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Autor
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Thema: Vorgezogene Bundestagswahl??
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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verfasst
was ist denn eigentlich heute passiert, dass ihr so aufgeregt seid?
Dass die die Wahl in NRW verloren geht, wenn keine Jahrhundertflut dazwischen kommt, war doch schon ein paar Wochen klar, da die CDU ja trotz einem ausgemachten Unsympathen wie Rüttgers so deutlich vorne lag.
Und dass Schröders Reform-Politik ausgewirtschaftet hat, war seit Münteferings großer Kapitalismuskritik auch deutlich.
Neuwahlen sind nur konsequent und sollten bald stattfinden, damit mal wieder ein paar Entscheidungen getroffen werden.
An alle Skeptiker ggü. dem Neoliberalismus: Dass der Kapitalismus sich letztlich selbst zugrunde richtet und an inneren Spannungen irgendwann zerissen wird, ist doch seit Marx bekannt. Als nur Geduld.
Konsumiert mehr Techno.
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Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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nickthequick
  
Usernummer # 4443
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verfasst
Anstatt Neuwahlen wäre eine vernünftige Föderalismusreform 1000 mal wichtiger bzw. besser. In ein paar Jahren klagt dann die regierende CDU über einen blockierenden roten Bundesrat usw.. Unserer politikverflochtener Föderalismus ist zur Zeit das wahre Übel und nicht welche Partei regiert.
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Aus: Aalen | Registriert: Dec 2001
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DJ-SRG
  
Usernummer # 12589
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Elias@Rafael:
An alle Skeptiker ggü. dem Neoliberalismus: Dass der Kapitalismus sich letztlich selbst zugrunde richtet und an inneren Spannungen irgendwann zerissen wird, ist doch seit Marx bekannt. Als nur Geduld.
Konsumiert mehr Techno.
Wie lange wartet ihr Kommunisten denn schon auf die Weltrevolution? Und sie wird doch nie kommen.
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Aus: Kiel | Registriert: Jun 2004
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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verfasst
@SRG: ich bin mir recht sicher, dass das sarkasmus war...
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Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001
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DJ-SRG
  
Usernummer # 12589
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verfasst
Ich konnte da keinerlei Sarkasmus draus rauslesen. Weder Smileys noch sonstwas. Sollte es allerdings so sein, sorry, mea culpa.
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Aus: Kiel | Registriert: Jun 2004
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philipp
Usernummer # 687
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verfasst
Ich finde es ein bischen Schade dass solche Diskussionen hier immer so ausarten. Wir stehen ja nicht vor der Entscheidung Faschismus oder Kommunismus, klar hat jeder so seine politische überzeugung. Aber persönliche Angriffe und rumgeprolle, wer jetzt was studiert hat, müssen nicht sein. Auch die Neoliberalismusdiskussion führt in meinen Augen zu nichts.
Was mir wirklich Sorge macht ist dass es keine einzige wählbare Partei mehr gibt unter den großen 4 (bzw. mit der PDS 5) und ich auch keine kleine Partei sehe, die das plötzlich ändern könnte. Und dagegen muss man etwas tun können.
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Aus: Essen | Registriert: Jul 2000
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vanilla ice
  
Usernummer # 13562
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: nickthequick: Wenn die Reichen sich einen scheiß um die Gesellschaft scheeren und ihr Geld lieber nach Luxemburg oder in die Schweiz schaffen
nana..!
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: WenigAhnung: ...und letztlich hat die Globalisierung bisher doch noch so gut wie keinem Land wirklich was gebracht. Geht es wem in Schwarz-Afrika besser? Nein, schlechter! In den USA? Ja, den Reichen, die Armut ist angestiegen. Positive Beispiele lassen sich höchsten finden in einigen asiatischen Staaten, die ihre Märkte für einige Zeit abgeschirmt haben und sich heimische Industrien selbst entwickeln konnten. Machen das Staaten nicht, dann werden sie ausgebeutet von internationalen Großkonzernen, die einen minimal höheren Lohn als den üblichen zahlen, sich aber eine goldenen Nase verdienen, weil alle Gewinne nach Hause abfließen...
zwar offtopic, bin aber letzthin bei heise über einen bericht über das china-modell gestolpert: -->klick hier
wen's interessiert...
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Aus: nahmeerscheinung | Registriert: Nov 2004
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
die zusammenfassung und bis zum wahltag gültige headline lautet fraglos.. "Wir erleben nichts weniger als den politischen Selbstmord eines deutschen Bundeskanzlers aus Angst vor dem Tod." www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,357088,00.html
"Vor den Bundestagswahlen 2006 hätte George W. Bush auch in Frankreich einmarschieren und ganz Sachsen unter Wasser stehen können - die Wahl für Schröder wäre verloren gewesen." ,)
zentral auch: Sollten Schröder und Fischer die Wahl wider Erwarten im Herbst gewinnen, hätte sich an den Machtverhältnissen im Bundesrat gar nichts verändert. und für ein regieren unter diesen unveränderten umständen wird sich keine wählermehrheit finden.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
ich stell mir das dann im herbst sehr merkwürdig vor mit dem wahlkampf: das ziel der spd müsste ja eigentlich sein, knapp zu verlieren. absurd!
eine föderalismusreform sollte in der nächsten legislaturperiode jedenfalls schleunigst wieder auf den tisch kommen und durchgeboxt werden. solche dubiosen spielchen mit vertrauensfrage etc. machen mir als politisch eher ahnungslosen bürger jedenfalls ein wenig angst. der vergleich ist jetzt vielleicht übertrieben schwarzgemalt, aber man hat ja gesehen, wo das hinführen kann, wenn das politische system sich in eine sackgasse verläuft und dann taschenspielertricks angewendet werden, mit der beteuerung, das wäre nur zum besten des landes.
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Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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drpillepalle
   
Usernummer # 789
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verfasst
Zitat:
zentral auch: Sollten Schröder und Fischer die Wahl wider Erwarten im Herbst gewinnen, hätte sich an den Machtverhältnissen im Bundesrat gar nichts verändert. und für ein regieren unter diesen unveränderten umständen wird sich keine wählermehrheit finden.
Genau deshalb werden viele Wähler ganz bewusst Union wählen, weil sich sonst nichts ändern kann. Jede Stimme für Rot-Grün ist eine verschenkte Stimme.
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Aus: Sachsen, Dresden | Registriert: Jul 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
... was sogar Müntefering gesagt hat. die menschen sollten mit der vorgezogenen wahl "das patt zwischen bundesrat und bundestag beenden". das ist wohl das erste mal in der geschichte der republik, dass ein parteivorsitzender dazu aufruft, den gegner zu wählen.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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WenigAhnung
   
Usernummer # 10632
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Naja, die Hoffnung von Schröder ist ja wohl eher, doch noch die Wahlen irgendwie zu gewinnen, was nicht auszuschließen ist, um dann sagen zu können: "Ok, die Bürger wollen uns noch." Mit der Hoffnung dann auch mal wieder eine Landtagswahl zu gewinnen. Bisher hat er ja ausschließlich alle verloren und nur Flut sei dank die Bundestagswahl 2002 gewonnen. Würde er eine vorgezogene Bundestagswahl gewinnen, wäre er ja nun fraglos in einer besseren Position als jetzt, dann kann er auch auf den Bundesrat scheißen und alles der blockierenden CDU in die Schuhe schieben. Die hat ja nicht einmal mehr Personal. Mit Seehofer und Merz haben sich ja schon die ersten aus dem Staub gemacht, weil ihnen Merkel eine zu hässliche Frisur hat. Ich glaube auch kaum, dass der Ede sich von der Alten sagen lässt, wo es langgeht. Und dann ruckzuck steht die Union als nicht geschlossen da und aus ist es mit ihrer Herrlichkeit. Zu bieten haben die ja auch nichts und die Mehrheit der Menschen will die ja auch nicht. Die will ja gar keinen, aber in Umfragen steht Schröder ja nun im direkter Vergleich immer noch besser da als diese verkörperte ostdeutsche Inkompetenz. Die weiß doch wirklich nichts und mein Lieblingszitat von Akne-Guido ist immer noch: "Wenn wir im Irak nicht einmarschieren, dann kann der mit seinen Raketen bald München beschießen."
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Aus: Warstein | Registriert: Sep 2003
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Hater
   
Usernummer # 2194
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ist doch immer wieder schön, wie musik trotz unterschiedlicher politischer meinung vereinen kann...
wieso "verschenkte stimme"?finde, dass keine stimme verschenkt ist, da sie ausdruck der persönlichen meinung ist.will heißen, dass sich - im falle des sieges - die cds/cdu + fdp immer im klaren sein muss, dass nicht alle hinter ihr stehen und somit ihre aktionen nicht auf dem volk als solchen basieren, und sie sich damit auch nicht rausreden kann: "ihr habt uns ja schließlich gewählt".
wobei ich nun gern wissen würden, was sich denn zum positiven werden wird, wenn wir einen bundesmachtwechsel haben? von dieser seite sehe ich momentan nichts, was irgendwie dahin führen könnte...na gut, vielleicht verbinde ich "positive änderung" auch mit einer psotiven veränderung für die mehrheit der bevölkerung.
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Aus: Zwickau | Registriert: Mar 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
man sollte nicht vergessen, dass Schröder '98 mit nicht viel mehr als der aussage "wir werden nicht alles anders, aber manches besser machen" an die macht kam. die stimmung war damals für die abgewählte regierung nur längst nicht so schlecht, wie sie heute ist. an programmatischen positionierungen wird in den nächsten monaten noch einiges dazukommen - von jeder seite besteht da schon im augenblick mehr, als zur ablösung Kohls gereicht hat. bei dumpfen stammtischparolen a la "Zu bieten haben die ja auch nichts" erübrigt sich sowieso jede weitere diskussioneinlassung. wenn dann noch äußerlichkeiten ins spiel gebracht werden, ist das genau die schiene derjenigen, die auch das gesicht von Juschtschenko heranziehen für ihre propaganda für die andere seite. :kotz:
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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philipp
Usernummer # 687
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verfasst
Wie ist denn das eigentlich bei vorgezogenen Neuwahlen? Ändert sich dann der komplette Rhytmus der Wahlen, sprich ist die "neue" regierung dann für 4 Jahre im Amt?
Für mich sieht das ein bischen so aus als ob Schröder alles hinschmeisst damit die CDU klar demonstrieren kann dass sie auch nur Scheisse baut. Vielleicht ist das eine Chance für die Sozialdemokratie, sich neu zu formieren.
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Aus: Essen | Registriert: Jul 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
@ philipp: einmal googlen.. http://de.wikipedia.org/wiki/Ergebnisse_der_Bundestagswahlen bei den vorgezogenen wahlen '83 und '90 begann darauf immer ein neuer 4-jahres-zyklus..
wie ich auch schon zur letzten wahl sagte, danke allen rotgrün-wählern, dass sie der koalition die zeit gaben, eine _eigene_ bankrotterklärung abzugeben.. dass diese nicht nach einer schneller erfolgten abwahl hätte behaupten können, sie hätte nur mehr zeit gebraucht.
noch gar nicht richtig zur erwähnung gekommen ist hier auch das nun besiegelte scheitern des projekts rot-grün als solches..
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Der Schranzose
   
Usernummer # 5793
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: drpillepalle: Zitat:
zentral auch: Sollten Schröder und Fischer die Wahl wider Erwarten im Herbst gewinnen, hätte sich an den Machtverhältnissen im Bundesrat gar nichts verändert. und für ein regieren unter diesen unveränderten umständen wird sich keine wählermehrheit finden.
Genau deshalb werden viele Wähler ganz bewusst Union wählen, weil sich sonst nichts ändern kann. Jede Stimme für Rot-Grün ist eine verschenkte Stimme.
Sorry aber denkt ihr wirklich, daß die Masse der deutschen Wähler sich darüber wirklich Gedanken macht, sich also wirklich konkret mit der Materie beschäftigt? Ich hab eher die Erfahrung gemacht, daß viele Wähler sich der Mehrheitskonstellation im Bundesrat überhaupt nicht bewußt sind und sich auch nicht dafür interessieren, sondern andere Gründe für ihre Wahlentscheidung haben.
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Aus: Stuttgart | Registriert: Apr 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
die sache mit der bundesratsblockade ist schon ziemlich weit durchgedrungen, denke ich, und sie wird in den nächsten monaten noch massiv kommuniziert werden, da kann man gift drauf nehmen..
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: noch gar nicht richtig zur erwähnung gekommen ist hier auch das nun besiegelte scheitern des projekts rot-grün als solches..
war klar, dass du gleich wieder parolen dreschen musst. der wahlkampf hat begonnen *g*. ich freu mich schon auf das nächste halbe jahr, in dem hier sicher wieder kein politisch orientierter thread am leben gelassen wird.
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Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
die wahl ist ja schon in 3 1/2 monaten (spätestens mitte september). und das mit rot-grün ist ja nun weniger parole als nüchterne feststellung. oder gibt es noch eine rot-grüne landesregierung? oder eine handlungsfähige koalition im bund?
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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age111
   
Usernummer # 4485
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verfasst
das spannendste vorerst ist mal wieder die k frage. stoiber(glaub ich nicht) merkel(wahrscheinlich)oder doch 'ne überaschung (wulff????)
ansonsten wird folgendes passieren: cdu gewinnt die wahl, regiert ein paar jahre, die bürger sind auch weiterhin unzufrieden, daher wird bei den landtagswahlen ab 2007 wieder die spd in den meisten B-ländern die nase vorn haben.
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Aus: K | Registriert: Dec 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
eher formsache als spannend.. Wulff macht auf jeden fall seine legislaturperiode in niedersachsen zuende und hat dann in ein einigen jahren gute chancen, Merkel abzulösen, da auch in der SPD bis dahin kaum jemand da sein wird, der vergleichbar jung, erfahren und (hoffentlich) erfolgreich ist.
dass es sich 2007 nicht einfach wieder umdrehen wird, darauf gehe ich gerne wetten ein.. so gründlich wie rot-grün wird es die union nicht schaffen, ihre wählerschaft zu vertreiben.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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The Blobb
    
Usernummer # 623
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verfasst
Ich lache ja dann wenn bei euch die CDU gewählt wird und jeden noch etwas schlechter geht. Die haben ja noch krasseres vor als die Reformen der SPD, hab manchmal was gelesen habe über die Programme der CDU.
Bei uns sind die schwarzen an der Macht seit längerem. Wirtschaftlich stehen wir im Moment zwar nicht so schlecht da wie in Deutschland aber den Leuten wird immer mehr gekürzt und es wird für viele immer schwieriger normal Leben zu können. Die Löhne sind nicht mehr so das wahre in Österreich. Die Firmen profitieren zwar von der schwarzen Regierung aber die schöpfen die Gewinne ja selber ab und geben sie nicht den Arbeitern weiter.
Obwohl unsere Regierung ist ja sowieso ein Kasperltheater....
Europa ist wohl generell im Moment wirtschaftlich nicht so stark, nur halt die Länder im osten aber das ändert sich in ein paar jahren auch. Ich sag nur: Auf nach China! *g*
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Aus: Austria,5400,Hallein | Registriert: Jun 2000
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FunkyAndy
     
Usernummer # 1493
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: The Blobb: Ich lache ja dann wenn bei euch die CDU gewählt wird und jeden noch etwas schlechter geht...
Es wird auch nicht möglich sein, dass es allen Menschen immer besser geht. Viel zu lange ging die Entwicklung nun schon in die Wohlfahrtsrichtung (mehr Urlaub, höhere Löhne, niedrige Arbeitszeit, etc.). Wem nicht klar ist, dass es immer so weitergehen kann, der sollte am besten nicht wählen gehen. Für den allgemeinen Aufschwung des Landes muss der einzelne Bürger kürzer treten und Einbußen in Kauf nehmen!
Eine SPD kann natürlich den armen Arbeitern nicht zu viel wegnehmen (die seichten Reformen haben die Partei ja schon beinahe auseinandergerissen!), daher MUSS jetzt einfach CDU/CSU/FDP an die Macht kommen und die Einstellung der deutschen Bürger MUSS sich ändern, sonst sind wir bald Pleitenland Number One!
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Aus: Mond | Registriert: Dec 2000
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BenHancer
House Telecom
Usernummer # 5618
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: dass sie der koalition die zeit gaben, eine _eigene_ bankrotterklärung abzugeben.
Und ich freue mich schon darauf, dass CDU und FDP dasselbe gelingen wird. Inhaltlich werde ich hier gar nicht näher drauf eingehen, da man hier keine gescheite politische Diskussion führen kann. [ 23.05.2005, 18:46: Beitrag editiert von: BenHancer ]
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Aus: Solingen | Registriert: Apr 2002
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DJ-SRG
  
Usernummer # 12589
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verfasst
Die CDU kann bei Wahlen nie so tief abstürzen wie die SPD weil sie zum einen, eine andere Wählerklientel hat, die zum anderen auch in schlechten Zeiten treuer zu ihrer Partei steht als dieses bei der SPD der Fall ist.
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Aus: Kiel | Registriert: Jun 2004
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Prototyp
   
Usernummer # 8273
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verfasst
Reformen hat dieses Land dringend nötig und vielleicht ist das auch die Chance dazu, jedoch bereitet es mir etwas Sorgen von wem diese Reformen dann kommen. Die Union hat ja ziemlich üble Dinge im Programm, die unsere Lage eher verschlechtern. Die Chance ist wohl hoch das es dann 4 Jahre lang Politik für die Reichen und Arbeitgeber gibt, die Arbeitnehmer immer weniger in der Tasche haben und vor allem immer mehr Angst um den Arbeitsplatz haben müssen. Den Kündigungsschutz zB. will die Union ja aufweichen/abschaffen. Damit werden sie wohl kaum die Konjunktur ankurbeln.
Irgendwie schaffe ich es bei diesem Thema nicht in meinen üblichen Optimismus zu verfallen.
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Aus: Berlin | Registriert: Jan 2003
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nickthequick
  
Usernummer # 4443
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verfasst
Die Herausforderung vor der die nächste Regierung steht sind eigentlich recht klar: Den Armen noch mehr wegnehmmen bzw. sie noch stärker zur Finanzierung des Staates heranziehen, die Wirtschaft weiter privatisieren, den Reichen/Unternehmern noch mehr Steuerleichterungen zugestehen und das dann als sozial gerecht bzw. unbedingt notwendig verkaufen. Ich glaube da kann regieren wer will, der schafft das nicht.
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Aus: Aalen | Registriert: Dec 2001
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Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72
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verfasst
Irgendwie scheint bei einigen noch nicht die Tatsache angelangt zu sein, daß die goldene Ära der bundesrepublikanischen Gemütlichkeit, die von 1949 bis ca. 1990 dauerte, bis auf weiteres vorbei ist.
China und der Ostblock, die bis dahin nur in der Theorie existierten, sind auf einmal als wirtschaftliche Konkurrenz präsent und bieten Vorzüge, von denen Investoren träumen: lächerliche Löhne, keine Sozialabgaben, keine entnervenden Auflagen, kurze Genehmigungsverfahren, die man sich zumindest erkaufen kann. Ein schönes Beispiel ist die deutsche chemische Industrie, die einst einsame Weltspitze war, und gerade aufhört zu existieren: Bayer hat seine Chemiesparte abgestoßen, die neue Gesellschaft Lanxxes steckt bis zum Hals in der Sche!ße und baut mehrere Tausend stellen ab, um überhaupt eine theoretische Chance zu haben. Das ganze technischen Know-How der ehemaligen Chemiesparte wurde übrigens vorher nach Vietnam verkauft, wo man Probleme wie Umweltauflagen oder Genehmigungsverfahren nicht kennt.
Anderes Beispiel: Hoechst in Frankfurt, ebenfalls wie Bayer und BASF einst Weltspitze existiert überhaupt nicht mehr, die Firma ist erloschen. Wie's bei BASF in Ludwigshafen aussieht, weiß ich nicht, vermute mal, nicht wesentlich besser.
Man sollte schon verdammt gute Ideen haben, wie man vor dieser Konkurrenz bestehen kann. Ich selbst habe die nicht, aber ich weiß, was bestimmt nicht funktioniert: das Ignorieren dieser Tatsachen, das Beharren auf sozialen Wohltaten der glorreichen Vergangenheit, die Annahme, es geht ähnlich bequem weiter wie bisher. Ein Ansatz ist es aber bestimmt, alles menschenmögliche zu tun, um einen Investor hier zu halten, statt mit Müntefering'scher Klassenkampf-Esoterik deutlich zu machen, daß man bereits resigniert hat. Für mich jedenfalls ist es selbstverständlich, daß man in diesem Land künftig für's gleiche Geld mehr arbeiten und allgemein mehr verzichten muß, um einen ähnlichen Lebensstandard zu halten. Und ich habe auch kein Problem damit.
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Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999
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SetBusta
   
Usernummer # 5593
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: age111: ansonsten wird folgendes passieren: cdu gewinnt die wahl, regiert ein paar jahre, die bürger sind auch weiterhin unzufrieden, daher wird bei den landtagswahlen ab 2007 wieder die spd in den meisten B-ländern die nase vorn haben.
Das unterschreibe ich sofort! Als eines der schwärzesten Bundesländer (Bayern) überhaupt weiß ich was den Edmund Stoiber wirklich interessiert. Nämlich nix was mehr als 50 km von München weg ist. Wir hier in Oberfranken haben schon längere Zeit hohe Arbeitslosigkeit (10-12%), das ist spitze in Bayern. Und wen kümmerts? Niemanden!!! Keinen Stoiber, keinen Schwarzen. Es wird sich nichts ändern in Deutschland. Die haben auch keine wirklichen Ideen.
Und zu Frau Merkel (AHHH!!! Kanzlerkandidatin!!!) will ich mal nicht so viel sagen. Für mich die unsympathischste Politikerin, die es gibt! Der glaube ich kein Wort. Armes Deutschland! Wahrscheinlich müssen wir dann zu jeder amerikanischen "Friedensmission" die Birne hinhalten. Aber wehe ihr weint dann! (Bitte beachtet dass ich nicht frauenfeindlich bin! Und gegen "Ossis" habe ich auch nichts!)
PS: Kennt jemand ein Wettbüro in dem man auf Erhöhung der Mehrwertsteuer innerhalb von einem Jahr setzen kann? Genau diesen Verdacht habe ich nämlich bei den Schwarzen wenn sie an die Macht kommen.
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Aus: Bayreuth | Registriert: Apr 2002
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Thomas Broda: Anderes Beispiel: Hoechst in Frankfurt, ebenfalls wie Bayer und BASF einst Weltspitze existiert überhaupt nicht mehr, die Firma ist erloschen.
naja, die ehemalige Chemiesparte von Hoechst (der Pharmateil ging ja in Aventis bzw. später Sanofi-Aventis auf) heißt heute Celanese, und wurde im Amerika kürzlich höchst erfolgreich an der Börse platziert. Das Unternehmen ist durchaus noch in Deutschland hoechst aktiv.
Ansonsten stimme ich dir nur zum Teil zu, in der Chemieindustrie folgen die Unternehmen ihren Kunden, und die sitzen halt immer weniger in Deutschland. Z.B. Textil-Chemie, klar, dass die auch aus Erwägungen unabhängig von Lohnnivaus besser da sitzen, wo ihre Kunden produzieren.
Vieles wird in der Diskussion zu sehr einseitig oder vereinfacht dargestellt.
Letztlich beschleunigt die Globalisierung nur Trends der Spezialisierung und Arbeitsteilung nur Prozesse des strukturellen Wandels, die es immer schon gab, nur jetzt in einem größeren Maßstab und ohne direkte Möglichkeiten der Politik, diese abzufedern (positiv ausgedrückt) bzw. zu behindern (negativ ausgedrückt). Stichwort z.B. Kohlesubventionen in NRW.
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Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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Striker
100
Usernummer # 3664
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Thomas Broda: [..] daß man in diesem Land künftig für's gleiche Geld mehr arbeiten und allgemein mehr verzichten muß, um einen ähnlichen Lebensstandard zu halten[..]
ist doch ein widerspruch in sich.
aber solange in deutschland die angst regiert, kommen wir sowieso nicht weiter. völlig egal wer der nächste kanzler wird.
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Aus: Berlin/Frankfurt | Registriert: Aug 2001
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drpillepalle
   
Usernummer # 789
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verfasst
Natürlich wird die nächste Zeit mit Einschnitten verbunden sein. Das sollte inzwischen auch der letzte Druffi bemerkt haben. Rot-Grün hat in den letzten 7 Jahren den Karren dermassen tief in den Dreck gefahren. Wir sind in 7 Jahren vom vorderen Mittelfeld auf den letzten Platz in Europa abgerutscht. Das muss erstmal korrigiert werden und da wir so gut wie pleite sind kann das Geld für die Wirtschaftsförderung eben nicht über weitere Schulden, sondern über Einsparungen bei der großen Masse finanziert werden.
Die Union hat im Gegensatz zu Rot-Grün die Eier auch solche harten Massnahmen durchzuziehen. Das haben inzwischen auch die meissten Wähler kapiert.
Österreich ist ja das beste Beispiel das "schwarze" Wirtschaftspolitik auch in schwierigen zeiten funktioniert. Schaut euch die Arbeitslosnquote in Österreich an und vergleicht die mit Deutschland.
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Aus: Sachsen, Dresden | Registriert: Jul 2000
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: DJ-SRG: Die CDU kann bei Wahlen nie so tief abstürzen wie die SPD weil sie zum einen, eine andere Wählerklientel hat, die zum anderen auch in schlechten Zeiten treuer zu ihrer Partei steht als dieses bei der SPD der Fall ist.
wer will denn die dreckigen Schmierenköpfe der CDU? Der Verein ist doch durch und durch verlogen und hat von marktwirtschaftlichen Strukturen im eigenen Verein noch nie was gehört. Und mit dem Etiquett 'Christlich' verkaufen sie gern ihre mangelnde Flexibilität gegenüber modernen Trends in der Gesellschaft.
Ich habe den Schützenverein samt Schmalspur-Ex-Zukunftsminister Rüttgers diesmal gewählt und werde es wohl bei der Bundestagswahl auch tun.
Aber auf mich als treuen Wähler sollten sie lieber nicht hoffen. Die meisten von denen sterben eh in den nächsten 20 JAhren weg.
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Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
"moderne Trends in der Gesellschaft"
erzählen Sie mehr ,) welche trendpolitik muss betrieben werden?
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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GreenSpirit
   
Usernummer # 919
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: "moderne Trends in der Gesellschaft"
erzählen Sie mehr ,) welche trendpolitik muss betrieben werden?
z.b. die steuervorteile für kinderlose verheiratete abschaffen und nur noch paaren mit kindern, egal ob mit trauschein oder nicht, zusprechen. subventionsabbau würd mir da grad auch noch einfallen, aber die landwirtschaftslobby wird da wohl auch was dagegen haben wie die kirchen beim vorherigen beispiel...
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Aus: liebe gemacht | Registriert: Aug 2000
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: "moderne Trends in der Gesellschaft"
erzählen Sie mehr ,) welche trendpolitik muss betrieben werden?
z.B. eine offene Umarmung der deutschen Techno-Musik-Industrie, die einer der wenigen kulturellen Exportschlager ist.
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Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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Hagbard Celine
  
Usernummer # 6083
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verfasst
Ich frage mich auch schon seit Jahren wo sich denn nun das Wort "christlich" in den Parteiprogrammen der CDU/CSU niederschlägt. Und dass, wie hier einige Vorredner behaupten, die FDP nicht neoliberal sein soll, kann ich kaum glauben, da genau das von FDP-Politikern offen zugegeben und propagiert wird.
Ich für meinen Teil werde das mir mögliche tun, um eine pechschwarze mit einem Guidomobil als Anhängsel versehene Bundesregierung zu verhindern. Alleine bei dem Gedanken, dass uns der Suppenkasper Westerwelle außenpolitisch vertreten wird, stößt es mir übel auf. Ganz zu schweigen von einem Beckstein als Innenminister...
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Aus: Brensbach (in Hessen) / Heidelberg | Registriert: May 2002
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drpillepalle
   
Usernummer # 789
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verfasst
Die Union ist übrigens derzeit bei 46 %. Wenn das so weiter geht werden sie nicht mal die FDP brauchen ...
Dann viel Spass beim verhindern.
Die SPD ist am Ende, aber lange noch nicht da wo sie hingehört.
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Aus: Sachsen, Dresden | Registriert: Jul 2000
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nickthequick
  
Usernummer # 4443
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verfasst
Man sollte hier endlich aufhören irgendwelche blöden parteipolitischen Propagandaaussagen in den Diskurs zu werfen. Wo bitte schön unterscheiden sich den CDU und SPD denn fundamental? Die stellen sich in den Medien so hin, als ob zwischen ihnen eine Kluft herrsche, wie zwischen Sozialisten und Kapitalisten. Hört man jedoch genau hin, sagen sie fast das gleiche. Inwiefern unterscheidet sich ein Schily von einem Beckstein? Der einzige Vorteil den eine Schwarze Regierung hätte, ist, dass sie zumindest die ersten paar Jahre Reformen anpacken kann, da sie den Bundesrat hinter sich hat. Ich sage es nochmal: das Hauptproblem ist der Föderalismus und nicht irgendeine Partei. Meines Erachtens sollten den Ländern soviele Kompetenzen übergeben werden wie möglich und der Bund sich zugunsten der EU auflösen, damit von dort aus einigermaßen einheitliche Regeln zumindest in Europa geschaffen werden.
Ich hab auch nicht das geringste Problem für den Wohlstand länger zu arbeiten, Studiengebühren zu zahlen oder sonst irgendetwas. Aber wenn ich die Zeitung aufschlage und lese das eine Commerzbank ihren Mitarbeitern Urlaubs- und Weihnachtsgeld streicht und die Manager sich gleichzeitig die Gehälter um 30% erhöhen, dabei noch nicht einmal etwas großartiges geleistet hat, bekomme ich das kotzen. Die Unternehmer predigen die ganze Zeit etwas von Verzicht wegen der Globalisierung usw., aber selbst in dem Maße abkassieren, das es jedwedem ethischen Maßstab entbehrt, ist einfach eine rießen Sauerei.
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Aus: Aalen | Registriert: Dec 2001
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