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Thema: Alternative Producingsoftware gesucht
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Jeremy
  
Usernummer # 12288
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verfasst
Vorwort: Diesen Thread gab es vor einiger Zeit schonmal aber im Zuge der stetigen Weiterentwicklung und meiner Unwissenheit ist ein aktueller Standpunktvergleich nötig:
Ich arbeite jetzt mittlerweile schon seit einem Jahr nur mit Reason 2.0.+upgr. (Überlege mir evtl. 3 bei Erscheinung zu kaufen, aber das jetzt erst mal nebenher). Aber seit einer gewissen Zeit, reizt das Progamm mich nicht mehr so richtig. Habe das Gefühl, alle Möglichkeiten sind schon einmal ausprobiert worden. Ich denke auch ständig, dass meine Fähigkeiten mit den wenig vorhandenen Möglichkeiten ein wenig eingeschränkt sind.
Kurz um gesagt, ich brauche mal wieder was neues. Was für alternative Producingmöglichkeiten gibt es? Möglichst Komplettlösungen, evtl. auch so strukturiert wie Reason. Habe mir schon überlegt die aktuelle Keys zu kaufen und alle Demos mal durch zu schnuppern, aber im Endeffekt bringt mich das nicht weiter.
(Hier ein aktueller Track von mir, damit Ihr wisst welche Richtung ich anpeile Klick)
Aus: Ruhrpott | Registriert: May 2004
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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hmm...Reason habe ich noch nie probiert und kann von daher nicht vergleichend beschreiben...den Track lade ich gerade noch, aber Cubase ist ein Program mit dem man eine gewisse einarbeitungszeit vorrausgestzt wirklich unglaublich viel machen kann...ich persönlich tendiere aber lieber zu Fruity Loops...weil ist billiger und kann auch viel...liegt mir wegen den pattern klicki bunti deutlich mehr...dann weiss ich dass es noch einige nachkömmlinge der alten Tracker gibt unter denen manche sogar VST verstehen und mit nutzbar machen. Dann kenne ich noch den MiniHost von Tobybear bei dem ich es einfach cool finde, dass es den umsonst gibt oder zumindest gab sollte sich das geändert haben...was ich aber auch gerne ausprobieren würde, doch dafür nicht die Zeit und nicht das Geld, wäre es so einen Hardwaresequencer zu testen und den vielviel alte verstaubte hardware ansteuern lassen...das ist mein traum...mit lötkolben und ampermesser im Studiogurken und die Kreisläufe prüfen;)
Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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Ich sehe verschiedene Möglichkeiten und um dann tiefgreifender darauf einzugehen, müsste man wissen, was dir gefällt:
a) neuer sequenzer b) neuer sequenzer + rewire zur einbindung von reason c) standalone soft zum produzieren neuer sounds, die du dann für reason benutzt d) hardware
Ein neuer Sequenzer kostet im Regelfall viel Geld (Cubase SX3 ca. 800€, Ableton Live4 knapp 500€ ..) und sehr viel Einarbeitungszeit und auch frustrierende Augenblicke. Mittels reWire aber dann dein altes Reason einzubinden, expandiert deine Möglichkeiten um ein Vielfaches und hilft dir, mit deinen bisherigen Arbeitsprozessen fortzufahren. Auch wenn ich persönlich gerne alles zentral im Sequenzer verwalte, kann man durchaus auch mit standalone interessante Dinge anstellen und audio-Dateien erzeugen, um mit diesen dann weiterzuarbeiten: Reaktor selbst funktioniert beispielsweise wunderbar als standalone und hat ja auch sequenzer integriert, die neue Electronic Library2 klingt immens lecker und die UserLibrary auf der Website bietet hunderte (!) von Effekten, Synths, Samplern und sogar komplexen, virtuellen 'Studio'-Umgebungen UND kann natürlich selbstredend in einem Sequenzer eingebunden werden. Granular-Tools wie CrusherX oder das Neuron Plugin inkl. Controller sind nahezu spektakuläre Klangformungstools, wenngleich natürlich nicht billig und erfordern i.d.R. auch lange Einarbeitungszeiten, während hingegen Hardware in der Anschaffung grundsätzlich teurer zu sein scheint, Platz benötigt UND irgendwann wartungsanfällig wird UND i.d.R. einen grossen Wertverlust nach einiger Zeit beinhaltet: mein Hardware-Sampler ASR10 kostete 6.900 DM und kann heute für 690€ als VB erstanden werden, das Rack ist sogar aktuell für 450€ zu haben :-/
Ich selbst tendiere zur Empfehlung eines Sequenzers mit VST-Schnittstelle, denn somit kommt man in den Genuss von wöchentlich neuen Free- und Shareware-Plugz, Gigabyte-grossen Sample-Libraries mit Player-Engine (trilogy, atmosphere), abstrusen Granular- und Additiven Resynthese-Plugz (doppelmangler, cameleon), Sampler-Engines wie Intakt, Kontakt oder Halion, FM-Synthese Plugz (fm7 & co), Drumsamplern (lm4, battery..), Loop-Slicern (bombthatbeat, reflex..), Vocodern (orange, vokator...),Impulse-Reverb-Modulen, modularen Synths (Void, Reaktor) und extremen Preset-Schleudern wie discodsp dicovery, z3ta+, pro53, albino2 und kann frei nach gusto Plugz verschalten und verketten und hat eine giagntische Auswahl an Plugz, Plugz und Plugz...
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Jeremy
  
Usernummer # 12288
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verfasst
Also neigst Du quasi zur Prognose, dass Hardware in einer gewissen Hinsicht unwirtschaftlich ist? Hatte auch nicht wirklich vor, mir hier einen Berg elektronischer Staubfänger wachsen zu lassen, von daher bestärkt mich Deine Aussage in meinem Vorhaben.
Generell alles zentral im Sequenzer verwalten, ist ein gutes Stichwort. Reason hatte halt den wahnsinnig grossen Vorteil, dass man Sounderzeuger, Sampler und Sequencer in einem hatte. Nur die Plugin-Möglichkeit liess zu wünschen übrig. Ich glaube auch nicht, dass es in der nächsten Version anders sein wird. Aber eben genau sowas suche ich, eine Komplettlösung wie Reason.
Was allerdings interessant klingt, c) standalone soft zum produzieren neuer sounds, die du dann für reason benutzt ist das auf Samples bezogen oder auf Sounds die ich in die Synths implentieren kann?
edit: mir fiel grad eben ein, dass ich noch ein älteres Cubasepaket besitze. SX 1. Bisher kaum bis überhaupt nicht verwendet.
Aus: Ruhrpott | Registriert: May 2004
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chris
User
Usernummer # 6
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...ich meinte mit den 'Standalone' Tools bzw. Programme, die .wave-Files erzeugen, Klanggeneratoren etc. - die .waves kann man dann in so ziemlich allen Systemen importieren: so ist beispielsweise in einer der beiden Magazine Keys oder Keyboards in der Oktober-Ausgabe (bereits jetzt am Kiosk (totalgaga!)) 'n brandneues reaktor-Instrument mit 120 mbyte Samples und fast ebensovielen Presets auf der CD an Bord, als Freeware. Aber Standalone, d.h. du kannst es nicht als Plugin einbinden. Nachdem du aber SX1 besitzt, kannst du vielleicht einfach dein Reason via Rewire mal an CubaseSX1 'koppeln' und hast damit endlich Zugriff auf eine nahezu unüberschaubare Anzahl an VST- bzw. directX-Plugins.
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Jeremy
  
Usernummer # 12288
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ach gott, hätte ich mich mal ein wenig mehr mit dem rewire beschäftigt, wäre mir vielleicht auch aufgefallen dass man jeden kanal sinnvoll einzeln bearbeiten kann. wahrscheinlich habe ich deshalb damals das programm wieder weggestellt. ich noob.
ok, das reicht mir jetzt erstmal. jetzt kann ich mich auch endlich auf eure vst library stürzen.
habe gerade auch schon herausgefunden wie es läuft. ;-)
Aus: Ruhrpott | Registriert: May 2004
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
eine alternative, ungemein resource-freundliche (133 MHz/32 MB basisanforderung) und dazu noch kostenfreie eierlegende wollmilchsau ist im übrigen BUZZ http://web.hibo.no/~mva/whatisbuzz.php www.buzzmachines.com ein Sami Koivikko hat damit z.b. sein famoses, mit allen techhouse-wässern gewaschenes album 'Salmiakki' produziert..
"Don't be mistaken. Buzz is not a Soft-Synth. Buzz is not a Tracker. Buzz is not a Sequencer. Buzz is all of these things and more."
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Martin Martini
  
Usernummer # 10439
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Also dieses Buzz werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen zumal mein uralt Cubase-VST 5.1 permanent mucken macht und ich keine Lust habe viel Kohle in ein Uprgade zu stecken, bzw. mir komplett Cubase SX zuzulegen...
Aus: Mainz | Registriert: Aug 2003
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Captain-Napalm
Superschurke
Usernummer # 2611
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verfasst
Buzz fans mit zuviel Geld sollten sich auch mal http://buzzle.spr.at/ ansehen, dort versucht gerade jemand ein Rewrite von Buzz (das ja seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt wird), braucht aber noch Geld um die Buzzmachines Lizenz von Oskari zu kaufen.
Meinen eigenen Erfahrungen nach ist Buzz sehr empfehlenswert weil es viele coole Maschinen und Effekte gibt. Zum Liveeinsatz taugt es vermutlich aber nur bedingt, da es nich immer komplett stabil läuft. AFAIK benutzt Sami Koivikko live dann auch Ableton.
Aus: Hannover again | Registriert: May 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Eigentlich komisch, dass MAX/MSP noch nicht erwähnt wurde, das ist ein wenig zu vergleichen mit Reaktor, es wird aber mehr Wert auf die mathematische Fundierung gelegt auf Kosten der Usability.
Miller Puckette von der Universität San Diego ist der Entwickler von MSP und auch PD, einer kostenlosen Open-Source-Version davon. Download, Dokumentation etc. hier:
http://crca.ucsd.edu/~msp/
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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rp[rf]
   
Usernummer # 2275
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verfasst
herr napalm,
die lizenz ist schon lange erworben (bzw, das geld dafür ist ausreichend vorhanden). ich hege aber starke zweifel daran, dass das projekt jemals beendet und einen wirklichen ersatz für buzz darstellen wird. imho, das einzige was an buzz wirklich fehlt ist eine undo funktion naja, okay, da gibts vielleicht noch ein paar weitere kleinigkeiten aber es reicht bis dato immer noch aus um mich und viele andere bei der stange zu halten.
gruss, ronny
Aus: hamburg | Registriert: Apr 2001
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