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Thema: Bedeutet das Bienensterben das Aus für die Menschheit?
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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war vor 2 - 3 Wochen ein interessanter artikel im Spiegel drüber und vor 1 Woche hat auch Spiegel TV darüber berichtet.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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The handsome Bob
    
Usernummer # 10863
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diese entwicklung muss definitiv beobachtet werden obwohl ich nicht glaube, dass die menschheit z.zt. davon bedroht ist! allerdings ist es schon komisch, dass sich ausgerechnet jetzt solche umweltthemen geradezu in den medien anhäufen...
Aus: Stuttgart | Registriert: Oct 2003
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WenigAhnung
   
Usernummer # 10632
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Der hässliche Bob: allerdings ist es schon komisch, dass sich ausgerechnet jetzt solche umweltthemen geradezu in den medien anhäufen...
was ist daran komisch? a) wurde es Zeit, b) gab es gerade den wärmsten Winter seit Jahrzehnten und eine mehr als alarmierende Klimastudie.
Aus: Warstein | Registriert: Sep 2003
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vlan23
   
Usernummer # 9572
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Was Der hässliche Bob meint ist glaube ich eine generelle Medienkritik ala, das Themen immer in bestimmten Wellen 'behandelt' werden.
@Der hässliche Bob Oder?
Aus: Berlin | Registriert: Jun 2003
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klicks
   
Usernummer # 16123
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Mutter Natur hat ihre letzten Kraftreserven an den Menschen ausgeschöpft. Ein endgültiger Kollaps der nicht aufzuhalten sein wird. Die Bienen fliegen fort und sterben irgendwo draußen.
Aus: Bochum | Registriert: Feb 2006
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vlan23
   
Usernummer # 9572
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: klicks: Ein endgültiger Kollaps der nicht aufzuhalten sein wird. Die Bienen fliegen fort und sterben irgendwo draußen.
Das passiert aber auch, wenn sich kein endgültiger Kollaps ankündigt.
Viel spannender ist wohl die Frage, was koennen wir tun um die ganzen Lobby-Interessen die die Umweltschutzmechanismen behindern, aufzubrechen.
Und wenn wir wenigstens noch zwei Bienen haben koennen wir ja neue züchten *g*
Aus: Berlin | Registriert: Jun 2003
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The handsome Bob
    
Usernummer # 10863
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: vlan23: Was Der hässliche Bob meint ist glaube ich eine generelle Medienkritik ala, das Themen immer in bestimmten Wellen 'behandelt' werden.
@Der hässliche Bob Oder?
exakt!
Aus: Stuttgart | Registriert: Oct 2003
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alexosiris
   
Usernummer # 9442
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Habe die Reportage auch gesehen. Ich müsste direkt mal meinen Onkel fragen ob seine Bienen noch da sind.
Was mich stutzig macht, wo sind die Bienen hin? Die sind ja einfach verschwunden. DAS finde ich ja wirklich seltsam.
Aus: Burgau | Registriert: May 2003
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silicon
AErodynamic
Usernummer # 503
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Naja, zumindest ist es kein Klatschblatt wie Bild oder Praline.
Naja, das ist ja auch kein DSDS-Phänomen und bestimmt auch keine irreführende Werbung, sondern harte Fakten die Folgen haben könnten, wenn die Bienen wirklich aussterben.
Ich persönlich finde sowieso, dass ich im Sommer immer mehr Vespen als Bienen zu Gesicht bekommen habe. Als kleines Kind ist man ab - und zu mal auf eine Biene gestiegen und die Wiesen waren voll mit Bienen, die an Gänseblümchen etc. rangeflogen sind. Jetzt sehe ich eigentlich immer nur die schwarz-gelben Nervensägen.
Können die eigentlich auch bestäuben? sorry, ich hab da keinen plan...?
cheers, silicon
Aus: Universe | Registriert: May 2000
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Mr. E
4 8 15 16 23 42
Usernummer # 2038
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Bienenkönigin: Liebe Erdenbürger, wir, die Bienen, sehen unsere Mission, Bestäubung von Blüten, als erfüllt an. Nun liegt es allein in der Hand der Erdenbürger dies fortzusetzen. Ihr, die Erdenbürger, konntet lang genug von uns lernen wie man Blüten bestäubt. Wir haben nun begonnen unsere Heimreise anzutreten. Als erstes wurde Amerika evakuiert. Nächstes Jahr ist Europe an der Reihe. Danach nach der Rest der Welt. Wir wünschen euch eine heiße Zeit. Grüße von dem Planeten Bienerius - wo das Wetter noch keine kapriolen spielt.
Aus: der wunderschönen Wetterau | Registriert: Mar 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: alexosiris: Habe die Reportage auch gesehen. Ich müsste direkt mal meinen Onkel fragen ob seine Bienen noch da sind.
Was mich stutzig macht, wo sind die Bienen hin? Die sind ja einfach verschwunden. DAS finde ich ja wirklich seltsam.
Da hast du wohl nur mit einem viertel Ohr zugehört. Bienen verlassen ihren Stock, wenn sie sich schwerkrank fühlen. Und das Phänomen ist auf die USA und ein paar andere Länder beschränkt.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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alexosiris
   
Usernummer # 9442
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Eben nicht. In Deutschland gibts auch schon die ersten Fälle von dramatischen Bienenrückgang. Laut Spiegel TV.
Aus: Burgau | Registriert: May 2003
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: ndark: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: alexosiris: Habe die Reportage auch gesehen. Ich müsste direkt mal meinen Onkel fragen ob seine Bienen noch da sind.
Was mich stutzig macht, wo sind die Bienen hin? Die sind ja einfach verschwunden. DAS finde ich ja wirklich seltsam.
Da hast du wohl nur mit einem viertel Ohr zugehört. Bienen verlassen ihren Stock, wenn sie sich schwerkrank fühlen. Und das Phänomen ist auf die USA und ein paar andere Länder beschränkt.
also lt. dem Spiegel und Spiegel TV ist deutschland auch betroffen.
wenn du da mehr weisst, nenn mal deine Quellen.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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gescom
    
Usernummer # 2169
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mal scully und mulder fragen, die wissen, wo sie sind
Aus: DE | Registriert: Mar 2001
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Thomas8.1
  
Usernummer # 9466
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oh je - Wissenschaftliche Debatten und Technoforum - ich weiß nicht recht...
@ silicon: Kinder haben eine noch selektivere Wahrnehmung als Erwachsene . Und so viel ich weiß bestäuben Wespen auch. Hierbei handelt es sich jedoch um Wildtiere, die mit Necktar Eigenbedarf decken. Sie sind keine gezüchteten Honig- und Bestäubungsmaschinen wie die Nutzbienen...
Ohne mich wirklich auszukennen, kann ich jedoch mal einfach so aus der Hüfte geschossen ein paar Thesen zu dem Thema formulieren:
1.) Menschen lieben plötzliche Weltuntergangsszenarien - meist passieren ökologische Umweltveränderungen jedoch schleichend (mal abgesehen von Meteoriteneinschlägen etc.) - sie werden nur zu spät erkannt!
2.) Jede Monokultur führt früher oder später zu genetischer Verarmung und damit zum Aussterben einzelner Arten. Das gilt für Bienen, wie für Kaffee, wie für Bananen usw..
3.) In den USA scheint es eine regelrechte hochtechnisierte Bestäubungsindustrie zu geben, mit äußerst "leistungsfähigen" wenigen Bienenarten. Das ist in Deutschland nicht so, hier dürfte es eine höhere Artenvielfalt bei den "Nutz-Bienen" geben, was ein Aussterben der Bienen zumindest verlangsamen würde. (Ich habe auch schon die ersten Bienen im Garten beobachtet dieses Jahr).
4.) (und diese These ist wirklich gewagt...) Vielleicht erleben wir hier die ersten katastrophalen Auswirkungen von genveränderten Kulturpflanzen. Necktar ist schließlich DIE Bienenahrung schlechthin...
Aus: Bonn | Registriert: May 2003
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suki
   
Usernummer # 1724
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: alexosiris: Eben nicht. In Deutschland gibts auch schon die ersten Fälle von dramatischen Bienenrückgang. Laut Spiegel TV.
es gab in den letzten jahren immer wieder große verluste durch die varroamilbe, die auch im sz-artikel erwähnt ist. darauf beziehen sich auch die meisten warnungen und pressemitteilungen, die man zum thema "bienensterben in deutschland" findet. ich habe nur kurz zum thema im internet recherchiert und auf den seiten von wissenschaftlichen instituten und öffentlichen einrichtungen findet sich absolut nichts zum thema, vgl. z.b. http://www.uni-hohenheim.de/bienenkunde/ dort wird davon gesprochen, dass in diesem jahr ein sehr hoher anteil der völker durch den winter gekommen ist, im gegensatz zum winter davor, der sehr lang und kalt war.
wo man tatsächlich einen bezug dazu findet, ist auf den seiten des imkerbundes Zitat: Völkerverluste in den USA Die in den vergangenen Tagen erschienenen Presseartikel haben in der Öffentlichkeit für eine hohe Beachtung gesorgt. Die Inhalte der Artikel sind teilweise aber wenig sachlich. Richtig ist, dass zur Zeit erhebliche Verluste an Bienenvölkern in den USA beklagt werden. .... Die bisherigen Meldungen aus Deutschland, die den Bieneninstituten und dem Deutschen Imkerbund vorliegen, lassen auf eine gute Über- und Auswinterung schließen. Schon jetzt zeichnet sich deutlich ab, dass die Völkerverluste bundesweit im Mittel um 10 % (Normalwert) pendeln. Die Volksstärke wird von den Imkern, gemessen an ihren langjährigen Erfahrungen, subjektiv als überdurchschnittlich eingestuft. Bei den Bienenmonitoring-Imkern, die durch das Bieneninstitut Celle betreut werden, ist die Verlustrate unter 4 %. Die zitierten Aussagen mit 25 % Verlust nach dem jetzigen Winter sind laut Dr. Werner von der Ohe, nicht nachvollziehbar.
Quelle: http://www.deutscherimkerbund.de/phpwcms_ftp/verluste_usa.pdf
den deutschen imkerbund sollte man aber nicht mit dem imkerbund.org verwechseln. wenn man sich dessen homepage anschaut http://www.imkerbund.org/index.php?id=630&L=2 , so fällt auf dass dass "mysteriöse bienensterben" auf einsätze von pestiziden und den anbau gentechnisch veränderter pflanzen in der landwirtschaft zurückgeführt. man kann also vermuten, dass das "bienensterben" hier teil einer umweltpolitisch motivierten kampagne benutzt wird, die von einigen medien im zuge der allgemeinen klimakatastrophen-stimmung unreflektiert weiterverbreitet wird. den sz-artikel finde ich in diesem zusammenhang äußerst peinlich. [ 10.04.2007, 19:50: Beitrag editiert von: suki ]
Aus: berlin | Registriert: Jan 2001
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R_Boost
    
Usernummer # 2207
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Artensterben. Die Zahlenlotterie der Ökoaktivisten. Der Wald stirbt auch seit über 30 Jahren. Der Co²-Speicher Wald ist einfach nicht totzukriegen.
Aus: Chang Rai | Registriert: Apr 2001
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Striker
100
Usernummer # 3664
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: darks: immerhin mal ein verdacht. elektromagnetische strahlung koennte schuld sein:
wuerde erklären warum immer wieder tote bienen in meinem arbeitszimmer auftauchen. auch wenn ich immer noch nicht weiß wie sie's überhaupt da rein schaffen.
Aus: Berlin/Frankfurt | Registriert: Aug 2001
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Dory B: siehe auch hier http://news.independent.co.uk/environment/wildlife/article2449968.ece
unglaublich, das ist ja journalismus auf bildniveau. ich dachte, der independent wäre ein angesehenes blatt in uk. aber zumindest hab ich so das englische wort für imker gelernt. *g*
hier ein gut recherchierter, nicht sensationslüsterner artikel zum thema, der etwas hinter die kulissen schaut. die landauer studie wurde zB mit einem DECT-sender IM bienenstock selbst durchgeführt, macht keinerlei aussage über das bienensterben und fand keine signifikanz im zusammenhang zwischen strahlungsintensität und verhalten. nichtsdestotrotz empfehlen sich durch sie natürlich weitere studien in die richtung.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,477445,00.html
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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gescom
    
Usernummer # 2169
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am wochenende gab es einen bericht ueber die imker hier im norden, da war keine rede von einem bienensterben, ganz im gegenteil
Aus: DE | Registriert: Mar 2001
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pre-amp tango
    
Usernummer # 10117
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ein kollege meiner freundin hält sich auch ein paar bienenstöcke und berichtet nur bestes von den kleinen schwerstarbeitern... gibt wohl schon bald wieder lecker rapshonig
Aus: dem hohen Norden | Registriert: Jul 2003
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philipp
Usernummer # 687
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So long, and thanks for all the pollen *g*
Aus: Essen | Registriert: Jul 2000
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VanGogh
    
Usernummer # 5680
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: pre-amp tango: ein kollege meiner freundin hält sich auch ein paar bienenstöcke und berichtet nur bestes von den kleinen schwerstarbeitern... gibt wohl schon bald wieder lecker rapshonig
na dann ist ja alles bestens. kommando zurück! nur heiße luft. es gibt noch rapshonig! puuh... ich dachte schon.
Aus: Berlin | Registriert: Apr 2002
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Thomas8.1
  
Usernummer # 9466
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: escii: Artensterben. Die Zahlenlotterie der Ökoaktivisten. Der Wald stirbt auch seit über 30 Jahren. Der Co²-Speicher Wald ist einfach nicht totzukriegen.
Artensterben und Waldsterben sind mal zwei paar Schuhe. Zumindest in Mitteleuropa.
Aus: Bonn | Registriert: May 2003
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R_Boost
    
Usernummer # 2207
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Letztlich ist es egal, wer oder was den Löffel abgibt. Die Natur verändert sich immer. Derjenige der Veränderung hast wie die Pest ist der Mensch. In der Natur nennt man das Evolution. Die Kunde vom rasenden Artentod gehört zum Lernprogramm der Schulen und zum Allgemeinwissen der Gebildeten. Dagegen ist der Untergang der Dinosaurier eine Milde Krise gewesen. Die unvermeintliche Statistik, die zum Öko zwanghaft gehört verweist hier auf Zahlen, die zur Sorge in einem äußerst seltsamen Kontrast stehen. 27000 Arten pro Jahr sterben (ungefähr 3 pro Stunde). Diese siegreich schätzung kam zustande, als Forscher auf einem einzigen Tropenbaum über tausend Käferarten entdeckten. Offenbar gab es Zahlreiche tropische Krabbeltiere, die noch niemand registriert hatte. So wurden potenzielle an unbekannten insekten hochgerechnet, die bei Rodung der tropenwälder entstehen könnten. Und schließlich kam die heute verbindliche Schreckenszahl heraus - als Ergebnis einer Hochrechnung, die auf einer Hypothese beruht!
Aus: Chang Rai | Registriert: Apr 2001
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Thomas8.1
  
Usernummer # 9466
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: escii: ...als Ergebnis einer Hochrechnung, die auf einer Hypothese beruht!
Das stimmt. Das Ökosystem Erde befindet sich in einem stetigen Wandel. (Daher ist z.B. der Begriff Klimawandel als außergewöhnliches Phänomen auch ziemlich irreführend, Klimaerwärmung triffts besser). Es gab im Laufe der Evolution mehrere große Artensterben. Das momentane, anthropogen verursachte, reiht sich da ganz gut ein. Es zu verneinen, schlicht und einfach, weil es zum Teil (und nicht vollständig wie du meinst) auf Hochrechnungen und Hypothesen basiert ist ignorant. Warst du schon mal in einem Tropenwald und hast versucht Insekten zu zählen? Natürlich geht das nur über Hochrechnungen. Und Hypothesen sind die Grundlage aller Wissenschaft. Man müsste in der Lage sein zu jeder Zeit an jedem Ort jeden beliebigen Parameter messen oder erfassen zu können, um nicht mit Hypothesen arbeiten zu müssen! Ökosystemare Integrität wird nicht zuletzt durch eine gewisse Artenvielfalt gewährleistet. Durch Monokulturen jeglicher Art beraubt sich der Mensch also seiner eigenen Lebensgrundlage. Ich bin weiß Gott kein Ökoaktivist, aber ich finde eben, dass jeder sein persönliches Konsumverhalten in Anbetracht dieser Tatsachen kritisch hinterfragen sollte...
Aus: Bonn | Registriert: May 2003
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R_Boost
    
Usernummer # 2207
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Also Du meinst, dass Du auf Dauer am Entzug von kalifornischem Bienenhonig sterben wirst?
Aus: Chang Rai | Registriert: Apr 2001
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Spycho
TooMuchCoffeeMan
Usernummer # 9842
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@escii: hat dir denn niemand von den bienchen und den blümchen erzählt?
Aus: dem All | Registriert: Jun 2003
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R_Boost
    
Usernummer # 2207
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Du Ferkel!
Aus: Chang Rai | Registriert: Apr 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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verfasst
es gibt noch genug Pflanzen auch ohne Bienen. Und die Evolution sucht sich dann einen anderen weg die Pflanzen zu bestäuben.
Mein Konsumverhalten werd ich dadurch sicherlich nicht ändern oder hinterfragen...wieso auch?
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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Spycho
TooMuchCoffeeMan
Usernummer # 9842
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verfasst
na, so schnell ist die evolution nun auch wieder nicht, als dass sie "mal eben" einen ausfall der bienen mit hummeln & co kompensieren könnte!
aber das thema ist imho eh nur panikmache.
Aus: dem All | Registriert: Jun 2003
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Thomas8.1
  
Usernummer # 9466
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verfasst
Mit dem Verlust der Lebensgrundlage meine den Verlust der Vielfalt an Nutzpflanzen oder Tieren, eben durch überzüchtete Monokulturen, die aufgrund des stark beschnittenen Gen-Pools anfälliger für Krankheiten etc. sind. Der niedrige Preis vieler Lebensmittel kommt ja schließlich nicht irgendwo her, sondern ist nur durch eine extrem hohe Produktivität möglich, welche wiederum nur durch Monokulturen gewährleistet wird. Also finde ich man sollte für Lebensmittel lieber ein paar Euro mehr ausgeben und sich damit langfristig ein STück Lebensqualität bewahren.
Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass die Berichterstattung über das Bienensterben Panikmache ist, zumal wir in Deutschland nicht betroffen sind und auch nicht betroffen sein werden (s.o.).
Aus: Bonn | Registriert: May 2003
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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verfasst
ich wüsste nicht wie ich Lebensqualität durch teure Lebensmittel Gewinne?! Eine Gesunde Ernährung kann ich auch durch Discount Lebensmittel Gewährleisten, dafür brauch ich keinen teuren Bio-Laden.
Ich finde den ganzen Bio-Wahn sowieso ziemlich lächerlich...Das Geld kann man auch sinnvoller ausgeben.
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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R_Boost
    
Usernummer # 2207
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verfasst
Neue Theorie zum Bienenschwund
Das rätselhafte Verschwinden von Milliarden Bienen in den USA veranlaßt Forscher zu immer neuen Theorien. Der Berliner Neurobiologe Randolf Menzel hält sogar eine Verhaltensänderung für möglich: In den vergangenen Jahren seien vermehrt afrikanische Bienen in den Süden der USA eingewandert, die einen starken Einfluß auf die heimischen Bienen hätten. "Vor allem die jungen Insekten sind beeindruckt vom coolen Auftreten und dem teuflisch rhythmischen Summen und nehmen sich die Zuwanderer zum Vorbild", so Menzel. Mit fatalen Folgen: Während die einheimischen Bienen heimatverbunden und zuverlässig seien, streckten die afrikanischen Exemplare schon nach dem Bestäuben weniger Blüten entweder faul ihren Riesenstachel in die Sonne oder suchten das Weite. In der Situation läge aber auch eine Chance: Gelänge es, die kräftigeren und ausdauernderen Afrikaner einzufangen, könnte man auch schiffsladungsweise Nachschub nach Nordamerika und dann auf Baumwollfeldern zum Einsatz bringen.
Aus: Chang Rai | Registriert: Apr 2001
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herman13
 
Usernummer # 12270
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: escii: Neue Theorie zum Bienenschwund
Das rätselhafte Verschwinden von Milliarden Bienen in den USA veranlaßt Forscher zu immer neuen Theorien. Der Berliner Neurobiologe Randolf Menzel hält sogar eine Verhaltensänderung für möglich: In den vergangenen Jahren seien vermehrt afrikanische Bienen in den Süden der USA eingewandert, die einen starken Einfluß auf die heimischen Bienen hätten. "Vor allem die jungen Insekten sind beeindruckt vom coolen Auftreten und dem teuflisch rhythmischen Summen und nehmen sich die Zuwanderer zum Vorbild", so Menzel. Mit fatalen Folgen: Während die einheimischen Bienen heimatverbunden und zuverlässig seien, streckten die afrikanischen Exemplare schon nach dem Bestäuben weniger Blüten entweder faul ihren Riesenstachel in die Sonne oder suchten das Weite. In der Situation läge aber auch eine Chance: Gelänge es, die kräftigeren und ausdauernderen Afrikaner einzufangen, könnte man auch schiffsladungsweise Nachschub nach Nordamerika und dann auf Baumwollfeldern zum Einsatz bringen.
...schön - seeehr schön...
Aus: Kiel | Registriert: May 2004
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gescom
    
Usernummer # 2169
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: escii: ... Gelänge es, die kräftigeren und ausdauernderen Afrikaner einzufangen, könnte man auch schiffsladungsweise Nachschub nach Nordamerika und dann auf Baumwollfeldern zum Einsatz bringen.
das gab es schonmal und nannte sich sklaverei ...
Aus: DE | Registriert: Mar 2001
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