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Thema: Orchester und SynthVSTi
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Pehbos

Usernummer # 21821
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verfasst
Moin!
Wollte mal einen Track vorstellen, der relativ anders ist - Man kommt aber halt auch zu nix .
Melos und Orchester gefolgt von so ne Art Ambient ab er Mitte.
Mir gefällt es sowiet ganz gut, evtl., ja dem Ein oder Anderem auch. Abmische noch roh
https://soundcloud.com/pehbos/mkjzn-leiser
Aus: Stuttgart | Registriert: Dec 2017
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Moin!
Ist der Link wirklich, wirklich richtig? Erhalte gerade diese Fehlermeldung: "Dieser Track wurde nicht gefunden. Möglicherweise wurde er entfernt. "
Grüße!
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Pehbos

Usernummer # 21821
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verfasst
Moin!
Tatsache, war auf privat gestellt. Dachte das geht mit Link dennoch. Gut, nun aber korrigiert.
Grüße
Aus: Stuttgart | Registriert: Dec 2017
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
wirkt noch etwas nach ausprobieren von sounds, wo noch die vision fehlt, wo der track hinwill. aber solche tracks gehören ja zum entwicklungsprozess.
die pauken in der ersten hälfte haben keinen kontakt zum sonstigen gespielten, schlagen willkürlich mal dazwischen.
im mittelteil bis kurz vor ende verhungert der flow, schleppt sich zäh dahin. liegt auch (aber nicht nur) daran, dass der synth der bassdrum immer hinterherhinkt - wohl weil die MIDI-note gleichzeitig mit dem beat beginnt, der synthsound aber aber etwas zeit braucht, um anzuschwellen, so dass der betonungspunkt des sounds immer hinter der bassdrum liegt. die cleane bassdrum passt auch nicht in den track für mich.
das finale bleibt dann zu bedeckt und undeterminiert, um die durststrecke davor in kauf zu nehmen.
ps: privatlink würde schon gehen, das ist dann nur nicht der link aus der browseradresszeile bei dir, sondern der link, den der button 'teilen' bringt, hat dann noch ein generiertes anhängsel, z.b. soundcloud.com/pehbos/mkjzn-leiser/7t2re68
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Generell sagt mir der zweite Teil etwas mehr zu, aber ich finde dennoch keinen Zugang zu dieser Produktion: Die orchestralen Elemente klingen nett, aber die Harmonien sind für meinen Geschmack zu 'wahllos', um für mich eingängig zu sein. Mir fehlt auch der 'rote faden' - sowohl im ersten wie auch im zweiten Teil, also quasi das Kern-Element, um das sich alles dreht und das von den - zu vielen! - anderen Instrumenten begleitet wird: Auch wenn alles harmonisch und schön klingt, 'ne Minute später habe ich leider schon wieder vergessen, was ich soeben hörte und das mag' wohl eher nicht meinem Alter geschuldet sein, vielmehr eben, daß zu viel passiert, aber nichts wirklich heraussticht. Selbst die Stimme, die ja markant ist, ist irgendwo recht beliebig platziert und findet keinen Anschluß zu den Instrumenten, würde alos n.m.E. auch ohne Vocal genügen, es birgt für mich keinen signifikanten Mehrwert, außer, vielleicht den Titel des Tracks zu erklären.
Alles klingt irgendwie 'nett', aber auch nicht mehr. Sicherlich ist es eine Herausforderung, mit klassischen Instrumenten (digital) zu arbeiten, dann aber genügt es mir nicht, ein paar liebliche Akkorde zu spielen oder spielen zu lassen, denn die Dynamik ebendieser Instrumente ist so wichtig, um natürlich zu klingen, um organisch zu bleiben. Und weder folgt die Flut der vielen Instrumente einer Idee, noch spielen die Instrumente miteinander, um sich zu ergänzen oder einen musikalischen Dialog zu führen.
Wäre ich unfreundlich motzig, würde ich anmerken, daß es so ein bisschen danach klingt, als ob man eine Sammlung von hochwertigen Kontakt-Bibliotheken im Netz gefunden hätte und dann irgendein Akkord-Generator hat drüberlaufen lassen, um dann alle nur erdenklichen Instrumente da reinzupacken, was die cpu und der Arbeitsspeicher des Rechners gerade noch so aushalten.
Ich glaube, 'weniger ist mehr' wäre hier der richtige Ansatz, vor allem, sich auf eine Idee zu fokussieren und zu überlegen: Was ist die Aussage des Tracks, was ist die Haupt-Melodie?
Das Arrangement ist ebenfalls leider für mich auch nicht schlüssig, hyp hat hier einige Argumente auch schon angeführt.
So gesehen: Ja, klingt nett und lieblich. Aber mir fehlt hier zu vieles, was eine Produktion für mich spannend bzw. interessant machen würde.
Sorry. ;-/
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Pehbos

Usernummer # 21821
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verfasst
Vielen Dank für die ausführlichen Kommentare. Geben ja ein erstaunliches Bild und viele Kommentare in Richtigungen, die ich so nicht bedacht hatte.
Denke ich werde da noch einmal rangehen und zwei Teile daraus machen, da mir selbst die Taimpani nicht gefallen im Nachhinein und der zweite Track nicht so viel zu tun hat außer gleiche Tonart.
Den "klassischen" Teil werde ich ein wenig zurren. Die Intension war innerhalb der Streicher ein klassisches Frage Antwortspiel -hat nicht ganz geklappt
Dem einzigen, gegen das ich vehement widerspreche - die Noten sind alle eingespielt und kein Random irgendwas. Da vertraue ich doch meiner kleinen Klavierkunst (mit Nacharbeit) und der Symphonic Library, die nicht irgendwo gefunden wurde. Midimausgeklicke geht 0.
In der Tat aber sind die dynamischen Bereiche wirklich zu schwach. Auch da gehe ich nochmal ran.
Vielen Dank nochmal für das Feedback soweit
Grüße
Aus: Stuttgart | Registriert: Dec 2017
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Ne, nicht 'random', da hast du mich falsch verstanden, aber die Harmonien klingen eben nicht extrovertiert, nicht speziell, nicht 'besonders', sondern eben recht gängig und "normal" - Ob nun eingespielt oder eben durch inzwischen durchaus clevere Plugins generiert, ist da nebensächlich.
Dieser "Dialog" zwischen den Instrumenten, auch mir ist das passiert, als ich 'ne Tröte und 'ne Sitar in 'ner Produktion hab' miteinander "reden" lassen, als der Track dann in 'ner Sinee-Feedback-Runde auf y'tube zerrissen wurde, weil alle der Meinung waren, sich ausschließlich auf ein Instrument zu fokussieren, wusste ich, dass meine Idee nicht offensichtlich genug war. Da aber waren es wahrlich nur zwei Instrumente, die miteinander stritten, bei dir hatte ich das Gefühl, dass du einfach alles aus der Library in den Track gekippt hattest, was der Rechner verkraften konnte.
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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cytekx
   
Usernummer # 16993
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verfasst
Schliesse mich den anderen an - die erste Hälfte ist sehr "unstrukturiert", alles an sich schon irgendwie harmonisch, aber sehr bunt und das grosse Problem ist wirklich der "rote Faden" - man weiss nicht wohin du eigentlich mit dem harmonischen willst, es fehlt ein gewisser Aufbau "mit Faden". Und was mich persönlich am meisten stört ist die fehlende Dynamik, das klingt alles sehr gleich.. gleich laut, gleich schnell, und dann noch wie alles aus "einer" Synthkiste geholt, eben weil es so gleich klingt. Wenn du dir mal ein Orchester anhörst, dann ist da immer was laut-leise, schnell-langsam, mal übernehmen hier die Instrumente den Part, mal dort... diese Dynamik finde ich in deinem Track nicht wirklich. Die zweite Hälfte des Tacks ist wesentlich besser als die erste, da merkt man schon dass du nach Möglichkeiten gesucht hast etwas auszudrücken, nur wird das alles durch die fehlende Dynamik total "verschluckt", die Spannung wird nicht richtig hörbar aufgebaut, weil alles auf "einem Level" spielt. Schwer zu beschreiben. Du solltest versuchen da nen Faden reinzubringen, lieber ein kurzes Stück mit nem roten Faden, es gibt da ja immer noch dieses "Spannungsbogen aufbauen" Einleitung mit z. B. Aufbau einer Melodie, oder die Sounds die kommen "ankündigen" und dann dramatischer ausbauen, das hast du schon versucht, aber die Dramatik ist vollkommen versteckt in der zweiten Hälfte drin... wenn ich mir das so anhöre. Das Problem ist wirklich, wie auch schon gesagt wurde, dass man das was man grade gehört hat nach 30 Sekunden schon wieder vergessen hat, weil es sich nicht reinfrisst, nicht dynamisch genug auf einen einwirkt. Aber Versuch macht klug, heisst es ja immer. Nachher ist man immer gescheiter als vorher! Das Problem ist auch wenn man LANG an einem Track sitzt oder bastelt hört man diese Fehler nicht mehr, weil man sich so reinsteigert und es "überhört" - Track mal ne Woche liegen lassen, was anderes basteln, anderes Zeug hören und dann nochmal reinhören und dann kanns sein, dass einem so manches auffällt wo man dann denkt "das hatte ich letzte Wochen noch *anders* im Ohr" ich finde man kann schon bissl raushören, dass du im zweiten Teil die Dramatik versucht hast, aber das ist nicht alles, du musst auch versuchen den Hörer mit einer guten Melodie, einem guten "speziellen" Sound zu fesseln, der Faden sollte da sein... ein gewisser Aufbau zu einem Höhepunkt auf den du hin willst und das ganze mit "fesseln des Hörers" bis du eben dort angekommen bist.
Aus: germany | Registriert: Aug 2006
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