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Autor
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Thema: [Tech House] db-Maui - One Two
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Hundekuchen
  
Usernummer # 10357
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verfasst
Mein Damen und Herren, wir haben hier einen Club-Hit!
Boar klingt der gut Boar hat der nen Groove Boar hat der Alleinstellungsmerkmal Boar ist der eklig Deep Boar sind die Claps geil Boar ist der Break Knorkig Boar 7 min. fühlen sich an wie 4
Hast du was neues in deine Produktions-Schatzkammer eingebaut? Die Soundstage ist etwas anders als bei deinen anderen Tracks.
MEHR!
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Aus: Köln | Registriert: Jul 2003
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Knochentrockener Start - trotz aller technischen Mixing-Möglichkeiten ist das für jeden Mix mehr als perfekt. Dann die db-Maui-Signature-Vocals, die sich irgendwo aus der Tiefe schälen. Apropos 'Tiefe', auch die Bassline knarzt extrem tief, wobei, nein, sie knarzen nicht, sie 'gurgeln' eher, aber im positiven Sinn. Groove baut sich, wieder mal klassisch db-Maui, ganz langsam auf und die Vocals werden sehr gemächlich intensiver. Nach gut 3 Minuten kommt dann für mich das Key-Element, da bis dahin sehr minimalistisch reduziert und eher "tool", aber die Sphäre bzw. Mini-Melodie im riesigen Hallraum mit fast schon warp'esquen Zügen _und_ diese extremen Buffer-Glitches sind göttlich! Danach wird der Track wieder zum Groove zurückbefördert, damit sich das eigentlich Thema, also das Key-Element, erneut erst wieder langsam offenbaren kann, auch das ist für mich inzwischen so ein typisches db-Maui-Stilelement, das vermutlich im Club extrem gut funktionieren wird, da man im zweiten Part nach dem Drop ohnehin gemütlich in den nächsten Track überblenden kann.
Klang? Präzise. Ausgewogen. Klar. Perfekt. Inhaltlich? Etwas reduzierter als so manch anderer Banger, also etwas minimalistischer gehalten, was mir ja generell immer ganz gut gefällt.
Wünsche? Ja. Einer.
Dieses melodische Key-Element würde ich an einer Stelle - ob im Break oder danach - wesentlich deutlicher in den Vordergrund platzieren, da dies für mich die audiophile Offenbarung und quasi die Erlösung im Track ist, aber stets etwas zurückhaltend wirkt. Da das zudem in einem riesigen Reverb eingebettet ist, ist die Melodie eher zu vermuten als zu hören, was schon ein schöner Effekt ist. Aber meine grauen Zellen wollen diese erlösende Melodie nicht vermuten, sie wollen diese ultra-niedliche Mini-Melodie noch konkreter wahrnehmen. Wie würde ich's angehen, um meinen eigenen Wunsch zu erfüllen? Ich würde den Break weiter verschlanken, mehr der anderen Sounds rausnehmen, vielleicht sogar noch ein paar Takte einfügen und NUR noch das Key-Element direkt vor dem Drop spielen, gerade in Bezug auf den Reverb wäre ich geneigt, kurz vor dem Einsetzen der Kick nach dem Break den Reverb fast schon gen '0' zu reduzieren, damit die Melodie auch mal ganz knochentrocken spielt und mich gänzlich entzücken darf.
Und dann vor der Kick lediglich vielleicht noch 'ne einzelne Clap mit Hall, damit ich nicht nur spüre sondern auch weiß, dass gleich der Break vorbei ist und jubeln darf.
Sehr, sehr edel!
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Hui, vielen Dank euch! Insbesondere, da ich mir diesmal doch recht unsicher war, ob der nicht etwas zu "langweilig" dahin dümpelt...
@Hundi:
Meinst du mit Soundstage den räumlichen Eindruck? Hmm... Da ist unter anderem jetzt n bisschen https://www.tracktion.com/products/love mit drin... Hab ich recht neu... Ansonsten habe ich in Sachen "Stereo" eher Seitenanteile reduziert bei manchen Spuren um mono-kompatibel zu bleiben... Hier und da wird das Panning etwas moduliert...
@chris:
Ok, werde deine Ideen checken!
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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Monkey.vs.Robot
    
Usernummer # 2438
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verfasst
Die Vocals sind schon zum Markenzeichen geworden Schöner Aufbau der Percussions, und dieses grummeligen Basses. Hat einen leichten Tool Charakter dennoch, Astreine Sache
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Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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verfasst
lange weile langeweile. finde der bass steht zu sehr ab. die mitten könntest du dem bass vorallem bis vor dem part in dem die sphärischen elemente hinzukommen wegfiltern. dann endlich im break wird es nice. und fällt wieder in sich zusammen. clap wirkt mir zu frontal und lang. inhaltlich wirkt der track auf mich recht leer. die sphärischen elemente deuten zwar etwas an, dass ergibt sich dann aber nicht.
😅 [ 13.04.2026, 08:13: Beitrag editiert von: oskar ]
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Vielen Dank für's Reinhören und euer Feedback!
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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Cie
A3000
Usernummer # 3564
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verfasst
Sehr cooler Bass-Groover, mit ausgefeilten Drum-Work, das sehr schön shuffelt und die rhytmischen Freiheiten solide und punktgenau mit percussiven Klängen füllt. Ebenfalls Klangbild hat alles seinen Platz und Raum. Die sphärischen Synths phasieren sphärisch und es entsteht eine immer dichter werdende Atmosphäre mit Höhepunkt bei ca. 5:30... der part könnte hier glatt noch länger laufen. Klasse Track!
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Aus: Köln | Registriert: Aug 2001
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