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Thema: All about AI Music Instruments | KI Musiktools und News
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Ganz lieben Dank für's Reinhören und die interessanten Links. Tatsächlich klingen nach meinem Geschmack insbesondere die IDM-Tracks aus Suno noch sehr, sehr stark nach Suno. Aber auch das wird nur eine Frage der Zeit und des Trainingsmaterials und der Möglichkeiten des Promptens sein: Hier experimente ich noch nach wie vor, denn mit dem Model V4.5 ist Suno nun in der Lage, wesentlich längere Informationen zu verarbeiten, den Kontext des nun auch längeren Prompts besser zu interpretieren und die Anweisungen im 'Lyrics'-Bereich sind nun auch wesentlich vielfältiger und werden im Vergleich zu früheren Versionen deutlich näher interpretiert - natürlich nicht immer, eine Prise 'Glück' ist neben dem geschickten Prompten aktuell noch immer notwendig. Die von dir genannten Beispiele aus meinen Prompts sind sehr gut, denn noch fehlt es an der konkreten Definition meines Empfindens und meines Verständnisses, was z.B. experimentell oder avantgardistisch bedeutet, dafür fehlt derzeit der Platz im Prompt-Fenster und je länger der Prompt, desto höher die Chancen, dass die AI 'verwirrt' wird. Als Krücke dienen momentan nur die 'Personas', also die Audio-Uploads, um damit gezielt Suno zu trainieren - entsprechend experimentiere ich (ha!) mit beiden Verfahren und prüfe, wie Suno solche Begrifflichkeiten deutet, lerne also kontinuierlich dazu, wie ich das Prompten optimieren kann und wo noch die Grenzen des Machbaren liegen. Ich bin mir aber dahingehend aber auch gar nicht mehr so sicher, dass es das Ziel sein wird, künftig mit V5 oder folgenden Modellen in Perfektion das gewünschte Ergebnis er-prompten zu können, denn mit der Übernahme von WavTools vor knapp 2 Wochen scheint es mir, als ob Suno mittelfristig die DAW-Funktionen von WavTools so implementieren wird, dass du erst einmal eine grobe Skizze per Prompt machst - also wie Stand heute - und dann im Editor einzelne Bestandteile akribisch genau ersetzen und verändern werden kannst: Da mit der Übernahme WavTool offline ging und der neue V4.5-Editor in Suno eher mehr mau als nützlich ist, könnte meine These vielleicht gar nicht so falsch sein: Prompte dir etwas, was grob in die gewünschte Richtung geht und danach justierst du inklusive VST-Plugins das in der Browser-DAW exakt nach deinen Wünschen um, mitunter dann teilweise auch via Prompt/Chatbot á la "Ersetze die TR-808-Kickdrum mit einer TR-909-Kickdrum mit langem Decay und Sustain". Ich mag vollkommen falsch liegen... wir werden es sehen.
Anbetracht dessen, dass die KI noch in den kleinsten Kinderschuhen steckt, ist es schon verblüffend, was aktuell musikalisch möglich ist - ich lehne mich da auch nur ein bisschen aus dem Fenster, denn mit nur ein bisschen Glanzpolitur könnten Tracks wie you stole my heart problemlos veröffentlicht werden und das Potential zum kleinen Clubhit haben.
Dass dafür hunderte anderer Tracks in der Tonne gelandet sind, muss ich nicht weiter ausführen.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Alter Falter, Suno hat vor 'ner guten Stunde die Version 4.5+ veröffentlicht mit einigen 'kleinen' neuen Funktionen (z.B. nachträglich Vocals / Instrumente hinzufügen und sich von eigenen Playlists 'inspirieren' lassen) - anscheinend wurde aber auch am Modell noch mal gearbeitet, denn nahezu alle Tracks, die ich gerade damit generiere, haben inhaltlich wesentlich mehr 'Fülle' und Komplexität, sowohl Gesang, Arrangements wie auch Instrumente betreffend, ebenfalls sind die Stimmen oftmals abwechlsungsreicher ...
Direkt die ersten Versuche mit 4.5+ verblüffen mich arg: https://suno.com/s/OtTsJWZKvKlPB73f https://suno.com/s/ke0LUHgaGnt7LKKQ
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Habe gestern Abend ein bisschen zu viel der feinen Yoruba Soul-Sachen gehört und, ähm, würde behaupten, dass mir nun da versehentlich ein kleiner Ohrwurm aus dem Handgelenk gerutscht ist: https://suno.com/s/gt3A1pkKCWH7DReZ Tia Maze - Habit You're my new favorite habit The one I just can't quit.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Tia Maze - Habit
unglaublich.. und über 8 minuten, ohne vom weg abzukommen..
einzig der part über 6 minuten hinaus schmälert die quali etwas - mit dem ersten richtigen auftritt der trompete, die dann aber nur das quasi minimalste (easy-listenigste) bringt, was man für ein solo bringen kann. (bin aber auch premium-trompete von Tetsuroh gewohnt )
die beiden vorigen tracks kaum minder beeindruckend.
bei Melt #1 stelle ich fest, dass Suno das gegenteil des geforderten "avoid sustained pads" gemacht und gerade sehr lange stehende pads bringt.. kann es sein, dass das sprachmodell nur sachen machen, nicht "sachen nicht machen" kann?
Melt_1_ der experimentellste, aber auch funktionierend, starker aufbau..
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Tia Maze - Habit
unglaublich.. und über 8 minuten, ohne vom weg abzukommen..
einzig der part über 6 minuten hinaus schmälert die quali etwas - mit dem ersten richtigen auftritt der trompete, die dann aber nur das quasi minimalste (easy-listenigste) bringt, was man für ein solo bringen kann. (bin aber auch premium-trompete von Tetsuroh gewohnt )
die beiden vorigen tracks kaum minder beeindruckend.
bei Melt #1 stelle ich fest, dass Suno das gegenteil des geforderten "avoid sustained pads" gemacht und gerade sehr lange stehende pads bringt.. kann es sein, dass das sprachmodell nur sachen machen, nicht "sachen nicht machen" kann?
Melt_1_ der experimentellste, aber auch funktionierend, starker aufbau..
Danke für's Reinhören! Und ja, du bestätigst meinen Eindruck, dass wohl ähnlich zu unseren grauen Zellen ("denke nicht an einen rosa Elefanten...") die 'nicht'- oder 'nein'-Begriffe nicht korrekt "verstanden", also interpretiert und damit ausgeschlossen werden - eher gegenteilig, wenn ich darauf bestehe, dass wir keine Blechbläser einsetzen, dann kann ich garantieren, dass sie im Track auftauchen werden: Es gibt zwar nun die Möglichkeit, in einem separaten Feld spezifische Genres auszuschließen, aber auch das klappt nicht so recht. Ich habe somit die besten Erfahrungen gemacht, in dem ich ganz klar präzisiere, was ich hören will und an welcher Stelle im Arrangement etwas passieren soll und wie Effekte angewandt werden sollen - das klappt erstaunlich, wirklich erstaunlich gut: https://suno.com/s/iuAdJFNKK7GFKxjU Mit dem integrierten Editor kann man auch Stellen ersetzen, damit hätte ich man evtl. das fade Getröte oder tendenziell nicht so 'schöne' Stellen in den Tracks noch optimieren können, aber bei komplexeren Browser-Anwendungen - wie dem Editor in Suno - spielt mein MacBook einfach nicht mehr mit. ;/
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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ChatGPT sagt dazu:
Verneinungen erfordern kognitive Abstraktionen, die häufig über das statistische Musterlernen der heutigen Modelle hinausgehen. KI-Modelle wie DALL·E und Suno wurden hauptsächlich mit positiven Beispielen trainiert. Dadurch fehlt ihnen eine robuste Logik, wie man negative Anweisungen korrekt interpretiert.
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chris
User
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: ChatGPT sagt dazu:
Verneinungen erfordern kognitive Abstraktionen, die häufig über das statistische Musterlernen der heutigen Modelle hinausgehen. KI-Modelle wie DALL·E und Suno wurden hauptsächlich mit positiven Beispielen trainiert. Dadurch fehlt ihnen eine robuste Logik, wie man negative Anweisungen korrekt interpretiert.
Hervorragend, deckt sich also auch exakt mit meinen Erfahrungen und meinem Bauchgefühl nach ein paar tausend Generationen mit 4.5+ Bin gespannt, ob du 'the fix' auch so magst - läuft hier am Abend in Endlosschleife.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Habe gestern Abend ein bisschen zu viel der feinen Yoruba Soul-Sachen gehört und, ähm, würde behaupten, dass mir nun da versehentlich ein kleiner Ohrwurm aus dem Handgelenk gerutscht ist: https://suno.com/s/gt3A1pkKCWH7DReZ Tia Maze - Habit You're my new favorite habit The one I just can't quit.
Boah!! Beängstigend und faszinierend zugleich... Glückwunsch in jedem Fall zu diesem Track! Mach doch noch n Video dazu, dann geht das durch die Decke! (muss es jetzt zum dritten Mal hören...)
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Bin gespannt, ob du 'the fix' auch so magst - läuft hier am Abend in Endlosschleife.
ja, killer.. was soll man da noch sagen..
wer wird sich in zukunft noch jahrelang in musikproduktion reinpfriemeln, um zu top ergebnissen zu kommen? man kann wie gesagt nur hoffen, dass livemusik / auftreten mit instrument nun an konjunktur gewinnt, weil dies unverändert unabkürzbar anbringbar ist.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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@FaDe: Ich habe ja leider keine Reichweite, spiele aber mit dem Gedanken, irgendwann mit einem neuen Rechner den Tracks in der DAW eine Frischzellenkur zu verpassen und dann damit außerhalb von Suno etwas anzustellen. Mal sehen, ob ich das noch vor Renteneintrittsalter schaffe, zuerst sollte ich mich ja noch der Handvoll an 'Unvollendeten' in der DAW widmen. Beängstigend finde ich's nicht, bin eher extrem fasziniert.
@hyp: Absolut, wie du an anderer Stelle auch schon geschrieben hast, wird der 'Personen-Hype' relevanter und auch Live-Performances. Das, was Timbaland mit seiner 'Tata' letzte Woche als Clip rausgeworfen hat, war n.m.E. totale Grütze und nicht mal vernünftig gemacht. So wie auch die Vielzahl an Suno- und Udio-Tracks, die das Licht der Welt erblicken, wenig Innovation, wenig Qualität, wenig Originalität.
Und ein Schelm, wer denkt, dass das Trainingsmaterial vielleicht auch was von Jamiroquai beinhaltet hatte: https://suno.com/s/H48s2TfriQQ6oQiF Nicht ganz so catchy, aber irgendwie sehr, sehr edel.
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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"The Fix" auch sehr geil!!
Edit: Wie ist die rechtliche/vertragliche Siuation? Könntest du die Tracks jetzt einfach kommerziell in deinem Namen vertreiben? Und geht das dann nur mit nem Pro-Account evtl.?
Edit2: Die Tracks scheinen recht fertig herauszukommen, also Lautstärke z.B.... Könnte man auch sagen "bitte ungemastert" oder "bitte nur den Stereomix"? Falls man es selber mastern wollen würde?
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@FaDe: Mit einem Pro-Account kann ich mit den Tracks tatsächlich machen, was ich möchte, müsste aber z.B. bei einer Veröffentlichung natürlich die aktuellen Gesetze bzw. Regeln beachten, die in den USA z.B. derzeit besagen, dass ich mit den Tracks noch irgendetwas Kreatives anstellen muss, um sie als mein geistiges Eigentum auszuweisen.
Was die Abmischung betrifft, so habe ich es bewusst noch nicht ausprobiert, im Prompt beispielsweise zu hinterlegen, dass er genügend Headroom hat. Man kann gegenteilig aber prompten, dass der Mix z.B. 'ne Tape-Sättigung oder ein breites Stereo-Panorama haben soll: Wie aktuell immer, klappt das manchmal - manchmal nicht.
Die Klangqualität variiert auch weiterhin sehr, sehr stark, gestern Abend hatte ich in der Session unzählig viele Tracks, die klangen, als ob jemand einen Lautsprecher in den Backofen gelegt hätte. Andere waren 'drüber', also übersteuert. Und die integrierte 'Remaster'-Funktion verfolgt einen ganz anderen Ansatz, hat also mit dem 'Mastering'-Prozess nichts zu tun, vielmehr wird der Track / Song erneut generiert und kann damit auch einen anderen Sound, aber auch eine andere Stimmfarbe ausweisen und scheint vornehmlich dazu gedacht zu sein, mit starken Artefakten behaftete Tracks erneut mit sehr ähnlichem Ergebnis zu generieren.
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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bei meinen tests mit der vorigen Suno-version hatte die ausgabe zwischen -13 und -14 LUFS-I und peakt nur punktuell, ist also zumindest was die lautstärke angeht allenfalls minimal gemastert, bietet noch viel spielraum fürs lautermachen.
zu bedenken noch: das KI-modell ist sicherlich mit gemastertem material trainiert, d.h. die sounds haben bereits eigenschaften eines masters, und die KI könnte auch gar nicht sounds ohne gemasterte eigenschaften ausgeben, weil sie diese ungemasterte kategorie eben nicht kennt. nur die summe ist offenbar nicht/kaum gemastert.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
@Chris: Ok... Ist da schon ein Gesetz diesbezüglich raus in den USA oder woher diese Regel, dass man noch "kreativ" an dem KI-Output gewerkelt haben muss?
@Hyp: Also wenn ich z.B. den "Habit" mit anderen, fertigen, gemasterten Tracks vergleiche ist da kaum bis gar kein Unterschied in der Lautstärke - je nach Referenztrack...
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Ja, i.d.R. ist, wenn man sich die Wave-Datei lädt, noch Luft nach oben, aber auch das variiert. Gestern Nacht haben mich einige Tracks in Sachen Lautstärke fast vom Hocker gehauen, andere Tracks sind überkomprimiert und teilweise verzerrt, d.h. wenn die 'remaster'-Funktion nicht ordentlich greift, kann man den Track in die Tonne treten, weil da nichts mehr zu retten ist. Ich gestehe aber, dass ich mir die Tracks im Browser anhöre und bislang weniger als eine Handvoll an Wave-Dateien aus 4.5+ geladen habe, entsprechend mag der subjektive Lautstärke-Eindruck mich gestern auch getäuscht haben.
@FaDe: Mal kurz von 'ner Website kopiert: "A major US court ruling has reinforced that AI-generated works cannot receive copyright protection unless there is meaningful human involvement. The decision was upheld by the US Court of Appeals for the District of Columbia, and carries significant implications for artists, musicians, and the broader creative industry as AI-generated content becomes more prevalent." https://routenote.com/ Ich gehe davon aus, dass es noch sehr, sehr viele Gerichtsverfahren und dann auch widersprüchliche Urteile geben wird, AI ist ja quasi noch 'Neuland'.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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Ein paar kleine News: 1. Suno hat jetzt einen 'Radio'-Kanal gestartet, der Musik fast in Echtzeit generiert. Die Nutzer können aus 4 Genres den jeweils nächsten Song auswählen und parallel chatten. Aber: Die Songs sind aktuell reine Instrumentals und klingen auf mich eher 'cheap', über alle bislang gehörten Genres hinweg. Entsprechend tummeln sich auf dem 'Sender' momentan nur so durchschnittlich 200 Zuhörer, aber klar ist, wohin die Reise wohl mittelfristig gehen wird. 2. Ein 'Artist' auf Suno hat mit einem recht lieblichen Pop-Indie-Song mehr als 3 Millionen Aufrufe alleine auf der Suno-Plattform erreicht und sich damit nun einen Plattenvertrag für die Single und ein Album gesichert - ob er die Upload-Funktion für den Song nutzte, damit also selbst etwas Kreatives beisteuerte, konnte ich noch nicht herausfinden. Vermutlich wird er beim Album aber 'Hand anlegen' müssen, um sich die Royaltys zu sichern?
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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bobnet
  
Usernummer # 11679
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Dann wird bald der erste KI DJ auflegen, der während eines Gigs live promted und damit seine Tracks für sein Set generiert.
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Aus: Castrop-Rauxel | Registriert: Feb 2004
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: bobnet: Dann wird bald der erste KI DJ auflegen, der während eines Gigs live promted und damit seine Tracks für sein Set generiert.
Ich glaube, das gab es ja schon im Rahmen einer Party, aber das wird wohl noch nicht die nahe Zukunft sein, das Publikum will nach wie vor die 'Hits' hören und ihren Star auf der Bühne erleben, so, wie etwa bei Volksfesten das Publikum weiterhin im Suff 'Cordula Grün' mitgröhlen will. Aber ich sehe da eher den nächsten Schritt für all die Musikkonsumierung, wo die Musik nur die 'unangenehme Stille' füllt, also in Cafés, Restaurants, Bars, Hotels, in Wartebereichen bis hin zum Supermarkt oder sogar Aufzug: Gema-freie-Konservenmusik aus der AI spart damit Kosten und Bürokratie, andererseits können Psychologen sich austoben mit den Lyrics, um so direkt gezielt Botschaften in's Hirn zu prügeln. Wenn beim 'Italiener ums Eck' statt "Ti Amo" in Dauerschleife 20 verschiedene Songs über eine Tiramisu trällern, wird das Unterbewusstsein den Nachtisch fordern, sobald Pizza und Pasta verzehrt sind.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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bobnet
  
Usernummer # 11679
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Ich bin natürlich nicht die Zielgruppe der heutigen Produzenten und schwelge mit meinen 48 Jahren musikalisch leider noch immer zu oft in der Vergangenheit, die wahrscheinlich gar nicht so glorreich und genial war, wir ich es im Hirn abgespeichert habe. Darum freut es mich immer wieder, wenn ich Sachen entdecke, die mix extrem mitnehmen und kicken (und wahrscheinlich noch nicht KI'isch sind). Natürlich wie immer Geschmackssache ... aber der Name "Can't stop the power of love EP" spricht für sich.
Pig&Dan, Ariel Eliaz -Can't Stop The Flow Of Love https://www.youtube.com/watch?v=gv7fXpWBe8Y
Pig&Dan, Ariel Eliaz, Veiila - River of Sound https://www.youtube.com/watch?v=v1mn6_WtkIM
Wenn das Thema hier gar nicht passt, dann gerne verschieben.
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Aus: Castrop-Rauxel | Registriert: Feb 2004
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@bobnet, angenehme Tracks, treffen mit der doch recht starken 'Melodic'-Komponente nicht meinen Geschmack. Und Threads kann ich aus einem Foren-Bereich in einen anderen verschieben, aber keine einzelnen Posts aus einem Thread herauslösen. Was die 'altersdemente Verblendung' betrifft, um das jetzt mal überspitzt zu formulieren: Ja, kenne ich, wenngleich ich die 'alten Sache' nach wie vor fühle und sie oft Erinnerungen wecken, aber nicht selten erschrickt mich die Klangqualität von gar-nicht-so-alten Sachen: Wenn ich in meiner Playlist z.B. auf Deep-House-Tracks stosse, die 6 oder 7 oder 8 Jahre alt sind, dann klingen sie im Vergleich zu aktuellen VÖs nicht selten sehr, sehr flach. Und klar, hatte ich anders in Erinnerung.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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ich gehe nach zwei jahren gerade wieder Fiverr nach weiteren vokalisten durch (fürs nächste Pyrococcus-album) und stelle eine schwemme von fake-angeboten fest, in denen alles KI-generiert ist.. musik, bilder, videos, text. das gab es vor zwei jahre noch überhaupt nicht, als Suno noch nicht so weit war. echt schwach, dass Fiverr das (aktuell) nicht gefiltert kriegt. gleich mal zwei dutzend profile dem support gemeldet und dass sie da dringend nachbessern sollten. solche portale werden den bach runtergehen, wenn da keine gute kontrolle herrscht.
die faker würden natürlich auffliegen, wenn sie ernsthaften kollabo-bedingungen ausgesetzt sind und man die phrasierung, genaue platzierung von silben und unterschiedlichen ausdruck einzelner zeilen und worte besprechen würde.. aber nervig ist es schon.
vor zwei jahren reichte im portfolio noch audio allein als auswahlkriterium. heute müssen es schon mehr vertrauensbildende elemente sein, wie biografie mit überprüfbaren referenzen und mehreren authentischen fotos im arbeitsumfeld, um nicht suspekt zu wirken.
es ist allgemein nochmal sprunghaft wichtiger geworden, in der (KI-)contentschwemme auf den ersten blick als beschäftigenswert wahrgenommen zu werden, um überhaupt eine chance zu bekommen und angeklickt zu werden. d.h. in die offensive zu gehen, persönlichkeit zu zeigen. noch nicht etablierte akteure, die nicht offensiv hintergrund offenlegen von dem, womit sie in erscheinung treten, werden dastehen als leute, die die zeit nicht verstanden haben.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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@hyp: Oh, sind das gute Nachrichten, weil es 'morgen' etwas Neues von 'Coccus' geben würde?
Zwar ist mein Gehör inzwischen wirklich sehr, sehr gut auf 'Suno' trainiert (auch wenn alle paar hundert Tracks es mal eine stimmliche Ausnahmeerscheinung gibt, die mich überrascht), mit Udio oder anderen Plattformen könnte man mich vermutlich aber doch auf's Glatteis führen. Und die ersten Plugins bieten ja schon das 'Malen / Singen nach Zahlen' an, d.h. Melodie im Grid einzeichnen, Text eintippen und das lässt sich schon ein bisschen 'tweaken', also quasi Vocaloid auf Steroiden, was auch eine gewisse Flexibilität bietet, die aber sicherlich niemals den Ansprüchen von Coccus genügen wird *g*: Suno hat in jedem Track/Song ein Wasserzeichen und diese Woche hat jemand auf Reddit das sogar recht exakt erklärt, wie es genau funktioniert. Sobald also die ersten Channels sich gegen AI aussprechen oder den Nutzern nicht trauen, dass die AI-Content auch kennzeichnen, werden die Plattformen wahrscheinlich die Technologie zur Erkennung des Wasserzeichens y'tube, Meta, Spotify & Co in die Hand drücken. Vielleicht dann auch fiverr - und damit wäre das Problem solange gelöst, bis findige Trickser mit etwas krimineller Energie das Wasserzeichen entfernen. Aber das wäre dann vermutlich ein Verstoss gegen die dann geltenden AGB und hätte ggfs. Konsequenzen.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
hab mich mit ChatGPT über den stand von wasserzeichenverfahren in audiofiles unterhalten. spätestens bei zweimaligem verlustbehafteten umkodieren in unterschiedliche formate bei aber hoher datenrate (so dass man es eher nicht hören wird), z.b. WAV -> MP3 -> M4A, gehen solche wasserzeichen verloren.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: hab mich mit ChatGPT über den stand von wasserzeichenverfahren in audiofiles unterhalten. spätestens bei zweimaligem verlustbehafteten umkodieren in unterschiedliche formate bei aber hoher datenrate (so dass man es eher nicht hören wird), z.b. WAV -> MP3 -> M4A, gehen solche wasserzeichen verloren.
Ja, natürlich, jedes Schloss kann geknackt, nahezu jeder Kopierschutz umgangen und jedes Wasserzeichen entfernt werden - aber meine o.g. These würde zumindest die 'Überflutung' sicherlich dämmen all derjenigen, die per AI etwas generieren und damit Plattformen fluten. Und uns damit auf die Nerven gehen.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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Ich wollte es am Wochenende unbedingt mal testen, ob man auch einen schön knisternden Dub Techno-Track ganz sehr im Stile von rhythm&sound mit Tikiman hinbekommen könnte. Kurz gesagt: Ja. Hat aber viele, viele Tests und Anläufe und unzählige Optimierungen am Prompt gebraucht, damit es der Vorgabe möglichst ähnlich kommt - kurz gesagt, das ganze Wochenende lag im Zeichen dieses Tracks, bis er fertig war: https://suno.com/s/MNOJkW9E9v94Ix3g
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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top und krass, chris..
bei mir hatte Suno prompts mit "in the style of [artist]" (alte Suno-version 3.5) immer abgelehnt. vielleicht nur bei bekannteren acts? das orgelmäßige pad würde man in dieser statik und cleanliness nicht bei den genannten referenz-artists finden, aber sei's drum.
(ein next step für diesen sound wäre nach all den jahrzehnten mal die überwindung tonaler statik, die fürs trance-feel kein muss ist.)
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: top und krass, chris..
bei mir hatte Suno prompts mit "in the style of [artist]" (alte Suno-version 3.5) immer abgelehnt. vielleicht nur bei bekannteren acts? das orgelmäßige pad würde man in dieser statik und cleanliness nicht bei den genannten referenz-artists finden, aber sei's drum.
(ein next step für diesen sound wäre nach all den jahrzehnten mal die überwindung tonaler statik, die fürs trance-feel kein muss ist.)
Die tonale Statik hatte ich ganz bewusst im Prompt hinterlegt, da ansonsten die Ergebnisse tatsächlich - du hast ein sehr gutes Gespür - 'trance'ig wurden oder der Track dann wieder eher in die klassischen House-Gattungen abdriftete. In den 'Captions' kann man alles reinschreiben, da gibt's keinen Filter, aber beim Prompt ist es tatsächlich so, dass die uns bekannten Artists hier eher nicht erkannt werden, aber Róisín Murphy etwa ist auf dem 'Suno-Index'. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass die Nennung von Artists überhaupt keinen Einfluss auf die generierten Tracks / Songs hat. Ich teste weiter
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
ein index für verbotene prompt-eingaben trifft es nicht, die KI dürfte ja gar nicht erst mit der musik trainiert worden sein, dürfte also schlicht nicht wissen, um wen es sich handelt, wer seine musik nicht freigegeben hat zum training der KI.
wenn sie zurückgibt "artist verboten", klingt das eher, als kenne sie zwar den artist (wurde mit der musik trainiert), aber das gelernte fließt nur über genre-angaben/attribute in ausgaben ein.
und klagen werden eben in kauf genommen, die branche prescht in grau- und schwarzzonen vor und schafft tatsachen, weil es genug zu holen gibt dabei. google hatte es erfolgreich vorgemacht.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: ein index für verbotene prompt-eingaben trifft es nicht, die KI dürfte ja gar nicht erst mit der musik trainiert worden sein, dürfte also schlicht nicht wissen, um wen es sich handelt, wer seine musik nicht freigegeben hat zum training der KI.
wenn sie zurückgibt "artist verboten", klingt das eher, als kenne sie zwar den artist (wurde mit der musik trainiert), aber das gelernte fließt nur über genre-angaben/attribute in ausgaben ein.
und klagen werden eben in kauf genommen, die branche prescht in grau- und schwarzzonen vor und schafft tatsachen, weil es genug zu holen gibt dabei. google hatte es erfolgreich vorgemacht.
Was den 'Index' bzw. die 'schwarze Liste' betrifft, so müssen die Plattformen ja nicht zwingend diese Daten zu Trainingszwecken genutzt haben, es genügt ja quasi eine zweite Datenbank, die Prompts und vor allem Uploads prüft und nach Namen und Lyrics sucht und abgleicht: So hatte ich spaßeshalber mal bei Suno versucht, Acapellas von Depeche Mode, The Cure und Crystal Waters hochzuladen und es kam prompt eine Meldung, dass der Upload nicht gestattet sei, weil man die Lyrics identifiziert habe. Und bislang habe ich auch noch keinen einzigen Song auf Suno gehört, der auch nur annähernd die wundervollen Timbres der 3 Sänger:innen nachempfindet: Was vor einiger Zeit als Fast-Plagiat durch die Netzwelt geisterte, das war dann hingegen Udio mit einer nahezu perfekten Kopie von Depeche Mode. Das würde immerhin meine sehr vage These stützen, dass unterschiedliche Datenbanken genutzt werden, um einerseits die Modelle zu trainieren, andererseits schon vorhandenes Audio-Material zu identifizieren. Vor allem der Hinweis auf 'bekannte Lyrics' war interessant, ob das eine bewusste Täuschung der Nutzer war, kann ich natürlich nicht sagen. Weil dies implizieren würde, dass Suno im Sekundenbruchteilen die Lyrics aus einem Song extrahiert und abgeglichen hätte. Was für diese These spricht? Ich hab' mal ein Acapella taktweise rückwärts in der DAW erstellt, so dass das Timbre also noch recht deutlich zu erkennen war, d.h. jeder von uns hätte sofort sagen können, wer da singt. Und das konnte ich problemlos hochladen und zu einer 'Persona-Vorlage' konvertieren, wenngleich diese Funktion zwischenzeitlich uns genommen wurde. Und du hast absolut Recht, die bewegen sich in einer sehr, sehr dunklen Grauzone.
Und das wird umso spannender, da 'elevenlabs' heute die vor Urzeiten schon angekündigte Funktion zum Generieren von Musik veröffentlicht hat und Riffusion versucht's nun mit einem Re-Branding als 'producer.ai' mit einem Chat als Eingabemaske, aktuell noch 'invite only'. Und hinter den Kulissen wird bei Suno sicherlich schon daran gearbeitet, die für Unsummen übernommene WavTools-Browser-DAW zu integrieren.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
die beste ansprache zum thema KI & musik (bzw. kunst allgemein), die mir bisher untergekommen ist:
How to Find Your Artist Story & POV: The One Thing AI Will Never Have www.youtube.com/watch?v=hMV3pH9rdHw
schon mit erfindung des buchdrucks, des kabelfernsehens, von social media hat sich die jeweils grassierende befürchtung "in der content-schwemme hat das gute keine chance mehr" nicht bewahrheitet.
AI is not going to replace real artists, but it will absolutely expose those that are inauthentic, lazy, with no story and no real point of view. If you can define your story, create connection with like-minded humans and have deep clarity on your point of view as an artist, you will absolutely be bulletproof against any kind of AI.
The artists that are going to last through this new wave of technology are the ones whose story resonates deeply with their audience. People do care about the history and the lore behind things. How something was made and the why behind it is just as important as what it actually is.
Even in this new wave, it won't be the perfect output that wins. It will be the recognizable fingerprints, the distinctive lense, the human pattern of imperfection, the authentic story. That's were real meaning lives. Every time we get more abundance, what becomes more valuable? The story, identity and what it means.
Your personal history, emotional patterns and curiosities all shape the filter by which your ideas flow. The more self-aware you become, the clearer your voice gets. Your point of view if forged through experimentation, repetition and reflection. Audiences may not always know how to describe it, but they can feel it. And those feelings, those moments of connection are what makes you memorable. In a sea of AI content, your point of view is what turns a song, a story or a visual into something only you could have made.
Once AI art and content fully turns on and it's everywhere all the time, if someone finds something real, it'll be like finding gold. So if you want to make yourself AI proof in the future world, find your authenticity, showcase your taste, express and connect, and do the most human thing you can do, which is be real.
ihr könnt bei ihm eine 2-stunden Brand Therapy Session buchen für 2000 $. oder für 60.000 $ bekommt ihr "Full Build" Brand Build, 120 Days https://thecultcreatives.com/services
er hat in den '00er jahren mit Skrillex, Diplo, Steve Aoki in L.A. aufgelegt, als sie noch nicht groß waren, hat dann festgestellt, dass das DJ-leben nichts für ihn ist und ist (seit 15 jahren) manager und veranstalter in L.A. geworden.
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chris
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Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Das mag sicherlich alles zutreffend sein - für unsere Generation. Denn ich will gar nicht ausschließen, dass irgendwann in der Zukunft für die kommenden Generationen ein Avatar ausreichend ist, der dann in irgendwelchen Meta-Verses - natürlich gegen Bezahlung - private Konzerte gibt oder sogar als Hologramm parallel im Netz und auf Bühnen auftritt, persönliche Geburtstagsständchen singt, deine Lieblingssongs auf Zuruf neu interpretiert oder gegen Extragebühr bei OnlyAvatar die Hüllen fallen lässt.
Ahso, kurzes Suno-Update: Man kann sich nun seit heute auf die Warteliste für Suno Studio setzen lassen: Wie also von mir richtig prognostiziert, kommt die erste kleine Suno-'DAW'-Anwendung, in der man wohl sich nun einzelne Stems generieren lassen und die Midi-Dateien dann laden kann. Wenn also die Bassline nicht gefällt, kann man so Track für Track anscheinend die Stems neu erzeugen.
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Nach einigen tausend Tracks der erste, der n.m.E. ein richtiger Tech-House-Banger wurde: Everything sounds like you Leichter Ethno-Touch, mörderische Hands-Up-Breaks inklusive massivem Snare-Wirbel und Vocal-Loops und eine Killer-Hook, die ich seit 2 Tagen schon summe - und dann auch noch eine Art Duett. Pure Energie, bin noch immer sehr erstaunt, weil ich so einen soliden, perfekten 'Banger' auf Suno bislang noch nicht gehört habe. Darum auch gleich noch fix visualisiert: https://suno.com/s/0EK07fm8B2CcdRDd https://youtu.be/Vdzt4t_CvJA
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Nach einigen tausend Tracks der erste, der n.m.E. ein richtiger Tech-House-Banger wurde: Everything sounds like you
auf KI schließt man hier nur noch durch kleine widersprüchlichkeiten, wie "wer einen track so amtlich weit bringt, der wird in dem kontext nicht eine kick mit so untypisch weichem attack wählen". auch der ganze beat/bass-bereich klingt gefühlt etwas schwammiger/lofi, als es passieren könnte, wenn man den rest so hinkriegt wie gegeben. aber ich würde auch nicht mehr wetten, dass ich jeden KI-track sicher als solchen erkennen würde.
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chris
User
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Nach einigen tausend Tracks der erste, der n.m.E. ein richtiger Tech-House-Banger wurde: Everything sounds like you
auf KI schließt man hier nur noch durch kleine widersprüchlichkeiten, wie "wer einen track so amtlich weit bringt, der wird in dem kontext nicht eine kick mit so untypisch weichem attack wählen". auch der ganze beat/bass-bereich klingt gefühlt etwas schwammiger/lofi, als es passieren könnte, wenn man den rest so hinkriegt wie gegeben. aber ich würde auch nicht mehr wetten, dass ich jeden KI-track sicher als solchen erkennen würde.
Ja, du hast Recht - da ist mal wieder der Suno-Weichspüler deutlich zu erkennen, auch werden manche Silben an manchen Stellen etwas arg genuschelt und die allgemeine Klangqualität hat weiterhin mal größere, hier eher kleinere Schwankungen während des gesamten Tracks. Tatsächlich klappt es ab und an recht gut, sogar exakte Drum-Kits zu prompten - wenn man es (wie hier) nicht macht, ist es Zufall und Glück, was rauskommt - aber da man auch mangels Platz nicht jedes Detail prompten kann und bei zu vielen Informationen dann vieles nicht berücksichtigt wird, ist das weiterhin noch ein bisschen Würfeln, aber mit einem nunmehr halb-gezinkten Würfel. Hier war ich schon sehr in Versuchung, die Stems zu ziehen und das in der DAW vernünftig und mit meiner Handschrift umzusetzen - aber in der Suno-Variante steckt für mich so viel Drive, so viel Energie, da ist für _mich_ alles so rund, dass ich's doch gelassen habe.
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
gleich die allererste playlist bei Spotify-playlistsuche nach "dance pop", die nicht von Spotify selbst kuratiert wird, stammt von einem Chemnitzer, der da "eigene" KI-songs im wechsel mit hits der stars bringt. er hat 2025 bisher 10 alben rausgebracht (das 11. wird schon per countdown angekündigt), die meisten mit 16 songs, und damit über 47.000 monatliche hörer:
https://open.spotify.com/artist/6Sh7cBPFsRls63qlBK8Ldn
projekt-homepage schön ordentlich mit umsatzsteuernummer, adresse und telefonnummer: https://schoenfelder-entertainment.de
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: gleich die allererste playlist bei Spotify-playlistsuche nach "dance pop", die nicht von Spotify selbst kuratiert wird, stammt von einem Chemnitzer, der da "eigene" KI-songs im wechsel mit hits der stars bringt. er hat 2025 bisher 10 alben rausgebracht (das 11. wird schon per countdown angekündigt), die meisten mit 16 songs, und damit über 47.000 monatliche hörer:
https://open.spotify.com/artist/6Sh7cBPFsRls63qlBK8Ldn
projekt-homepage schön ordentlich mit umsatzsteuernummer, adresse und telefonnummer: https://schoenfelder-entertainment.de
Ops. Irgendwann muss ich mir dieses Spotydings wohl auch installieren und mich da mal umsehen, aktuell benutzt nur mein Vater den Account, um sich ein wenig mit Pop- und Rock-Musik inspirieren zu lassen. Auf Reddit erzählte jemand, dass er sowohl auf Suno selbst wie auch auf Spotify inzwischen jeweils 500k Plays hat und darum von Suno vor kurzem mal in's Büro eingeladen wurde, um sich ein wenig auszutauschen. Ein anderer erzählte dort, dass er zwischenzeitlich mit Hilfe von AI-'Influencern' und mittels Bespielen aller Plattformen via Distrokid in gut 3 Monaten ca. 1.500 US$ an Einnahmen generiert hat. Und weil ich noch sehr gemächlich und 'organisch' arbeite, habe ich mich heute mit einem anderen Suno-Nutzer aus Deutschland mal verlinkt, der für alle seine Dance-Tracks teils sehr aufwändige Video-Clips sogar mit Lip-Sync erstellt, aktuell so gute 750 Follower hat, kontinuierlich wachsend: Alles haben die o.g. Personen gemein: Sie machen das nicht nur mal locker-flockig nebenbei sondern investieren sehr, sehr viel Zeit - und Geld und veröffentlichen überdurchschnittlich gute Musik, quasi also die seltenen Perlen. Es wird dahingehend interessant, ob es irgendwann die hier schon erwähnte 'Kennzeichnungspflicht' geben wird und ob das die Hörer überhaupt interessiert, oder ob manche Anbieter irgendwann kategorisch AI-generierte Inhalte von der Monetarisierung ausschließen werden, um damit die kommende Flut an miserablem, minderwertigen Content etwas einzuschränken. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass die AI-generierte Musik einen Platz finden wird, nicht nur in der Nische als individualisierte Bar- und Restaurant-Muzak. Aber wo sie sein wird und wie die Akzeptanz sein wird, darüber kann ich nicht mal spekulieren.
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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edit: war zu offtopic ![[Wink]](wink.gif) [ 21.08.2025, 13:32: Beitrag editiert von: oskar ]
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Preview Suno Studio: https://www.youtube.com/watch?v=cw1hVf2mhOo
diese möglichkeiten sind ein super impuls, noch markanter einen eigenen stil zu entwickeln mit eigenarten, die sich nicht sehr ähnlich generieren lassen. (wie du meintest, dass suno z.b. (noch) kein IDM kann, oder nur auf sehr bestimmte erkennbare weise.) ..oder eben auf live-konzepte zu setzen.
mal sehen, wie sich das mytracks-forum entwickeln wird. für feedback und ratschläge für selbstproduziertes wird man sich umfänglich mit der KI unterhalten, die präzise ratschläge "aus der sicht von [hier beliebigen berühmten produzenten einsetzen]" geben und auch gleich varianten von verbesserungsvorschlägen generieren kann.
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chris
User
Usernummer # 6
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@hyp: Interessant, dass sie aus Wavetools wohl die ganzen DAW-üblichen Funktionen nicht übernommen haben - eventuell kommt das ja noch zu einem späteren Zeitpunkt. Das derzeitige Konzept sagt mir ohnehin mehr zu und die Idee ist an sich sehr spannend: Jeder Song / Track wird in 'Suno Studio' direkt in die Stems zerlegt, die man frei zerschneiden und verschieben und je nach Geschmack neu generieren oder mit Stems aus anderen Tracks ergänzen kann. Und der Midi-Export zielt ja eindeutig auch darauf, dass man mit den Stems in der eigenen DAW weiterarbeiten kann / soll. Damit: Mehr Flexibilität sowohl für die reinen Suno- wie auch für die DAW-Nutzer und damit wird Suno tatsächlich auch zu dem, was ich schon so gegen April letzten Jahres prognostiziert hatte: Eine individuelle Sample-Maschine. Denn insbesondere im Kontext der Möglichkeit, eigene Dateien hochzuladen und dann mehr oder minder passgenau zusätzliche Spuren generieren zu lassen, birgt das wahnsinnig großes Potential.
Ich darf Suno Studio noch nicht testen, aber da es eine ziemlich cpu- und ram-intensive Browser-Applikation ist, spielt da mein MacBook Air sowieso nicht mehr mit. Schnüff.
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