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Autor
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Thema: Native Instruments insolvent
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Definitiv ein Post wert, danke.
Nach Lektüre div. Artikel sollte man fairerweise hier aber noch erwähnen, dass es sich um ein vorläufiges Insolvenzverfahren handelt, d.h. Stand heute braucht man _noch_ nicht im Panik-Modus verunsichert sein, wie es mit den Produkten, Updates und Support weitergeht.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Das ist ja heftig... Gibt es noch ne größere Marke in dem Sektor? Drück die Daumen, dass die sich wieder irgendwie fangen...
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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dee232323
   
Usernummer # 22378
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verfasst
Da kann ich nur sagen "Fuck" und unglaublich...
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Aus: Kölle | Registriert: Jan 2023
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dee232323: Da kann ich nur sagen "Fuck" und unglaublich...
Ja, nein, ist so ein typisches 'Schwarzer Schwan'-Ereignis, d.h. im Nachhinein sagen einige: "Das war ja klar, dass das kommen musste" und tatsächlich gibt es einige recht neutrale Argumente, die das durchaus stützen, u.a. der Einstieg von Investoren, Mangel an Innovationen, neue "Produkte" waren vornehmlich Sample-Libraries mit 'nem Kontakt-Player, Übernahme von anderen Plattformen bzw. Anbietern wie beispielsweise iZoptope, der Fehlschlag mit sounds.com gegen etwa Splice zu konkurrieren und hier mit dem Abschalten der Plattform Geld verbrannt zu haben, propritäre Formate wie die 'Stems' und gefühlt bislang vollständiges Ignorieren der KI und deren Möglichkeiten bis hin zum Vernachlässigen von Key-Produkten wie Reaktor mit dem letzten echten Update von 2015 (!) oder auch Produkt-Updates wie Massive X, das anscheinend die Erwartungshaltung vieler nicht erfüllt hat bis hin zu dem Native Access Cloud-Mist, der die Installation von NI-Produkten einfacher machen sollte, in der Praxis _mich_ aber einfach nur nervt.
Da ich einige NI-Produkte sehr schätze und regelmäßig nutze, wünsche ich mir natürlich das Fortbestehen des Unternehmens, auch für all die kreativen Köpfe, die andernfalls ihren Job verlieren und all diejenigen, die mit NI-Produkten ihren Lebensunterhalt verdienen - und trotzdem frage ich mich auch, ob gerade die 'Hobby-Musiker' künftig ihre Sounds und Samples wirklich aus Speicherplatz-fressenden Libraries und riesigen, cpu-fressenden VSTis ziehen - oder sie nicht vielleicht doch künftig per Klick in einer AI erstellen werden.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Insolvenz von Native Instruments Wenn Finanzinvestoren mit Musik spekulieren
Der Einstieg von Francisco Partners fiel in eine Phase stark gestiegener Nachfrage, auch ausgelöst durch die Covidpandemie, in der viele Musikfreaks im Homeoffice nach sinnvoller Beschäftigung suchten. ... Der Erwerb und die Integration mehrerer Sound-Plug-in-Firmen wie Izotope oder Plugin Alliance, das unter dem neuen Namen Soundwide zusammengefasst werden sollte, fiel ebenfalls in diese Zeit. Die Folgen waren nach Einschätzung von Branchenbeobachtern eine durch die Zukäufe gewachsene Schuldenlast sowie eine Verkaufslage, die mit dem expansiven Kurs nicht mehr Schritt halten konnte. ... Wenn Finanzleute die Leitung von Nichtfinanzunternehmen übernehmen, kommt es oft zu Katastrophen.“
https://taz.de/Insolvenz-von-Native-Instruments/!6150836
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Native Instruments wird von inMusic übernommen. es wird also wohl weitergehen..
https://blog.native-instruments.com/an-announcement-from-nick-williams
dahinter steckt ein Jack O’Donnell, der schon seit den '90ern Numark, Alesis und Akai aufgekauft hat - mittlerweile fast zwei dutzend audio-firmen, darunter auch Moog, Denon und M-Audio.
https://en.wikipedia.org/wiki/InMusic_Brands
Der Musikinstrumenten-Entwickler Roger Linn hat den Vorwurf erhoben, dass Akai unmittelbar nach der Übernahme sämtliche ihm zustehenden Lizenzzahlungen einstellte und dass O'Donnell ihm rechtliche Drohungen zukommen ließ, um ihn von Versuchen abzuschrecken, weitere Lizenzgebühren einzufordern.
das liegt im globalen trend, dass sich immer mehr (markt-)macht in immer weniger händen konzentriert.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Und nach wie vor ist die Website unter Safari nicht zu erreichen, zumindest das sollte doch ein Unternehmen wie NI mal hinbekommen, werde also den Beitrag später in Chrome lesen. Und nein, ich bin nicht mehr auf meinem 11-Jahre alten MacBook mit ur-alt-Version von Safari unterwegs. *g*
Bin mal gespannt, was mit NI in den kommenden Jahren passieren wird, denn in der Vergangenheit blieben Innovationen zumindest im Produktionsbereich - für den DJ-Bereich kann ich nicht sprechen - doch irgendwie aus:
Zunehmend mehr und mehr Sample-Libraries für Kontakt aus der Play-Serie, (wir) Reaktor-Nutzer fühlten uns schon sehr lange nicht mehr ernst genommen und dass immerhin 'ne neue Version von Absynth rauskam, war überraschend. Aber mehr auch nicht. Blicke ich auf die vielen 'kleinen' Entwickler, was sie alles an genialen, interessanten 'kleinen' Plugins veröffentlichen, die immer wieder etwas neu oder andersartig machen, fehlt NI als großem Schlachtschiff schon seit zu langer Zeit die Innovationskraft (ja, 'Innovation' als Begriff stösst vielen auf).
Bei solchen Übernahmen in der Art, dass ein Player immer mehr andere Unternehmen aus einem Sektor aufkauft, heißt es ja oft und gern: "Für euch Kunden und für euch Mitarbeiter wird sich nichts ändern". Diese Aussage hatte ich vor 11 Jahren bei meinem Brötchengeber auch gehört ... und im ersten Jahr blieb auch nahezu alles beim Alten, abgesehen von neuem Logo auf der Website, neuen E-Mail-Adressen und Datenübernahme in's neue CRM. Und danach kamen dann sukzessive die Änderungen ... viele. Sehr viele.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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soulstar
   
Usernummer # 5668
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verfasst
Der "globale Trend" ist wohl am ehesten mit dem Kapitalismus im Endstadium zu erklären.
Das sich nach einer Firmenübernahme "nichts ändert"... ist so ein Ammenmärchen das man gern den Betriebsräten erzählt bis die Übernahme gelaufen ist. So aktuell regional hier in Wetzlar geschehen und auch Bundesweit gibt es viele, negative Beispiele.
Immer weiter so.
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Aus: marburg | Registriert: Apr 2002
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