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Dieser Thread hat 13 Seiten: 1  2  3  4  ...  11  12  13 
 
Autor Thema: Hip Hop im TF
Shao

Usernummer # 1508

 - verfasst      Profil von Shao     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Beginner - Blast Action Hero: O.k. ist eigentlich Hip Hop und noch dazu deutscher der aus Hamburg kommt, insofern eigentlich ueberhaupt nicht mein Ding.
Aber ich muss zugeben dass er echt "fett" produziert ist... o.k. die meisten Stuecke koennen jetzt auch nicht mit Missy Elliots Slide mithalten aber wer kann das ueberhaupt??
Wer bist n Du mit Nina Hagen ist sicherlich ein highlight die Single Faeule geht auch frontal nach vorne *gg* und der Rest des Albums kann sich auch durchause hoeren lassen, wie gesagt alles recht fett bombastisch produziert, recht elektronisch und oftmals auch experímentiell....
Die Retter des Deutschen Hip Hops zumindest auf kommerzieller Basis... bin echt beeindruckt davon dass sowas ueberhaupt aus BRD kommen kann.

[ 02.01.2006, 20:16: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]

Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Largon

Usernummer # 7331

 - verfasst      Profil von Largon     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Ja der Eißfeldt (Jan Delay) ist schon immer eine meiner Lieblingsstimmen!
Er hat ja auch schon mal mit Westbam den Roots Rock Riot zusammen produziert.

Das Album kann sich echt hören lassen.
Besonders die Texte sind wieder genial, Scheinwerfer find ich echt am besten, genau meine Meinung was die dort singen!

Für solchen Hip Hop bin ich immer offen [Wink]

Aus: Köln | Registriert: Oct 2002  |  IP: [logged]
Teder

Usernummer # 3691

 - verfasst      Profil von Teder     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
bin leider noch nicht dazu gekommen, reinzuhören. aber die vorab veröffentlichen tracks haben mir schon getaugt!

wäre schön, mal wieder ein gutes deutsches hiphop album zu hören *g*

Aus: Berlin | Registriert: Sep 2001  |  IP: [logged]
3J Phu
aka Custa
Usernummer # 6007

 - verfasst      Profil von 3J Phu     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
jaja, die Beginner sind nun erwachsen geworden. deshalb sind sie ja auch nicht mehr Absolute Beginner ;-)

da ich in letzter zeit recht viele positive reviews und interviews gelesen habe, wollte ich dann also auch mal ihr neues werk anhören.
nun, musikalisch hat's mich jetzt überhaupt nicht umgehauen, ist für mich immer noch standard-european-hiphop.
nichtsdestotrozt finde ich die jungs nun ein grosses stück sympathischer als nach ihrem Bambule, das ich als kiffer-hiphop abstempelte, da sie nun durchaus tiefere ("scheinwerfer", "schiss") lyrics verwenden und sogar sehr politisch stellungen beziehen ("chili-chil bäng bäng").
in dieser hinsicht stört mich aber auch die berechnend wirkende aufteilung in eben solche nachdenklichere tracks auf der einen seite und dann solche alles-ist-gut-songs wie "gustav gans". keine frage, ich hab nichts gegen das zusammenspiel "happy/depro", aber doch bitte nicht so schematisch trackweise.

ganz zum schluss kommt dann aber noch mein musikalischer favorit des album, das selbstironische "kake is at the dampf", was eigentlich acht kurze tracks in einem sind. mag sich zwar anhören, als wären da noch ein paar verworfene beats zusammengekratzt worden, kickt mich aber - vielleicht gerade wegen der vielfältigkeit - am meisten.

[ 09.09.2003, 12:42: Beitrag editiert von: 3J Phu ]

Aus: Bikini Bottom | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
Tonic

Usernummer # 4040

 - verfasst      Profil von Tonic     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Cool, auf den Thread warte ich schon seit Freitag...

Bin auch seeehr begeistert vom neuen Album, das eigentlich allen Erwartungen gerecht wurde (wenn es sie nicht sogar noch übertroffen hat). Gibt kaum einem Kritiker ernsthafte Ansätze zum Verriss, da sich die Beginner a) musikalisch wie textlich enorm weiterentwickelt haben, b) sämtliche Sparten vertreten sind, von Amibeats über BlödelHiphop bis hin zum typischen Beginnerstyle... und c) die Details und Feinheiten dieses Abums erst nach wirklich zahlreichem Hören auffallen (--> Langzeitwirkung garantiert!). Besonders geflasht ham mich "Stift Her", "God is a music" und "wunderschön". Einzig allein "Gustav Gans" und "Fäule" sind nicht so ganz meine Welt, aber immer noch besser als der meiste andere deutsche Hiphop.

Ich kann dieses Album wirklich jedem ans Herz legen, der intelligente (elektronische) Musik zu schätzen weiß, und nebenbei auch noch Bock auf einfallsreiche, ironisch-sarkastische Aussagen hat.

Aus: Hamburg / St. Pauli | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

 - verfasst      Profil von Suckz   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Siehste mal!!!
Den Thread wollte ich auch schon öffnen, erinnerte mich dann aber daran, daß dies hier ja das Technoforum ist. Dann aber auch egal, wenn hier schon Themen wie No Angels, J. Timberlake, etc. durchgezogen werden.


Zum Thema:
Ich war sehr skeptisch ob nach dem "Bambule" Album, welches ja damals Tür und Tor für deutschen HipHop öffnete, ein gleichwertiges bzw. vielleicht sogar besseres Album kommen würde. Auch wenn da 5-6 Jahre dazwischen lagen.
Was mich dann erwartete, war ein anderes Album. Nach mehrmaligem durchhören, überzeugte es mich dann dennoch. Viele sehen die unterschiedlichen Tracks als zusammenhangslos oder schematisch, ich finde es eher abwechslingsreich und flächendeckend. Über rockige Tracks (Fäule, Stift Her, Wer bistn Du, Scheinwerfer) über nachdenkliche Sachen (Chili-Chill-Bäng-Bäng, City-Blues), bis hin zu abgefahrenen Geschichten (Kake is at the dampf, God is a music --> Geil Max von FK!!) - alles und vieles ist neu.
Die Texte überzeugen mal mehr, mal weniger, trotzdem qualitativ hoch und typisch Beginner. Beatmäßig ist da einiges was alles wegfegt. Für mich persöhnlich ein Fortschritt im Vergleich zu dem Scheiß, den andere rausbringen. Viele Elektro-angehauchte Beats, immer funky und passend!

Man darf dieses Album nicht mit Bambule vergleichen - man muß es eher mit dem derzeitigen Stand des deutschen HipHop in Zusammenhang bringen. Wenn ich solche Sachen wie "König von Deutschland" von Eko höre, dann das Beginner Album nehme - Sorry, da liegen Welten dazwischen.
Für mich ist die Mission der Beginner ("Wir bringen den deutschen HipHop zurück") absolut erfüllt worden!!! [top]

P.S. Tipp für Leutze die Fäule nicht mögen - hört euch den Remix von Simon Vegas an!!! Burner!!!

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

 - verfasst      Profil von suki     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: 3J Phu:

nichtsdestotrozt finde ich die jungs nun ein grosses stück sympathischer als nach ihrem Bambule, das ich als kiffer-hiphop abstempelte, da sie nun durchaus tiefere ("scheinwerfer", "schiss") lyrics verwenden und sogar sehr politisch stellungen beziehen ("chili-chil bäng bäng").

was heißt sogar?
wenn du dir mal flashnizm von 1996 anhörst, wird dir schnell klar, daß die beginner immer sehr politisch waren und sind.
dafür, daß sie das auf bambule zurückgefahren haben, um deutschen hiphop endlich von verkrampften gymnasiasten-stock-im-arsch-rap wegzubringen, sollte man ihnen dankbar sein.
sie deswegen aber als spaß-rapper zu beschreiben, geht aber an der sache vorbei.

Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
3J Phu
aka Custa
Usernummer # 6007

 - verfasst      Profil von 3J Phu     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
wenn du dir mal flashnizm von 1996 anhörst

jaja, das kenn ich nicht, aber wie gesagt, ich habe es ja mittlerweile auch gemerkt. kann ja nicht von jedem act zuerst seine ganze diskographie anhören...


dafür, daß sie das auf bambule zurückgefahren haben, um deutschen hiphop endlich von verkrampften gymnasiasten-stock-im-arsch-rap wegzubringen, sollte man ihnen dankbar sein.

hm, willst du damit sagen, dass sie den deutschen hiphop '98 (oder wann auch immer das war) verändert haben? hab nichts davon gemerkt.
und das mit den gymnasiasten hab ich auch nicht so ganz gecheckt. oder sind Samy Deluxe, DJ Tomekk und Kool Savas gymnasiasten ;-)


erstaunt mich auch ein wenig, dass nun viele (nicht nur hier) das prädikat "elektronisch" aufwerfen. ist mir voll nicht aufgefallen. klar haben sie das zeugs mit compis und samplern produziert, aber da kenn ich ganz anderes... wie auch immer.

Aus: Bikini Bottom | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
Frequencer

Usernummer # 958

 - verfasst      Profil von Frequencer     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
shit @ Tonic, ham ganz vergessen ne Sicherheitskopie anzulegen, am we! *ggg* naja kauf ich mir das Album halt!

Kann auch nur bestätigen das das Album echt kaufenswert ist!

Aus: Schleswig Holstein | Registriert: Aug 2000  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

 - verfasst      Profil von suki     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
samy deluxe war schon immer einer der freestyler in deutschland. er zeichnet sich durch gute flow und gelungene pointen aus. da stimmt ich dir zu. ansonten streckt meistens wenig mehr inhalt in seinen texten. allerdings haben dynamite deluxe auch nie wirklich viel außer eps veröffentlicht bis 2000.
wann ist kool savas auf der bildfläsche erschienen? für ein größeres publikum doch erst mit der plattenpapzt-kollabo "king of rap" oder? das war ebenfalls 2000.

wenn du dir mal älteren deutschen hiphop anhörst, z.b. den sampler "die klasse von 95", auf dem viele artits vertreten sind, die damals nur dem hiphop/skater-szene-publikum bekannt waren und vorweigend in jugendzentren aufgetreten sind, wird die auffalllen, wie sehr sich deutscher hiphop verändert hat.

politisch: auf dem sampler z.b. gibts nen track von fab (= immo und ferris mc, taten sich beide mit ihren vös in den letzten paar jahren nicht mehr bvesonders politisch hervor), der sich "pfad der freiheit" nennt, noch krasser: main concepts "die staatsgewalt geht vom volke aus".

mit gymnasiasten-hiphop meine ich, daß vielen textern die aussage wichtiger war als der flow, was dazu geführt hat, daß die meisten tracks einfach keinen groove hatten. weiterhin gab es auch keine beats, die annähernd mit us-amerikanischen produktionen mithalten konnten.

in der zeit mitte der 90er jahre hat sich deutscher hiphop ziemlich verändert, als erste annährend "poppige" alben kann man vielleicht flashnizm von den beginnern, kopfnicker von den massiven tönen und quadratur des kreises von freundeskreis sehen.
das war erst der anfang von "deutschrap"-boom, der dann 1998 einsetzte und bis heute anhält, so daß jeder siebtklässler auf samy deluxe und kks kennt und sich für nen coolen styler hält.

Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
3J Phu
aka Custa
Usernummer # 6007

 - verfasst      Profil von 3J Phu     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
oki, thx für deine erläuterungen!

das, was du mit "gymnasiasten-hiphop" (auch wenns 'n doofes wort ist) meinst, verstehe ich vollkommen:
dann geben sie sich durchaus mühe für ihre rhymes, die vielleicht sogar noch styles und nen flow haben. aber dann, "he yo, wer macht denn hier noch die beeats dazu?". und dann werden halt noch irgendwelche beats zusammengeschustert.
bei den amis scheints mir eher umgekehrt, da werden zuerst mal coole groovige beats produziert, welche eigentlich schon für sich stehen könnten, und dann heissts noch "ey, and now we gon' kick some dope rhymes".

ich denke aber nicht, dass dies ein Deutschland-spezifisches phänomen ist - hierzulande ist das ja noch viel extremer -, sondern vielmehr ein europäisches. oder sogar ein globales (ohne US). halt ein "hiphop-entwicklungsland problem" :-)

Aus: Bikini Bottom | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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ich halte es eher mit der kritik des 'Spiegels':

'Die einst kreative, alternativ-autonome Rauchgemeinschaft aus Hamburg-Eimsbüttel tritt mit Veröffentlichung ihres dritten Albums ins HipHop-Establishment ein. Willkommen in den Abgründen des großen Musikgeschäfts, möchte man sarkastisch rufen, doch bisher läuft für Denyo, Eißfeldt und DJ Mad eigentlich alles glatt: Die meisten Kollegen rezensierten "Blast Action Heroes", den ersten originären Studio-Output des Trios seit dem Bestseller "Bambule" (1999) eilfertig, obwohl auf der vorab an die Presse verschickten CD nur mühsam zu erkennen ist, wohin die musikalische Reise geht - zahllose Voiceovers in quäkend-quälender Mickymaus-Stimme, die dazu dienen sollen, potenziellen Raubkopierern das Handwerk zu legen, verhindern eine eindeutige Auswertung von Text und Musik. Egal, so läuft's nun mal heutzutage, wen interessiert schon die Musik hinter dem Hype? Deutscher HipHop ist tot, lang lebe deutscher HipHop! Die anbiedernd melodische Single "Fäule" ist schon in den Charts, das Album wird folgen, denn Konkurrenz aus dem ratlosen und zerstreuten Feld der DeutschHop-Gemeinde brauchen die ewigen Hoffnungsträger nicht zu fürchten.

--> Was man an musikalischer Substanz erahnen kann, ermuntert indes nicht gerade zu Lobeshymnen: Gefälliges Einerlei mit verstärkten Gitarren, vielen Synthesizer-Klängen und den wie üblich knödelnden "Wir sind die Tollsten"-Ansagen, dazu mit "Schily-Schill Bäng Bäng" der Versuch eines Polit-Manifests, das sich mit der kürzlich erfolgten Amtsenthebung des Hamburger Innensenators leider schon fast wieder erledigt hat. Neuen, festen HipHop-Grund betreten die Beginner mit all dem nicht: Mal will man politisch sein, mal nicht, mal funky, mal groovy... Aus lauter Angst, sie könnten festgenagelt werden, scheinen die Beginner ihre (Be-)Greifbarkeit verloren zu haben. Man wünscht sich das aus dem Namen gekürzte "Absolute" zurück.'

www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,263852,00.html

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

 - verfasst      Profil von Suckz   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
@HypNom
"...vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt..." [Wink]

Mal im Ernst:
Soweit ich weiß hatte der Spiegel-Redakteur eine qualitativ ziemlich minderwertige Promo-Vorab-CD gehabt nach der er rezensieren sollte. Diese Vorab-CD war geprägt von ständigen Unterbrechungen, schlechtem Ton, etc. um Raubkopien via Internet zu unterbinden.
Zudem finde ich den Spiegel nicht gerade die beste Referenz um ein HipHop-Album und den damit verbundenen Status von deutschem HipHop im Allgemeinen zu hinterfragen bzw. beleuchten. Vielleicht war er auch einfach nur genervt...

In der Spex wurde die Platte soweit ich weiß Album des Monats.
Rezension:
"»ARBEIT« wäre so ein Titel-Vorschlag gewesen, oder wenn man es gerne englisch-poppig mag, »WORK«. Denn auch dieser Aspekt, als laute Ansage, zieht sich konsequent durch die humorvoll inszenierte Promo-Präsentation: Leute, wir haben richtig hart gearbeitet. Wir haben uns den Arsch aufgerissen, FÜR EUCH, weder Kosten noch Mühen gescheut, um FÜR EUCH eine geile Platte aufzunehmen. So spricht denn auch Eizi Eiz auf der ersten Single »Fäule«: »Denn in 99,9 Prozent geb ich mir richtig Mühe«. Denn Faulheit ist der größte Feind gelungener Kunst, das hat Andy Warhol schon Lou Reed beigebracht. Aus Arbeit und Mühe entsteht aber keineswegs automatisch und per se das geile Ding. Dazu braucht es das, woraus überhaupt der Impuls entsteht, sich bis zur Selbstaufgabe in etwas reinzuhängen: LIEBE. Denn dass Denyo, Eizi Eiz und DJ MAD aus Liebe handeln, aus Liebe zur Musik, die nicht nur HipHop meint, das spürt man in jeder Zeile, in jedem Reim, jedem Sample, jedem Interview mit den Beginnern, darin sind sie so »absolut«, dass sie sogar ihren Vornamen ohne Haltungsverlust einfach in der Elbe versenken konnten. In dieser bedingungslosen, verinnerlichten Haltung gegenüber Musik ähneln sie sehr ihren Freunden und Nachbarn von International Pony. »We Love Music« wäre denn auch ein Titel für die Beginner gewesen. Bei denen heißt stattdessen der zweite Song »God Is A Music« und ist, genau, eine Liebeserklärung an das, was immer bleibt, wenn alles andere zerbricht: die Musik.Der Soul, den die Ponies inhaliert haben, den haben die Beginner nur im begrenzten Maße im Repertoire. Dafür sind sie denn auch, mehr als die drei aus St.Georg, HipHop-sozialisiert und halten ihre eigene Geschichte (»Ich weiß noch genau, wie alles begann...«) und die »Erschaffer«, zu denen natürlich auch Marvin Gaye und die Jackson Five gehören, dementsprechend hoch. Mit »God Is A Music« hat die Platte ihre erste große Hymne, die gleichzeitig Liebe und Respekt/Danksagung beinhaltet. »Stift her«, die rechte Seite-linke Seite Mitsingnummer, ist dann die dezidierte Einladung »an alle«, ist die unpathetische Beschwörung von Gemeinsam - und Einigkeit unter dem sozialen Dach der Musik, die ein Angebot darstellt, ohne sich anzubiedern: »Abschotten ist Unsinn«.Nicht nur mit »Schiss« zeigen die Beginner schließlich, dass POLITIK immer noch unveräußerbarer Bestandteil ihrer Mission ist; das hier ist ihr »Testament der Angst«, offenbar während Irak-oder Afghanistan-Angriff entstanden, in dem es Eizi Eiz und Denyo einmal mehr gelingt, eine textliche Ebene zu erklimmen, die virtuos und aufrichtig ist, die angriffslustig und wortgewandt Paranoia, Verlustangst, Lähmung und Ratlosigkeit benennt, und dabei immer Reime findet, die Welt und Privatleben, Politik und Pop mühelos verlinken. Der Eindruck, dass sich ihre politischen Feindbilder dabei nur auf Bush, Schill und Möllemann reduzieren, ist wohl mehr einer bewussten Vereinfachung denn Naivität geschuldet. Überhaupt strotzen die Beginner vor Hoffnung und positiver Energie: »Don`t Cry, Work« sozusagen, Jammern gilt nicht. »Sunshine statt Anschreien« rappt Denyo an einer Stelle, und, hallo Blumfeld, »Ich liebe das Leben«. Und dass sie doch Soul im Blut haben, beweisen sie schließlich im »City Blues«, einer weiteren großen Liebeserklärung an »Hamburg Ciddy«. »Südlich von der Elbe, da sind die Leute nicht dasselbe«. Das ist wohl eines der schönsten, charmantesten und bewegendsten Stücke norddeutschen Poetry-Pops so far. Nun, warum das Album »Blast Action Heroes« heißt, ist mir zwar nicht eingeleuchtet, aber dass den Beginnern damit eine »geile Pladde« gelungen ist, um so mehr. Mut, Humor, Kritik, Liebe und Leben, - wieviel mehr kann man in ein Album hineinlegen? Eines, das zudem, bevor ich es vergesse, auch musikalisch den Beginner-Style auf ein neues, frisches und modernes Niveau bringt. Schön, dass es das, dass es die Beginner noch gibt."
Quelle: www.spex.de

Ebenso Album des Monats in der Juice soweit ich weiß!!

In der Intro auf Platz 1 der Redakteurs-Charts!!
Rezension:
"Es gibt wohl kaum schwierigere Aufgaben, als das neue Werk einer Band zu beurteilen, die eigentlich immer alles richtig gemacht hat, deren Crew-Member stylemäßig mehr als nur einmal gezeigt haben, wo’s langgeht, und die auch dann einen kühlen Kopf bewahrt haben, wenn die falschen Leute in ihrem geschäftlichen Umfeld die Zügel in die Hand zu nehmen versuchten. Darüber hinaus haben die Beginner mit ihrem Ende 1998 erschienenen Album “Bambule” vielleicht auch noch den Klassiker des deutschsprachigen Raps aufgenommen. Es war die Zeit vor den großen Erwartungen – sowohl seitens der Musikindustrie als auch der HipHop-Hörerschaft war man mit vergleichsweise bescheidenen Resultaten zufrieden. Viele glaubten nicht, dass deutscher HipHop in Sachen Produktion, Style und Coolness jemals an die amerikanischen Vorbilder heranreichen würde. Seitdem hat sich einiges geändert, und das wissen natürlich auch die Beginner. “Vier Jahre, und es passierte so vieles. Der Aufstieg und der Niedergang eines ganzes Musikstiles”, rappt Eißfeld auf dem ersten Track der neuen CD. Aber eigentlich kann’s ihnen egal sei. Schließlich haben sie nie besonders dogmatisch an den Regeln des Genres festgehalten, was ihnen gewisse Freiräume geschaffen hat. Sie waren zu musikalisch, um hardcore den neuesten Scheiß aus US zu kopieren, und zu stilsicher, um am Projekt Deutschrap beständig weiterzuarbeiten. Irgendwie also zu cool für den ganzen Zirkus. Insofern kann man einem Typen wie Eißfeld auch zugestehen, dass er nach seinem großartigen Jan-Delay-Projekt wieder Lust auf Rappen hat und den grandiosen Singing-Style ein wenig hintanstellt. Zurück zum Plain Rap also, um mit den nicht nur von Jan und Denyo verehrten Pharcyde zu sprechen. Sie finden immer noch die richtigen Sachen gut und die richtigen Leute schlimm, haben an ihren Flows gearbeitet und ihre Beats weiterentwickelt. Also alles Chef, alles def, alles Routine, oder? Logisch, Digger, möchte man da antworten. Aber irgendwas fehlt. Auf “Bambule” ist jeder Track auch ein Popsong, jede Line macht Spaß, und die Gänsehaut bekommt man schon im Intro. Momentan jedenfalls ist es schwer vorstellbar, dass sich die Beginner-Rhymes, -Hooks und -Beats 2003 ähnlich penetrant und dauerhaft in meinen Gehörgängen festsetzen werden. Doch plötzlich gibt es auf diesem Album wieder diese Momente, wo der Flash siegt und die Beginner der Konkurrenz erklären, wie man Wortwitz mit derber Funkiness kombiniert."
Quelle: www.Intro.de

Deine eigene Meinung?

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

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*hust hust*
den spiegel kritisieren und dafür die juice heranziehen?

Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
Largon

Usernummer # 7331

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Konnte mir mit den Texten einen tollen Überblick BILDen:

Viele sehen die unterschiedlichen Tracks als zusammenhangslos oder schematisch, ich finde es eher abwechslingsreich und flächendeckend.

Man darf dieses Album nicht mit Bambule vergleichen

Die anbiedernd melodische Single "Fäule" ist schon in den Charts

Gefälliges Einerlei mit verstärkten Gitarren, vielen Synthesizer-Klängen

Denn dass die Beginners aus Liebe handeln, aus Liebe zur Musik, die nicht nur HipHop meint, das spürt man in jeder Zeile, in jedem Reim, jedem Sample

Mut, Humor, Kritik, Liebe und Leben, - wieviel mehr kann man in ein Album hineinlegen?

Der letzte Block, sagt mir am meisten aus, den Rest bringt die Musik rüber.
Sorry, aber mit dem Review der Intro konnte ich gar nichts anfangen!

Aus: Köln | Registriert: Oct 2002  |  IP: [logged]
ndark

Usernummer # 3037

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ich muss jedesmal fast kotzen, wenn ich "fäule" hör, so kagge ist das. definitiv die falsche richtung, in die die beginner da gehen.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001  |  IP: [logged]
Tonic

Usernummer # 4040

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Fäule unterscheidet sich aber 'ne ganze Ecke vom den anderen Tracks auf'm Album. Is auch ganz klar chartorientiert. Trotzdem denke ich, das die Beginner mit der Platte gezeigt haben, das sie Musiker mit Herz sind. Wenn ich mir da andere lieblos hingerotzte Alben anhöre... Z. Bsp. Kool Savas... Naja, Geschmäcker sind halt verschieden, aber wer die Platte von vorneherein ablehnt (oder sich auf halbgare Spiegel-Rezensionen beruft), sollte vielleicht mal die Scheuklappen ablegen, und nochmal genau hinhören. Oder selber mal 'ne Kritik schreiben, die mehr bietet als "muss jedesmal kotzen".
Aus: Hamburg / St. Pauli | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

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@ Suki
Ähem, die Juice war ja nicht die einzige Vergleichsmöglichkeit. Zudem hab ich von der Juice noch nicht mal zitiert. So wie du das darstellst ist das völlig unrichtig!

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Ben Kenobi

Usernummer # 8208

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Hab mal auf den Hamburg-Style gestanden aber dreht sich leider nur noch alles um Geld.....
Berlin Rulez!
Noch richtig Undergroundig un humane Preise wie z. B. bei Royal Bunker!

Aus: Unterfranken | Registriert: Jan 2003  |  IP: [logged]
Shao

Usernummer # 1508

 - verfasst      Profil von Shao     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Ben Kenobi:
Hab mal auf den Hamburg-Style gestanden aber dreht sich leider nur noch alles um Geld.....
Berlin Rulez!
Noch richtig Undergroundig un humane Preise wie z. B. bei Royal Bunker!

Na ja ich weiss nicht wie wegweissend
BERLIN RULEZ 2003 kommt, zumal da gerade Berlin die Hochburg des Deutschen Sell-outs geworden ist.
Vielleicht nicht unbedingt im Hip Hop bereich aber insgesamt schon, nochdazu die am meisten oft auch ungerechtfertig gehypte Stadt.
Hamburg fand ich schon immer ziemlich scheiss um ehrlich zu sein, und daran wird das Album auch nichts aendern aber ein gewisser Pop Appeal hat einfach was.... und das Album find' ich deshalb wahrscheinlich sogar besser.
"There is nothing worse than people being willingly underground" James Murphy

Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Polygon

Usernummer # 3796

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"Fäule" ist auf JEDEN GEIL ! Der Rest...naja...bin halt kein HipHopper [Wink]
Aus: RW | Registriert: Sep 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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@ suckz
"Soweit ich weiß hatte der Spiegel-Redakteur eine qualitativ ziemlich minderwertige Promo-Vorab-CD gehabt nach der er rezensieren sollte. Diese Vorab-CD war geprägt von ständigen Unterbrechungen, schlechtem Ton, etc. um Raubkopien via Internet zu unterbinden."

dass die urteile mit eben dieser untauglichen vorab-CD gefällt wurden, wirft der Spiegel doch gerade den anderen mags vor? siehe den artikel..

hab jetzt aber nochmal länger reingehört und muss alles zurücknehmen und das gegenteil behaupten.. echt fett und ideenreich! auch wenn ich rap-mäßig zuletzt lieber die offensivere fraktion wie unser aller Kool Savas gemocht habe ,) aber musikalisch ist das hier schon weiter vorne dabei..

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
3J Phu
aka Custa
Usernummer # 6007

 - verfasst      Profil von 3J Phu     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
hey Shao

könntest du bitte nicht den thread titel in 'HipHop-alben' oder 'HipHop reviews' ändern, denn so könnte man ja diesen thread immer wieder mal benutzen, wenn es um hiphop geht, was ja sicher wieder mal der fall sein wird.

analog zum AE-thread halt. wenn ihr nichts dagegen habt.

Aus: Bikini Bottom | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
GnorkZomb
aka enjumi
Usernummer # 2349

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wenn ich das Beginner Album mit der neuen Blumentopf vergleiche, dann kommt das nichtmehr ganz so gut weg. Für mich ist das eh ein Zweischneidiges Schwer, auf der einen Seite Monstertracks wie die am Ende des Albums mit sehr geilen Beats und tollen Texte, aber auch, sorry, Mist wie der erste Track oder der Anti-Schill-SChily Track.

Dagegen das Blumentopf Album, 72 Minuten, 22 Tracks die eigentlich alles sagen was HipHop aussagen sollte. PartyTracks mit wirklich fetten Beats, Sozialkritk und amüsante Alltagsbeobachtungen. Und Songs wie "Alles Gute" oder "Da läuft was schief" lassen mir wirklich einiges den Rücken runterlaufen. Und "Manfred Mustermann", die Erzählung eines kompletten Lebens in 8 Minuten ist wirklich der Wahnsinn.

Stellt imho das Beginner Album deutlich in den Schatten.

Aus: Ludwigshafen | Registriert: Apr 2001  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

 - verfasst      Profil von Suckz   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: 3J Phu:
könntest du bitte nicht den thread titel in 'HipHop-alben' oder 'HipHop reviews' ändern, denn so könnte man ja diesen thread immer wieder mal benutzen, wenn es um hiphop geht, was ja sicher wieder mal der fall sein wird.

analog zum AE-thread halt. wenn ihr nichts dagegen habt.

Hätte ich nichts dagegen. Kann die ganzen AE'ler langsam eh net mehr sehen...*gg* [Wink]

@GnorkZomb
Da hab ich aber das krasse Gegenteil gehört. Werd mir aber wohl selbst ein Bild davon machen...

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Largon

Usernummer # 7331

 - verfasst      Profil von Largon     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Na ob Blumentopf wirklich so gut ist, da muss ich mir es erst mal anhören.
Bisher konnten mich die Jungs mit Ihren Releases nicht überzeugen [Smile]

Aus: Köln | Registriert: Oct 2002  |  IP: [logged]
Shao

Usernummer # 1508

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Hoffe der verallgemeinerte Titel passt erst mal jeden... Beginner bleiben noch in Klammern, sonst suchen manche noch vergeblich nach einem nach wie vor existierenden Thread!

-

Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
dipol

Usernummer # 6415

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wenn es hier jetzt schon um hip hop im allgemeinen geht, dann wohl auch in englischer sprache. was in den letzten jahren aus deutschen landen an mein gehör gedrungen ist, hat mich weniger angesprochen.

wer wirklich textliche qualität sucht, dem sei z.b. saul williams empfohlen: der dichter, poet; der schwarze priester des hip hop. ein unglaublich dicht komprimiertes spiel mit metaphern, reimen und bedeutungsebenen. geniale textlich gezogene querverweise, ein sich stets mit wirrungen und windungen aufbauender erzählfluß, basierend auf einer recht eigenen form von wahrhaftigkeit und tiefgang. jede zeile eine bombe!

zum glück gibt es noch leute, die fern von battletexten, "ich hab' den dicksten beat", dicken autos, goldschmuck und dicken titten und ärschen themen finden, über die man sich mal unterhalten kann. und wenn das dann noch so unglaublich geschieht, wie bei mr. williams...

sucht euch mal aus dem netz die lyrics zu "twice the first time raus", oder besser, hört euch das an. für mich ein unpackbar geniales stück reimkultur.
fortschreitend dann natürlich die predigt namens "coded language".

"not until you listen to rakim on a rocky mountain top, have you heard hip hip!" [saul williams]

[ 18.09.2003, 04:52: Beitrag editiert von: ds ]

Aus: dem Pütt | Registriert: Jun 2002  |  IP: [logged]
Tonic

Usernummer # 4040

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Kann man amerikanischen Hiphop überhaupt mit deutschem Hiphop vergleichen? Ich finde, das die Amis schon aufgrund der simpleren Sprache ihre Stimmen viel mehr auch als Element, bzw. Sound einsetzen können, als die deutschen Rapper. MOP z. Bsp. bringen enorm viel Energie nur über die emotionsgeladene Ausdrucksweise und Betonung rüber. Es klingt alles flüssiger... Und da ist der etwas breitere Hamburger Schnack doch schon ganz hilfreich, als wenn da jetzt in Schweizerdeutsch gerappt wird (nix gegen Schweizer Hiphop, nur versteh ich da halt viel weniger)...
Aus: Hamburg / St. Pauli | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

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inwiefern ist englisch simpler als deutsch?
Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
ndark

Usernummer # 3037

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jetzt wirds spannend. [popcorn]
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001  |  IP: [logged]
3J Phu
aka Custa
Usernummer # 6007

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hoffentlich nicht.
ich dachte eher an einen review-thread. 'DE vs. US', 'eastcoast vs. westcoast' oder gar 'techno vs. hiphop' wurde doch schon ausführlichst diskutiert.

Aus: Bikini Bottom | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
Tonic

Usernummer # 4040

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Finde Englisch vom Wortaufbau und von der dahinterstehenden Logik her wesentlich einfacher als Deutsch, zumal 'hört' sich gut gesprochenes Englisch einfach fliessender an. Naja, und zur Grammatik brauch ich nix sagen... Versuch doch mal, als Engländer Deutsch zu lernen, das ist hundertmal schwieriger als wenn ein Deutscher Englisch lernt.
Aus: Hamburg / St. Pauli | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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was ist eigentlich aus Freundeskreis geworden? hab am weekend mal wieder ihr '99er-album "Esperanto" laufen gehabt - ist immer noch sensationell!
Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Longi
monoclub-hannover
Usernummer # 779

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Habe am Samstag die Fanta 4 in OS Unplugged gesehen...das genialste Konzert, dass ich bis jetzt im Hip-Hop Bereich erlebt habe...absolut geil...super Band mit Geigern....und die Jungs waren ober genial...
Aus: Hang-over | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
Suckz

217cup 2oo4
Usernummer # 4884

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@ Longi
Kumpel von mir war auch aufm Unplugged-Konzert in FFM. War ebenso begeistert.

@ HypNom
Hab vor ein paar Wochen ein kurzes Interview von Max gesehen, indem er sagte, daß es vorerst nichts Neues geben wird, da er im Moment als Produzent, Vater und Ehemann zu viel um die Ohren hat.
Außer ein paar Gastauftritten auf Alben wie z.B. von Curse (Song: Goldene Zeiten - Burnertrack!!!) oder eben den Beginnern gibts da nix Neues...

Aus: Frankfurt/Main | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Sternchen

Usernummer # 2102

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: LongOne:
Habe am Samstag die Fanta 4 in OS Unplugged gesehen...das genialste Konzert, dass ich bis jetzt im Hip-Hop Bereich erlebt habe...absolut geil...super Band mit Geigern....und die Jungs waren ober genial...

ich war in köln auf dem unplugged-konzert. hat sich wirklich gelohnt. war sehr schön.
Aus: berlin | Registriert: Mar 2001  |  IP: [logged]
Longi
monoclub-hannover
Usernummer # 779

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Oh ja in OS haben sie 2 Stunden gespielt und mit Tag am Meer aufgehört..sensationell...Song des Abends war aber Krieger gleich auf mit Schizophrän...man sind die ab gegangen...auweia...und zu guter letzt haben sie sich noch Helium bei Pippis und Poppos reingetan! *ggg*
Aus: Hang-over | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
Shao

Usernummer # 1508

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Tonic:
Finde Englisch vom Wortaufbau und von der dahinterstehenden Logik her wesentlich einfacher als Deutsch, zumal 'hört' sich gut gesprochenes Englisch einfach fliessender an. Naja, und zur Grammatik brauch ich nix sagen... Versuch doch mal, als Engländer Deutsch zu lernen, das ist hundertmal schwieriger als wenn ein Deutscher Englisch lernt.

Ich kenne KEINEN Deutschen der wirklich sehr gut englisch redet sofern er nicht in Amerika oder England laengere Zeit gewohnt hat, Professor der Anglistik ist oder sonst was...

Deutsch ist westentlich logischer aufgebaut als englisch, dass steht fuer mich ausser Frage, und nur weil es im Englischen leichter ist auf ein mittleres Niveau zu kommen als im Deutschen halte ich es fuer extrem schwierig perfektes Englisch zu schreiben oder zu sprechen.
Und glaub mir ich habe hier in England, English AS bestanden was die erste Haelfte des Englisch Leistungkurses fuer Englaender ist.

Gegenfrage: Wieso verhauen sich dann die Deutschen immer bei allen Zeiten wenn sie Englisch sprechen, zeigen keine phonetischen Differenzen zwischen V und W und sagen immer IF I WOULD ?????

Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Tonic

Usernummer # 4040

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Nochmal zum mitschreiben: Ein amerikanischer Rapper, der in Amerika aufgewachsen ist und seit seiner Geburt ENGLISCH spricht (nehmen wir beispielsweise mal Gang Starr), hört sich MEINER BESCHEIDENEN MEINUNG nach fließender und 'eleganter' an, als ein Hamburger/Berliner/Münchner/Stuttgarter, der auf Deutsch rappt, auch wenn er ebenfalls seit seiner Geburt Deutsch spricht... Deswegen auch der Einwand, dass es am simpleren Aufbau der englischen Sprache liegen könnte, oder an der simpleren Grammatik, oder auch daran, das Englisch sich einfach besser zum singen/rappen eignet, da es dafür günstigere Vokalkombinationen beinhaltet oder aber sich angenehmer durch unsere europäischen Gehörgänge schlängelt oder wasweißich... Und nochmal, alles reine Spekulation, sind bloß meine kleinen, subjektiven Gedanken zu einem Thema, von dem ich wirklich nicht viel verstehe. Hoffe, dass das jetzt so stehen bleiben kann, Herr Professor [Wink]
Aus: Hamburg / St. Pauli | Registriert: Oct 2001  |  IP: [logged]



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