TU etwas. igel dich da auf keinen fall ein und denke, ich kiff lieber noch eine, dann denk ich nicht mehr dran. das macht alles noch schlimmer. unbewußt glaubst du so immer mehr, versagt zu haben, nichts im griff zu haben.

unbenommen davon ist jede woche wohl schon zu viel (auch wenn ich selbst mal soclhe zeiten hatte) und unter der woche ist schon kraß. aber am krassesten finde ich, wenn du dir allein etwas reinknallst.

wenn du 4 jahre alles im griff hattest und unter der voraussetzung, du gehst deine anderen probleme wie studium endlich an, seh ich noch nicht so das problem. gesund ists nicht, aber solche phasen hat man vielleicht mal.
nur TU etwas und stell dich der sache. das gespräch mit deiner freundin halt ich auch für eine gute idee. vielleicht kann sie dich die nächsten tage ein bißchen beschäftigen, damit du allein zu haus nicht auf blöde gedanken kommst. geh auch mal am wochenende mit ihr ins kino, unternehm etwas. wenn du die ersten tage/ein zwei wochen abgelenkt bist, bist du die erste gier los. und wenn du das gefühl verlierst, ständig unter druck zu stehen und deine probleme und sorgen angehst, hast du bald alles wiedr im griff.

also abmarsch, los gehts. und viel glück.


Aus: niedersachsen | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Der C
Spastikman
Usernummer # 717

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Wenn ich ehrlich sein soll, gehts mir genauso wie dir, nur das es bei mir nicht der Studiumanfang sondern Zivildienst ist, den ich immer wieder verschiebe. Jobbe in der Zeit in der Videothek und weiss echt nicht was in der absehbaren Zukunft passieren wird. Allerdings habe ich schon meine Ausbildung hinter mir. Das Gefühl der fehlenden Motivation kenne ich zu gut, und das liegt auch nicht in der letzten Reihe an Drogenkonsum, denke ich mir.
Dazu kommt meine natürliche Faulheit, im Endeeffekt ergibt sich ne explosive Ladung Unzufriedenheit und privates Leben das viel zu wünschen übrig lässt..

Aus: Köln | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
andakawa

Usernummer # 1523

 - verfasst      Profil von andakawa     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
"und das liegt auch nicht in der letzten Reihe an Drogenkonsum, denke ich mir."

GENAU SO! man glaubt nur, es läge daran. ist ja auch bequem. wenn man dann probleme hat, weniger zu nehmen, glaubt man wieder, daß das dann ja daran liegt.

also einfach den pöter hoch, rest kommt von allein.


Aus: niedersachsen | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
stitch
subvoicer
Usernummer # 3136

 - verfasst      Profil von stitch   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
kann mich in erster linie den vorpostern nur anschliessen.

ich habe selbst so eine phase mit dauerkiffen über eine geraume weile im studium durchgemacht. dann kam allerdings das bewusstsein, nur selbst etwas ändern zu können, und das auch nur aus eigenem antrieb zu können. von daher ist bei Dir der erste und wichtigste schritt schon getan, nämlich das Du Deine situation selbst eingeschätzt hast.
Somit kann ich Anda nur zustimmen, ab gehts ins studium, guck doch einfach mal ohne druck an der uni vorbei, und schnupper schon mal in ein studiengebiet rein, was Dir vorschwebt, da die meisten vorlesungen öffentlich zugänglich sind.
oder such Dir im bereich Deiner hobbies herausforderungen, so dass Du da positive energie gewinnst, organisier vielleicht kleine parties für Deine lokale szene.
wie gesagt, den wichtigsten schritt hast Du schon gemacht, jetzt heissts, in bewegung kommen.
und mach Dir mal keine sorgen, das Du jetzt schon 24 jahre alt bist, und die zeit verstreicht, 'n kumpel von mir ( jetzt 30 ) hat gerade mit dem studium angefangen, nachdem er sein abi nachgemacht hat.
ein anderer hat gerade mit 25 ohne abgeschlossene ausbildung angefangen jura zu studieren.
es ist immer die zeit für veränderungen, dafür ist es nie zu spät, lass Dich also von Deinem alter nicht runterziehen.

gruß und 'ne menge positiver energie

olaf


Aus: HH/TÜ/RV | Registriert: Jul 2001  |  IP: [logged]
ClubCreature

Usernummer # 4014

 - verfasst      Profil von ClubCreature     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
@ Tex:
ich kenn das auch, was Du beschrieben hast.
Hört sich zwar blöd an, aber so Phasen hat wohl echt schon fast jeder hier mitgemacht.
Im Moment isses bei mir so, dass ich am Wochenende so ne "Grundlust" verspüre feiern zu gehn, aber wenns dann nicht klappt....ok geh ich halt nächste Woche.
Eigentlich ist es sogar ganz cool, die Feierlust ein bisschen hinauszuzögern, weil sie dann immer mehr ansteigt.
Und wenn dann endlich wieder Wochenende ist, hat man einfach nur RICHTIG BOCK wieder zu feiern und dann ist die Party meistens auch richtig geil.
Bei mir ist es sogar so, wenn sich meine Lust extrem gesteigert hat, kann ich auch problemlos "ohne" abgehen. Da reicht mir schon die geile Musik und die Party-atmosphäre an sich und meine Lust ist befriedigt.
Aber wenn ich mir was getan hab, kommt am nächsten Tag meist auch das schlechte Gewissen und ich denk mir: Es wär auch "ohne" gegangen.
Ansonsten kann ich mich nur den Anderen anschliessen, vorallem anda:
Du kennst Deine Situation und machst Dir nix vor. Das sind die besten Voraussetzungen und diese "Selbstfindung" gehört sogar zu den schwierigeren Abschnitten. Jetzt muss Du echt "nur" noch Deinen Arsch hochkriegen und mit ner optimistischen Einstellung da rangehen, dann klappt datt schon.
Vergiss nie:

A L L E S W I R D G U T ! ! !

[ 19-12-2001: Beitrag editiert von: ClubCreature ]


Aus: Rheinmetropole KÖLN | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
TeXeL

Usernummer # 2578

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danke erstmal an alle!

ich werde hier aber erst wieder was reinschreiben, wenn ich wieder klar bin.

hab mich oben vielleicht auch nicht präzise genug ausgedrückt: meine sorge gilt moment nicht dem klarkommen mit dem leben und der zukunft, das passt schon (später mehr). mein hauptprob ist einfach das gefühl wirklich süchtig zu sein und überhaupt nicht mehr ohne zu können. das hatte ich halt bisher noch nie.


wat solls, ich melde mich dann.


Aus: Berlin Stadt | Registriert: May 2001  |  IP: [logged]
andakawa

Usernummer # 1523

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neeee haben wir schon richtig verstanden.

aber sind wohl alle geschlossen der auffassung, daß dein sucht-gefühl keines in dem sinne ist.
sondern ein resultat der anderen probleme.

bloß weil man ein paar wochen mehr geschmissen hat, ist man nicht süchtiger als sonst. der kopf glaubt es bloß. und den gilt es jetzt bei dir frei zu bekommen.
indem du dich ablenkst die ersten tage und den rest angehst.


Aus: niedersachsen | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
daswadan

Usernummer # 961

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ich würde mir einfach mal vornehmen, so und so lange nix mehr zu nehmen, nur um zu sehen, ob ich´s schaff.
Aus: Ruhrpott Republic | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Maksim

217cup 2oo4
Usernummer # 1382

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Bist Du eigentlich auch nüchtern feiern gegangen? Ich mein nicht nur einmal, sondern z.B. 3-4 mal hintereinander?
Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
TheFunker

Usernummer # 1729

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Seh das bei mir eigentlich genauso. Nur mit dem Unterschied, dass ich erst seit knapp zwei Jahren feiern gehe. Die Sucht ist das, was mich mittlerweile auch abfuckt. Ich kriege auch alles weitere unter Woche (nun gut, momentan isses nur Zividienst) geregelt.

Aber ich glaube, dass es irgendwann mich einfach nur noch anöden wird jedes WE feiern zu gehen und drogen zu fressen. Hoffe ich jedenfalls


Aus: Lörrach | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
MissShelain

Usernummer # 3944

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ich find auch wenn man es schafft ein paar wochen nüchtern zu bleiben wird trotzdem nix besser. da bin ich weder motiviert, noch hab ich einen plan was ich mit meinem leben anfangen soll. und um so länger ich nichts mehr nehme, umso schlimmer wird alles.
Aus: Augsburg | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
Mahasukha

Usernummer # 1041

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Hm,ich glaube,wenn man mal durch Ausbildung oder Studium erst eine Perspektive hat,die über den nächsten Monat hinausgeht,legt sich das auch wieder.Während meines Zivildienstes und in der Zeit von dessen Ende bis zum Studium war ich auch zeitweise jedes WE unterwegs,unter der Woche abends Alk und Bong...nach etwas Eingewöhnungszeit im Studium war das aber vorbei,man kann so einen Lebensstil nicht auf Dauer durchhalten.
Zugespitzt formuliert würde ich sagen,daß es einfach gröhlende Langeweile ist,die einen in solchen Situationen zu Drogen greifen lässt(zumindest wars bei mir und Freunden so).
Wenn das Gegammele dann erst mal vorbei ist und man andere Dinge im Kopf hat(Studium),dürfte sich das mit dem im Prinzip reichlich unmotivierten Drogenkonsum auch wieder legen.Klingt komisch,ist aber so*g*.

[ 20-12-2001: Beitrag editiert von: Mahasukha ]


Aus: Hannover | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Antares

Usernummer # 702

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Hier, Texel, hier ist der Ausgang (click)!

Aber ich kann dir die Tür nur zeigen, hindurchgehen musst du alleine

[ 20-12-2001: Beitrag editiert von: Antares ]


Aus: tief im Osten | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]  
Maksim

217cup 2oo4
Usernummer # 1382

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@MissShelain
"Ich hab keine Probleme mit Drogen. Nur ohne"

Du gehör´st bestimmt zu den Leuten, deren Lieblingssatz "Man lebt nur einmal" ist

@TeXel Wenn Du Angst hast, dass Du süchtig ist, dann ist das IMHO die beste Zeit zu lernen, nüchtern zu feiern. Es war bei mir auch so, ich wollte jedes WE feiern, hab 4 Monate lang jedes WE Drogen gefressen und nachdem ich mal Sets von Adam Beyer, Heckmann und Rush total verpasst habe, weil ich total verpeilt mit irgendeinem Mädel zich Stunden gelabert habe, wobei ich mich am nächsten Tag nicht mehr dran erinnern konnte, über was wir uns unterhalten haben und als ich überlegt habe, wie schlecht ich eigentlich in der schule bin, hatte ich auf einmal absolut kein Bock mehr auf das Feiern. Hab dann einfach ein Monat überhaupt nicht mehr gefeiert und bin auf meine erste Party trotz der Pause nüchtern gegangen. Alles war irgendwie "komisch und normal", dann bin ich 1,5-2 Monate jedes WE nüchtern feiern gegangen und fühlte mich jedes mal immer mehr "befreit" davon, ausserdem ging's mir auch mental viel besser. Zur Zeit kann ich mir es leisten, dann Drogen zu nehmen, wann ich will. Ich nehm jetzt 1mal in 1-2 Monaten was und hab auch keinen Drang danach. Ausserdem ist Ephedrin manchmal ne sehr gute Alternative.

Viel Glück

@anda man darf Drogen aber auch nicht verhamlosen


Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
Moderator
hier waren mal Sternchen
Usernummer # 176

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Der Ärger über die eigene Sucht

Was ist das schon, eine "Sucht"? Wo geht sie an und wo hört sie auf? Ist der Begriff "Sucht" nicht nur ein durch totalitäre Gesellschaftssysteme geprägter Knebel, um den Menschen ihr Recht auf Rausch zu nehmen? Ab wann habe ich eine angebliche Sucht nicht mehr im Griff? Was wäre, wenn alle Menschen süchtig wären und ihre Sucht gemeinsam ausleben würden?

Leider sind das nur dumme denkansätze, die am Grundproblem vorbeigehen. Tatsächlich nämlich funktioniert jeder Mensch, jedes Gehirn, jeder gebildete Geist in der Regel am Besten OHNE Drogen. Nur wer klar im Kopf ist, kann sich optimal den Herausforderungen des Lebens stellen und sie erfolgreich meistern. Tja, und wenn dann mal wieder Ruhezeiten kommen, bestünde ja immer noch die Möglichkeit, mal einen kleinen Ausflug in andere Zustandswelten zu unternehmen... aus rein experimentellen Gründen, latürnich.

Ich habe (an mir selbst und an Freunden) zu oft erlebt, dass schnell eine Verstrickung eintritt: Keine richtige Herausforderung im Leben und/oder keine Lust, sich den gebotenen Aufgaben richtig zu stellen (Schule, Lehre, Job, Studium, Zivildienst etc.), also Trost suchen durch kleine "Helfer". Dadurch immer wieder druff und kurzzeit-happy bzw. relaxed, aber dafür hernach kopfbreit und lasch. Das wiederum behindert den Geist, neuen Mut zu fassen und etwas anzupacken, erzeugt Unzufriedenheit mit sich selbst. Das braucht Trost, also wieder kleine Helfer..... usw.

@TeXeL
Wenn Du "raus" willst aus dem Sog einer Sucht, brauchst Du ein für Dich wirklich wichtiges Ziel, dass Du erreichen willst. Mit eigener, selbst entworfener Motivation wird das klappen.... aber DU musst SELBST AKTIV etwas FÜR DICH ANGEHEN, ANPACKEN, PLANEN UND TUN!

Wenn Du es schaffst, das "ich darf nichts mehr nehmen" zu ersetzen in ein "ich will nichts mehr nehmen, damit ich für mein wirkliches Ziel wieder klar werde", bist Du schon einen guten, grossen Schritt weiter in die richtige Richtung.

Wir leben zum Glück in einem Land, das viele, viele Möglichkeiten bietet, sein Leben selbst zu gestalten, seinen Beruf zu wählen, zu lernen und sich seinen Begabungen entsprechend zu entwickeln. Nur, geschenkt wird einem heutzutage nichts mehr; es erfordert schon auch Einsatz, das zu erreichen, was man will. Die Art und Weise, wie jemand etwas angeht, bleibt dabei ja individuell...

Während meiner eher passiven Phasen hatte ich auch immer geglaubt, es liefe ja alles soweit ganz gut, Job, Freunde, Kontakt mit den Eltern, Geld, passt schon. Aber jede noch so kleine Veränderung war plötzlich suuperanstrengend zu bewältigen, und grössere Katastrophen (Liebeskummer, Krankheit, Schulden, Ärger im Job, Tod eines Elternteils) haben mich total umgeworfen. Da merkte ich dann auch, dass ich nicht (mehr) so gut "funktionierte", wie ich es von mir aus früheren (nüchternen) Zeiten gewohnt war. Für mich war dieser Erkenntnis heilsam und seither verwende ich drugs auch etwas anders als früher... gezielter, in Abständen, vorbereitet und zeitlich mit meinem (alltäglichen, wirklichen) Leben abgestimmt.

Und auf einmal ist alles viel leichter zu bewältigen! Erstaunlich *ggg*, aber wahr.


Aus: Muc | Registriert: Jan 2000  |  IP: [logged]
andakawa

Usernummer # 1523

 - verfasst      Profil von andakawa     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
gezielter ist gut.
ich hab ab und an auch einen tierischen japp auf das eine oder andere teure.
weil das auf dauer weder zu finanzieren ist, noch gut tut, setzen wir uns jetzt auch ziele.
sprich: zu weihnachten gönnen wir uns etwas. oder zu sylvester. und dann plant man das nächste happening.
vielleicht das ziel nicht gleich so hoch setzen. aber eben abgesteckte termine.
und wenn man bis dahin etwas getan hat, gearbeitet oder die bude aufgeräumt, ist das ein GANZ anderes hochgefühl. du hast etwas geleistet und setzt es bewußt ein.

Aus: niedersachsen | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
cor|dell

Usernummer # 4114

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passt zwar nicht so ganz aber einfach mal lesen und nachdenken:

Ein leichtes Gefühl der Übelkeit überkommt Dich und drückt vom Magen rachenwärts, Dein Herz fängt an zu rasen (die Wirkung auf den Kreislauf ähnelt der des Amphetamins), heiß- kalte Schauer überkommen Dich. Die Hände fühlen sich seltsam an, alles kribbelt. Die Musik und die Stimmen die Du hörst verändern sich, sie werden "räumlicher", aber auch die Optik verändert sich, alles wird "flashig" leicht "synthetisch".

Plötzlich setzen Glücksgefühle ein, die Du nie zuvor hattest. Du hast das Gefühl "aufzuwachen" aus einem Schlaf, der dein Leben lang angehalten hat. Du fühlst Dich in eine neue Welt hineingeboren, von der Du zuvor nicht mal geträumt hast. Eine Freude überkommt Dich und Du bekommst das Bedürfnis andere das wissen zu lassen und Ihnen etwas davon "abzugeben". Doch diese schauen Dir in die Augen und machen "mib mib" und zwinkern Dir zu. Oder sagen "guten Morgen" "aufgewacht?" und "Willkommen im Club", weil sie schon längst wissen, daß Du "drauf" bist. Plötzlich fällt Dir auf, das die meisten im Club auch "unterwegs" sind, ein Blick genügt um das zu erkennen, und die restlichen zehn Prozent sitzen besoffen an der Bar und stören keinen. Eine Verbundenheit macht sich breit, man sitzt in einem Boot. Du kannst tanzen bis zum Abwinken. Du unterhältst Dich mit Leuten, fast alle sind total nett und locker und freuen sich mit Dir, oder ähnlich wie Du. Irgendwann gehst Du dann heim und lässt es ausklingen, aber dieser Tag wird Dir ins Gehirn gebrannt sein und Du wirst ihn niemals vergessen. Die nächsten paar Monate verbringst Du dann damit, mit dem klarzukommen, was geschehen ist und damit, das (die) Erlebnis(se) zu verarbeiten, aber nichts wird mehr wie vorher sein, für immer!

Die Problematik: Nach diesem Erlebnis fühlst Du dich schlauer, erhabener all denen gegenüber, die von dieser schönen bunten Welt noch nichts wissen. Du lebst ein Privileg, deine eigene Matrix. Du sagst Dir "die Dinger sind gar nicht so schlimm wie es immer gesagt wird" und erkennst, das es eigentlich für Dich legitim ist. Du entwickelst das Gefühl, daß Dir der Staat etwas vorzuenthalten versucht. Du bist der Meinung, daß der Bundeskanzler selbst, würde er davon wissen, am Wochenende im Club anzutreffen wäre. Auch wenn das so sein sollte, ändert das nichts an der Tatsache, daß Du in einer Welt lebst, die nicht so ist und, daß Du mit Ihr klarkommen mußt. Anfangs glaubst du mit dem neuen Leben "gut klarzukommen" und meinst, deinen Konsum "unter Kontrolle" zu haben.

Als abschreckendes Beispiel hältst Du Dir andere vor Augen die feiern und acht Teile klickern. Du nimmst Dir vor "nur einmal im Monat" weg zu gehen. Eine Illusion, wie sich herausstellen wird. Ob sich letzten Endes nach all den noch kommenden Jahren schwarze Zahlen unter dem Strich Deines Lebens zeigen werden, und ob es beim positiven lernen bleibt, wird sich erst noch zeigen. Dir wird der Feiersumpf erst noch bevorstehen, und Du wirst erkennen müssen, daß nicht alles Gold ist was glänzt. Und letzten Endes wird bei jedem früher oder später der Tag kommen, an dem er es verpeilt, und an dem er erkennen muß, daß ihm der Sumpf bis zum Hals steht, schaffst Du es dort hinaus, dann ist es OK. Schaffst du es nicht, wie übrigens die meisten, dann hast du Pech gehabt, und das wars. Schule/ Ausbildung futsch, Studium hin, Freunde weg. Arbeit verloren und Eltern verprellt. Sieh Dich also vor und laß Dich nicht täuschen, vor allem nicht von Dir selbst.

Der Feiersumpf: Wenn Du nach diesem ersten Erlebnis weggehst, lernst Du eine Unmenge an neuen netten Leuten kennen. Du wirst mit anderen Drogen in Kontakt kommen die Du erst nicht vorhattest zu nehmen. Aber irgendwann nimmst Du sie doch, vielleicht weil Dein Kumpel, mit dem Du angefangen hast zu feiern, ebenfalls mal was ausprobiert, und auch einfach deshalb, weil das Wochenende 3 Tage hat, und sich diese schlecht nur mit Pillen im wachen Zustand durchstehen lassen. Hier mal ne Nase, da mal ein Bömbchen dort vielleicht auch mal Pappe, und schon beginnt der Sumpf. Du fängst an Dich vorwiegend nur mit "Partyleuten" zu umgeben, du lernst vielleicht auch einen Partner aus der Szene kennen, mit dem Du zusammenkommst. Du gehst dadurch öfter weg und irgendwann merkst Du, daß Du Deinen Pflichten nicht mehr nachkommst. Du brauchst länger um Deine Schule oder Ausbildung zu beenden, Du bekommst Schwierigkeiten im Beruf. Du Packst Deine Scheine im Studium nicht oder du gehst Montags öfter nicht zur Arbeit. Du wirst unzuverlässig, schon kleinere Schwierigkeiten regen Dich ungemein auf.

Zeitgleich mit den Schwierigkeiten im "normalen" Leben, fangen die Schwierigkeiten im Club an. Du fühlst Dich nicht mehr so wohl, Du bekommst keine richtigen "Kicks" mehr. Am Wochenende zu Hause bleiben möchtest Du nicht, weil Dir dort stinklangweilig wäre, außerdem gehen alle Deine Freunde feiern. Dann geht Dir dein Partner fremd, Dein "Feierfreund", dem du vertraut hast, zieht Dich ab, die Bullen nehmen Dich hoch. Ein guter Bekannter landet in der Psychiatrie, wieder ein anderer wandert für 2 Jahre ein. Vielleicht hast Du kein Geld und musst Dir das Feiern finanzieren und Du fängst an zu "verteilen". Eigentlich wolltest Du ja gar nicht, aber als die Leute Dich immer öfter "holen" schicken, und Du irgendwann mal ein paar DM draufschlägst, merkst Du wie schnell Geld zu verdienen ist. Warum auch nicht, immerhin sind die Dinger ja legitim für Dich, außerdem bekommen ja nur gewählte Personen Deine Pillen, und die sind froh über die Qualität. Du tust ihnen damit also was "Gutes". Das Ende vom Lied, ein Freund verpfeift Dich vielleicht, oder Du wirst so gestellt, Eintrag ins Führungszeugnis, die Eltern bekommen alles mit.

Das Bild der Feierwelt bröckelt, Dir wird dann hoffentlich langsam klar, das auf 90 % Feierleute kein Verlaß ist. Dir fällt auf, daß die meisten von ihnen unheimliche Probleme haben, mit denen sie fertig werden müssen. Du wirst einige Deiner Freunde absteigen sehen, ohne das du etwas daran ändern kannst. Der Feiersumpf hat viele Gesichter, da helfen ein ausreichendes Weltbild und "echte Freunde" ungemein. Zu dumm nur wenn man zu jung ist und keines dieser beiden Dinge hat. Es ist schon schwer genug als Erwachsener damit klarzukommen, wie soll ein 16-18 jähriges Kind damit umgehen?


Aus: germany | dortmund | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
MattR

Usernummer # 539

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wird das jetzt schon selbstverständlicherweise in jedes posting gecopypastet???
Aus: München | Registriert: Jun 2000  |  IP: [logged]  
philipp

Usernummer # 687

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Ich glaub das ist 'n Standardoptic
Aus: Essen | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
cor|dell

Usernummer # 4114

 - verfasst      Profil von cor|dell     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
sorry habe ich wohl übersehen...
Aus: germany | dortmund | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
MissShelain

Usernummer # 3944

 - verfasst      Profil von MissShelain     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
@ the mäx
da hast du vollkommen recht
man lebt nur einmal

Aus: Augsburg | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
Maksim

217cup 2oo4
Usernummer # 1382

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ich glaub du hast mich falsch verstanden, ich hasse diesen satz
Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
TeXeL

Usernummer # 2578

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wow, soviele reaktionen!? *staun* also nochmal für alle, die ich oben noch nicht eingeschlossen hatte: danke!

die entspannende nacht und das gequatsche gestern hat mir schon klasse geholfen, auch wenn sie das, wie erwartet, nicht so richtig nachvollziehen konnte.

"schön" hier zu sehen, dass es noch andere opfer gibt. *gg* ich leg mich wahrscheinlch trotzdem gleich wieder lang, binnisch immer noch fertig.

@Der C:
der letzte absatz bringt meine derzeitige verfassung ziemlich genau auf den punkt.
ich glaube auch nicht, dass es an den bunten smarties liegt, dass ich nicht aus dem arsch komme. ich war schon immer so, bin damals auch deswegen vom gymmie gegangen worden und zu der zeit war noch nix mit feiern oder gar droooogen. da hab ich nichtmal kippen geraucht.

@flashfrog:
viel zu viele teile (dürften in den letzten monaten so immer um die 25 stück/monat gewesen sein), bisschen pep (max. 1,5g/monat) und liquid in sehr kleinem rahmen. dope, alk und sonstiges sind nicht meine welt.

@stitch:
dieses bewusstsein habe ich schon lange. ich bin nur zu bequem, um dagegen was zu unternehmen... mann, ich hab hier bei muddern einen gefüllten kühlschrank, keine miete und über 1000 märker im monat nur so zum verprassen über. da fällt es einem schwer adieu zu sagen. der erste tritt, den ich mir selbst geben muss ist der, hier mal auszuziehen.

ich mache mir sonst nie vorsätze für das neue jahr, aber für 2002 habe ich schon vor wochen beschlossen, dass ich entweder ´ne ausbildung anfange (eher nicht) oder mein studium beginne (eher doch), oder mich erschiesse (nicht ganz ernst gemeint).

@ClubCreature/TheMäx/daswadan:
dieses "warten" kann ich momentan nicht mehr. das ist ja der sche!ss. drolligerweise freue ich mich, wo ich im grunde grad erst wieder runter bin, heute schon tierisch auf die 5 years ctb-geburtstagsparty am samstag. denn feiern im eigentlichen sinne war ich schon länger nicht mehr, waren die letzten male immer nur homesessions bei diversen leutchen.

und ach wenn´s hart klingt: bevor ich ohne was feiern gehe, gibt´s schon lange frieden in isreal. das mag einigen nicht passen (wo ist eigentlich preacher may? ), aber damit habe ich mich schon vor laaaanger zeit abgefunden. ich kenne auch mit ausnahme von 1,5 personen niemanden persönlich, der das anders sieht. ka, irgendwann ändert sich das vielleicht doch noch. die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. ein schlechtes gewissen hatte ich dabei nie, weil ich ja soweit alles gebacken bekommen habe und mich nie süchtig (wodurch auch immer es dazu kommt) gefühlt habe, was für mich immer der entscheidende punkt war und ist.

der samstag und natürlich auch sylvester wird definitiv gefeiert und das sicher nicht zu knapp. dabei werde ich es aber auch belassen *ganzganzfestvornehm*
flyer nehme ich da vorsichtshalber erstmal keine mehr mit und im neuen jahr bleibt der januar sowieso komplett rauschfreie zone. soweit zur grauen theorie, mal schaun ob es auch klappt.

@Antares:
coole sache! die datei speicher ich, nehm sie mit zum copyshop, lass sie mir in dina0,5 ausdrucken und dann gehe ich durch. wehe das klappt nicht! *g*

@MissShelain:
man lebt nur einmal!

@anda/Mahasukha/Moderator:
sehe ich ähnlich, wenn ich mich mal dazu aufraffen würde mir eine wirkliche aufgabe zu suchen, mir überhaupt mal ein ziel zu setzen, sähe die geschichte sich anders aus. nur das konnte ich halt noch nie. ausziehen und studium MUSS ich nächstes jahr hinbekommen, dass ist klar. dabei sind die bedingungen endlich mal mit dem handeln anzufangen mehr als gut: finanziell, familär und freundeskreismäßig geht´s mir, auch wenn das paradox klingt, eigentlich so blendend, wie nie zuvor. "alles", was ich tun muss, ist meine unendliche faulheit überwinden.

und vielleicht höre ich wirklich mal auf mein mum und gehe testweise zum yoga, um ein wenig psychischen ausgleich und vor allem die innere ruhe zu finden, die mir seit jeher fehlt.

@ichweissnicht:
ich stecke da momentan auch ein bisschen in einer sinnkriese. nein, eigentlich schon länger: ich hasse unser wirtschaftssystem und die richtung in die es beständig abdriftet... es läuft doch größtenteils auf genau das szenario heraus, dass zwei spiegelautoren schon 1996 in "die globalisierungsfall" als die negative entwicklungssmöglichkeit dieses wandels skizziert haben. da ich mein fachabi in wirtschaft (natürlich) gemacht habe, weiß ich, dass mir dieser bwl-krempel IM GRUNDE sehr gut liegt, nur dass, was man dort lernt wiederstrebt meiner einstellung dem menschen gegenüber. ja also, was ich damit sagen wollte:


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PocoLoco

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Sag mal Texel, hast Du schon einmal über Depressionen nachgedacht?

Wenn dieses innere Gefühl der Leere und Kraftlosigkeit, Desorientierung und Sinnlosigkeit sich schon seit der Schulzeit in Deinem Herzen findet ist das eine nicht ganz unwahrscheiliche Möglichkeit.

Merke: Depressionen sind genetisch veranlagt, kommen häufiger vor als man denkt und sind behandelbar.

Wenige Menschen kommen überhaupt auf die Idee das mal vom Hausarzt checken zu lassen. Faulheit etc. werden einfach als persönliche Defizite angenommen und ein Leben lang ein wirklich schwieriger Kampf gegen sich selbst geführt...

Weiß ja nicht wie Du dich fühlst, aber wenns Dich interessiert check mal im Internet ein paar Seiten dazu. Ich fands interessant...

Cheers, Poco


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Maksim

217cup 2oo4
Usernummer # 1382

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25 Teile im Monat??? ich sag nichts mehr. Viel Glück.
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Space Base
User
Usernummer # 1426

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Nach dem durchlesen dieses Threads, frage ich mich, ob das jetzt heisst, dass es im Bezug auf "etwas im Leben erreichen" sowieso völlig egal ist, ob man konsumiert oder nicht?

Hab da ähnliche Erfahrungen gemacht, dass ich seit nem halben Jahr nichts mehr nehme, deswegen aber auch nicht glücklicher, entspannter, oder zielstrebiger geworden bin.

Also was bringts?


@pocoloco
ich weiss nicht recht, wenn jetzt ich depressiv veranlagt sein sollte, und ich müsste zu nem Seelenklempner, um mich dahingehend zusammenflicken zu lassen, würde mich der Zwang immer wieder mit jemandem über negative Erlebnisse der Vergangenheit zu reden noch viel mehr runterziehen und mir so erst recht das Gefühl geben ein Versager zu sein. Dann würd ichs doch lieber - irgendwie - alleine schaffen. Auch wenns vielleicht länger ginge.


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Lazy Trancer

Usernummer # 759

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als eine ieale Lösung sehe ich, so wie bei mir, gute Freunde außerhalb der Technoszene. In meiner Clique hören die Leute schon mal gern Techno, sind aber bei weitem nicht so feiergeil. Das führt häufig dazu, dass ich am WE halt mal was Gemütliches mit denen mach und keine Nächte durchfeier.
Aus: Aalen | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
CCCP

Usernummer # 5699

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Hi!
Hab schon sowas erlebt und würde sagen dass alles davon abhängt von welchen dr.. ist man abhängig.Wenn das also die gerauchten Naturprodukte,dann is es nicht so schlimm-darauf kann ich glaub jeder verzichten,aber wenn es um coc geht,dann is es schon einbischen schlimmer,denn nähmlich da prüft man seine Wille... Ich rate(wie es schon oben gesagt)erstens auf die Partys verzichten,wenn du schlimmes Stadium hast ,dann hilft Alkohol,von coc auch hasch und das aless bestens beim sex und mit Zärtlichkeit zwischen dir und deiner Freundin.Das muss ja helfen.

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