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Autor
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Thema: Der Serienjunkies-Thread Vol. 2
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Widow's Bay gefiel mir erstaunlicherweise sehr, sehr gut, auch wenn man bei der letzten Folge den 'Outcome' schon erahnen konnte. Für meinen Geschmack schon recht gruselig, aber der fein dosierte Humor hat den kleinen Horror für mich sehr erträglich gemacht. Allem voran sind es wirklich die Protagonisten, die diese Serie so angenehm machen und ich bin auf die zweite Staffel schon sehr gespannt, die wohl bereits bestätigt wurde. Kleiner Tipp und kein Spoiler: Wenn ihr Kirchenglocken läuten hört: Zählt mit, wie oft sie läuten.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Cape Fear habe ich widerwillig bis zur letzten Folge durchgezogen. Ich erinnere mich noch vage an die Verfilmung von 1991 und sie gefiel mir, weil klassischer Psycho-Thriller mit toller Besetzung. Die aktuelle Serie ist mir aber einfach mit jeder Folge zunehmend 'zu viel' geworden: Vielversprechender Anfang und danach wird's einerseits zunehmend brutaler, zum anderen folgen immer mehr Twists, die aber der Spannung nicht unbedingt förderlich sind und wenngleich man als Zuschauer bewusst lange im Unklaren gelassen wird, wer seine Sympathie verdienen sollte, empfand ich selbst bis zur letzten Minute für niemanden ausreichend Sympathie, um mitzufiebern. Bildgewaltig inszeniert, aber auch extra spicy gewürztes Essen muss nicht unbedingt schmecken. Kurzum, im Remake wurden zu viele Ideen, zu viele Handlungsstränge, zu viele Twists und zu viel Kunstblut reingekippt.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Cape Fear habe ich widerwillig bis zur letzten Folge durchgezogen. Ich erinnere mich noch vage an die Verfilmung von 1991 und sie gefiel mir, weil klassischer Psycho-Thriller mit toller Besetzung. Die aktuelle Serie ist mir aber einfach mit jeder Folge zunehmend 'zu viel' geworden: Vielversprechender Anfang und danach wird's einerseits zunehmend brutaler, zum anderen folgen immer mehr Twists, die aber der Spannung nicht unbedingt förderlich sind und wenngleich man als Zuschauer bewusst lange im Unklaren gelassen wird, wer seine Sympathie verdienen sollte, empfand ich selbst bis zur letzten Minute für niemanden ausreichend Sympathie, um mitzufiebern. Bildgewaltig inszeniert, aber auch extra spicy gewürztes Essen muss nicht unbedingt schmecken. Kurzum, im Remake wurden zu viele Ideen, zu viele Handlungsstränge, zu viele Twists und zu viel Kunstblut reingekippt.
danke, hatte ich auf meiner watchlist, da ich beide verfilmungen mochte (die erstverfilmung aus '62 sogar noch mehr als die scorsese-version). aber dann werde ich mir die serie wohl sparen.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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chris
User
Usernummer # 6
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@speedy: Scorsese & Spielberg waren zwar bei der Produktion irgendwie mit involviert, weswegen ich mich auch dazu habe verleiten lassen, aber gerade bei der letzten Folge kam dann eine Szene, bei der ich mir dachte "Das ist jetzt aber nicht wirklich euer Ernst?", weil sowas von over-the-top. Keine psychologische Raffinesse, nichts ist subtil. Ist alles nur 'ne Frage des Geschmacks, vielleicht gefällt dir die Serie ja doch *g* In der IMDB gibt's sehr unterschiedliche Rezensionen, dieses Zitat finde ich recht treffend: "The production is gorgeous. But ten hourly episodes for a story this lean? You feel every minute of that decisionc".
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ: kritiken allerdings durchwachsen...
Die neue ZDF-Miniserie „München Beats“ wollte die Entstehung des Kunstpark Ost mit der Münchner Technoszene und einer Familiengeschichte verbinden. Bei den Kritikern kommt dieses Konzept jedoch überwiegend schlecht an. Vor allem die Darstellung der Technokultur wird als oberflächlich und verschenkte Chance kritisiert.
www.fazemag.de/daily-soap-viele-negative-kritiken-fuer-techno-serie-muenchen-beats
ps: chris, du musst es trotzdem gucken und verifizieren als historisch sachverständiger vor ort ![[hehe]](graemlins/hehe.gif) [ 10.08.2026, 20:14: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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@hyp: Ich habe einen kurzen Ausschnitt gesehen und die doch eher negativen Kritiken gelesen: Ne, danke, das reizt mich jetzt leider doch so gar nicht. Aber witzigerweise hat der y'tube-Algorithmus mir erst am Wochenende ein paar sehr, sehr alte Clips ausgespielt vom ersten Ultraschall, damals noch in Riem auf dem ehemaligen Flughafengelände: Leider sieht man vom Club sehr, sehr wenig, da die Kamera versuchte, eher Momente 'kunstvoll' festzuhalten. Und dann spielt der Algorithmus mir ein Interview _vor_ dem Ultraschall aus und ich falle fast vom Stuhl, weil die interviewte Person der Cousin einer früheren Freundin ist, der nach einem Trip (leider im wahrsten Sinne des Wortes) zum Dorian Gray nicht mehr der alte war. Dem Interview nach muss sein Trip davor gewesen sein, etwas arg wirr... seufz.
Neeeee, sorry, die 'Freude' muss ich also jemanden anderem überlassen, in die Serie mal reinzusehen und uns Feedback zu geben, ob es sich nicht doch lohnt.
Weil, ich bin gerade mit der dritten Staffel Silo beschäftigt: Spannend, deutlich komplexer als die zweite Staffel mit dem Kammerspiel-Vibe und ich hab' nur dummerweise bei y'tube mir ein paar Theorien angesehen und ein Honk hat einen riesigen Spoiler dagelassen, weil er die Romane las. Ich mag nur hoffen, dass die Serie vielleicht selbst die Leser mit der finalen Staffel noch überraschen wird. Lucky ist nur 'cool', die etwas simple Handlung wird hier aber mit etwas Action gestrafft - kann man, muss man aber nicht. Und mit Furious habe ich gerade erst begonnen, sehr vielversprechend, vom Vibe ähnlich wie 'Lucky', aber psychologisch wesentlich raffinierter und gemeiner.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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hab "münchen beats" nebenher laufen lassen und kann die im fazemag-artikel genannten kritikpunkte nur bestätigen. seichte tv-soap-unterhaltung, bei der die geschichte um den aufstieg der protagonistin als gefeierte djane und die entstehung des kunstpark ost neben den ganzen familiendrama-handlungssträngen kaum zur geltung kommt. wenigstens leistete man sich bei der musikauswahl keine großen chronologischen schnitzer wie bei manch anderen techno-filmen. einen echten stil hat die djane allerdings nicht: da läuft bei ihr dann mal in einer szene ne trax-scheibe von dj rush und in anderen szenen trancige sachen.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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