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Autor
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Thema: All about AI Music Instruments | KI Musiktools und News
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chris
User
Usernummer # 6
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WTF? Suno kann also doch astreinen Acid sogar mit parallel zwei TB-303, die dann auch noch kräftig moduliert werden. https://suno.com/s/ffDDtMrhj2ubraMs Das ist krass.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
es reicht jetzt langsam mit den sakrilegen
wie die 303 da ins singen kommt - tatsächlich wie eine denkbare, neu entdeckte modulation des 303-sounds.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Als damals Propellerhead 'ReBirth RB-338' auf den Markt geworfen hatten, haben auch einige von Gotteslästerung gesprochen und dass Software niemals so wie die Hardware klingen könne. Ich hatte da ja auch meine Zweifel und mir darum lieber die Novation Bassstation sowie zwei 'Transistorbässe' geholt, aber kaum war auf der Software etwas Verzerrung drauf und kaum hat das jemand vernünftig abgemischt, war für niemanden mehr ein Unterschied zu erkennen. Ich glaube, wir sehen gerade vor 'ner ähnlichen Situation - aber noch kann man der Suno.ai noch nicht alles im Detail erklären und das Ding ist nach wie vor sehr zickig und widerspenstig und hat Launen. Anders gesagt: Es ist halt doch auch noch einfacher, 'n passendes Sample in die DAW zu ziehen oder 'n Drumcomputer als Plugin zu öffnen als sich Stunden mit der AI zu beschäftigen, warum die 909-Kick nicht wie 'ne 909-Kick klingt.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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verfasst
@chris: acid? kann das leider nicht abspielen ohne suno anmeldung. ist das neu, ich meine das war früher möglich?
edit: am rechner geht es! coole numma! wobei ganz gut ist, dass es dransteht, mit der 303. aber ich mag diese mutation. ist das rauschen absicht oder zufall? oh, ich lese, absicht. nice!
spannend, ist das der vollständige prompt den man da lesen kann? und hast du hierfür eigene files vorher hochgeladen? wie ähnlich klingen andere tracks die du mit dem prompt erstellst?
und vorallem: wie heiss wird dein rechner dabei? *scherz*
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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@oskar: Ja, das ist der vollständige Prompt (andere editieren den oder nehmen den auch ganz raus) und tatsächlich klangen _alle_ Generationen mit diesem Prompt vollständig anders - anders gesagt, dass das hier ein Krieg der Silberboxen wurde, ist nichts anderes als ein wahnsinniger Zufall. Aber: In den anderen gleichgeprompteten Tracks waren stets recht ungewöhnliche Vintage-Synthesizer-Sounds, die stets auch stark moduliert wurden - d.h. viele Bereiche aus dem Prompt wurden stets 'korrekt' umgesetzt. Dieser Track entstand ohne Upload, denn momentan 'lerne' ich noch, wie man nativ in Suno vernünftige Ergebnisse erreicht, ohne eigenes Audio-Material hochzuladen, das wird dann Phase #2. Und dem Mac wird es tatsächlich _sehr_ warm, alleine schon die reguläre Suno-Seite belastet die Kiste arg, aber ich war am Wochenende schon im Apfelladen und hab' mich umgesehen.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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@chris: das finde ich beeindruckend! wieviel arbeit dann doch in so einem suno track stecken kann. der prompt wirkt ja sehr durchdacht und aufwendig. habe mir den bereits gestern instinktiv geklaut. nicht weitersagen!
ich habe mit dem tool noch nicht wirklich etwas gemacht, aber einige deiner "vorschläge" scheint es ja durchaus umzusetzen, so wirkt es zumindest, hört man das resultat und liest dann die anweisung. einiges andere wiederum scheint es aber gänzlich zu ignorieren. vom sound wirkt es dennoch durchaus auch wie ein westend-ghetto tune, aber vielleicht bilde ich mir das nur ein, weil ich weiss du hast das gepostet.
jedenfalls, sobald so eine promptstruktur relativ zuverlässig das liefert was man will wird es verrückt. dann braucht es ja nur noch eine KI die den prompt an den richtigen stellen manipuliert und man hat eine trackmachine, die man nebenbei laufen lassen kann. könnte einfach anhand des wetterberichts passieren, oder anhand der namen der leute im raum... und man mixt während der nächste track noch erstellt wird...
danke für diesen spannenden einblick und gutes gelingen beim weiteren KI zähmen!
ich werde demnächst wohl auch einpaar credits in diesen spielautomaten werfen und schauen, ob ich ein vollbild erwische.
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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@oskar: Du kannst dich natürlich auch an meinen 'Prompts' bedienen, wenn du später das mal testen willst. Ich sehe generell zwei Ansätze bei den anderen 'Mitmusikern' auf Suno: 1. Super-kurzer Prompt mit nur ein paar Wörtern: Damit hat Suno natürlich die größtmöglichste Flexibilität und kann quasi machen, was es will - und damit ist es ein reines, wirklich ein reines Glückspiel, was rauskommt. Es kann ein Geniestreich sein - oder eine Vollkatastrophe. Tendenz eher zu letzterem. Aber dafür gibt's ja den unendlich großen virtuellen 'Mülleimer', auch wenn man natürlich jeweils 'credits' verbrannt hat. Oder 2. Sehr, sehr, sehr exaktes Prompten: Hier gibt man Suno deutlich weniger Spielraum, was die genutzten Sounds und das Arrangement betrifft, kann sogar recht genau einzelne Sounds beschreiben (Drum-Sounds, Synths, Pseudo-'Sample'-Quellen) und die werden zunehmend zuverlässiger umgesetzt. Jedoch: Je länger der Prompt, desto eher ignoriert Suno etwas. Man kann also durchaus schon ganz gut prompten, dass es 'ne übersteuerte 909-Kick und ein Moog-Voyager-Synth sein soll, der Track bei etwa 124bpm mit 'nem 2step- oder Elektro-Beat spielt und in Tonart B Minor sich alles abspielt. Auch manche Effekte kann man schon ganz gut prompten, z.B. Tape Delays, Vocal-Loops, Filter-Sweeps o.a. - aber: Je mehr Details, desto mehr ignoriert Suno und 'halluziniert' sich dann den Rest dazu.
Man braucht also aktuell beim 4.5+ Modell eine gesunde Mischung aus beiden Ansätzen. Und stets Geduld und Glück. Und ein gut gefülltes Konto mit Credits.
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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@chris: danke! wie gesagt ich habe das thema nicht wirklich ausgekundschaftet bis jetzt, auch wenn das ein oder andere "howto-suno-video" sich zwischenzeitlich in meinen yt feed verlaufen hatte. dein prompt ist allerdings für einen anfang super! das gibt ja durchaus einen eindruck wie ich das angehen kann; und ja, auch der hinweis mit weniger ist mehr ist klasse!
hoffentlich kann ich so einpaar credits einsparen an diesem spielautomaten, wohlwissend, dass der gewinn wahrscheinlich keine credits einbringen wird.
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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@Hyp Nom: jawohl! mein vater fragte letztens, wen diese KI ersetzen wird, wer den job verliert? meine antwort war: auf lange sicht alle!
aber nicht die KI ersetzt diese menschen, sondern menschen mit KI ersetzen diese menschen durch KI.
es gibt jedoch auch schon die ersten, die daran (noch) scheitern. spontan fällt mir „klarna“ ein: https://t3n.de/news/kundensupport-klarna-ki-1686721/
letztens las ich einen ähnlichen fall einer australischen bank, die 45 support-mitarbeiter entließ und nun zurückrudert, weil die KI es (noch) nicht packt.
die tendenz bleibt aber klar: wer sich rechenzeit kaufen kann, der kann auf viele menschen zukünftig verzichten.
spannend fand ich in dem zusammenhang jedoch das hier: „KI zu hacken ist zu einfach“ https://youtu.be/Qvx2sVgQ-u0?si=uI1caregVaqMVeaT
letztes wochenende sprach ich mit einer krankenschwester, die auch meinte, dass die ganzen assistenzärzte bald an der reihe sind, ersetzt zu werden, sie aber weiter einen sicheren job habe.
da dachte ich an die roboter, an denen so viele firmen parallel zur KI auch arbeiten. so ein china-robodog gibt es bereits für ~6k,humanoide varianten mit (noch) beschränktem einsatzbereich ab ~10k. wird also auch nicht lange dauern, bis die fehlenden krankenpfleger ebenfalls durch KI/roboter ersetzt werden.
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
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Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: tja.. KI-musik in der wüste:
www.youtube.com/@MusikinderW%C3%BCste/videos
Auch wenn man positiv anmerken müsste, dass sich da jemand immerhin ein 'Konzept' ausgedacht hat: Das ist alles ganz 'billo' und solche Kanäle sind wohl auch ein Grund für das schlechte Image von 'AI generiertem Content': Ganz schlechte Musik, Überflutung mit viel zu viel miserablem Content, irreführende Titel der Clips zum Clickbaiten und dann so ein ganz leichter, aber definitiv deplatzierter Hauch von 'sexyness' und dann auch noch eine bewusste Irreführung in den Kommentaren, in dem man anstelle 'AI' auf Fragen antwortet, es wäre mit 'IA' erstellt. Am Fließband produzierter Schund.
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chris
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Usernummer # 6
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Während Ableton in der neuen Beta nun eine Splice-Integration (nuja) und rudimentäres Stem-Splitting einführt (nuja, nur 4 Stems), scheint die Suno-DAW in der Beta-Phase noch eher ' sehr naja' zu sein: Hier hat sich ein versierter Musiker das erste mal dran gewagt und hat doch noch eine Vielzahl an Dingen gefunden, die nicht wirklich intuitiv, funktional oder durchdacht sind, mitunter sicherlich auch den 'Browser only'-Gegebenheiten geschuldet: https://www.youtube.com/watch?v=VcM_04R2sh4
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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also vorweg: ich habe das hier noch nicht ausprobiert, aber ich bin heute über diese lady gestolpert:
ACID live programming mit "Switch Angel" https://youtu.be/HkgV_-nJOuE?si=wniyVmIFRjqeqpCb
sie nutzt "Strudel". eine java browser app um musik zu coden. "Strudel": basiert auf, oder ist inspiriert von Tidal Cycles von Alex McLean: https://youtu.be/-QY2x6aZzqc?si=pSgGaLCn0Y35hBEF
strudel.cc (mag mein antivirus nicht. sagt die seite sei böse oder gefährlich)
das fand ich schon alles krass. dachte natürlich aber auch gleich, wie das wohl wäre "Strudel" mit einer AI zu kombinieren. die können doch so gut coden?
tja, den gedanken hatte natürlich schon jemand:
https://github.com/etbars/strudel-claude-music-generator
ich habe leider keinene Claude API key, also auch nicht getestet, aber an sich braucht man den API key auch nichr. an sich sollte das jeder aktuelle AI chatbot hinbekommen code für "Strudel" zu generieren.
man stelle sich vor man nutzt es nun statt suno und erzeugt dann auch noch samples dafür mit "CDP" mit "sound thread"?!
also ich fürchte etwas meinen arbeitsrechner dafür zu verwenden, aber vielleicht seid ihr nicht so schüchtern.
have fun!
cheers!
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
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Usernummer # 6
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@oskar: Hatte Hyp nicht vor ein paar Wochen einen Link zu der Doku (arte Tracks?) gepostet über die Live-Coder? Generell ist der von dir erwähnte Ansatz natürlich nicht nur aus technischer Sicht extrem spannend, quasi vollkommen automatisiert Sounds und Tracks zu erzeugen und selbst das 'Prompten' zu automatisieren. Mein MacBook Air würde das absolut nicht verkraften und mir fehlt auch aktuell mal wieder ein bisschen sehr die Zeit für so ein Projekt, habe auch meine Python-Skripterei auf Eis legen müssen. Aber wer weiß, manchmal kommen so Phasen, in denen ich Lust auf was 'Neues' habe und mir dann auch die Zeit nehme. Dennoch muss ich allen voran meine zwei, drei Unvollendeten erstmal vollenden, das schiebe ich auch schon ewig vor mir her und warte auf kühlere Temperaturen, so dass das MacBook nicht zum Glühen anfängt.
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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@chris: mir geht es nicht unbedingt darum einen track automaten zu bauen, was mich jedoch bei generativer AI und tools wie suno stört, ist der doch ziemlich indirekte ungenaue output. zwar ist es toll mittels "einfacher sprache" zu tracks zu kommen, aber die wiederholbarkeit ist nicht sonderlich zuverlässig.
tools wie strudel erscheinen mir wie eine direkte DAW API, in die ich nun dank chatbot prompten kann was auch immer die DAW hergibt, und somit wird der ansatz bei einmalig erfolgreichen prompts wiederholbar, und zwar zuverlässig wiedeholbar. und rein theoretisch geht das für lau.
das ist schon ein ziemlicher hammer. ich werde da sicher mal etwas eintauchen. was die rechenleistung angeht ist der anspruch bei dem setup denke ich relativ überschaubar, vermutlich geht das einfach mit dem handy. aber das sehe ich ja dann...
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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@oskar: Teile dann gern mal Bilder, Musik oder vielleicht ein privates Video, was du damit erzielen konntest und wie kniffelig das Setup war, das interessiert mich sehr. Und ja, du hast absolut Recht, die Wiederholbarkeit bei Suno & Co ist aktuell nicht gegeben, weil sie auch (noch?) keine Seed-Funktion anbieten. Meine Prompts sind im Vergleich zu vielen anderer sehr detailliert und extrem ausführlich, so kann ich durchaus schon etwas den Output steuern (808 Kick, Moog-Bassline, Rhodes-Chords, shuffelige HiHats, Rimshots, Snare-Wirbel im Break, gefilterte JD990-Pads..) - aber selbst diese Details geben Suno einen extremen 'Ermessensspielraum' und wenn ich mit einem Prompt 100 Tracks generiere, haben sie alle (mit wenigen Ausnahmen) durchaus Ähnlichkeiten, das betrifft aber eben nur das grobe, vorgegebene Muster an Style, Sounds und Arrangements. Das hingegen aber finde ich durchaus sehr charmant, denn viele meiner eigenen Reaktor-Ensembles haben von mir den 'random'-Knopf implementiert bekommen mit Parametrisierung, wie stark zufällig die Settings verändert werden, denn nur so komme ich auf für mich unübliche Einstellungen und damit Sounds, die ich mit 'Handarbeit' niemals erstellt hätte. Und auch bei Suno entstehen so Tracks, die ich in der DAW so niemals gemacht hätte und mir helfen, über meinen Horizont hinauszublicken.
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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@chris: jawohl! hab erst noch andere baustellen und ich bin ein ganz gemächlicher baumeister.
suno und so hat was für sich. random knöpfe auch. ab und zu spiel ich auch gerne tripple chance!
finde das hier dennoch recht spannend und wollte euch diese möglichkeit aufzeigen. mir wäre strudel zu lernen ohne KI hilfe wahrscheinlich zu aufwendig. wobei...
aber wahrscheinlich würde ich wohl doch eher wieder einen tracker suchen der was taugt. hex ist mir schon immer komplex genug gewesen. aber heute haben wir ja hilfestellung...
die lady hat da noch dieses dnb sample meshup video. das fand ich sehr inspirierend. sowas dann kombiniert mit cdp oder dieser KI sampleschleuder von waves. da geht sicher crazy stuff.
andererseits frage ich mich natürlich auch immer wieder, ob das nötig ist? ich muss in letzter zeit immer an diese eine radio sendung über Kraftwerk denken, in der es hieß: an sich wollten sie nur elektronische Volksmusik machen. also ganz einfach, mit gefühl...
ich glaub ich werde alt...
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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@oskar, ja, ich bin auch ein sehr, sehr langsamer 'Handwerker', was die Musik betrifft und aktuell ja weiterhin technisch etwas limitiert. Aber mittels solcher Tools und AI stellt sich mir schon die Frage, ob es nicht nur möglich sondern interessant wäre, etwa eine Website zu basteln, die 24/7 den "Westend Sound" als Stream generiert, quasi also dediziertes Spotify anhand Trainingsdaten meiner bisherigen Tracks, evtl. sogar mit Interaktionsmöglichkeit für Nutzer *g*
Was ich ja auch angesprochen hatte, dass Suno eben auch Tracks generiert oder "Ideen" umsetzt, auf die ich nie gekommen wäre, so ist mir das gerade erst am Wochenende wieder passiert. Nach etwa 150 eher 'mauen' Versuchen kam dann plötzlich das Ding hier raus, das erst holzig scheppernd minimal 'bounced' (gemäß meines Prompts), aber dann nach etwas mehr als 2 Minuten passiert eine komplette Wandlung, wie ich sie so niemals - wirklich niemals - in der DAW umgesetzt hätte, weil ich einfach niemals mutig genug gewesen wäre: https://suno.com/s/7gaoQf0RAfpTANrI Und alleine das bringt mich eben auf neue Ideen und hilft mir, noch weiter über den Tellerrand hinwegzusehen. Was genau nach den etwas über 2 Minuten passiert, das sage ich jetzt nicht. Aber ich find's phänomenal!
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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verfasst
@chris: haha! ja, ein virtuelles westend ghetto! mach das!
inspiration ist immer gut! wie auch immer diese zustande kommt. ich bekomme jedenfalls soeben wieder lust mir irgendeinen synth zu nehmen und abzutauchen, zu schauen was ich finde und wo es mich dann hinführt.
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: https://suno.com/s/7gaoQf0RAfpTANrI ... ich find's phänomenal!
tatsache! die erste wandlung dehnt zwar den zusammenhang ganz schön, aber ich würde es auch überraschend mutig nennen, darf es ruhig öfter geben. und nach 3 1/2 minuten kommt sogar eine smoothere, bridge-mäßige wandlungsvariante.. irre.
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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@chris: einfach klasse! hast du schon mal versucht, sowas an labels zu schicken (sofern die suno-agb das zulassen)?
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Bin selbst nach wie vor noch verblüfft, konnte aber Ähnliches in den letzten Tagen nicht noch mal generieren, d.h. da spielte sehr, sehr viel Glück und Zufall eine große Rolle.
@speedy: Die AGB gestatten das, einige Suno-Kämpfer verbreiten schon fleißig u.a. via Distrokid ihre Sachen und einige - wenige - haben beispielsweise auf Spotify bereits die Millionen-Streams-Marke geknackt, aber: Für mich reicht aktuell die Audio-Qualität noch nicht und da die Stems 'verwässert' klingen, würde da auch ein kleines Mastering und Mixing nicht wahnsinnig viel bringen: Einige aus der Suno-Community etwa tauschen die Beats in der DAW auch komplett aus, denn gerade die haben noch klanglich die größten Schwächen. Dahingehend warte ich noch ab, bis evtl. Modell 5 veröffentlicht ist, Suno Studio als mini-DAW verfügbar ist, ich dann auch auch ein neues MacBook habe, das mit cpu-intensiveren Browser-Anwendungen klarkommt und wenn ich dann Zeit haben sollte (größtes Defizit), dann würde ich wohl auch den Weg der anderen mal versuchen, evtl. auch mit dem wenig beliebten Distrokid, aber hier wird anscheinend auch TikTok bespielt und das hat bei einem Suno'isten tatsächlich für'n kleinen Hype gesorgt, da sein Song kurz etwas viral ging.
Vielleicht noch ein paar 'Insights': Ist bei Suno nicht anders, wie im sonstigen Musikerleben, man muss Zeit investieren und sich engagieren. Seit ein paar Wochen verbringe ich durchschnittlich jeden Abend etwa 2 Stunden mit Suno, um neue Tracks zu generieren, auf reddit und dem Discord-Server hier und da ein paar Takte beizutragen und um auf Suno andere gute Tracks zu 'liken' und zu kommentieren. Denn die Community ist durchaus sehr aktiv. Bislang gibt's etwa 50 Tracks von mir, die 'Follower'-Anzahl ist von 12 auf 182 gerutscht und weil ich die Suno-interne Remix-Funktion aktiviert habe, gibt's inzwischen schon 21 Remixe, am 22. sitzt gerade jemand aus Norwegen, der wohl versucht, die Tia auf 'Die Antwoord' umzugestalten. Etwa 90% der 'Follower' sind die klassischen "Ich folge dir und dann folgst du auch mir bitte"-Kandidaten, die die neuen Tracks auch gar nicht mehr hören, solange man ihnen nicht hinterherkommentiert. Täglich gibt's im Schnitt 25 Reaktionen, also 'likes' und Kommentare, die auch beantwortet werden wollen.
Ziel bis nächsten Sonntag: 250 Follower. Also kleine Schritte gehen. Aber da die Temperaturen etwas kühler sind, dürfte ich jetzt auch mit der DAW nicht mehr riskieren, dass das MacBook überhitzt, d.h. ich kann mich alsbald den paar 'Unvollendeten' widmen und werde dann mit Suno währenddessen etwas langsamer voranschreiten.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
chris, TikTok wird auch von Music-Hub bespielt, wo ich von Distrokid hingewechselt bin (und wo auch Klordop ist). heißt aber auch nur, dass ein track dann in der TikTok-musikbibliothek liegt und daraus zur untermalung eines videos gewählt werden kann - wenn man den titel kennt.
"Ist bei Suno nicht anders, wie im sonstigen Musikerleben, man muss Zeit investieren"
anders ist aber schon die zeitdauer, in der bei all den versuchen ein vorzeigenswerter track rauskommt, gegenüber produktion von hand
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Ja, dass der Track - auf welcher Plattform auch immer - gefunden werden will, das ist mir natürlich bewusst. Und was die Zeit betrifft, bei Suno etwas zu generieren, was wirklich über-überdurchschnittlich gut ist, da gebe ich dir Recht - andererseits frickle ich an manchen Tracks in der DAW ja über Jahre, während man bei Suno nach i.d.R. 2 Minuten jeweils 2 neue Songs / Tracks hat und da sie stets mal mehr, mal weniger dem Prompt folgen, ist das wie eine entspannte Listening-Session, ohne an hunderten an Parametern zu schrauben - also ein vollkommen anderer Workflow.
Model 5 wurde vorgestern 'versehentlich' schon im Rahmen eines Remix-Contests als Teaser 'geleaked' und heute offiziell angekündigt, vermutlich dann gemeinsam mit Suno Studio, so meine Vermutung. Der zu remixende Song, der anscheinend mit V5 entstanden ist, wirkt noch klarer im Sound als 4.5+ - und da man in Suno Studio wohl die Stems einzeln neu generieren lassen kann, habe ich den Eindruck, dass wir uns einer Qualität nähern, in der man die Stems problemlos und ohne Tricks nun in der DAW nutzen kann, die also nicht diesen typischen 'Stem'-Charakter haben, den auch ein RX nicht wegbekommt. Und bei Suno dachte man sich: "Was können wir tun, um die Nutzer noch länger auf unserer Plattform zu halten, selbst wenn die Nutzer keine Credits mehr haben?" - und hat gestern Hooks gestartet, prinzipiell das gleiche wie 'Reels', also Video-Clips von 10 bis 120 Sekunden länge: Man muss eigene Videos hochladen und kann dann Suno-Tracks nutzen oder die Original-Audio-Spur des Videos belassen. Keine halbe Stunde, nachdem das Feature aufgetaucht ist, wurde es schon so schnell adaptiert, dass der 'Stream' sich für mich schon unendlich anfühlte. Kurz gesagt: Das ist jetzt quasi 'Tiktok' in Suno integriert. Und da sind viele beachtlich gute Clips dabei, die zeigen, dass tatsächlich viele engagierte Menschen mit Suno arbeiten, die auch sonst eine hohe Affinität zur Musikproduktion haben, die mit Suno ihre eigenen Songs remixen, ihre eigenen Vocals oder ihr per Hand eingespielten Tracks hochladen und mit Suno verarbeiten - also nicht nur 'Nerds', die am Rechner sitzen und einzig prompten können.
Aber: So langsam geht mir das alles ein bisschen zu schnell und wird auch ein bisschen viel - auf Reddit schrieb gestern jemand: "Ich will Musik machen, nicht jetzt auch noch Videos".
Mein Ziel von 250 Followern bis Sonntag ist unrealistisch, habe mich gestern entschieden, dass ich jetzt lieber auf gemächlich organisches Wachstum setze, d.h. mir nur diejenigen folgen sollten und werden, die die Musik schätzen und nicht auf 'Gegen-Likes' aus sind. Aber - da ich nahezu jeden Track zum Remixen freigegeben habe, sind alleine in den letzten 3 Tagen fast 10 Remixe entstanden, muss sie heute am späten Abend mal hören. Was ich gestern beim Skippen so mitbekam, waren da einige aussergewöhnlich gute Sachen dabei.
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
die meisten plattformen halten sich noch zurück mit statistiken, mit wie viel KI-musik sie mittlerweile geflutet werden - von Deezer hat man nun zahlen, dass der anteil von 10% "fully AI generated content" anfang des jahres auf 28% gestiegen ist, 30.000 tracks täglich. dürfte dann nächstes jahr 50% erreichen. Deezer ist demnach die einzige streamingplattform, die reine KI-musik kennzeichnet (wie lange noch als solche erkennbar?), von algorithmischen empfehlungen und hauseigenen playlisten ausschließt.
https://newsroom-deezer.com/2025/09/28-fully-ai-generated-music
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: die meisten plattformen halten sich noch zurück mit statistiken, mit wie viel KI-musik sie mittlerweile geflutet werden - von Deezer hat man nun zahlen, dass der anteil von 10% "fully AI generated content" anfang des jahres auf 28% gestiegen ist, 30.000 tracks täglich. dürfte dann nächstes jahr 50% erreichen. Deezer ist demnach die einzige streamingplattform, die reine KI-musik kennzeichnet (wie lange noch als solche erkennbar?), von algorithmischen empfehlungen und hauseigenen playlisten ausschließt.
https://newsroom-deezer.com/2025/09/28-fully-ai-generated-music
Auf SPON ist heute ein längerer Artikel (hinter der Paywall) zu den Plänen von Spotify und dort wird tatsächlich auch erwähnt, dass Spotify derzeit weder AI-generierte Musik kennzeichnet noch während der Presse-Konferenz Angaben zum Anteil des AI-Contents auf der Plattform macht. Man wolle die AI selbst dafür nutzen für noch individueller Playlists und Mixe, wolle wohl den Video-Bereich weiter ausbauen und plane, 1 Mrd. Abonnenten zu haben.
Generell ist es schon faszinierend, verblüffend und fast auch schon erschreckend, wie viel Musik jeden Tag veröffentlicht wird - habe dazu mal via D'research ChatGPT gefragt, auch zum Anteil der AI-generierten Musik und hier beruft sich tatsächlich ChatGPT auch ausschließlich auf die Angaben von Deezer:
Schlussfolgerung (Schätzung)
Wenn man die Tagesrate (z. B. 120.000 täglich) und die Deezer-Zahl (~ 18 %) als Indikator nimmt, könnte man sagen:
Weltweit werden ca. 100.000-130.000 neue Songs pro Tag veröffentlicht.
Davon könnten im Moment vielleicht 15-25 % KI-generiert sein (je nach Plattform & Definition).
Das heißt: ~ 15.000 bis ~ 30.000 KI-only Songs pro Tag weltweit als plausible Schätzung.
Die 'Definition' wird erwähnt, da es u.a. darunter auch Songs gebe, die KI-generierte Bestandteile beinhalten würden und/oder mit Hilfe der AI gemischt und gemastert wurden.
Heftig.
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chris
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Usernummer # 6
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P.S. Suno hat gerade v5 veröffentlicht - die Klangqualität hat definitiv noch mal 'ne ordentliche Schippe draufgelegt, aber: Trotz geringfügigen Änderungen am sog. 'Style-Prompt' erhalte ich gerade 40 Tracks mit der absolut, also wirklich absolut identischen Bassline und den gleichen Harmonien, während in Modell 4.5+ jede Generation immer etwas anders war - was ich begrüßt hatte, da man so eben nach 'x' Generationen im Idealfall eine Version fand, die gefiel. Selbst mit weiteren, kleinen Änderungen spuckt das System mir gerade die gleiche Bassline aus, d.h. vermutlich muss ich drastischere Maßnahmen ergreifen. *g* Beispiel - würde den so nicht veröffentlichen, aber zeigt recht eindrucksvoll den Sprung der Klangqualität, drückt auf meinen Yamahas auch ganz ordentlich: https://suno.com/s/K38tc6dA13S2VGVz
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chris
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Usernummer # 6
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Suno Studio ist für die Premium-Abonnenten nun seit 4 Tagen verfügbar und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, es natürlich mal zu testen:
Vorab: Es ist aktuell tatsächlich eine mini-DAW, aber ohne jedwede Effekte, im Wesentlichen kann man Tracks bzw. Stems im Grid herumschieben, kopieren / duplizieren, cutten, pitch-shiften, löschen und im Tempo justieren, wie auch das Tempo des ganzen Tracks anpassen. Fühlt sich ein bisschen so an wie Ableton Live 0.9, kann aber für uns DAW-Nutzer super-easy bedient werden. Als Audio-Material kann man eigene Audio-Dateien hochladen (und stemmen!) oder die Suno-Tracks / Stems nutzen und/oder auch über den Audio-Eingang etwas einspielen oder einsingen: Und genau hier wird's interessant:
Gefällt mir der ein oder andere Takt eines Instruments oder eines Vocals nicht, kann ich ihn markieren, prompten und neue Variationen erstellen lassen, darunter auch mit der 'Cover'-Funktion, d.h. ich kann irgendeine Melodie summen, dann 'covern' und durch Suno singen lassen oder mit einem Instrument die Melodie nachspielen lassen, d.h. wir sind jetzt genau da, was ich vor längerer Zeit schon beim ganzen AI-Musik-Thema vermutet hatte: Individuelle, passgenaue, einzigartige Samples zu erstellen - entweder 'from scratch' oder auf Basis eigener Sounds. Außerdem gibt's nun auch einen Midi-Export (noch nicht getestet).
Was mir bislang aufgefallen ist - unabhängig davon, dass es noch Version 1.0 Beta ist: - Neu generierte Stems beinhalten mehr als nur manchmal auch andere Instrumente bis hin zu Beats, selbst wenn man nur 'ne hübsche Fläche erzeugen will. - Alles kostet natürlich 'credits' - Aktuell habe ich in einem Projekt 24 Spuren offen und obwohl ich hier auf 'nem frischen MacBook Air mit M4 arbeite, wird das Arbeiten hin und wieder ruckelig oder friert so ein, dass Chrome mich fragt, ob ich den Tab nicht doch lieber schließen oder noch warten will. Aber generell ist das Arbeiten schon recht intuitiv und flüssig. - Die Klangqualität der Stems ist sehr unterschiedlich: Bei manchen Stems ist die Qualität überraschend gut, so dass man sie problemlos und mit nur minimalen Artefakten in der DAW nutzen könnte, andere hingegen sind noch deutlich 'verwaschen' - das betrifft sowohl Vocals wie auch Instrumente und Percussions. - Die neuen Stems werden wohl mit dem aktuellen Model V5 generiert und das ist aktuell nachteilig, denn V5 erzeugt zwar absolut akzeptable Ergebnisse - in der Klangqualität - nicht aber so 'kreativ' wie V4.5+. Während V4.5+ mitunter wunderbar vielfältige, 'edgy' Sachen generieren kann, ist V5 sehr 'glatt' in den Ergebnissen, gewöhnlich, normal, unspektakulär - zumal wohl auch die Prompt-Architektur sich verändert hat. - Das Fehlen eines EQs kann mit Prompten nicht kompensiert werden. Heißt, viele Nutzer werden wahrscheinlich die Stems exportieren und in der DAW damit arbeiten.
Erstes Fazit: - Es macht tatsächlich Spaß! Gerade für uns DAW-Nutzer befinden wir uns in bekanntem Terrain. - Man braucht Geduld, weil auch das Generieren von einem ganz kurzen Stem (z.B. 'ne neue Kick-Drum) mal durchaus 'ne halbe Minute dauern kann und Suno dann eben nicht immer das erzeugt, was man gepromptet hat.
Wenn der zweite 'Suno-Studio'-Track fertig ist, verlinke ich ihn hier, denn er hat n.m.E. durchaus 'Westend'-Charakter
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clubgroove
   
Usernummer # 5245
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verfasst
Ich hab mir jetzt auch einen Suno Pro Account eingerichtet. Mit Chatgpt nen Promt samt Songtext erstellen lassen. Das Ergebnis ist schon Krank. Glasklare Vocals und auch der Song selbst ist schon so ziemlich gut.
Damit ich mein Hobby wenigstens ein wenig weiter machen kann, werde ich erstmal nur die Vocals holen und was eigenens damit machen.
Aber trotzdem das stellt, zumindest mein erster Eindruck, so einiges auf den Kopf.
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: clubgroove: Ich hab mir jetzt auch einen Suno Pro Account eingerichtet. Mit Chatgpt nen Promt samt Songtext erstellen lassen. Das Ergebnis ist schon Krank. Glasklare Vocals und auch der Song selbst ist schon so ziemlich gut.
Damit ich mein Hobby wenigstens ein wenig weiter machen kann, werde ich erstmal nur die Vocals holen und was eigenens damit machen.
Aber trotzdem das stellt, zumindest mein erster Eindruck, so einiges auf den Kopf.
Viel Spaß, bei Fragen gern melden! Wenn du mit den Ergebnissen mit V5 fein bist: Prima. Wenn es etwas kreativer, seltsamer, abwechslungsreicher sein soll, stelle auf V4.5+ um. Und du weißt, du kannst ja auch dein Instrumental hochladen? Dann entweder mit der Cover-Version arbeiten (im Menü die 'advanced'-Einstellungen öffnen und den 'Style Influence'-Regler sehr, sehr weit nach oben schieben, ggfs. auch auf 100%) oder mit der 'Extend'-Möglichkeit arbeiten und da z.B. den Marker auf 60 Sekunden setzen, d.h. Suno erstellt dann einen 'neuen' Track ab Sekunde 61 - Melodien / Harmonien und Tempo wird weitestgehend beibehalten, d.h. mit den beiden Methoden bekommst du am einfachsten auf dein Instrumental zugeschnittene Vocals, die du dann als Stem laden und in der DAW nutzen kannst. Wenn dir ein Vocal bzw. Entwurf gefällt, kannst du dann erneut 'covern' und da den o.g. Slider runter drehen, so bekommst du mehr Variationen, z.B. für'n Background-Chorus oder 'ne Bridge. Bei V5 kannst du den 'audio influence'-Regler aktuell sogar safe auf bis zu 5% runterkurbeln und das Cover hat i.d.R. noch immer den Sound und Stil der ursprünglichen Fassung. Bin _sehr_ gespannt, was du draus machst!
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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clubgroove
   
Usernummer # 5245
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verfasst
Ich hab noch keine Ahnung Ich habe jetzt erstmal ne menge Stems expotiert und werde dann mal anfagen. Der Stil der da rauskam war sogar schon ähnlich wie meiner nur nicht so voll wie mein Zeug immer.
Mal schauen ob ich das vernünfig nachbauen kann. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Samples (bei Melodien).
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@clubgroove: Geht mir ähnlich, nur in absoluten Ausnahmefällen nutze ich Samples für (Fragmente) von Melodien.
Viel Spaß mit den Stems, ich habe jetzt den ersten 'echten' Westend-Track in Studio fertig, könnte sicherlich noch hier und dort etwas Feinschliff vertragen, aber ich saß an dem seit heute Früh' fast pausenlos dran. Und bin durchaus zufrieden:
https://suno.com/s/JcMPHQUHz2Ea65no Can't skip this party of you Unmengen an Spuren mit Micro-Cuts/Slices und massiven Layerings, ich hätte den in der DAW wohl exakt auch so gestaltet, hätte da aber natürlich mehr Flexibilität beim Sound-Design.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Can't skip this party of you
faszinierend wieder.. auch wenn das arrangement diesmal nicht so zwingend ist. nach ein paar minuten fehlt's mir etwas an führung - weder wird man so richtig toolig loopig in den bann gezogen, noch weckt der aufbau erwartungen, dass man noch auf einen climax oder refrain zusteuert. es bleibt eine aparte groovige klangkulisse.
früher wäre sowas aber allemal cover-artist in der De:Bug gewesen..
ps: gesang(-effektierung) erinnert mich ein bisschen an IAMX ('Animal Impulses', 'I come with Knives') [bester elektronik-liveact, den ich in den letzten jahren (2x) gesehen habe].
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp, Danke für's Reinhören, der Track ist tatsächlich auch eher 'Mood'-Musik, was ich ja ab und zu auch ganz gern mache. Es gibt noch einen echten "Knaller" (weekend machine), den würde ich aber erst dann in Studio bearbeiten und veröffentlichen, wenn ich die kleine magische Grenze an 250 Followern erreicht habe. Außerdem habe ich gerade einen 'echten' Westend-Track endlich auf dem alten MacBook fertiggestellt (dripzoid), brauche dafür aber noch ein bisschen Text und ein nettes Cover-Bild, dann landet der alsbald auf s'cloud. Seit ein paar Tagen bin ich mit den neueren Generationen auf Suno nicht sehr glücklich - konkret gesagt: Mit dem neuen V5-Modell und anscheinend haben sie auch Änderungen am 4.5+ Modell vorgenommen, die Ergebnisse sind einfach nicht mehr so wild, kurios und 'frei', sondern tendenziell eher 'Pop'. Werde heute Abend versuchen, aus dem alten Modell doch noch ein bisschen was rauszukitzeln. IAMX ist sehr spannend, danke für den Tipp, sehr erhaben, leicht experimentell, schön Avant-Garde!
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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verfasst
hmm.. also einerseits wird copyright schamlos gebrochen von konzernen wie suno (vermutlich). andererseits werden automatisierte copyright mechanismen genutzt, um leute mit copyrightklagen zu fluten und ihrer kanäle zu berauben, oder sich wie parasiten an ihrem erfolg zu bereichern.
eigentlich wollte ich das nicht posten, aber das ist so gestört, und so wenig thematisiert (zumal ja nach wie vor menschen versuchen über diese tollen neuen vertriebswege geld zu verdienen), dass ich das jetzt doch verlinke, für diejenigen, die es noch nicht gesehen haben.
https://youtu.be/Q5L0fycpQZI?si=IDfqZqlov8vXkrc2
k.a. wer das ist, aber der verabschiedet sich von yt weil er wegen einer lächerlich wirkenden copyrightverletzung abgemahnt wurde und nun seinen account auf yt verliert.
und hier, venus theory der den schmarn und andere noch befremdlichere hintergründe etwas untersucht hat:
https://youtu.be/plleJ0Zv0Ww?si=4AE_JpWQWGcOEv3Z
bitte nicht nachmachen!
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@oskar: Püh, und das zum Sonntagsfrühstück? Also, zum ersten Clip: Clickbait, weil "YouTube is shutting down my channel" ist falsch, Youtube schließt seinen Channel nicht, er hat einen Strike abbekommen und ja, bei 3 wird das Konto gesperrt. Aber der erste Strike ist noch in Prüfung. Zum zweiten Clip: So gern ich Venus Theory auch zuhöre, nach 20 Minuten seiner Ausführungen merkte ich, dass er einfach viel zu weit ausholt und alle möglichen - durchaus berechtigten - Themen in einen riesigen Topf wirft, entsprechend habe ich das mal kurz von AI (ha!) zusammenfassen lassen, was mittelprächtig gut funktionierte, aber ggfs. Zeit spart, sich das alles anzuhören: "Das Video beleuchtet die dunkle Unterseite des Musikstreamings, insbesondere wie Scams unabhängige Künstler benachteiligen. Die Moderatorin Venus Theory entdeckt auf ihrer Spotify-Seite ein fremdes Lied, das sie nicht selbst hochgeladen hat, und nutzt dies als Einstieg in das Thema. Sie beschreibt ihre anfängliche Panik und Dread, da Plattformen wie Spotify oft nicht ausreichend auf solche Vorfälle reagieren. Das Video verspricht eine Enthüllung verschiedener Betrugsmethoden: von Bots zur Löschung fremder Musik bis hin zu Royalty-Free-Loops, die Einnahmen von echten Künstlern abziehen. Weitere Tricks umfassen Playlist-Promotions-Scams, gefälschte Kollaborationen und das Impersonieren verifizierter Künstlerprofile. Ein zukünftiger Bedrohungsfall wird mit KI-Tools thematisiert, die es ermöglichen, Künstlerstimmen und -stile perfekt nachzuahmen. Venus Theory spricht als unabhängige Musikerin aus eigener Erfahrung und teilt Frustration über Fake-Songs, Spam-E-Mails und Kollaborationen, die nie stattfanden. Sie kritisiert die Streaming-Plattformen scharf für ihre Ignoranz gegenüber diesen Problemen zugunsten von Investoren. Historisch erklärt sie, wie der Niedergang der Labels und der Aufstieg digitaler Distributoren das Gatekeeping beseitigt haben, sodass nun jeder unbegrenzt Musik hochladen kann. Dies führt zu einer Überflutung: Über die Hälfte aller Tracks auf Streaming-Diensten werden weniger als 10 Mal gestreamt. Geldtechnisch zahlen Plattformen wie Spotify nicht pro Stream, sondern aus einem gemeinsamen Fonds, verteilt nach Marktanteil – was Major-Labels begünstigt."
Deutlich interessanter fand ich die gestern Abend ausgestrahlte arte-Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=cGmVehWBdHI = KI: Der Tod des Internets Es geht hier um den 'Slop' (=AI-Müll), der dazu führt, dass beispielsweise Google etwa kaum noch nutzbar ist, da bereits heute wohl rund die Hälfte (!) des gesamten Contents im Internet AI-generierter Müll wäre. Ein Fazit der Sendung: Wahrscheinlich werden sich die Nutzer wieder ein kleinen 'Chat-Gruppen' miteinander austauschen, in der sie sich sicher sind, mit echten Menschen zu kommunizieren. Gibt diesem Forum immerhin noch ein bisschen Hoffnung.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Wirklich verblüffend, auch wenn es noch das 'alte Modell 4.5+' ist:
https://suno.com/s/phf4KOt5MmQGLaNo
Wollte eigentlich nur testen, wie man Tracks künstlich verlängern kann: Tracks können wohl bis zu 8 Minuten lang sein, aber einige Nutzer beklagen sich, dass ihre Generationen nur so etwa 2.5 bis 3 Minuten lang wären. Habe spaßeshalb mal dafür Trommel & Bass eingepromptet und aus ersten Tests dann doch einen knackigen Track 'entwickelt', der zu Beginn n.m.E. eher an Liquid D'n'B bzw. Goldie und Roni Size erinnert, später kommen dann Prodigy-artige Breaks mit 'ner Prise Neurofunk hinzu und gegen Ende driftet er absolut wahnsinnig in die Squarepusher / AFX-Richtung ab.
Hat zwei Nächte gebraucht, um dahin zu kommen und konnte ich bislang auch nicht mehr reproduzieren, also ein 'Suno 1-Hit-Wonder'
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