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Thread!!!
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Moodyzwen
Usernummer # 4967
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verfasst
Mit Sicherheit eine Meldung wert:
https://www.delamar.de/musikbusiness/native-instruments-insolvenz-v1-85844/
Ich hoffe das es mindestens Softwareseitig eine Lösung gibt, das vorhandene Lizenzen weiter genutzt werden können!
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chris
Usernummer # 6
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verfasst
Definitiv ein Post wert, danke.
Nach Lektüre div. Artikel sollte man fairerweise hier aber noch erwähnen, dass es sich um ein vorläufiges Insolvenzverfahren handelt, d.h. Stand heute braucht man _noch_ nicht im Panik-Modus verunsichert sein, wie es mit den Produkten, Updates und Support weitergeht.
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FaDe
Usernummer # 7185
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Das ist ja heftig... Gibt es noch ne größere Marke in dem Sektor? Drück die Daumen, dass die sich wieder irgendwie fangen...
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dee232323
Usernummer # 22378
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Da kann ich nur sagen "Fuck" und unglaublich...
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chris
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dee232323: Da kann ich nur sagen "Fuck" und unglaublich...
Ja, nein, ist so ein typisches 'Schwarzer Schwan'-Ereignis, d.h. im Nachhinein sagen einige: "Das war ja klar, dass das kommen musste" und tatsächlich gibt es einige recht neutrale Argumente, die das durchaus stützen, u.a. der Einstieg von Investoren, Mangel an Innovationen, neue "Produkte" waren vornehmlich Sample-Libraries mit 'nem Kontakt-Player, Übernahme von anderen Plattformen bzw. Anbietern wie beispielsweise iZoptope, der Fehlschlag mit sounds.com gegen etwa Splice zu konkurrieren und hier mit dem Abschalten der Plattform Geld verbrannt zu haben, propritäre Formate wie die 'Stems' und gefühlt bislang vollständiges Ignorieren der KI und deren Möglichkeiten bis hin zum Vernachlässigen von Key-Produkten wie Reaktor mit dem letzten echten Update von 2015 (!) oder auch Produkt-Updates wie Massive X, das anscheinend die Erwartungshaltung vieler nicht erfüllt hat bis hin zu dem Native Access Cloud-Mist, der die Installation von NI-Produkten einfacher machen sollte, in der Praxis _mich_ aber einfach nur nervt.
Da ich einige NI-Produkte sehr schätze und regelmäßig nutze, wünsche ich mir natürlich das Fortbestehen des Unternehmens, auch für all die kreativen Köpfe, die andernfalls ihren Job verlieren und all diejenigen, die mit NI-Produkten ihren Lebensunterhalt verdienen - und trotzdem frage ich mich auch, ob gerade die 'Hobby-Musiker' künftig ihre Sounds und Samples wirklich aus Speicherplatz-fressenden Libraries und riesigen, cpu-fressenden VSTis ziehen - oder sie nicht vielleicht doch künftig per Klick in einer AI erstellen werden.
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chris
Usernummer # 6
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January 29, 2026 by NI Team - Statement from Nick Williams, CEO of Native Instruments https://blog.native-instruments.com/statement-from-nick-williams-ceo-of-native-instruments/
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Hyp Nom
Usernummer # 1941
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Insolvenz von Native Instruments Wenn Finanzinvestoren mit Musik spekulieren
Der Einstieg von Francisco Partners fiel in eine Phase stark gestiegener Nachfrage, auch ausgelöst durch die Covidpandemie, in der viele Musikfreaks im Homeoffice nach sinnvoller Beschäftigung suchten. ... Der Erwerb und die Integration mehrerer Sound-Plug-in-Firmen wie Izotope oder Plugin Alliance, das unter dem neuen Namen Soundwide zusammengefasst werden sollte, fiel ebenfalls in diese Zeit. Die Folgen waren nach Einschätzung von Branchenbeobachtern eine durch die Zukäufe gewachsene Schuldenlast sowie eine Verkaufslage, die mit dem expansiven Kurs nicht mehr Schritt halten konnte. ... Wenn Finanzleute die Leitung von Nichtfinanzunternehmen übernehmen, kommt es oft zu Katastrophen.“
https://taz.de/Insolvenz-von-Native-Instruments/!6150836
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Hyp Nom
Usernummer # 1941
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verfasst
Native Instruments wird von inMusic übernommen. es wird also wohl weitergehen..
https://blog.native-instruments.com/an-announcement-from-nick-williams
dahinter steckt ein Jack O’Donnell, der schon seit den '90ern Numark, Alesis und Akai aufgekauft hat - mittlerweile fast zwei dutzend audio-firmen, darunter auch Moog, Denon und M-Audio.
https://en.wikipedia.org/wiki/InMusic_Brands
Der Musikinstrumenten-Entwickler Roger Linn hat den Vorwurf erhoben, dass Akai unmittelbar nach der Übernahme sämtliche ihm zustehenden Lizenzzahlungen einstellte und dass O'Donnell ihm rechtliche Drohungen zukommen ließ, um ihn von Versuchen abzuschrecken, weitere Lizenzgebühren einzufordern.
das liegt im globalen trend, dass sich immer mehr (markt-)macht in immer weniger händen konzentriert.
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chris
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Und nach wie vor ist die Website unter Safari nicht zu erreichen, zumindest das sollte doch ein Unternehmen wie NI mal hinbekommen, werde also den Beitrag später in Chrome lesen. Und nein, ich bin nicht mehr auf meinem 11-Jahre alten MacBook mit ur-alt-Version von Safari unterwegs. *g*
Bin mal gespannt, was mit NI in den kommenden Jahren passieren wird, denn in der Vergangenheit blieben Innovationen zumindest im Produktionsbereich - für den DJ-Bereich kann ich nicht sprechen - doch irgendwie aus:
Zunehmend mehr und mehr Sample-Libraries für Kontakt aus der Play-Serie, (wir) Reaktor-Nutzer fühlten uns schon sehr lange nicht mehr ernst genommen und dass immerhin 'ne neue Version von Absynth rauskam, war überraschend. Aber mehr auch nicht. Blicke ich auf die vielen 'kleinen' Entwickler, was sie alles an genialen, interessanten 'kleinen' Plugins veröffentlichen, die immer wieder etwas neu oder andersartig machen, fehlt NI als großem Schlachtschiff schon seit zu langer Zeit die Innovationskraft (ja, 'Innovation' als Begriff stösst vielen auf).
Bei solchen Übernahmen in der Art, dass ein Player immer mehr andere Unternehmen aus einem Sektor aufkauft, heißt es ja oft und gern: "Für euch Kunden und für euch Mitarbeiter wird sich nichts ändern". Diese Aussage hatte ich vor 11 Jahren bei meinem Brötchengeber auch gehört ... und im ersten Jahr blieb auch nahezu alles beim Alten, abgesehen von neuem Logo auf der Website, neuen E-Mail-Adressen und Datenübernahme in's neue CRM. Und danach kamen dann sukzessive die Änderungen ... viele. Sehr viele.
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soulstar
Usernummer # 5668
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Der "globale Trend" ist wohl am ehesten mit dem Kapitalismus im Endstadium zu erklären.
Das sich nach einer Firmenübernahme "nichts ändert"... ist so ein Ammenmärchen das man gern den Betriebsräten erzählt bis die Übernahme gelaufen ist. So aktuell regional hier in Wetzlar geschehen und auch Bundesweit gibt es viele, negative Beispiele.
Immer weiter so.
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cytekx
Usernummer # 16993
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An deren Stelle hätte ich mir schon vor 10 Jahren einen Programmierer geholt der KI in Reaktor integrieren könnte - da hat sich rein garnichts getan, keine Schnittstelle kein garnix, dabei ist so ein Ding doch genau dafür prädestiniert - mir kam es irgendwie immer so vor als wolle man da garkeinen Fortschritt mehr in irgend einer Form und es schien als ruhe man sich nur noch auf den Lorbeeren aus - mich wundert da garnichts... wer nicht mit der Zeit geht der geht mit der Zeit... altes Sprichwort. Allein wenn ich dran denke was man mit einer dynamisch an die Monitorgrösse anpassbaren Benutzeroberfläche hätte machen können... irgendwie sahen die garnix mehr oder wollten es nicht sehen... die Zeit ist irgendwie für die absolut stehen geblieben (!)
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chris
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: cytekx: An deren Stelle hätte ich mir schon vor 10 Jahren einen Programmierer geholt der KI in Reaktor integrieren könnte - da hat sich rein garnichts getan, keine Schnittstelle kein garnix, dabei ist so ein Ding doch genau dafür prädestiniert - mir kam es irgendwie immer so vor als wolle man da garkeinen Fortschritt mehr in irgend einer Form und es schien als ruhe man sich nur noch auf den Lorbeeren aus - mich wundert da garnichts... wer nicht mit der Zeit geht der geht mit der Zeit... altes Sprichwort. Allein wenn ich dran denke was man mit einer dynamisch an die Monitorgrösse anpassbaren Benutzeroberfläche hätte machen können... irgendwie sahen die garnix mehr oder wollten es nicht sehen... die Zeit ist irgendwie für die absolut stehen geblieben (!)
Ja, das ist wunderlich, zumal anscheinend NI ihre Synth-Prototypen, wie ich mal las, selbst mit Reaktor erstellt, d.h. mit besserer GUI oder Skripting oder zumindest irgendwelchen Schnittstellen via XML oder JSON mit/ohne API hätten sie ja quasi ihren Arbeitsplatz für neue Software für sich selbst optimieren können.
Dennoch ist es ja durchaus faszinierend, was mit den gegebenen Möglichkeiten geht, ob das etwa die modularen Synths inkl. virtueller Verkabelung sind oder die irren Ensembles von Tim Exile, der immer wieder die Grenzen auszuloten scheint, was man mit Reaktor machen kann - unter der Haube steckt in dem alten Teil nach wie vor vieles.
Andererseits stellt sich mir aktuell die Frage, wie lange wir überhaupt noch solche Plugins nutzen werden, denn wenn wir einerseits uns nun die aktuellen Möglichkeiten von DAWs wie Ableton Live ansehen (Extensions und Max/MSP), andererseits ich letzte Woche ein Clip sah, wie jemand mit mehreren KIs sich die gesamte DAW inklusive Soft-Synth hat basteln lassen, dann komme ich mehr und mehr zum Schluss, dass wir uns künftig Tools einfach selber coden (lassen). Hatte ja auch hier im Forum Amorph erwähnt (selbst noch nicht getestet), quasi ein Runtime-VSTi, in das ich per copy&paste AI-generierten Quelltext einfügen kann, um maßgeschneiderte Effekte oder Instrumente zu erstellen.
Ähnlich wie Sound-Libraries, die von der AI sukzessive ersetzt werden können, könnte das auch mit klassischen Brot&Butter-Plugins passieren. Wenngleich einzig Reaktor auf dieser riesigen Bibliothek an Ensembles sitzt, einer der wenigen Gründe, die dafür sprechen, das Produkt fortzuführen.
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cytekx
Usernummer # 16993
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verfasst
@chris
ich hätte es z. B. auch mal interessant gefunden, wenn die sowas wie Oscilloscope - Frequenzy Bilder in Reaktor integriert hätten, einfach zum Spass oder auch mehr... ich bin seit letztem Jahr auch ein "Believer" da ich nachts zwei UAP Sichtungen hatte - das war Wahnsinn, ich dachte ich spinne - mit instant acceleration und hypersonic speed. Ich bin auch davon überzeugt, dass z. B. diese enorm komplizierten Kornkreise nicht von Menschen gemacht wurden, die sind viel zu komplex als dass man das innerhalb von Stunden umsetzen könnte. Oft habe ich mich gefragt was sie bedeuten und je mehr ich drüber nachdenke desto mehr bin ich davon überzeugt, dass das teils "frequenzbilder" sind... also Ton der in Bild umgesetzt wurde um etwas "zu zeigen". Gestern hab ich mir dann nach Jahren wieder mal "Contact" angesehen - den find ich nicht übel.
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chris
Usernummer # 6
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@cy: Es gibt doch bereits einige Ensembles, die mit dem Audiospektrum spielen, will sagen, sowohl die Darstellung wie auch die Manipulation ist mit Reaktor heute schon möglich, Random mal ein Ensemble aus der User-Library gefischt: https://www.native-instruments.com/en/reaktor-community/reaktor-user-library/entry/show/8604/ Wie erwähnt, mit Reaktor sind bereits heute sehr viele Dinge möglich, die auf den ersten und zweiten Blick unmöglich zu sein scheinen. Die UAP-Sichtung ist krass, wo sind die Fotos und Videos? Sag' nicht, so hattest dein Smartphone nicht mit? *g* Aber führt uns jetzt vielleicht doch ein bisschen zu weit weg vom Thema des Threads?
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cytekx
Usernummer # 16993
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@chris ja, es gibt so frequenzbänder stuff - ich dachte eher an sowas wie dieses Oscilloscope Art - wo man ganze "Filmchen" mit Häusern, Männchen usw. aufs Oscilloscope projeziert sieht... sowas hätte man doch mal machen können.
Wegen dem UAP Ding - das war wirklich krass - ich hatte sowas bisher echt noch nie in meinem Leben gesehen und es war wohl mitunter das Beeindruckendste was ich je in meinem Leben sah, so surreal, dass ich anfangs dachte ich spinne! Das war zweimal innerhalb von ein paar Wochen - aber das sprengt wirklich den Thread... ich kam nur drauf, wegen NI und eben was man machen könnte und dann fielen mir diese Kornkreise mit den Mustern ein... wie man sie z. B. mit Sand auf Lautstprecher Membranen erzeugen kann. nur deshalb kam ich auf den "Believer" ;-) Aber ich kann gern einen Thread aufmachen, ich weiss nicht ob überhaupt jemand schon mal hier so eine UAP Erfahrung hatte.
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chris
Usernummer # 6
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@cy: Ich bin fest davon überzeugt, dass ... also jetzt nicht wegen der unidentifizierbaren ... aber dass man auch solche 'Art'-Sachen mit Reaktor machen könnte. Ich meine, der 'herwig' hatte vor vielen Jahren doch schon einen modularen Synth so nachgebaut, dass man selbst in der Reaktor-GUI alles miteinander verkabeln konnte. Tim Exile hat ja auch ein paar wirre UI-Elemente in einigen seiner Ensembles und ganz zu Beginn von Reaktor gab's auch zahlreiche Mini-Games. Vermutlich muss man da sehr tief in Reaktor Core einsteigen, aber da scheinen heute die Grenzen des Machbaren wohl noch nicht erschöpft.
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chris
Usernummer # 6
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"Why did inMusic lay off 100 employees from Native Instruments?" https://musictech.com/news/industry/why-did-inmusic-lay-off-100-employees-from-native-instruments/
Gleichzeitig las ich gestern vom Gerücht, dass man an einem Update von Reaktor arbeiten würde.
Weird.
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