Autor
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Thema: StudiVZ und Facebook... "Die Dunkle Seite der Macht"
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dj_placid
  
Usernummer # 9536
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verfasst
Da doch recht viele Studenten hier angemeldet sind, evtl. für den ein oder anderen nicht uninteresannt:
Erstaunlich viele Personen aus meinem Freundeskreis sind mittlerweile bei www.studivz.net registriert, seines Zeichens erfolgreichstes Social-Networking-Portal der Bundesrepublik und Vorzeigeunternehmen unter den Web-2.0-Startups. Die wunderbar amerikanisch angehauchte Geschichte von drei VWLern, die aus Langeweile und Perspektivlosigkeit eine erklärt werbefreie Studentencommunity aufgezogen haben und gegen alle Widerstände aufrecht erhalten, klingt schon zu schön, um wahr zu sein.
Ist sie auch nicht.
Das ach so schöne StudiVZ und seine Macher haben tatsächlich ordentlich Dreck am Stecken, und wer es offen ausspricht, wird zensiert. Aber ich fange mal vorn an.
StudiVZ.net entstand 2005 in Konkurrenz zu bereits bestehenden Communities ähnlicher Zielgruppenorientierung, darunter hauptsächlich Unister.de, und zog mit ein paar ausgefallenen Features wie etwa dem schon fast zum normalen Sprachgebrauch mutierten "Gruscheln" interessierte Studenten an. Was nahezu keiner bemerkte: Das komplette Design samt Scripts ist trotz beharrlicher "Wir haben alles von Grund auf neu programmiert"-Statements seitens der Berliner Gründer nahezu 1:1 von der erfolgreichen US-amerikanischen Community Facebook abgeschaut bzw. geklaut; wen wundert es da, dass auch das ultra-innovative Gruscheln dort auftaucht, namentlich als "Poke" ("anstupsen")? Wer sich so manche der vielen Fehlermeldung ansieht, die man im schon seit längerem äußerst bugbelasteten StudiVZ bei nahezu jeder sich bietenden Gelegenheit zu Gesicht bekommt, entdeckt den Unterordner "fakebook" - einen Hehl machen die Herren aus der Saarbrücker Straße aus dem Konzeptklau offenbar nicht.
Aprospos Fehler: Dass die verwendete Software nur eine Betaversion ist, kann man lobenswerterweise bereits auf der Startseite des StudiVZ lesen. Wäre an sich gar nicht nötig, da man dem ganzen Angebot seine Unausgereiftheit deutlich anmerkt - Scriptfehler und kaputte Unterseiten prägen das Bild. Das ist allerdings schon seit Monaten der Fall, und spätestens seit Ende September ließ sich die Seite bei mir fast überhaupt nicht mehr benutzen; das System vergaß ständig, dass ich eingeloggt war, unabhängig von Script- und Cookie-Einstellungen meines Browsers. In den letzten Wochen häufen sich zudem Ausfälle und epische Wartezeiten. Käffchen gefällig? Man sollte meinen, die Jungs arbeiten fieberhaft an Bugfixes und stabilen Servern, man möge doch etwas Geduld aufbringen, schließlich ist der plötzliche Ansturm etwas viel für die sympathischen Berliner. Zwischenzeitlich hatte sich jedoch einiges getan. Aus dem idealistischen Freizeitprojekt ist die StudiVZ Limited geworden, das Team ist auf mittlerweile rund 30 Mitarbeiter angewachsen (die Angaben schwanken zwischen 25 und über 50 Menschen), und Idealismus, Nutzerverbundenheit und Moral sind über den Jordan gegangen. Statt nun StudiVZ stabil und benutzbar zu machen, expandiert das junge Unternehmen mit seiner kaputten Software in alle Himmelsrichtungen - momentan existieren eine spanische , eine französische , eine italienische und eine polnische Variante.
Neben dieser offensichtlichen Unverfrorenheit stellt sich die Frage, wie so eine Entwicklung überhaupt finanziert wird. Durch Serverkosten und Gehälter für so viele Menschen können locker mehr als 100.000? jeden Monat zusammenkommen, die ohne Werbung recht schwer wieder abzudecken sein dürften. Hier kommen Investoren ins Spiel, hauptsächlich die Gebrüder Samwer . Der Name dürfte den meisten unbekannt sein, dabei sind die drei für eine der größten Qualen in der deutschen Fernsehlandschaft und haufenweise horrende Schulden in jungen Familien verantwortlich - sie sind die Gründer des Klingeltonanbieters "Jamba!". Und genau diese drei Jungmillionäre haben kräftig Geld ins StudiVZ gebuttert - ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dass da ebenso kräftig Gewinne gemacht werden sollen, ist klar - von gut gemeinten Freundschaftsgeschenken sind die Samwers so weit entfernt wie ich vom Uranus, und gut unterrichtete Kreise bestätigen, dass bei Familie Samwer unter 100 Mio. ? Gewinnerwartung gar nichts passiert. Bleibt die Frage: Wie sollen solche Gewinne erwirtschaftet werden?
Die schnelle Expansion in aller Herren Länder mit bugverseuchter Software kommt einem auf den ersten Blick etwas seltsam und auch wirtschaftlich unklug vor. Aus "altmodischer" Perspektive, ja. Mal schnell in die Impressen der internationalen Ableger geschaut: Mit Ausnahme der polnischen Seite weisen alle Töchter neben der deutschen Niederlassung auch lokale Büros auf, in Barcelona, Paris und Mailand. Büros gibt es unter den angegebenen Adressen tatsächlich, aber StudiVZ-Mitarbeiter findet man dort nicht, denn die sitzen alle in Berlin. Was man dagegen dort findet, sind Büros der Partnervermittlungsagentur Parship. Was also im Ausland an die jeweiligen StudiVZs geschickt wird, kommt bei Parship an. Wie das zusammenpasst? Parship und StudiVZ zeichnen sich durch nur eine Gemeinsamkeit aus: Eine Minderheitsbeteiligung der Holtzbrinck Ventures. Was da mit Nutzerdaten passiert, ist eurer Fantasie überlassen, aber der StudiVZ-Pressesprecher Til Bonow (interessanterweise früher Pressesprecher bei "Jamba!") meint dazu : "Klar geht es um die Nutzerdaten. Sonst macht das Ganze doch keinen Sinn, das ist doch klar." Schön, dass man im StudiVZ-Profil auch eintragen kann, ob man noch zu haben ist, nicht wahr?
Reicht es euch schon? Kommt nämlich noch mehr.
Nicht nur, dass der Zweck der europaweiten Ausbreitung eher zwielichtigen Anschein hat - selbst die Art und Weise, in der sich das StudiVZ-Netz über den Kontinent spannt, hat schon halbillegale Züge: Die eingangs erwähnte deutschsprachige Konkurrenz Unister.de und die in Großbritannien beheimatete StudyLounge werden systematisch an der Ausbreitung gehindert; StudiVZ krallte sich die URLs studylounge.co.uk und unister.at - und will sie nur gegen vierstellige Beträge im Paket (34 Adressen) wieder veräußern . Domaingrabbing nennt man das, eine zwar legale, aber nicht unbedingt faire Praxis. Aber um die Konkurrenz muss man sich in Berlin ja keine Gedanken machen, denn die wird es laut Aussage des Geschäftsführers Ehssan Dariani in absehbarer Zeit eh nicht mehr geben. Ethnische Säuberung 2.0 quasi. Dass die Seite www.voelkischer-beobachter.de (verlinkt erst seit kurzem auf die Seite des Satiremagazins "Titanic") auf Dariani registriert ist, passt da schon ins Bild. Und die Propaganda-Fakeblogger, die in fremden Communities Werbung für StudiVZ machen (ich finde den Usernamen auch sehr passend) - geschenkt!
Das ist jetzt schon ein ganz schöner Haufen Dreck, der erst einmal verdaut werden will.
Setzt man sich nun hin und verarbeitet seine Eindrücke in einem Foreneintrag, sollte man das nicht im StudiVZ tun, denn Kritik oder Meinungsfreiheit werden dort nicht gern gesehen (auf den untersten Punkt unter "Gruppen" klicken - "Es gibt da eine Gruppe, die finde ich nicht okay..."). Sollte man dennoch auf die törichte Idee kommen, in einer eigentlich nicht StudiVZ-kritischen Gruppe ein kritisches Posting abzusetzen, wird direkt virtuelle Bücherverbrennung betrieben - Faschismus galore. Als ob das noch nicht genug wäre, kümmert sich die StudiVZ-Reichszensurbehörde sogar um die hochheilige Wikipedia und löscht aus dem Artikel über StudiVZ mit bemerkenswerter Penetranz unliebige Passagen heraus http://www.blogbar.de/archiv/2006/11/13/wikipedia-falschen-mir-studivz-gestandnis-und-neue-falle/>. Das hat sich nicht einmal die NPD getraut.
[Anmerkung: Sämtliche Behauptungen entstammen fremden Quellen, darunter Nachrichtenmagazine sowie diverse Blogs. Sofern möglich, habe ich sie auf den Wahrheitsgehalt hin überprüft (im Falle von www.voelkischer-beobachter.de nicht mehr möglich), jedoch bis auf Kleinigkeiten keine eigenen Recherchen unternommen.]
Das wäre erstmal eine grobe Zusammenfassung. Wer sich selbst einen Überblick in der Blogosphäre schaffen will, dem seien die Rebellen ohne Markt und der bekannte Heise.de-WWWW ans Herz gelegt.
Jeder von euch muss für sich selbst entscheiden, was er mit seinen Daten macht bzw. wem er sie in welchem Ausmaß zur Verfügung stellt. Ich jedenfalls halte - unabhängig von der nach wie vor unterstützenswerten Grundidee - nichts vom Verhalten der StudiVZ Ltd. im Allgemeinen und von Software-Fehlern, undurchsichtiger Datenweitergabe, moralisch verwerflichem Geschäftsgebahren und potenziell braungefärbtem Hintergrund im Speziellen.
Mein StudiVZ-Account ist seit Sonntag, 12.11.2006 gelöscht. Tut mir leid um die spaßigen Gruppen, aber ICQ, Mail, Skype und diverse Foren erscheinen mir als Kommunikationskanäle bei weitem ausreichend und deutlich angenehmer.
Danke fürs Lesen.
Mit freundlichen Grüßen Thomas Weiler
P.S.: Ihr könnt diese Mail gern weiterleiten oder die Links an andere Leute versenden; ich erhebe kein Copyright auf irgendwas.
Aus: Hannover | Registriert: Jun 2003
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der_daniel
   
Usernummer # 12792
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verfasst
Hey arne... willkommen in der realität
Das sind alles keine neuen informationen - aber zumindest mal gebündelt. Viel witziger ist ja die tatsache, das sie mittlerweile laut eigenen aussagen 900.000 mitglieder haben. Wa man da mit nur einer geschalteten werbung an geld verdienen könnte, jann sich ja jeder selbst ausrechnen. Ganz zu schweigen von dem ja schon angesprochenen userdaten ernten.
Das problem liegt aber ja woanders. Man kanns scheiße finden oder auch toll - aber wäre irgendwer bereit für den service zu zahlen? Und einen markt für socialnetworks scheint es ja zu geben. Millionen leute können nict irren (siehe auch das "irgendwer bei myspace"-thread). Insofern isses wie immer: Wens kostenlos ist, kostets dich zumindest deine seele
Aus: The Infamous H-ToWn | Registriert: Jul 2004
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dr.nick
  
Usernummer # 16910
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das is halt web2.0 oder wie auch immer du das sonst nennen willst. ich kann nicht einerseits diesen ganzen selbstpräsentierungskult mitmachen und andererseits davon ausgehen, dass alle meine daten geheim bleiben
Aus: berlin | Registriert: Jul 2006
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: dj_placid: Und die Propaganda-Fakeblogger, die in fremden Communities Werbung für StudiVZ machen
ha, wusst ich doch, dass dieser björn small nur ein fake-user ist. die story vom mytracks-tellerwäscher zum bonzai-millionär-produzenten war doch zuuu abgedroschen.
http://technoforum.dyndns.org/public_html/ubb/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=21;t=006320;p=1
ich find diese e-mail aber auch ziemlich bedenklich. da wird wiederum so offensichtlich werbung für diese konkurrenzseite gemacht und außerdem werden noch in michael-moore-manier manipulativ vorwürfe angedeutet (zB mit dem völkischen beobachter), sowas disqualifiziert im grunde die nachzuvollziehende restliche kritik.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: ndark: ... in michael-moore-manier manipulativ vorwürfe angedeutet (zB mit dem völkischen beobachter), sowas disqualifiziert im grunde die nachzuvollziehende restliche kritik.
naja: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,448340,00.html
Zitat: Problem 5: Die Ausfälle von Ehssan Dariani. Nicht nur, dass der 26-jährige Startup-Gründer nächtens durch Berlin streift und bizarre Filme von Frauen veröffentlicht, zum Beispiel aus der U-Bahn oder von einer Party-Toilette (vielsagender Titel: "chick auf mitte party // WC"). Schon vor Monaten sicherte sich Dariani die Adressen voelkischer-beobachter.de und voelkischerbeobachter.de. Die Seiten wurden mit einem überarbeiteten Titelblatt der Nazi-Zeitung verziert - eine Party-Einladung sollte das sein. Immerhin thronte der Reichsadler nicht auf einem Hakenkreuz, sondern auf dem Logo von StudiVZ. Die Publikation wurde "Kampfblatt der Vernetzungsbewegung Europas" genannt.
Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001
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bjoern_small
 217cup 2oo4
Usernummer # 4995
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Stimmt, während ihr zuhause alle friert schreibe ich euch gerade von den Malediven!
Ansonsten muss ich dir recht geben, ndark, für mich klingt das alles wie Neid oder sonstwas. Wieviel man von sich preis gibt bleibt doch jedem selbst überlassen. Und ganz ehrlich, mir ist es sowas von egal, wer das alles finanziert. Da find ich solche Kritik einfach nur peinlich. Das sieht so aufgesetzt und gewollt aus.
Aus: München / Mainz | Registriert: Feb 2002
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Leptomorph
beat-breitseite-bremen.
Usernummer # 65
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ich finde das derzeitige studiVZ-bashing ehrlich gesagt überzogen.
dieser essan ist halt überfordert, vielleicht sogar eine fehlbesetzung ob seiner unfähigkeit den PR-gau zu managen. andererseits hat er mit tilo bonow von piabo einen sehr fähigen pr/pressemenschen, vielleicht sollte man dem das einfach überlassen
die vb-domain zu beantragen war vielleicht unklug, hätte aber in keinem anderen land als dem hiesigen derartige wellen geschlagen. bizarre videos von irgendwelchen parties macht wohl jeder mal, und wenn er meint hühner in der ubahn anlabern zu müssen ist das sein problem, tangiert mich aber nicht hinsichtlich des produkts.
natürlich ist studivz ein reiner facebook-klon. das ist das einzige was man denen vorwerfen kann. es wird dennoch von zigtausend usern angenommen und viel genutzt und das ist es, was für entscheidend ist. da habe ich auch kein problem mit werbung etc., solange sie im rahmen bleibt, denn irgendwoher müssen die kostenstellen ja gedeckt werden - auch in der schönen web 2.0 welt.
da finde ich die attacken aus der sog. blogosphäre teilweise sehr fragwürdig. teilweise kommt das von branchenvertretern, die selber us-vorbilder adaptiert haben, ihr startkapital von verlagshäusern und VC-gebern aquiriert haben und sich verhalten, als seien sie die gralshüter des moralisch einwandfreien sauberen web 2.0. dann gibts da diesen süddeutschen ex-medienhorst alfonso, der seine blogbar anscheinend nur dazu betreibt seine abscheu gegenüber der branche zu nutzen und die netzredaktion von SpOn nimmts dankbar auf.
fazit: heuchelei made in germany.
Aus: Berlin | Registriert: Dec 1999
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moody
  
Usernummer # 9500
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Heuchelei würde ich eher nicht sagen.
Die Kritikpunkte am studivz sind klar nachvollziehbar. Aber die Art und Weise, wie Don Alphonso die ganze Sache angeht, ist mir zu reißerisch und polemisch. Ich habe den Eindruck, dass sich da einer profilieren will - was er aber nicht muss, da er aufgrund vorheriger Aufdeckungen genügend Referenzen besitzt. Er reitet immer wieder auf den gleichen Fakten herum, bzw. polemisiert jede kleine Neuigkeit zu einem Giganten herauf. Dass es früher oder später um den Verkauf von Nutzerdaten, bzw. das Erstellen von Konsumprofilen geht, ist offensichtlich. Er verkauft es irgendwie als studivz's größtes Geheimnis. So eine Aufbauscherei mag ich nicht. Das hat nichts mit Professionalität zu tun. Und dann natürlich die Verfehlungen von Ehssan Dariani selbst. Der ist m.E. jung, unerfahren und vll. auch ein wenig überheblich - klar dass da Tür und Tor für Kritik offenstehen. Ich stimme Don A. zu, dass wohl nur ein neuer CEO für Abkühlung sorgen kann (habe keinen Link zu einer entsprechenden Aussage, bin mir aber sicher, dass zumindest als Tenor herausgelesen zu haben. Wenn's nicht stimmt, mich bitte drauf aufmerksam machen).
Fazit: Berechtigte Kritik, aber für meinen Geschmack viel zu lauthals vorgetragen.
[edit] @leptomorph hast du genauere info, wer sich hinter don a. verbirgt?
Aus: dresden | Registriert: May 2003
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Leptomorph
beat-breitseite-bremen.
Usernummer # 65
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verfasst
als ich beim DMMK die einstige new-economy ikone peter kabel gesehen hab, dachte ich er wäre das *g*
hab ehrlich gesagt keine ahnung, aber das hier hab ich bei der recherche gefunden
» Bild: Du bist Don Alphonso
Aus: Berlin | Registriert: Dec 1999
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moody
  
Usernummer # 9500
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verfasst
Was mich ein wenig wundert ist, dass die studivz-Leute noch nicht zum Gegenangriff geblasen haben. Denn lauten diesem Eintrag in der Blogbar, müsste E.D. den Don kennen. Wenn mir einer so dermaßen auf die Ketten geht, hätte ich wahrscheinlich schon seinen Klarnamen offengelegt und die Blogosphäre nach ihm suchen lassen. Ist in diesem Fall wohl mal ein Punkt für studivz. Ungeachtet dessen, habe ich heute meinen Account gelöscht, nachdem der sowieso nur noch rudimentäre Angaben ohne verwertbaren Content enthalten hat. Vor allem der mangelhafte Datenschutz wird ein massives Problem werden. Jeder Nutzer eines Fake-Accounts kann nach Herzenslust Daten sammeln und spammen. Andererseits würde ich mich auch mit Händen und Füßen gegen Maßnahmen wehren, die eine Verifizierung der Identität erreichen sollten.
Schickes Bild übrigens
Aus: dresden | Registriert: May 2003
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suki
   
Usernummer # 1724
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: moody: @leptomorph hast du genauere info, wer sich hinter don a. verbirgt?
einfach mal google und google-bildersuche anschmeissen. um auf seinen echtnamen und fotos zu stossen braucht man keine intensive recherche zu betreiben. was tatsächlich schwerer herauszufinden ist, ist welche berufliche qualifikation er hat und wie er seinen lebensunterhalt finanziert.
Aus: berlin | Registriert: Jan 2001
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moody
  
Usernummer # 9500
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Journalistische Vollausbildung scheint er nicht genossen zu haben (unteres Drittel). Aber immerhin ein paar Medienpreise eingefahren. Was er allerdings derzeit zur Sicherung seines Lebensunterhaltes macht... Lustig geht's auch hier zu.
Aus: dresden | Registriert: May 2003
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Maksim
 217cup 2oo4
Usernummer # 1382
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Ich habe Don Alphonso bei einem studentischem Medienevent live miterlebt. Ein vernünftiger Mensch kann, denke ich, diese Person nicht für voll nehmen. Auch wenn er mit manchen Aussagen durchaus Recht haben mag, ist er sowas von arrogant und selbstverherrlichend, dass selbst halbwegs sinnvolle Argumente von ihm untergehen. Der Meister der Polemik und Selbstgefälligkeit. brrrrrrrr...
Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000
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Leptomorph
beat-breitseite-bremen.
Usernummer # 65
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da hat er aber auch nichts zu seiner vita gesagt oder? klarnamen weiss ich wohl auch, aber der ist ja sowas von nichtssagend das man da nicht viel rausziehen kann
Aus: Berlin | Registriert: Dec 1999
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Maksim
 217cup 2oo4
Usernummer # 1382
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Ich kann mich nicht dran erinnern, eigentlich hat er mit ein paar hundert Besuchern pro Tag auf seinem Blog geprotzt, Journalismus verteufelt und seine eigene Meinung als die einzig wahre dargestellt. Etwas wirklich Konkretes hat er zu seinem Lebenslauf nicht gesagt. Andere Gäste waren letztendlich viel interessanter.
Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000
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ndark
     
Usernummer # 3037
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Leptomorph: ex-medienhorst alfonso
ahso. na hätte jemand gleich geschrieben, dass das von dem rabauken aus geht. somit ist ja klar, wie der hase läuft.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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bb
69 Star User
Usernummer # 3687
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bei aller übertreibung durch herrn reiner meyer aka don alphonso finde ich die verhaltensweise von studivz auch unter aller kanone. das problem, dass user daten, private user daten verfügbar sind, ist jetzt schon ein paar tage bekannt, passiert ist ausser einer kleinen stellungnahme auf deren blog nichts. wer sich die ganze geschichte geben will:
http://blogbar.de/
Aus: mitten in Kölle | Registriert: Sep 2001
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LexyLex
     
Usernummer # 2081
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über eine million menschen gibt es schon, die nicht mal mehr ganz normal leute kennen lernen können?
ui ui...das find ich viel schlimmer
ich dachte der Typische "Studenten Nerd" wäre nur Klischee
Aus: dem dicken "B" an der Spree | Registriert: Mar 2001
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dr.nick
  
Usernummer # 16910
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: LexyLex: über eine million menschen gibt es schon, die nicht mal mehr ganz normal leute kennen lernen können?
ui ui...das find ich viel schlimmer
ich dachte der Typische "Studenten Nerd" wäre nur Klischee
hast du eigentlich kurz nachgedacht bevor du das geschrieben hast? du triffst da leute wieder, die du ganz normal kennen gelernt hast. "studenten nerds"? bitte was??
Aus: berlin | Registriert: Jul 2006
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bjoern_small
 217cup 2oo4
Usernummer # 4995
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verfasst
Ihr verwechselt da was - ich habe im studivz noch niemanden neu kennengelernt. Da sind Leute, die man wirklich kennt. Und genau das macht den interessanten Unterschied zu z.B. myspace aus.
Aus: München / Mainz | Registriert: Feb 2002
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der_daniel
   
Usernummer # 12792
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: LexyLex: über eine million menschen gibt es schon, die nicht mal mehr ganz normal leute kennen lernen können?
Der witz ist ja, man muss von ner frau am abend eigentlich nur noch ihren studiengang erfahren, und schon kann man se kontaktieren
Ja ok, is vielleicht n bissl nerdy - man könnte ja auch einfach abends nach der telefonnummer fragen. Aber so isses nich so ekelhaft abgelutscht *g*
Außer dem isses grundstzlich ganz cool weil man lerngruppen und so'n scheiß absprechen kann (mit leuten die man eben schon kennt).
Allerdings denke ich zunehmend darüber nach, einfach meinen account wieder zu löschen, weil so langsam reichts dann auch ma!
Andererseits habe ich in meinem profil auch keine interessanten bzw verwertbaren daten, außer namen und email (ja ok, reicht ja auch schon)...
edit: lol, hab grad ma in' blog geguckt... wie geil ist denn stasiVZ???
Aus: The Infamous H-ToWn | Registriert: Jul 2004
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Striker
100
Usernummer # 3664
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: LexyLex: über eine million menschen gibt es schon, die nicht mal mehr ganz normal leute kennen lernen können?
..aber nur knapp 700 davon sind ehrlich genug das zuzugeben. [sorry freunde der nacht, große zynismuskeule meinerseits. zynismus 2.0 sozusagen.]
es gibt übrigens ähnliche gruppe(n) auch von frauen, wie mir von einem "informaten" (?) zugetragen wurde. social networking sites im allgemeinen und studivz im besonderen sind halt eigentlich auch nur altherrenstammtische. bloß mit bildern & und zugang für kinder. tatsächlicher nutzen? nahe null. spaßig zum zusehen? unbedingt.
Aus: Berlin/Frankfurt | Registriert: Aug 2001
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DeadPan
Usernummer # 8941
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verfasst
Gerade auf web.de gelesen:
Zitat: Sex-Stalker im Studentennetz Die Studenten-Community StudiVZ hat neuen Ärger. Eben erst geriet das Netzwerk wegen Nazi-Witzen und peinlichen Filmchen eines Gründers ins Gerede - nun geht es um organisierte Belästigung von "geilen Schnitten" und "Miezen". Einer der Gründer wollte sogar mitmachen.
"Gruscheln" heißt es im Studentennetzwerk StudiVZ, wenn man jemandem einfach virtuell Hallo sagt. Das Wort haben sich die Gründer der mittlerweile erfolgreichsten deutschen Studenten-Community selbst ausgedacht - es entspricht in etwa dem "Poking" im großen US-Vorbild Facebook: ein virtueller Gruß mit Flirt-Unterton, von einem Mitglied zum anderen. Gruscheln klingt ein bisschen nach Kuscheln. Und ein bisschen nach Grapschen. Genau dieser Beiklang ist für einige weibliche Mitglieder von StudiVZ jetzt in den Vordergrund gerückt.
Mehr als 700 vermutlich junge Männer haben sich innerhalb des Netzwerkes nach Blog-Recherchen zu einer Interessengruppe zusammengeschlossen, einem virtuellen Herrenclub. Das Ziel ist, innerhalb des Netzwerkes "geile Schnitten rauszusuchen" und die "Miezen" dann "gemeinschaftlich zu gruscheln".
Die Hobby-Misswahl-Juroren versorgen einander mit Tipps, in welchen Profilen hübsche Fotos hübscher Frauen zu sehen sind. Aus dem Kreis ihrer ahnungslosen Entdeckungen wählen sie einmal im Monat eine "Miss StudiVZ" - und verabreden sich dann dazu, die bedauernswerte Gewinnerin gemeinsam zu "gruscheln".
Miss-Wahl ohne Einwilligung der Kandidatinnen
Belästigung ist für diese Aktivität noch ein ziemlich mildes Wort. Zwei der ohne ihr Einverständnis zur Wahl gestellten und gemeinschaftlich "gegruschelten" Frauen sollen das Netzwerk schon verlassen haben. Kein Wunder.
Es ist ein Unding, dass die Bilder der Frauen von ihren Profilseiten entwendet wurden - in den vergangenen Wochen waren vielerorts angebliche Sicherheitslücken bei StudiVZ diskutiert worden, die auch den Zugang zu privaten Bereichen von Profilseiten ermöglichen sollen. Die Betreiber bestreiten das.
Nun ist Cyberstalking ein umstrittenes Thema. Wo hören ehrliche, harmlose Kontaktbemühungen auf - wo fängt Belästigung an? In diesem Fall allerdings gibt es keinen Zweifel, dass auch die Freunde weiblicher Schönheit selbst wissen, was sie da tun: "Was meint ihr, wie die ver****ert guckt, wenn sie innerhalb von zehn Minuten von 15 Typen gegruschelt wird", schrieb ein Gruppenmitglied.
Dass sich Männer gern mal danebenbenehmen, dass schlechtes Benehmen im Internet besonders leicht fällt: Das ist bekannt, und dafür können die Betreiber von StudiVZ nichts. Jeder, der eine Community-Plattform zur Verfügung stellt, riskiert deren Missbrauch. Sobald der Missbrauch aber öffentlich wird, sollte der Plattform-Betreiber einschreiten. Was in diesem Fall auch geschah. Allerdings anders als erwartet.
Die "pornografischen Elemente" entfernen - sonst ok
Ein Moderator schrieb schließlich eine E-Mail an einen der Gruppengründer: Es habe eine Beschwerde gegeben. Er habe sich die Inhalte der Gruppe daraufhin einmal genau angesehen - und eigentlich sei "alles völlig ok". Schließlich gehe es ja um einen "Fotocontest". Das müsse nur auch in der Beschreibung der Gruppe deutlicher werden.
Deshalb sollten bitte die "na ja, sagen wir mal 'pornografischen Elemente'" entfernt werden. Dann kommt ein Postscriptum: "Einer der Gründer hätte übrigens gern eine Einladung für die Gruppe... - ich würde mich dann da auch anschließen..." Die Mail nennt sogar den Namen des StudiVZ-Mitgründers, der sich da für die zwielichtige Miss-Wahl interessiert.
In den auf Sexismus stets allergisch reagierenden deutschen Blogs ist man deshalb wieder wütend auf die Betreiber von StudiVZ. Einer der Gründer, Ehssan Dariani, war schon mehrfach durch seltsame Bemühungen ums weibliche Geschlecht aufgefallen - er filmte unter anderem Frauen auf Party-Toiletten. Die neuen Vorwürfe dürften dem Ruf des auch vom Venture-Capital-Arm der Holtzbrinck-Gruppe finanzierten Unternehmen weiter schaden.
Auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE teilte ein Sprecher von StudiVZ inzwischen mit: "In über 200.000 Gruppen sind unsere Nutzer auf studiVZ aktiv. Fest steht: StudiVZ duldet kein Stalking." Dabei sei man, was die Gruppen betreffe, "auch auf die Mithilfe der Mitglieder angewiesen. Diese funktioniert sehr gut und wird ständig verbessert".
Bei Hinweisen auf Missstände "gehen wir diesen auch nach. Wir haben so schon viele Gruppen und Profile gelöscht". Grundsätzlich stehe studiVZ für Meinungsfreiheit und aktive Kommunikation auf der Plattform, "dies soll aber nie für Stalking oder ähnliche Aktivitäten genutzt werden. Dies lehnt studiVZ ganz klar ab".
Dementiert wurden die Vorwürfe nicht - auch nicht der, dass einer der Gründer gern Mitglied der Massen-Gruschel-Gruppe werden wollte.
"Sexismus, entgleiste Rhetorik, Datenschutzmängel"
Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Misswahl-Gruppen innerhalb des Netzwerkes - die jedoch nun meist darauf hinweisen, dass das Veröffentlichen von Bildern gegen den Datenschutz verstößt und deshalb untersagt ist. Die selbstgewählten Titelbilder allerdings lassen auch dort auf eine gewisse Begeisterung fürs Erotische schließen.
Die Seite der Massen-Gruschel-Gruppe ist inzwischen von allen öffentlich sichtbaren Beschreibungen gereinigt. Man gibt sich gekränkt: "Journalistische Kampagnen gegen das StudiVZ benutzen nun auch die Gruppe ***** als Spielball, um dem Blog ans Leder zu gehen.
Beiträge hier wurden aus dem Zusammenhang gerissen und sehr negativ dargestellt, die Autoren wurden so schlecht verschleiert, dass man diese mühelos erkennen kann. Wir sind gerne für konstruktive Kritik offen, aber diese Art von Journalismus ist einfach nicht in Ordnung."
Unter den Studenten regt sich inzwischen Unmut. Die obersten Studierendenvertreter der Humboldt-Universität zu Berlin zum Beispiel warnen in einer offiziellen Pressemitteilung vor StudiVZ - wegen "Sexismus, entgleister Rhetorik und gravierender Datenschutzmängel".
Aus: Stuttgart | Registriert: Apr 2003
| IP: [logged]
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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verfasst
@deadpan: hätteste diesen thread gelesen hättest du das schon vor 4 Tagen gelesen! *gg*
aber gut, dass die medien das verbreiten! War gestern auch im SpON.
Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001
| IP: [logged]
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ndark
     
Usernummer # 3037
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verfasst
ich find diese skandalisierung immer noch scheinheilig. wenn ich freiwillig fotos ins internet stelle, noch dazu mit meinem realnamen verknüpft, muss ich halt damit rechnen, dass die von anderen zu ihren zwecken verwendet werden. und was in den gehirnen der meisten männlichen heranwachsenden so vor sich geht, ist doch allgemein bekannt.
vielleicht ist mir aber auch nicht klar, wie stark dieses web 2.0 zeug die leute verwirren kann und eine irgendwie geartete privatsphäre vorgaukeln. bin da ja generell sehr skeptisch und lege immer noch web 1.0 maßstäbe an.
Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001
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Kebi
   
Usernummer # 6214
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: ndark: ich find diese skandalisierung immer noch scheinheilig. wenn ich freiwillig fotos ins internet stelle, noch dazu mit meinem realnamen verknüpft, muss ich halt damit rechnen, dass die von anderen zu ihren zwecken verwendet werden. und was in den gehirnen der meisten männlichen heranwachsenden so vor sich geht, ist doch allgemein bekannt.
vielleicht ist mir aber auch nicht klar, wie stark dieses web 2.0 zeug die leute verwirren kann und eine irgendwie geartete privatsphäre vorgaukeln. bin da ja generell sehr skeptisch und lege immer noch web 1.0 maßstäbe an.
es gibt aber genug naive leute, die gar nicht groß drüber nach denken und wissen, was sie da anklicken und online stellen! und ich glaub das ist sogar die mehrheit! bestimmt 80% der dort angemeldeten wissen wahrscheinlich nichtmal was web 2.0 ist! nicht jeder hinterfragt solche angebote und steht dem internet skeptisch gegenüber...
Aus: Münster | Registriert: Jun 2002
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dr.nick
  
Usernummer # 16910
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sehe das so wie ndark. es ist ja verständlich, dass mensch es nicht gut findet, wenn seine daten von dritten eingesehen werden. aber dieses entsetzen darüber... es scheint ja niemand auch nur ansatzweise damit gerechnet zu haben! ganz schön naiv!
//edit: kebi, hast mir die worte ausm mund genommen
Aus: berlin | Registriert: Jul 2006
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mantis
flp-User
Usernummer # 3606
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Viele Leute denken auch nicht mal einen Schritt weiter. Gestern noch jemand kennengelernt der im ICQ Profil bei Vor und Nachname geschrieben hat, dass der geheim sei. Ein Klick weiter und dann die Angabe der Hompage www.vorname-nachname.de gesehen. Da brauch ich ja noch nicht mal Google nach der ICQ Nummer befragen. Aber selbst da kommen dann Foreneinträge auf diversen medizinischen Beratungsseiten zum Vorschein, da derjenige seine ICQ Nummer im Forenprofil angegeben hat. Einfach nur erschreckend diese Naivität.
Auf der anderen Seite muss man zu dieser Diskussion auch sagen, dass im Web 1.0 nur so mit privaten Daten um sich geschmissen wurde. Man brauch sich nur mal Beepworld und co ansehen. (relativ) private Fotos, Angaben zu Famile, Lebenslauf etc.
Der eigentliche "Skandal" ist doch in dem Fall StudiVZ nur der, das die Betreiber selber Zutritt zu solchen Gruppen haben wollten.
Aus: . | Registriert: Aug 2001
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Igel
  
Usernummer # 10783
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Also ich finde diese Hetzjagd auf StudiVZ mittlerweile so dermaßen lächerlich... Ich frage mich, ob da nicht irgendwelche Interessen dahinterstehen. Hat Spiegel nicht eine Kooperation mit Stayfriends? cui bono?
Aus: Frankfurt | Registriert: Sep 2003
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James_Holden
    
Usernummer # 1937
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Es ist doch eigentlich ganz einfach: man kriegt gesagt, dass es sicher ist. Dass bestimmte Bereiche nur für Leute sichtbar sind, denen man eine Erlaubnis gibt.
Technisch ist sowas heuzutage ja zu erwarten.
Nicht nur, dass diese Daten eben doch für jedermann zugänglich sind, mit diesen Daten wird noch ein Zirkus veranstaltet.
Und die Macher wissen und tolerieren es nicht nur, sondern machen sogar mit.
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DeadPan
Usernummer # 8941
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: James_Holden: @deadpan: hätteste diesen thread gelesen hättest du das schon vor 4 Tagen gelesen! *gg* (...)
Okay, hehe.
Aus: Stuttgart | Registriert: Apr 2003
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dr.nick
  
Usernummer # 16910
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hm... 128€ belohnung? wegen 128 bit?
Aus: berlin | Registriert: Jul 2006
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Kebi
   
Usernummer # 6214
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NEWS *gg* Das studivz ist verkauft worden! die meldung kam gestern beim spiegel! käufer ist die holtzbrink gruppe (u.a. "die zeit" / "handelsblatt)! (QUELLE) Bis zu 100 Millionen sollen für das hinkende studivz bezahlt worden sein, aber im zeitalter web 2.0 drehen ja alle n bischen am rad! ^^ wer dort angemeldet ist kann sich nun wohl schonmal auf die personalisierteste werbung im netz vorbereiten! man kennt ja schliesslich hobbys und vorlieben der neuen "kunden".... ich hoffe dass nun durch die neue besitzergruppe die ganzen querelen um herrn dariani beendet sind (und er gehen darf.. auch wenn er trotzdem scheissviel kohle bekommt...), vielleicht wird ja doch noch ne ordentliche community aus dem studivz!
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