Autor
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Thema: Illegale Open Air im Kölner Stadtanzeiger
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Marco-Chrome_Kammer
 
Usernummer # 9255
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verfasst
Diesen Donnerstag (03.07) wird der Kölner Stadtanzeiger über "illegale Open airs in köln" berrichten.
die hattens ich wohl bei uns im chrome kammer froum angemeldet und so per newsletter erfahren das die letzte party vom ordnungsamt beendet wurde.
ich weiss selber noch nicht genau was drin stehen wird...aber intressant wird auf jeden fall!
über eine nette diskuison (auch gern bei uns im forum) würde ich mich freuen :-)
Aus: Köln | Registriert: May 2003
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firechild
   
Usernummer # 2091
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verfasst
Die Stadt Köln ist ja total pleite, vielleicht versucht man auf diese Art und Weise das Geld hereinzuholen. Ich persönlich glaube allerdings mehr, das dies eine politische Sache ist, da man ja feststellen kann, daß auch im letzten Jahr bundesweit aktiv verstärkt gegen Technopartys vorgegangen ist. Man ist wahrscheinlich dem Staat bzw. diversen Leuten in der Regierung ein subversiver Dorn im Auge. Es ist schon interessant, daß in Köln z. B. nicht aktiver gegen rechte Strömungen vorgegangen wird, zumindest macht dies nicht den Eindruck (es gab einige Demos von Rechten in Chorweiler das letzte und diese Jahr. Das macht mich etwas stutzig.
Aus: Domcity | Registriert: Mar 2001
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KÖLLEGIRL
Usernummer # 7555
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verfasst
hmm, hat jemand den artikel schon gelesen? im internet hab ich noch nichts gefunden...
Aus: Berlin | Registriert: Oct 2002
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Marco-Chrome_Kammer
 
Usernummer # 9255
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verfasst
habe ihn gerade in der hand. er ist im teil "junge zeiten" schöne bilder unsere party und ein ganz cooler text .
Aus: Köln | Registriert: May 2003
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Der D
Langes Elend
Usernummer # 425
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"Unerlaubtes Beschallen einer Grünfläche" ...bitte WAS? Ernsthaft? Is ja heftig.
Schade, dass ihr nun erstmal Zwangspause habt... hoffentlich ist bald keine Kohle mehr für die Jungs vom Ordnungsamt vorhanden und die Partys können weitergehen!
Aus: Berlin | Registriert: Apr 2000
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firechild
   
Usernummer # 2091
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verfasst
Gegenteil: Neven-Dumont kritisiert auch, ist auch eher links eingestellt, als die frühere Rundschau (heute auch Neven-Dumont).Ich lese den Stadt-Anzeiger seit Jahren und habe diesbezüglich immer darauf geachtet und auch gerne andere Zeitungen gegengelesen.
Aus: Domcity | Registriert: Mar 2001
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Sputnikkr
1000
Usernummer # 3738
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Hmm, der positive Ton des Artikels ist natürlich schon erfreulich, aber - wie von Huey bereits erwähnt - ist mir der Artikel auch etwas zu brav ausgefallen. Ich hätte mir beispielsweise auch eine Stellungnahme vom OA gewünscht, so verkommt das Ganze leider etwas zum Lifestyle-Bericht für den hippen Kölner...
Aus: Köln | Registriert: Sep 2001
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Technobilder
   
Usernummer # 2196
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Mal'n Link von techno-bonn setzen, damit die Lesequote stimmt. :-)
Aus: St. Augustin | Registriert: Mar 2001
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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ist Techno jetzt links??? oder rechts??? oder schwarz oder weiß???
Einen Bericht über eine Free-Open-Air-Party zum Aufhänger für die politische Gesinnung zu machen finde ich etwas hart. Glaub nicht, dass bei solchen Stories der Chefredakteur allzu korrigierend eingreift ...
Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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philipp
Usernummer # 687
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Elias@Rafael: ist Techno jetzt links??? oder rechts??? oder schwarz oder weiß???
Ich würde sagen: Ja
Aus: Essen | Registriert: Jul 2000
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firechild
   
Usernummer # 2091
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verfasst
[QUOTE]Ursprünglich geschrieben von: huey070170: [QB] @ firechild: das sehe ich anders. Neven-Dumont steht für mich für Klüngel und Vergangenheitsverdrängung per excellence. Ich lese den Stadt-Anzeiger, *grübel*seit (rechen, ich bin jetzt 27, mit 8 angefangen die Zeitung zu lesen,ähh, überleg)seit 19 Jahren und deswegen meine Meinung.
Aus: Domcity | Registriert: Mar 2001
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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@huey
keine Angst, habe ich auch gar nicht unterstellt. Aber das Thema hat doch im Party-Talk echt nix zu suchen.
Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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Marco-Chrome_Kammer
 
Usernummer # 9255
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verfasst
..ähh man bekommt dochin köln wirklich jede zeitung die man will egal ob die welt die zeit oder sonst was.
es ist aber doch mal wichtig das das jeder sieht wohin steuergelder fliessen. " ..mobiles Einsatzteam der Stadt, welches extra in den Sommermonaten eingestellt wird.."
da wird firedlich zusammen gefeiert und die stadt hat nicht besseres zu tun als sowas aufzulösen.
und so geht es ja jedem open air veranstalter egal welches musik genre... aber abwarten... wir werden handeln. ;-)
Aus: Köln | Registriert: May 2003
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PARANOID DANCER
  
Usernummer # 6832
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verfasst
wieso hat das thema im partytalk nichts zu suchen, wenn der verlag dumont (der alles andere als objektiv ist, meine subjektive meinung)eben stellung zur "technoszene" und damit unweigerlich zu parties und damit wiederum unweigerlich (und gerade in köln) zu nicht angemeldeten parties nimmt. Alles was in zumindest köln angemeldet ist, hat ja in vielen fällen nicht viel mit techno gemeinsam. so muß es zwangsläufig um "illegele" parties gehen. mit einem vergleichsweise harmlosen artikel wie den aus der zeitung gemeinten hat man von journalistischer seite keine der seiten, die techno unterschiedlich bewerten, neues wissen und damit eventuell mehr objektivität bezüglich techno und parties und damit technoparties vermitteln können. meine subjektive meinung. und damit werden die chrome - kammer -leute wohl vergeblich auf eine lizenz zum partymachen warten.
Aus: köln | Registriert: Aug 2002
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Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404
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also, ich glaube nicht, dass eine etablierte, normale Zeitung (kein Fanzine oder Szeneorgan) jedweder politischen Colouer illegale Parties gut heißen würde, deswegen versteh ich den Zusammenhang nicht.
Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002
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bb
69 Star User
Usernummer # 3687
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: huey070170: @ Elias@Rafael: wo steht denn was über die politische Gesinnung oder darüber, dass der Chefred. den Artikel nicht durchlassen würde? Nie von mir geschrieben, nie von mir gedacht!
meine Aussagen bezüglich des Neven-Dumont Verlags beziehen sich darauf, dass die nazionalsozialistische Vergangenheit bis heute nicht richtig aufgearbeitet wurde. Das bedeutet nicht, dass die Zeitung das rechte Lager repräsentiert, dass tut sie auch nicht.
Trotzdem ist dies ein Zustand, der in der Verantwortung von Alfred Neven-Dumont liegt, der sich der Macht, die er mit seinem Verlag in der Stadt ausübt, sehr wohl bewußt ist und ihn zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen weiß ... denn: wenn nicht der Stadtanzeiger darüber schreibt wer dann? Keiner.
Ich finde es bedenklich, dass der Verlag eine monopolähnliche Stellung in Köln hat. Es ist in dieser Stadt nicht möglich, eine regionale Tageszteitung außer der BILD zu erwerben, die nicht aus dem Verlagshaus Neven-Dumont stammt. Ein ganz und gar ungewöhnlicher Zustand für eine Großstadt. Man nehme da einfach mal Berlin mit seinen unzähligen Tageszeitungen als Beispiel.
Eine Vergleich und eine wirkliche Beurteilung von Qualität und Objektivität der regionalen Berichterstattung ist von daher in Köln gar nicht möglich.
Und das Neven-Dumont Hand in Hand mit Springer im Jahre 2000 einen mehr als bedenklichen Verdrängungswettbewerb gegen den norwegischen Schibstedt-Verlag und deren Publikation "20 Minuten" vom Zaun gebrochen hat, ist auch unstrittig.
Grosse Ahnung scheinst du aber vom Zeitungsmarkt nicht zu haben. Das Kartellamt hat vor kurzem dem Tagesspiegel verboten die Berliner Zeitung zu kaufen.
In Köln wäre das gleiche passiert, wenn Ksta und Rundschau nicht redaktionell getrennt schreiben würde.
Wie sieht es denn in anderen Städten aus?? Hamburg, München, Stuttgart?
Die Sache mit dem Schibsted-Verlag war eine rein wirtschaftliche Sache.
Und es gibt ja immer noch unsere gute, alte Bild-Ztg. die hier in Köln mit 4 Seiten Regionalteil kommt.
So viel zur Kölner Presselandschaft.
Aus: mitten in Kölle | Registriert: Sep 2001
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schäng

Usernummer # 2741
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Also mal zum Artikel und nicht zu Du Mont: Viel zu groß aufgemacht, denn damit wird m.E. die Öffentlichkeit zu sehr sensibilisiert. Bleibt auch deshalb hoffentlich der letzte seiner Art, denn ich glaube solche Berichte leisten den Veran- staltern einen Bärendienst. Nachteile sind dann nämlich überlaufene Partys mit den damit verbundenen Kosten bis zu 5000€ und nicht wie geschrieben 500€ - wenn ich richtig informiert bin - Bsp PW unerwünschte Gäste und ständige Kontrolle des OA auf Locations und HIER im Netz!! Positiv fand ich nur die Erwähnung des teilweise unverständlichen Vorgehens des OA. (selbst schon erlebt, ebenso wie bisher meist korrektes auftreten) Besonders besorgt bin ich und die eingestellten Aushilfen. Auf Details möchte ich aber verzichten, da das OA wahrscheinlich mitliest.
Aus: Köln | Registriert: May 2001
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schäng

Usernummer # 2741
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Sorry muß natürlich heißen: ...besorgt wegen der Aushilfen...
Aus: Köln | Registriert: May 2001
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philipp
Usernummer # 687
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verfasst
@huey: http://www.taz-koeln.de/
Ist zwar nur ein "Regionalteil" und ich komme auch in letzter Zeit nicht mehr dazu die taz zu lesen (ausser im Netz, sollte vielleicht mal wieder abonnieren) aber vielleicht steht ja was für dich interessantes drin
Bevor jetzt hier wieder die Unkenrufe kommen: Die taz ist in meinen Augen auch nicht viel weiter links als die durchschnittliche Witschaftszeitung rechts ist - eher im Gegenteil!
edit: Ups ich seh grad du meintest Tageszeitung Die Beilage gibts nur Donnerstags.
Aus: Essen | Registriert: Jul 2000
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firechild
   
Usernummer # 2091
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verfasst
Man sollte doch eh mehrere Zeitungen lesen, auch ne Bild oder Express tut ihren Diest, da es interessant ist, woher wer seine Infos hat. Im übrigen gibt es keine objektive Zeitungen, nirgens auf der Welt, da diese von Menschen gemacht werden. Menschen können gar nicht objektiv sein und das ist auch gut so!!! Das ist aber viel zu weit am eigentlichen Thema vorbei. Otto-Hans-Wurst vom Ordnungsamt macht eh nur das, was der Chef ihm sagt und die Paragraphen. Ich habe das selber letztes Jahr beim Amt erlebt und habe auch Bekannte beim Ordnungsamt sitzen. Ich verweise nochmals darauf, daß man sich die Frage stellen sollte, woher diese Strömungen gegen Technopartys allgemein in der BRD kommen. Das sollte eher ergründet werden, die Härte, mit der die Ordnungshüter durchgreifen hat auch irgendwo einen Ursprung. Aber vielleicht ist das Hinterfragen manchen Feierleuten auch zu bequem oder ich bin nur zu paranoid.
Aus: Domcity | Registriert: Mar 2001
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