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Autor
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Thema: Allgemeiner KI-Thread
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dabase
  
Usernummer # 21890
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verfasst
Ich wüsste da gerne mal was übers setup, aber ich hatte damit auch ne Zeit lang zu tun, aber schon länger nicht mehr.
Was war denn die Aufgabe?
Meiner Erfahrung nach haben die Agenten oft gar keine chance konsistent zu handeln, weil wir über die codebase und die Eigenschaften des code annahmen stellen, die so in der Realität aber nicht existieren. ich hab 2 Jahre reingesteckt und wenn du bock hast, dann nehm ich mir mal ne stunde Zeit für dich.
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Aus: Hamburg | Registriert: Aug 2018
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dabase: Ich wüsste da gerne mal was übers setup, aber ich hatte damit auch ne Zeit lang zu tun, aber schon länger nicht mehr.
Was war denn die Aufgabe?
Meiner Erfahrung nach haben die Agenten oft gar keine chance konsistent zu handeln, weil wir über die codebase und die Eigenschaften des code annahmen stellen, die so in der Realität aber nicht existieren. ich hab 2 Jahre reingesteckt und wenn du bock hast, dann nehm ich mir mal ne stunde Zeit für dich.
Ich weiß, dass du das fixen kannst, vielen Dank - bin aber nach 'x' Iterationen so kurz vor'm Ziel: Wir nutzen u.a. 'Miro' und 'Whymsical' für die Erstellung einfacher Datenstromskizzen, da wir aber keine Lizenzen haben, können das nur ein Kollege und ich erstellen, d.h. die anderen Kollegen freuen sich, dass sie das nicht machen 'müssen' und dagegen will ich nun Abhilfe schaffen mit 'nem simplen html-Skript mit Javascript, so dass sie lokal im Browser das selbst machen können. Will damit erreichen, dass sie sich nicht mehr drücken können. Sollte es sich in den kommenden Wochen verschlimmbessern, melde ich mich gern, aber habe noch Hoffnung, dass ich das nu' mit Claude doch irgendwie hinbekomme.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: soulstar: https://www.tagesschau.de/wissen/technologie/kuenstliche-intelligenz-fakten-100.html
Ach der liebe Mainstream. Erkennen die langsam auch welchen Schrott uns die Amerikaner andrehen wollen.
Nicht nur die Amerikaner, es gibt ja auch u.a. KI aus Deutschland, darunter beispielsweise mein viel genutztes DeepL, das aber - wie so viele andere Plattformen - eine spezielle Nische besetzt und entsprechend da auch nicht viel halluzinieren muss, weil kein klassisches LLM. Aber es braucht ja auch keine KI, um Schwachsinn und Falschinformationen zu streuen, dafür sorgen einerseits die Bot-Armeen auf sozialen Medien schon, andererseits all diejenigen, die bewusst Desinformationskampagnen fahren. Oder nur 'ne Handvoll an Redakteuren, die's mit der Wahrheit auch nicht so genau nehmen und/oder die nach Belieben verdrehen, wie schon eh und je: https://www.bild.de/sonstiges/corporate-site/in-eigener-sache-korrekturen-und-richtigstellungen-68dbd2df93eb56813e39be87
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
wenn man sprachmodelle nach aktuellen fakten fragt, die außerhalb ihres trainingszeitraums liegen, ist das ergebnis zwangsläufig falsch. das zeigt eher ein missverständnis darüber, wie KI funktioniert, als ein echtes qualitätsproblem der systeme.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
speedy, für aktuelles können die LLMs ja ins netz gucken. auf die frage "mit welchen aussagen erregte der deutsche bundeskanzler friedrich merz in den letzten zwei wochen große aufregung?" antwortet chatgpt korrekt.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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"https://www.perplexity.ai/search/gibt-es-ein-wort-tream-LMgPGFTDSPOpWhHr5geHwQ" +-octopus
sorry! aber bei samstag nacht hieße es: ge*ickt eingesch*delt! ich wollt einfach auch mal, und wtf, wer ist das?
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
@hyp: genau das ist ja das problem der studie, dass sie nicht zwischen basismodellen und webrecherchierenden varianten differenziert.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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bobnet
  
Usernummer # 11679
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: oskar: "https://www.perplexity.ai/search/gibt-es-ein-wort-tream-LMgPGFTDSPOpWhHr5geHwQ" +-octopus
sorry! aber bei samstag nacht hieße es: ge*ickt eingesch*delt! ich wollt einfach auch mal, und wtf, wer ist das?
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Aus: Castrop-Rauxel | Registriert: Feb 2004
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chris
User
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ: björn torwellen von sinee fragt: "Werden wir wegen KI bald keine Musik mehr machen?" https://www.youtube.com/watch?v=vMM9d4azbik
"Kreativität ist ein Prozess (...) - und wenn wir den Prozess überspringen, in dem wir einfach nur ein Prompt eingeben..."
Und da habe ich das Gefühl, dass Björn sich mit generativer Musik via AI noch nicht ausreichend beschäftigt hat, denn für mich und viele meiner 'Mitstreiter' ist inzwischen das 'Prompten' der kreative Prozess, vor allem, 'zig Iterationen zu erstellen und damit immer filigraner die zu erwartendenen Ergebnisse zu steuern:
"Du kannst darauf nur hoffen, dass das, was dabei rumkommt, passt".
Ja und nein, denn auch hier gilt: Betrachtet man das Prompten als Mischung aus Kunstform und Können, gestatten es aktuelle Modelle durchaus, recht exakt und spezifisch die Ausgabe zu steuern und damit den Faktor 'Zufall' immer weiter zu minimieren.
Aber so ganz unter uns, natürlich muss Björn bzw. Sinee auch die weitere Daseinsberechtigung erklären. Denn sobald die AI exakt das umsetzen wird, was man sich vorstellt, brauche ich weder Sample-Packs noch Templates noch Workshops, wie ich in der DAW meine Wünsche realisiere. Und wenn dann auch noch die Klangqualität perfekt ist, brauche ich auch keine kostenpflichtigen Workshops und Pay-Tutorials mehr für Mixing und Mastering.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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das ding ist außerdem, dass der einstieg ins musikmachen inzwischen Suno/Udio ist und nicht eine DAW. die frage ist, wie viele user, die noch nie anders musik gemacht haben, von diesem top-level-ansatz dann über stem-separation noch in den traditionellen granularen kreativen prozess kommen. wenn man auch ohne den traditionellen aufwand zu gewünschten ergebnissen kommt, wer lernt dann noch den low-level-prozess schätzen, der ja auch durchbeißen, hartnäckigkeit, wochenlanges arbeiten an einem einzelnen track bedeutet? wenn die motivation wegfällt, dass das ergebnis umso besser klingt, je größere skills man in den verschiedenen bereichen hat - notensysteme, soundauswahl, effekte, arrangement, mixing, mastering? es gibt ja auch viele andere konkurrierende hobbys, bei denen man nicht direkt per KI in die produktion guter endergebnisse einsteigen kann und die dadurch mehr motivation bieten.
ungebrochen hohe motivation dürfte dagegen weiterhin vom live-musikmachen ausgehen mit dem ergebnis, auf der bühne vor publikum zu spielen.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Absolut. Aktuell sehe ich u.a. auf Reddit und Discord, dass genau dann die DAW genannt wird, wenn die Nutzer mit den Resultaten noch nicht ausreichend zufrieden sind oder die Bugs bzw. das manchmal etwas seltsame Verhalten nicht umgehen können. Wobei als DAW hier auch Audacity gelten darf, um z.B. einfach ein paar Stems auszublenden oder zu justieren. Konkretes Beispiel: Suno liebt es, in Songs einen Beat zu setzen, auch wenn du einen puren Ambient-Track mit Texturen machen willst: Da brauchst du viel Geschick im Prompten, aber vor allem 'ne Menge Glück, damit es eine 'beat-less' Version wird und genau hier stellen sich die Nutzer die Frage: "Wie werde ich den Beat los?" und da kommt dann _noch_ die DAW in's Spiel. Oder für die Kunden, die sich das Premium-Abo gönnen, eben die Miniatur-DAW 'Suno Studio', die sicherlich sukzessive über mehr und mehr Funktionen verfügen wird. Und ja, 'handgemachte' Musik und das Live-Spielen wird nach wie vor noch nicht durch die AI ersetzt. Kurzum, das ist eine Zeitenwende, die langfristig einem Björn durchaus auch Sorgen machen sollte.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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mit einer plattform wie Sinee würde ich daher mehr richtung "live" gehen. ist ja sogar noch eine marktlücke - ich glaube, es gibt noch keine deutsche plattform, die auf das elektronische live-acting spezialisiert ist.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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there he said it:
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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chris
User
Usernummer # 6
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@SpeedyJ - und da hat er nicht ganz unrecht. Werde den Thread auf f'book aber mir nicht raussuchen und die Kommentare lesen, weil da mit Sicherheit nichts Überraschendes zu finden sein wird. Die einen mögen es so rein überhaupt gar nicht, die anderen sehen es als zeitgemäß und dann gibt's die Neutralen, die sich damit abfinden, weil es eh nicht mehr zu ändern ist. *g*
Und wer gerade in den Medien über die Schlagzeilen stösst, dass'n AI-Song gerade es an die Spitze der Billboard-Charts geschafft hat: Jein, muss man relativieren. Zum einen an die Spitze der Country-Charts und dann auch 'nur' die der Download-Verkaufscharts, die man inzwischen wohl ab 3.000 Verkäufen erreicht. Musik ist okay, Lyrics sind fantasielos. Trotzdem will ich das nicht abwerten, denn wer auch immer hinter dem Projekt steckt, hat 'ne sehr treue Hörerschaft auf Spotify mit ca. 2 Millionen Followern, also irgendwas muss er / sie richtig machen. Und ist n.m.E. definitiv Suno.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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confer.to
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: oskar: confer.to
Aha. Links so ohne Kontext sind oft so "naja", habe darum - ha! - mal Gemini gefragt, was das ist:
Hinter diesem Projekt steckt Moxie Marlinspike, der bekannte Kryptograph und Gründer des sicheren Messengers Signal. Das sind die wichtigsten Details zu dieser privaten AI (Stand Januar 2026): Zweck: Confer ist ein KI-Chatbot-Assistent, bei dem der Fokus radikal auf dem Datenschutz liegt. Technologie: Die Plattform nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für KI-Chats. Das bedeutet, dass nicht einmal die Betreiber von Confer die Inhalte Ihrer Gespräche mit der KI lesen, sie zum Training nutzen oder an Dritte weitergeben können. Innovation: Es wird ein Verfahren namens Private Inference (private Inferenz) genutzt. Dabei wird vertrauliches Rechnen (Confidential Computing) mit Passkey-Verschlüsselung kombiniert, um sicherzustellen, dass die Daten während der Verarbeitung in der Cloud für Unbefugte unzugänglich bleiben. Mission: Marlinspike möchte für KI-Chats denselben Privatsphäre-Standard etablieren, den er mit Signal für die Messenger-Kommunikation geschaffen hat.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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oskar
phonout
Usernummer # 7383
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verfasst
@chris: asche auf mein haupt. das ganze ist im moment wohl vorallem ein versprechen. gegen client side scanning ist das nicht abgesichert (also falls lokal eine ki bei euch alles mitliest), noch ist mir unklar auf welcher infrastruktur das läuft, oder woher das llm genau stammt, wie und von wem es "trainiert" wurde, dass man da bedient. ferner war für mich nur die nutzung via chrome möglich, was absolut gegen meine gewohnhwiten geht. es geht aber ggf. auch anders.
der ansatz ist aber tatsächlich erfrischend. die mangelde informationslage lässt mich aber skeptisch bleiben. so oder so, eine niesche ist es dennoch, zumal alle anderen recht transparent kommunizieren, dass alles was man da reinpumpt verwendet wird. ich bin mir nicht sicher, aber ich meine auch suno schnappt sich nutzungsrechte sobald man da etwas hochlädt. vielleicht habe ich dazu aber auch einfach zu schwach recherchiert.
ich habe leider keine hardware, auf der ich sowas lokal laufen lassen kann, insofern für leute wie mich wäre es tatsächlich eine gute sache, die ich gerne unterstützen würde. aber wie gesagt, es bleibt etwas nebulös. eventuell ist es auch genau der ansatz, der design gedanke.
mal schauen, ob das demnächst mehr mediale aufmerksamkeit bekommt.
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Aus: der Stadt, die es nicht gibt | Registriert: Oct 2002
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
bis 20.3. in der arte-mediathek: About a Hero - Das Werner-Herzog-Experiment https://www.arte.tv/de/videos/108476-000-A/about-a-hero/
Der Fabrikarbeiter Dorem Clery ist unter mysteriösen Umständen gestorben. Daraufhin begibt sich Werner Herzog auf den Weg, den rätselhaften Fall zu untersuchen. Doch Herzog ist nicht der, der er zu sein scheint, und der Film nicht das, was man erwartet. Der Film basiert auf einem Drehbuch, das von einer künstlichen Intelligenz auf der Grundlage von Herzogs Werk generiert wurde.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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soulstar
   
Usernummer # 5668
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verfasst
Ich frage mich ob es Menschen gibt, die aufgrund des in den dunkelsten Faschismus abdriftenden USA die KI Produkte dieser Terroristen nicht mehr nutzen mögen ?!
Ich bin ehrlich gesagt schon kurz davor auch Insta komplett fallen zu lassen; nicht das ich diese Plattform je viel bespielt hätte... aber mit meinem Gewissen vereinbaren kann ich das alles nur noch sehr schlecht. Im Grunde gehören wohl auch Soundcloud und Bandcamp dazu.
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Aus: marburg | Registriert: Apr 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
tja, zwiespältig - das aber schon immer, allein schon mit blick auf die von den USA geführten kriege. nur wird bei uns nun medial genauer hingeschaut als früher und zugleich die frühere mediale ausrichtung nicht aufgearbeitet, wodurch der kontrast für uns größer wirkt als er ist.
nur ein weiteres beispiel - der exponentielle anstieg von abschiebungen schon seit den '90ern: Die Abschiebungen haben sich von den 90ern bis heute vervielfacht, die gesetzlichen Grundlagen wurden unter Bill Clinton geschaffen, aber die massiven Anstiege kamen vor allem unter George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump, die die Durchsetzungskapazitäten enorm ausbauten und den Kreis der Abschiebbaren erweiterten.
Soundcloud residiert ja noch in deutschland, wenn auch mit US- und singapur-anteilseignern. die schwedischen gründer arbeiten auch noch in führenden positionen der firma.
müsste man da nicht bei grundsätzlicherem ansetzen als im soften hobbybereich, wie mit verzicht auf kreditkarten (und sowieso paypal, google pay, apple pay..)?
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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soulstar
   
Usernummer # 5668
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verfasst
müsste man @hyp
aber warum das hobby ausnehmen ?! ich meine grundsätzlich sollte da jeder mal in sich gehen und ggf nur noch das nutzen was unverzichtbar ist. Ich werde auch nicht auf alle amerikanischen Waren verzichten können aber hier und da eben schon. Das die USA inzwischen noch viel weiter sind als vor Jahrzehnten macht da für mich nochmal nen entscheidenden Unterschied.
Aber sorry...das führt hier auch zu weit. Es war und ist so ein Gedanke.
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Aus: marburg | Registriert: Apr 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
gründe, die plattformen abzulehnen, gab's ja schon lange. wenn man die szene gern ein quäntchen mitgestaltet, geht das kaum ohne die mittel der zeit, in die man hineingeboren ist. ich würde daher trotz der ambivalenz nicht gerade bei den vernetzungs- und kommunikationsmedien ansetzen, auf denen man immer noch viel freiheit hat.
stattdessen im öffentlichen raum an mehr präsenz für themen mitwirken, bei denen es hierzulande was vor der haustür zu kehren gibt:
deutschland als eines der länder mit der höchsten ungleichverteilung von vermögen und die narrative zur aufrechterhaltung dessen.. aufrüstung als ablenkung von den selbstverursachten fehlentwicklungen in diesem jahrhundert.. demokratisch nicht legitimierte und keiner kontrolle unterliegende EU-organe..
selbst wenn alle musiker in hütten im wald ziehen oder soziale medien ganz beendet werden, verlegen sich die investoren eben mehr auf die güter, ohne die man oder der rest der menschheit nicht auskommt. der neoliberalismus ist das grundsätzliche problem.
letztlich halte ich es auch mit dem philosoph Karl Popper: "es gibt zum optimismus keine vernünftige alternative."
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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