Autor
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Thema: Chaostage in München
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theravingsociety
   
Usernummer # 4434
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verfasst
Ich bin immer noch der Meinung, dass München ein Fake ist und alle nach Wolfratshausen vor das sweet home der Stoibers ziehen...
Aus: München-Haidhausen | Registriert: Dec 2001
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vert-o-matic
symbiotic substance
Usernummer # 5645
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verfasst
oh , jetzt nicht mehr in hannover , jetzt in muc ? *staun*
Aus: tauschbar | Registriert: Apr 2002
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Astronaut
    
Usernummer # 385
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ich find fem hat gar nicht so unrecht... was soll die assoziale scheisse...
Aus: 80331 münchen | Registriert: Apr 2000
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Freundelektronischermusik
      
Usernummer # 605
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Das ist doch wirklich ein Paradebeispiel für asoziale Menschen - da sollte man echt mit aller Härte gegen vorgehen!
Aus: ge tanzt | Registriert: Jun 2000
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Blumentopf
1000
Usernummer # 2310
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Also die Seite der Chaostage ist ja wohl nur noch lächerlich. Allein schon der Text auf der Hauptseite, in dem Vergleiche mit Osama bin Laden aufgrund einer schwarzen Armbanduhr an den Haaren herbeigezogen werden. Sorry, aber
Aus: Augsburg | Registriert: Apr 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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In einer neuen, besorgniserregenden, weil menschenverachtenden Hetzbotschaft hat Karl Nagel, der "Meister des Chaos", angekündigt, Tausende "zu allem entschlossene" Chaoten würden München am heutigen Samstag "wie Krokodile verschlingen", ein "Mahl" abhalten, "ein Essen, an das unsere Gegner noch lange zurückdenken" würden. Es würde dies der "schönste Moment im Leben" der Chaoten, aber ein "vernichtender im Leben unserer Feinde!". chaostage2002.de Chaos-Tage in München ist das erklärte Ziel der Jugendlichen. Punks aus ganz Deutschland und Europa mobilisieren seit Monaten im Internet zu dem „größten Punker-Treffen der Welt.“ Doch auch die Münchener Polizei macht mobil. Verdächtige Personen werden kontrolliert, es hagelt Platzverweise und die Krawallmacher werden wieder nach Hause geschickt. Wer sich nicht daran hält, wird von den Beamten in Gewahrsam genommen. Bisher ist die Lage entspannt. Möglicherweise wird es ein Wochenende wie jedes andere werden. Am Bahnhof treffen wir „Staubi“, ein ca. 15jähriges Mädel aus Hessen. Mit vier Freunden ist sie nach München gekommen. Um nicht aufzufallen sind sie nicht zusammen ausgestiegen. Sie hatten sich einen Treffpunkt in der Nähe vom Hauptbahnhof ausgemacht. Doch zwei ihrer Freunde sitzen schon wieder in dem Zug nach Hause. „Ich hatte bis jetzt noch Glück“, sagt sie und: „Die Kontrollen sind wirklich hart.“ Warum sie nach München gekommen ist, wollen wir wissen. „Na wegen der Chaos-Tage“, sagt sie. „Aber nicht wegen Randale“, fügt sie hinzu. Mit ihren 15 Jahren sieht sie schon noch ein wenig unschuldig aus. Die verfilzten Haare sind rot gefärbt. Ihren Namen, „Staubi“, haben ihr die Freunde gegeben. Weil ihre Sachen „immer so staubig seien“, kichert sie. Ein kleiner, unauffälliger Ohrring, „mehr hätten meine Eltern mir auf keinen Fall erlaubt". Party wollte sie in München haben, sich mit anderen Leuten treffen. „Gewalt ist nicht so mein Ding.“ Das mit den Straßenschlachten wären doch meistens nur ein paar Durchgeknallte, sagt sie. Und ob jemand mit Steinen wirft oder nicht, dass sollte jeder für sich selber entscheiden, meint sie und fügt schnippisch hinzu: „Ist ja ein freies Land.“ Aus der Zeitung habe sie von den Chaos-Tagen erfahren. Mit ein paar Freunden wurde dann die Reise nach München beschlossen und geplant. „Meine Eltern denken, ich wäre bei meiner Freundin“. Denn nach München hätten sie ihre Tochter sicher nicht fahren lassen. „Die haben halt Angst um mich“, und irgendwie findet sie das sogar schön. Dann will sie los, „durch die Stadt ziehen“. Wir verabschieden uns. 200 Meter weiter wartet die nächste Kontrolle auf sie. Spätestens in einer halben Stunde sitzt sie wieder im Zug. Einmal München und zurück. Und alles ohne Chaos-Tage. Und wer zusehen möchte, wie nichts passiert *G* http://www.marienplatz-muenchen.de/ http://www.stachuscam.de/
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Astronaut
    
Usernummer # 385
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ob zecke oder nicht, jeder der irgendwo extra hingeht weil da randale is, hat für mich irgendwo einen schaden im kopf.
Aus: 80331 münchen | Registriert: Apr 2000
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Freundelektronischermusik
      
Usernummer # 605
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Sei doch mal ehrlich: Die 15-jährige ist doch gar nicht repräsentativ. Wäre genauso, als wenn man ne 35-jährige auf der Loveparade interviewen würde und dann daraus schliessen würde, das auf der LP niemand Drogen konsumieren würde...
Aus: ge tanzt | Registriert: Jun 2000
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Freundelektronischermusik
      
Usernummer # 605
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verfasst
Ich möchte ja auch nicht alle Punks in einen Topf schmeissen, aber wer sich an den Chaostagen in so nem Outfit in der Nähe des Geschehens aufhält erweckt nun mal zwangsläufig den Eindruck, sich mit den Geschehenissen zu identifizieren und sollte sich nicht beschweren, wenn er oder sie dann als asozialer tituliert oder von der Polizei in gewahrsam genommen wird.
Aus: ge tanzt | Registriert: Jun 2000
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Sam
   
Usernummer # 4407
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Befürchtete Randale bei Münchner "Chaostagen" ausgebliebenMÜNCHEN - Mit einem massiven Aufgebot hat die Münchner Polizei am Samstag jeden Ansatz zu Aktionen von Punks bei den "Chaostagen" im Keim erstickt. Rund 90 mutmassliche "Chaostage"-Teilnehmer wurden in Gewahrsam genommen. Etwa die Hälfte von ihnen wurde wieder freigelassen, die übrigen müssen das Wochenende voraussichtlich in der Haftzelle verbringen. Grund für die Festnahmen waren Verstösse gegen das Waffengesetz, Diebstahl, Beleidigung und Drogenbesitz. Insgesamt hatte die Polizei rund um München etwa 1000 Personen kontrolliert Knapp 400 Szene-Anhänger wurden nach Polizeiangaben der Stadt verwiesen, weil sie keinen triftigen Grund für ihren Aufenthalt vorweisen konnten. Knapp 200 weitere Punks wurden bereits bei Kontrollen auf den Zufahrtswegen zurückgewiesen. Polizeiwagen und Beamte teils in Einsatzanzügen dominierten das Bild auf Münchens Strassen. In der Innenstadt war es ungewöhnlich ruhig, teilweise hatten Geschäftsleute die Glasfenster ihrer Läden mit Sperrholz gesichert. Die Warenhäuser registrierten Umsatzeinbussen. Die Behörden hatten massive Vorkehrungen getroffen. Rund 1300 Polizisten stehen am "Chaos"-Wochenende bereit, um mögliche Auseinandersetzungen zu verhindern. Rund 600 zusätzliche Haftplätze wurden eingerichtet. Bei der Münchner Staatsanwaltschaft und beim Amtsgericht stehen 14 Staatsanwälte und zehn Ermittlungsrichter bereit, sollte es zu Straftaten kommen Auf Internetseiten hatten gewaltbereite Teile der linken Szene seit Jahresanfang dazu aufgerufen, München am ersten Augustwochenende in Schutt und Asche zu legen. Die diesjährigen "Chaostage" sollten aus Protest gegen den Kanzlerkandidaten der Union, den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, nicht wie üblich in Hannover, sondern in München stattfinden. (sda)
Aus: Zürich CH | Registriert: Nov 2001
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rave-dave
      
Usernummer # 2121
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Ich kann Herrn Stoiber ja auch nicht leiden, aber seine Kandidatur zum Anlaß zu nehmen, den Frieden und die Ruhe anderer Bürger zu zerstören, ist doch einfach krank !
Aus: Schwabing-Bronx | Registriert: Mar 2001
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theravingsociety
   
Usernummer # 4434
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So ist es. Wasser auf die Mühlen all derer, die das Demonstrationsrecht wie im Februar geschehen weit einschränken wollen...
Aus: München-Haidhausen | Registriert: Dec 2001
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kaser
   
Usernummer # 3901
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ich fand die chaostage in hannover immer geil, war immer nen riesen spektakel...
Aus: Berlin / Leipzig | Registriert: Oct 2001
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Dischkmään
  
Usernummer # 3693
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quote: Ursprünglich geschrieben von Freundelektronischermusik: Ich möchte ja auch nicht alle Punks in einen Topf schmeissen, aber wer sich an den Chaostagen in so nem Outfit in der Nähe des Geschehens aufhält erweckt nun mal zwangsläufig den Eindruck, sich mit den Geschehenissen zu identifizieren und sollte sich nicht beschweren, wenn er oder sie dann als asozialer tituliert oder von der Polizei in gewahrsam genommen wird.
Ich möchte ja auch nicht alle Raver in einen Topf schmeissen, aber wer sich an der Mayday/NO/SMS in so nem Outfit in der Nähe des Geschehens aufhält erweckt nun mal zwangsläufig den Eindruck, das er Drogen nimmt und sollte sich nicht beschweren, wenn er oder sie dann als Druffi tituliert oder von der Polizei in gewahrsam genommen wird.  Wenn man schon allein wegen dem Aussehen mit diskriminierenden Polizeiaktionen, Platzverboten etc rechnen muß (egal in welcher Szene) dann läuft da was falsch. Ein Bekannter (Er ist Punk) wurde mal von der Polizei nach Drogen kontrolliert und sie haben nix gefunden. Kommentar Polizei:"Wir haben zwar jetzt nix gefunden, aber falls wir dich nochmal treffen stecken wir dir was zu". Mich wundert es nicht, dass man da einen Hass auf den Staat & die Polizei kriegt, auch wenn das natürlich keine Randale rechtfertigt. Wie schnell die Medien, Politiker, Polizei die Tatsachen verdrehen sieht man jetzt bei den Ermittlungen in Genua. Ich kann diese Pauschalisierungen nicht mehr hören. Skins sind alle rechts, Punks Krawallmacher, Raver Druffis, Ausländer Kriminelle...
Aus: Nähe Nürnberg | Registriert: Sep 2001
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H*P
VisioLab
Usernummer # 240
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Ich frage mich allmählich wie solche Meldungen immer "lanciert" werden. Da wird auf Internetseiten zum Krawall aufgerufen und eine Riesenzahl von gewaltbereiter Chaoten ausgemacht worauf kurz mal der Polizeistaat aktiviert wird. Die Freunde und Helfer stehen dann so wie gestern und vorgestern mit ihren Einsatzfahrzeugen quer über den Radwegen und machen die geschätzen Mitbürger blöd an. Der normale Bürger hat zugleich dann das Gefühl "Oh Gott soviel Polizei da muss ja was Schreckliches passiert sein" - imho wird nächstes Mal genauso verfahren. Wenn ich dann zugleich hier die Wahlplakate anschaue "gegen Gewalt / CSU" dann frag ich mich was eigentlich mit der staatlichen Gewalt ist? Hier benehmen sich die fränkischen BGS Beamten wie die Sheriffs und kümmern sich einen Dreck um irgendwelche Gesetze (bei Rot über die Ampel brettern, mit Blaulicht im Pulk durch die Fussgängerzone, Leute blöd anmachen und drangsalieren). Wer zahlt eigentlich den Einsatz von 6000 Beamten, Hunderten von Einsatzfahrzeugen, Wasserwerfern usw.? Dachte die Stadt München hätte Haushaltsperre? Rein rechtlich halte ich das Vorgehen der Staatsmacht für sehr bedenklich, da wird prophylaktisch zugeschlagen und etwas im Keim erstickt, abgeschreckt und im Vorhinein verhindert. Was letztendlich bedeutet das Bürgerrechte einzelner mal kurz ausser Kraft gesetzt werden weil Selbige nicht einem vordefinierten Erscheinungsbild entsprechen (bunte, lange oder kurze Haare, die falsche Sonnenbrille, TShirt, Hose, Schuhe, Ohrring, Piercing, Tatoo, usw.). Und so ganz nebenbei wird das hier allmählich zum Dauerzustand und demnächst wohl mit Stoiber in der ganzen BRD
Aus: Aus dem größten Dorf der Welt - München | Registriert: Feb 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
@ H*P deine einschätzung liegt doch insofern daneben, als daß die bisherigen chaostage oder auch 1.mai-kundgebungen den jetzt betriebenen aufwand rechtfertigten, auch und gerade vom umfang her. zu was in berlin das mangelnde durchgreifen am 1.mai geführt hat, hat man ja gesehen..
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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