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Thema: flashmobs oder ... was passiert denn hier?
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chakra khan
  
Usernummer # 10317
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verfasst
gefunden in Spiegel Netzwelt, Mo. 28.7.03
Wenn dir plötzlich Hunderte applaudieren
Von Mario Sixtus
Die Menschen sammeln sich spontan: Dutzende, Hunderte, irgendwo, irgendwann. Dann stellen sie kurz ein paar skurrile Dinge an und verschwinden wenige Augenblicke später wieder im Nichts. So genannte Flash Mobs, die sich weltweit immer häufiger in den Großstädten bilden, sind ein Riesenspaß - mit revolutionärem Potenzial. Manhattan an einem Sommerabend. Genau um 19:07 Uhr betreten auffällig viele Personen das luxuriöse Hyatt Hotel direkt neben der Grand Central Station. Insgesamt einige Hundert Personen verteilen sich in der ersten Etage gleichmäßig um das Geländer, das die häuserblockgroße Hotellobby umringt und starren derart neugierig in die Eingangshalle hinab, dass man vermuten könnte, dort würden sich Britney Spears, Michael Jackson und der Papst in personae aufhalten. Genau fünf Minuten später brechen die überwiegend jungen Leute in einen fünfzehnsekündigen, tosenden Applaus aus, nur um direkt im Anschluss daran das Gebäude eilig wieder zu verlassen und die verwirrten Gäste nebst verunsichertem Hotelpersonal in der Nobelherberge und in Ratlosigkeit zurückzulassen.
Was war das? Flash-Mob nennt sich dieses neue Gesellschaftsspiel, das seit kurzer Zeit in Manhattan grassiert und das bei jeder Inkarnation dem gleichen, strikten Regelwerk folgt: Wie aus dem Nichts formiert sich scheinbar spontan eine Menschenansammlung, die maximal zehn Minuten lang einer auffällig merkwürdigen Beschäftigung nachgeht, bevor sie sich genauso spukhaft wieder auflöst. Initiator dieser New Yorker Blitz-Pöbel ist ein ominöser 'Bill', der mittels Ketten-Mail Ort, Zeitpunkt und Inhalt der jeweiligen Mob-Materialisierungen vorgibt, ansonsten aber stets anonym im Hintergrund bleibt. Mittlerweile haben diese harmlosen und sinnfreien Kurz-Happenings landesweit Nachahmer inspiriert; selbst im fernen London sind ähnliche Events angekündigt worden.
Was soll das? Flash-Mobs sind erklärtermaßen unpolitisch und spielerisch, und manche nennen sie schlicht albern. Andere jedoch haben das Mob-Konzept bereits zur nächsten sozialen Revolution erkoren. Der Medientheoretiker Howard Rheingold, der spätestens mit seinem 1993 erschienenen Buch 'The Virtual Community' bewiesen hat, dass er in der Lage ist, technologische und gesellschaftliche Trends frühzeitig zu erkennen und zu formulieren, stellte in seinem jüngsten Werk 'Smart Mobs' bereits vor rund einem halben Jahr die These auf, dass dem 'intelligenten Pöbel' die Zukunft gehöre. Die nächste Revolution nach PC und Internet ist, laut Rheingold, mitnichten technologisch, sondern sozial: "Smart Mobs bestehen aus Menschen, die zusammen handeln können, selbst wenn sie sich nicht kennen." Die Szenen, Clans und Communities, die sich ständig im Internet bilden, dort mutieren, sich spalten oder auch einfach nur wachsen, würden in Zukunft immer häufiger eine Entsprechung in der realen Welt finden. Dass Menschen für gemeinsame Ziele und Ideen zusammen arbeiten, ist beileibe nichts Neues. Neu hingegen sei, mit welcher Geschwindigkeit und Flexibilität sich Gruppen Gleichgesinnter, mit Hilfe von Netzwerk- und mobiler Technologie, bilden könnten und mit welcher Effizienz sie handelten. Rheingold führt in seinem Buch etliche Beispiele für bereits existierende und funktionierende Smart Mobs an, von der Internet-Mitfahrzentrale bis zu den Spontandemonstrationen philippinischer Oppositioneller, die per SMS organisiert wurden und die schließlich zum Sturz des Präsidenten Estrada führten. Vor diesem Hintergrund erscheint auch die geänderte Taktik der letzten Demonstrationen in Teheran in einem interessanten, neuen Licht.
Flash-Mobs: Nur fun, fun, fun - oder Proof of Concept? Handelt es sich bei den kurzlebigen Spaß-Horden in Manhattan also um mehr als um dadaistische Mini-Events? Sind die Minuten-Mobs die spielerischen Vorboten einer ernst zu nehmenden, gesellschaftlichen Entwicklung? Es verwundert kaum, dass Rheingold eben genau davon überzeugt ist: "Smart Mobs haben bereits Wahlen umgedreht und Demonstrationen organisiert, die eine Regierung gestürzt haben. Nun werden sie halt für Performance-Kunst eingesetzt." Auch Rob Zazueta haut in die gleiche Kerbe. Der in San Francisco lebende Web-Entwickler äußert sich zu dieser Frage eindeutig: "Flash-Crowds demonstrieren die Fähigkeit größerer Gruppen von gleich gesinnten Menschen, sich unverzüglich zusammenzufinden, aus was für Gründen auch immer. Ich glaube, dass einige Leute die apolitischen Mobs als eine Art 'Proof of Concept' ansehen, beispielsweise für einen späteren, politischen Mob. Zurzeit testen viele Leute aus, wie laut ihre Stimmen zu hören sind." Im Moment arbeitet Zazueta an einer Web-Plattform namens FlockSmart, die es sowohl Organisatoren, als auch Teilnehmern ermöglichen soll, sich zu spontanen, zielgerichteten und -natürlich - cleveren Rudeln zusammenzuschließen. Ein Bewertungssystem, ähnlich dem von eBay, soll dafür sorgen, dass weder Kommerzveranstaltungen noch radikale Gruppen auf Dauer eine Chance im System haben. "Diejenigen, die das System nutzen, werden es irgendwann zu Etwas weiterentwickeln, was Niemand von uns jetzt vorhersehen kann", ist Zazueta überzeugt. "Die momentan Beteiligten sind eine Art Verwalter des Ganzen. Wenn sie einen guten Job machen, denke ich wirklich, dass dies eine soziale Revolution werden könnte." Enthusiastische Worte, die nicht überall auf ein ungeteilt positives Echo treffen dürften. So nörgelte eine New Yorkerin kürzlich in ihrem Weblog über den Hotel-Applaus-Mob: "Mir ist es wirklich peinlich, dass solche Events ausgerechnet in meiner Stadt stattfinden. Die ganze Idee ist einfach so unglaublich San Francisco." Oder auch nicht, wie der Wiener Journalist Hans Wu meint: Der sieht den Prototypen der Bewegung im Hamburger "Radio-Ballet" vom Mai 2002. Wie auch immer: Die Idee geht um die Welt. Am Donnerstag letzter Woche kam es in Rom zum ersten europäischen Flash-Mob, und schon zwei Tage später kam es in Wien zu einem kleineren Versuch. Anfang August soll es zu einer ganzen Reihe Flash-Mobs in europäischen Städten kommen. Die Welle rollt.
da geht doch was ... chakra khan
Aus: dreidimensionalität; born in the GDR | Registriert: Jul 2003
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derFlo
  
Usernummer # 4225
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verfasst
wer ist am 30. august in ffm mit dabei? ;-)
Aus: dahaam | Registriert: Nov 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
Hmm, so weit isses ja von mir aus nich
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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bb
69 Star User
Usernummer # 3687
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verfasst
In Frankfurt soll dies geschehen:
La Ola für den Main (Frankfurt) Category: Fun Date/Time: Sat, Aug 30, 2003, 12:00:00 AM Place: Eiserner Steg in Frankfurt a.M. Organizer (reputation): philzimt (70) RSVP for this Flock (14 have RSVPed so far) Description: •11:50 unauffälliges betreten des Eisernen Stegs. •11:55 Wir verteilen uns über die gesamte Breite der Brücke. • Um 11:59 stellen wir uns blitzartig in einer langen Reihe auf die Westseite der Brücke (also mit Blick in die Richtung, in die der Main fließt), strecken die Arme aus, schütteln die Hände und beginnen mit einem "Ohhhhhhhhhh" die La Ola Welle anzukündigen. • Um 12:00 startet die La Ola Welle von der Sachsenhäuser Seite Richtung Römer. Das geschieht insgesamt 3x. • Zum Abschluss schüttelt jeder seinem Nachbarn zufrieden die Hand. • Danach lösen wir uns auf.
Aus: mitten in Kölle | Registriert: Sep 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
Geil! Wer is dabei? Oder sollte das nich bei den Partydates stehen
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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ndark
     
Usernummer # 3037
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interessante entwicklung, aber hoffentlich wird das nicht dadurch kaputtgemacht, dass zuviele leute was organisieren möchten.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
Meinste nen Overkill like Loveparade?
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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chakra khan
  
Usernummer # 10317
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verfasst
je mehr was machen, desto besser. man sollte nur kein konkurrenzdenken aufkommen lassen. interessant ist, dass man flashmob auch für politische aktionen nutzen könnte. und bevor die polizia da ist, hat sich der spuk schon wieder aufgelöst.
ist vielleicht eine neue form, forderungen und anliegen in die öffentlichkeit zu tragen.
Aus: dreidimensionalität; born in the GDR | Registriert: Jul 2003
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SirDregan

Usernummer # 10198
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Ist echt ne gute Idee. Ich werd mich gleich mal ranmachen was zu organisieren Damit kann man bestimmt einiges erreichen - Medieninteresse ist bestimmt da!!
Aus: Bayreuth | Registriert: Jul 2003
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chakra khan: ist vielleicht eine neue form, forderungen und anliegen in die öffentlichkeit zu tragen.
da hast du aber was nicht verstanden. flashmobs sind per definition unpolitisch. fänd ich auch nicht gut, sondern eher gefährlich, wenn sie für sowas mißbraucht würden. -> demagogie
und die richtung loveparade wäre doch wünschenswert. ich befürchte aber eher den untergang durch eine gegenläufige entwicklung, die zerstückelung in kleinstmobs, weil jeder depp das medieninteresse für seine zwecke ausnutzen möchte, SirDregan's posting zeigt das schon sehr treffend. durch die angabe der reputation des veranstalters versucht man ja auch schon, da gegenzusteuern. man darf auf jeden fall gespannt sein.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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KIEFERCRASH MUC
Technopunk
Usernummer # 7194
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verfasst
soweit ich mitgekriegt hab gabs in amiland auch schon politische flashes...
Aus: MUC | Registriert: Sep 2002
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chakra khan
  
Usernummer # 10317
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verfasst
@ ndark
ich habe sehr genau verstanden worum es geht. um demokratie pur. freie meinungsäußerung wann, mit wem und wo ich will. umgehen von zensur und verbot durch behörden. und wieso sollte nicht jeder depp das medieninteresse ausnutzen dürfen?
dürfen das nur politikerdeppen, arbeitgeberverbände, springer, gewerkschaften oder leute die genügend geld haben?
deshalb finde ich den politischen aspekt wichtig. missbrauch kann man egal bei was nie ausschließen.
es ist gut wenn jeder so etwas durchführen kann. nur engagement ist gefragt. wäre doch schade wenn hier nur veranstalter rahm abschöpfen wollen. dafür ist das potential hinter dieser idee viel zu gut und zu dynamisch.
Aus: dreidimensionalität; born in the GDR | Registriert: Jul 2003
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acid-lsd
Zelthosenmassaker
Usernummer # 5856
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verfasst
1.August in München
EDIT: Ok, hab gerade auch entdeckt dass es dazu schon DIESEN THREAD gibt.
Aus: München | Registriert: May 2002
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
ich finde die aktionen mit künstlerischem oder komödiantischem anspruch haben mehr innovatives potential. für politische meinungsäußerung gibts passendere möglichkeiten -> gewerkschaften, parteien, demos, ngo's, ... ein politischer flash ist doch nix anderes als eine kurzzeitdemo, dadurch werden weniger menschen erreicht, der sinn der demo also verfehlt. deshalb sehe ich die sache mit dem mißbrauch jetzt nach einigen überlegungen auch nicht mehr so kritisch.
was mich daran fasziniert, trifft auch nur auf nicht-politische und nicht-kommerzielle flashmobs zu, nämlich dass der einzige sinn des ganzen immanent ist: man macht mit, um zu erleben, was passiert, wenn alle mitmachen. es gibt kein ziel außer der erstellung dieses sekundenkunstwerks oder -witzes. gerade das blitzschnelle zusammenkommen und wiederauseinanderströmen macht die sache so stringent und dadaistisch wertvoll.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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DMPeiler
   
Usernummer # 2143
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Gestern gab es den ersten Flash-Mob in Berlin:
Erstmals Flash-Mob in Deutschland
Surfer trafen sich in Berlin Um 18.07 Uhr spannt der Mann auf dem Potsdamer Platz seinen bunten Regenschirm auf. Das ist das Zeichen, auf das alle gewartet haben. Etwa 50 Menschen hüpfen und klatschen auf sein Kommando. Nach fünf Minuten ist am Mittwoch in Berlin der erste so genannte Flash Mob zu Ende.
Flash Mobs sind Menschenmengen, die anscheinend blitzartig entstehen, absurde Dinge tun und nach wenigen Minuten wieder verschwinden. Ort und Zeit der Aktion werden im Internet bekannt gegeben. Das Phänomen kommt aus den USA und hat sich innerhalb weniger Wochen nach Europa und nun auch in mehrere deutsche Städte ausgebreitet.
Die ersten kleinen Massenaufläufe dieser Art fanden US-Medien zufolge im Juni in New York statt - organisiert als Kunstperformance mit dem Namen "The Mob Project". Etwa 100 Menschen, so heißt es, versammelten sich in der Teppichabteilung eines Kaufhauses um einen einzigen großen Teppich. Den verwirrten Verkäufern erzählten sie, sie gehörten zu einer Kommune außerhalb New Yorks und seien auf der Suche nach einem neuen Liebesteppich. Die Instruktionen dazu hatten sie erst kurz zuvor per Handzettel bekommen. Seither hat der Mob sich selbstständig gemacht. Die ersten Flash Mobber haben in San Francisco, Texas, Minneapolis und Boston zahlreiche Nachahmer gefunden. Sie haben auf Kommando geklatscht, gerufen und getanzt. Einfach so, ohne Sinn und Botschaft.
Schon sprechen die ersten Netzkultur-Theoretiker von einer neuen sozialen Bewegung. "Jeder kann da sein Stück herein interpretieren", sagt Rolf Kunz, der Mann mit dem Regenschirm, der am Mittwoch den ersten Berliner Mob zusammenrottete. "Es könnte als Rückeroberung des öffentlichen Raums verstanden werden oder einfach nur als Spaßhappening." Es gehe darum, Gemeinschaft mit Unbekannten zu erleben.
Kurz vor 18.00 Uhr waren die 50 Berliner Teilnehmer um einen Brunnen am Potsdamer Platz geschlichen, auf der Suche nach dem Regenschirm und nach Mitstreitern. "Es geht darum zu demonstrieren, dass viele Leute über das Internet zusammengetrommelt werden können", sagt Flash Mobber Daniel Loske. Es mache ihm einfach Spaß, "Leute zu verarschen". Jene Leute, die nicht wissen, wie ihnen geschieht, als plötzlich eine Gruppe von Unbekannten wie von Geisterhand geführt Gymnastikübungen auf dem Platz vollführt.
Noch überraschter allerdings sind die Menschen über die zahlreichen Fernsehteams, die das Freilufttheater filmen. "Die Aktion müsste geheimer sein. Undercover, wie in den USA. So ist es keine Überraschung mehr", ärgert sich Loske. Das subversive Element der spontan im Internet geschaffenen Gemeinschaft sei damit dahin.
Organisiert wurde der erste Berliner Flash Mob - anders als in den USA - von einem Radiosender. Das hat in der Internetgemeinde für Unruhe gesorgt. Von "Kommerzialisierung" ist abfällig die Rede. Zumal ein Internet-Aktivist die erste Berliner Aktion eigentlich für Freitag vor dem Kaufhaus des Westens (KaDeWe) angekündigt hatte. Andere rufen im Internet (www.flashmob.twoday.net) zu Spaßaktionen am Wochenende oder in der kommenden Woche in Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt und zahlreichen anderen deutschen Städten auf. Und täglich kommen neue hinzu.
http://news.zdnet.de/story/0,,t531-s2138331,00.html
Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt.
Aus: Stockholm | Registriert: Mar 2001
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Kosmo
     
Usernummer # 2389
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verfasst
Ich hasse Hypes. Ekelhaft, wie sich die Medien wie Aasgeier auf die ansich lustige Sache stürzen und damit alles kaputt machen. Der Trend ist schon tot, bevor er angefangen hat. Medien (private) sucken!
Aus: HRO | Registriert: Apr 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
@kosmonaut Was hilft dieses ständige Geschimpfe auf die Medien? Die bringen auch nur das was andre sehen/lesen/etc. wollen. Obwohl es auch mir ein Rätsel ist wie unsere große deutsche "Zeitung" (die mit den 4 Buschstaben) auf Ihre Verkaufszahlen kommt. Und vor allem mit was für nem Schwachsinn
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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bb
69 Star User
Usernummer # 3687
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verfasst
Eins Live macht mit beim
1. Kölner Flash Mob
Freitag, 1. August 2003 um 17.07 Uhr vor dem Kölner Dom
"Die Menschen sammeln sich spontan: Dutzende, Hunderte, irgendwo, irgendwann. Dann stellen sie kurz ein paar skurrile Dinge an und verschwinden wenige Augenblicke später wieder im Nichts. So genannte Flash Mobs, die sich weltweit immer häufiger in den Großstädten bilden, sind ein Riesenspaß - mit revolutionärem Potenzial." (www.spiegel.de)
Am Freitag findet in Köln erstmals ein Flash Mob statt - sei dabei!
Aufgabe: Mische dich vor dem Hauptportal des Kölner Doms unter die Passanten. Reiße um Punkt 17.07 Uhr die Arme in die Höhe, drehe dich im Kreis und rufe exakt 15 Sekunden lang sehr laut: "ecki-ecki-ecki-...". Danach gehe wieder fort, ohne die anderen zu beachten.
Weitere Infos gibt's unter www.zero1.de!
Viel Spaß wünscht
Eins Live
Aus: mitten in Kölle | Registriert: Sep 2001
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Kosmo
     
Usernummer # 2389
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verfasst
@ chris aus dem kaff: es bringt wenig als einzelner. wenn sich mal aufregen würden und auf die straße gehen würden gegen die vormundschaft der debilen medien, würde das mehr bringen. ich hoffe, es kommen andere zeiten. ich boykottieren weitgehend privates fernsehen und radio. diese volksverarschung tu ich mir nicht an. alle macht dem volk! (und nicht den medien!) sorry für ot, aber ich bin zur zeit wirklich sauer über die mediale entwicklung.
Aus: HRO | Registriert: Apr 2001
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stijlleben
aka solar
Usernummer # 2680
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verfasst
flash mobs, soso... vor n paar monaten haben ca 50-80 leute von unserer (hamburger) kunsthochschule genau das gleiche gemacht. am bahnhhof. simultane bewegungen über gleise hinweg, zum schluss hin einen tosenden applaus veranstaltet, in den der ganze bahnhof eingestiegen ist, die bahnbeamten waren total verunsichert, passanten checkten nicht was los ist. war ich also bei der geburt des hypes dabei? fangen die amis schon an uns zu kopieren?
event kunst im öffentlichen raum.. so neu is das ja auch nich mehr...
Aus: hamburg | Registriert: May 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
@kosmonaut Bin ja auch schwer am Boykottieren. Allein die Nachrichtensendungen der Privaten haben schon wieder ne Gurke verdient (Idee, gleich machen). Und unsere "größte deutsche Tageszeitung, überparteilich, **** dir deine Meinung, lese ich auch nur noch wenn ich was zum lachen brauche.
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
irgendwie ist das ganze wie auch die love parade schon wie gemacht für die deutschen.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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bassweapon
  
Usernummer # 3579
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: BjoernB: Eins Live macht mit beim
1. Kölner Flash Mob
Freitag, 1. August 2003 um 17.07 Uhr vor dem Kölner Dom
"Die Menschen sammeln sich spontan: Dutzende, Hunderte, irgendwo, irgendwann. Dann stellen sie kurz ein paar skurrile Dinge an und verschwinden wenige Augenblicke später wieder im Nichts. So genannte Flash Mobs, die sich weltweit immer häufiger in den Großstädten bilden, sind ein Riesenspaß - mit revolutionärem Potenzial." (www.spiegel.de)
Am Freitag findet in Köln erstmals ein Flash Mob statt - sei dabei!
Aufgabe: Mische dich vor dem Hauptportal des Kölner Doms unter die Passanten. Reiße um Punkt 17.07 Uhr die Arme in die Höhe, drehe dich im Kreis und rufe exakt 15 Sekunden lang sehr laut: "ecki-ecki-ecki-...". Danach gehe wieder fort, ohne die anderen zu beachten.
Weitere Infos gibt's unter www.zero1.de!
Viel Spaß wünscht
Eins Live
na wenn das jetzt schon bekannt ist, kanns ja gar nicht mehr so spontan werden...
Aus: serhalb | Registriert: Aug 2001
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Der kleine D
   
Usernummer # 4229
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verfasst
ist ne ausgesprochen dämliche idee die da von einslive kommt. da ich aber gleich eh in der stadt bin, werde ich mir das ganze mal ansehen...
Aus: Colonia | Registriert: Nov 2001
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ChrisausmKaff
    
Usernummer # 10246
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verfasst
@flashfrog Schau heut einfach mal das Fernsehprogramm der Privaten an (jackass, big-brother &Co.)! Mittlerweile will ich schon gar nich mehr wissen wie weit die noch gehen wollen
Aus: verkauft | Registriert: Jul 2003
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Stratos
   
Usernummer # 2080
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verfasst
vorgestern fand die (glaub ich) erste flashmob in ZÜRICH statt! das passierte:
Verteilt Euch im Bahnhof so um 19.00 mit Blick auf die Uhr und Punkt 19.07 rennen alle unter das grosse Treffpunktsignet und fragen wahllos Personen, ob Sie diejenige Person sind die man sucht (Bsp: "Sind Sie Herr Doe der Firma Siemens? Ich bin Frau Schröder von der SBB, ich habe Sie bereits gesucht.") - Dies tut man wahllos für 3 Mal und danach soll sich eine grosse lange Menschenkette bilden und dann Richtung Ausgang watscheln, beim Ausgang angelangt löst sich die Kette auf und jeder geht wieder seinen eigenen Weg.
klingt wirklich irgendwie ziemlich faszinierend...vielleicht rafft sich ja unser einer auchma auf.. ;-)
Aus: Zentralschweiz | Registriert: Mar 2001
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DMPeiler
   
Usernummer # 2143
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verfasst
Komme gerade von einem über lange Zeit angekündigten Flash-Mob auf dem Berliner Alexanderplatz.
Gegen 11:00 erschien eine Person im Affenkostum und setzte sich mit einer Zeitung an den Springbrunnen auf dem Alexanderplatz. Gegen 11:05 legte der "Affe" seine Zeitung weg, alle Beteiligten, die bisher laut Instruktionen unbeteiligt in der Gegend rumgestanden bzw. gesessen haben, stürmten bis auf 10 Meter an das Wesen heran. Dieses lief, sprang und rannte nun über den Platz und die ca. 200 Leute hinterher - viele blöde Gesichter bei den nicht Eingeweihten
Ich würde die Aktion als sehr gelungen bezeichnen, da zumindest keine offensichtlichen Medienvertreter dabei waren und die Beteiligung imho recht ordentlich war. Komisch war nur, dass den Mob ein relativ großes Polizeiaufgebot begleitet hat. Vier große Mannschaftswagen und sogar einige Polizisten in kugelsicheren Westen standen bereit, blieben jedoch im Hintergrund und hatten selbst ihren Spaß an der Aktion.
Aus: Stockholm | Registriert: Mar 2001
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