Autor
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Thema: [spiegel.de] "Hör auf, bevor es dich erwischt!"
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Völlig überraschend haben Fahnder gegen Tausende deutsche eDonkey-Nutzer losgeschlagen. Die Aktion fügt sich ein in die IFPI-Kampagne gegen Raubkopien. In Köln sprach SPIEGEL ONLINE mit IFPI-Chef John Kennedy über die harte Hand gegen potentielle Kunden und die Wut der Branche über Russlands Regierung.
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,417809,00.html
Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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GreenSpirit
   
Usernummer # 919
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verfasst
wie heisst es so schön, alle in nen sack, draufhauen und man trifft nie nen falschen.
Aus: liebe gemacht | Registriert: Aug 2000
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bb
69 Star User
Usernummer # 3687
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verfasst
mal wieder ne schöne panikmache. wenn man berücksichtigt, dass ca. 4 millionen deutsche regelmässig files aus dem netz illegal downloaden, dann ist die zahl von 3500 angeklagten und 150 besuchten user doch eher gering. angeklagt wurden wohl auch nur user die mehr als 800 files im letzten monat angeboten haben.
Aus: mitten in Kölle | Registriert: Sep 2001
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mantis
flp-User
Usernummer # 3606
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verfasst
Zitat: Alles, was ich sage, ist, dass ich es schwierig finde, wenn sich Leute über 99 Cent als Preis für etwas beschweren, das ich und die Person, die ein Musikstück kauft, für ein Stück Kunst halten. 99 Cent für etwas, das sie für immer behalten können. Das sie mit sich herumtragen können, das sie mitnehmen, wenn sie umziehen. Das sie auch nach zehn Jahren noch hervorholen und genießen können. Das einen emotionalen Wert für sie hat. Mir fallen nicht viele Dinge ein, die ich für 99 Cent kaufen kann, und die auch nach zehn Jahren noch einen Wert besitzen. Deshalb habe ich ein Problem damit, darüber zu diskutieren, dass 99 Cent zu viel sein sollen.
Die Aussage von dem Herrn ist doch eine Lüge. Auch wenn sie vielleicht auf Unwissenheit beruht. Wie soll ich ein DRM-verseuchtes WMV-File mit mir herumtragen? Dazu muss ich es erstmal auf eine CD brennen. Auf einem neuen Rechner kann ich die Datei auch nicht einfach so abspielen. Dazu muss ich erstmal die Lizenz erwerben. Das kann man auch nur so oft der Anbieter es einem erlaubt. Wenn der "nein" sagt, kann man die Datei nicht mehr abspielen.
Man erwirbt nicht ein Stück Musik sondern legendlich das Recht sie auf gewissen Medien abzuspielen. Wer kann mir garantieren dass ich die Datei in 10 Jahren auf einem neuen Rechner noch freischalten kann?
Aus: . | Registriert: Aug 2001
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Dfresh
   
Usernummer # 1251
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verfasst
Na DRM, kann man doch umgehen soweit ich weiss...? Hatte mal mitbekommen wie einer sich bei Napster angemeldet hat, 16 GB in 3 Wochen Legal! gezogen hat und anschliessend DRM über ein Programm entfern hat...Na Prima! Will ja nicht anstiften, jedoch ist diese Art der Vermarktung (Musicload etc..) das Allerletzte ...! Was hab ich denn davon? Sch... Quali, eingeschränkte Rechte etc...! Da gibts bessere Portale, s. Beatport etc.!
Aus: 14059 berlin | Registriert: Oct 2000
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der_daniel
   
Usernummer # 12792
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: mantis*: [QUOTE] Wer kann mir garantieren dass ich die Datei in 10 Jahren auf einem neuen Rechner noch freischalten kann?
Das ist genau die richtige Frage! Zumal dann soll mir der Herr mal ein digitales Medium zeigen, dass in 10 Jahren noch funktioniert... Da hilft nur alle 2 Jahre neu brennen
Schade, dass sie immer noch nicht verstanden haben...
Aus: The Infamous H-ToWn | Registriert: Jul 2004
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Mr. E
4 8 15 16 23 42
Usernummer # 2038
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verfasst
Interessant, in Norwegen ist DRM sogar gesetzlich Verboten. Weil es eindeutig die Kunden benachteiligt.
Zitat: iTunes verstößt gegen norwegisches Landesrecht Die von Apple definierten Nutzungsbedingungen des iTunes Music Stores verstoßen nach Ansicht des norwegischen Ombudsmanns für den Verbraucherschutz gegen geltendes Landesrecht. In der Kritik steht insbesondere, dass sich die Nutzungsbedingungen an englischem und nicht an norwegischem Vertragsrecht orientieren. "Auch wenn es sich um ein internationales Unternehmen handelt, dürfen die Gesetze in den Ländern, in denen iTunes aktiv ist, nicht missachtet werden", erklärt Björn Erik Thon. "Die iTunes-Standard-Verträge verletzen norwegisches Recht."
Thon bemängelt unter anderem die eingeschränkte Verwendung der erworbenen Produkte. Durch den Einsatz von DRM-Techniken werde dem Kunden vorgeschrieben, welche Geräte er zum Abspielen der heruntergeladenen Musikdateien nutzen und wie oft er eine Datei kopieren und speichern darf. Dies sei nach norwegischem Recht nicht zulässig. Zudem nehme sich das Unternehmen heraus, die Vertragsbedingungen jederzeit einseitig und ohne besondere Ankündigung ändern zu dürfen. Die Informationspflicht werde in den Verträgen auf den Kunden abgewälzt, der selbst dafür zu sorgen habe, auf dem Laufenden zu bleiben.
Insgesamt seien die Nutzungsbedingungen so ausgelegt, dass vor allem die Interessen des Unternehmens geschützt werden, führt Thon weiter aus. "Die Verträge weisen ein deutliches Ungleichgewicht zum Nachteil des Kunden auf. Zudem sind die Bedingungen häufig vage formuliert und deshalb für den Kunden nur schwierig zu verstehen. Da dem Kunden von vornherein eine tiefer gestellte Rolle zugewiesen wird, sind solche Verträge an sich schon illegal." Thon hat den iTunes-Verantwortlichen nun eine Frist bis zum 21. Juni eingeräumt. Sollten die Rechtsverstöße bis dahin nicht aus dem Vertragswerk entfernt worden sein, drohen Strafzahlungen. (pmz/c't)
Quelle: heise.de
Aus: der wunderschönen Wetterau | Registriert: Mar 2001
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