Anders als in Deutschland wird in den USA derzeit durch AT&T Broadband der Kabelnetzausbau konsequent durchgeführt, sodass erste Städte und Regionen inzwischen über einen 3 MBit / Sekunde Kabelanschluss verfügen. Leistung für Geld
Zu einem Preis von 79,99 Dollar bekommt der Kunde einen Downstream von 3 MBit pro Sekunde und einen Upstream von immerhin 384 KBit pro Sekunde. Für das notwendige Kabelmodem werden nochmals 3 Dollar Miete pro Monat fällig.
Besonders positiv für die Kunden ist, dass der Tarif keine Volumenbeschränkung besitzt. Wie in Deutschland noch immer der Fall gab es bislang auch in den USA in dieser Geschwindigkeitsregion nur Firmentarife mit Volumengrenzen, AT&T Broadband ist der erste Anbieter, der 3 MBit für Privatnutzer erschwinglich macht.
AT&T erlaubt den Kunden zudem ausdrücklich die Nutzung breitband-intensiver Anwendungen und auch den Anschluss von Heimnetzwerken an das Internet. Wer dies nicht benötigt, der bekommt für 40 Dollar weniger die halbe Übertragungsgeschwindigkeit.
Regionen
Vor allem im westlichen Teil der USA ist das Angebot verfügbar, so beispielsweise in San Francisco und in Seattle. Andere Teile des Landes sollen mit dem konsequenten Ausbau des Kabelnetzes schon bald in den Genuss des Dienstes kommen.
AT&T zeigt mit dem Angebot, wohin es auch in Deutschland gehen kann. Technisch ist unser Kabelnetz teilweise schon jetzt für solche Angebote ausgestattet, andere Teile könnten schnell umgerüstet werden. Doch es fehlt noch immer ein Anbieter, der das Kabelnetz kaufen und gegen T-DSL antreten möchte...