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Dieser Thread hat 2 Seiten: 1  2 
 
Autor Thema: Das eigene Label gründen
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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@ mario

die vorschläge sollen ja zu möglichen anderen erfahrungen als bisher führen.
@ all: gern auch mehr davon, bisher kam dazu hier ja wenig rum.
wenn man keinen anderen als seinen bisherigen weg gehen möchte, dann halt nicht.

@ fade

hatte bisher über verschiedene labels nur mit pullproxy zu tun.
man muss sich im klaren darüber sein, dass man die kosten nicht ansatzweise durch dateiverkauf refinanzieren wird, sondern wenn über musikbezogenes, dann am ehesten wohl mit auftritten.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
soulstar

Usernummer # 5668

 - verfasst      Profil von soulstar   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
ja, da hast du nat. recht wolfgfang... in diesem sinne...

evtl. können wir zweig ja doch noch etwas input geben...

Aus: marburg | Registriert: Apr 2002  |  IP: [logged]
Joix

Usernummer # 20577

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Ich hatte schon länger vor, hier mal ein paar Zahlen zum Label-Betrieb und den konkreten Promo-Kosten zu posten, musste aber noch die Verkaufsstatistiken zum April abwarten, damit das ganze Bild rund wird.

Für das 9. Release Mantra Remixes auf meinem Label Sounds of Jericho am 31. März habe ich bei der Promo nicht gespart und dafür alles in Bewegung gesetzt, was mir möglich war.

Das Release wurde mit einer Release-Party, einem Radio Special auf Evosonic und mit einem von einem Freund aufwändig gestalteten YouTube-Video flankiert.

Wie zu hören sind die Tracks durchweg gut produziert und ich wußte beim Original-Track, das der in der Vergangenheit schon viel positive Resonanz erhielt, demnach war ich eigentlich ganz zuversichtlich.

Ich habe also bei PullProxy eine Promo-Kampagne für 500€ (netto, zzgl 19% MWSt) in Auftrag gegeben.

Das umfasste dann das Senden an deren Gruppen ("Mailing to three lists of DJs with an international scope. First to very high-profile and influential DJs, second to important DJs from the scene and third to select underground DJs, club residents, promoters and label managers"), Premieren, Reviews und sogenannte Feature Follow ups.

Es wurde mir sogar ein Review in der Printausgabe von FAZE versprochen, woraus dann aber leider nichts geworden ist. Auf mehrere Nachfragen erhielt ich dazu dann keine Antwort mehr (das war schon nach Überweisung des Rechnungsbetrags).

Viele bekannte DJ's liessen sich die Tracks wohl auch tatsächlich von ihren Vorhörern runterladen und es gab auch quantitativ viele positive Reaktionen bei PullProxy, siehe hier oder wer einen PullProxy-Account hat direkt hier: https://pullproxy.com/publicity/campaigns/releases/3302-mantra-remixes .

Die Premieren auf Soundcloud hatten eher so Datenschleuder-Charakter (z.B: https://soundcloud.com/likethatunderground/premiere-joix-mantra-chris-maico-schmidt-remix-sounds-of-jericho , https://soundcloud.com/mutant-disco/premiere-joix-mantra-kops-remix-sounds-of-jericho , https://soundcloud.com/berlinhousemusic/premiere-joix-mantra-hubschmann-remix-sounds-of-jericho ), wo zwar viele Plays (von Bots?!) generiert worden sind, aber konkrete Reaktionen, z.B. in Form von Shares oder neuen SC-Followern ausblieben.

Um das Ganze irgendwie messbar zu machen, hatte ich auf der Website meines Labels noch ein Art "Honeypot" aufgestellt, wo ich das Release zum kostenlosen Download anpriess, das wurde aber kaum genutzt, was aber auch daran liegen kann, das normale Websites außerhalb des Hauptstroms der sozialen Medien heutzutage kaum noch angesurft werden.

Es gab dann auch noch so ein paar sehr generisch wirkende Reviews auf spanischen Blogs , wo ich vorher ein paar sehr allgemeine Fragen beantworten musste und das ganze dann als "Interview" verpackt copy-paste-artig online gestellt worden ist.

Weitere Kosten für das Release entstanden dann noch durch das Mastering und die Release-Anlage beim Distributor (iMusician).

Auf der Einnahmen-Seite sieht es bis jetzt nicht gut aus, ich erhielt für den April knappe 2€ (!!) für alle Streams und Downloads und da waren auch welche von anderen Releases dabei.

Also betriebswirtschaftlich betrachtet war die ganze Promo-Kampagne ein absoluter Reinfall und man sollte sich gut überlegen, ob es das einem wert ist, ich kann es jedenfalls nicht empfehlen.

Aus: Mannheim | Registriert: Jun 2011  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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es steht und fällt alles damit, wie sehr man eine marke ist und in etablierte strukturen eingebunden ist.

"guter" content (siehe die mediokren Beatport-charts) und etwas punktuelles marketing für 1 release haben dagegen keinen hebel.

zumal das alles outbound-marketing ist, mit dem du zum interessenten versuchst zu gehen, statt inbound-marketing für markenbildung, bei dem die interessenten zu dir kommen.

wenn was rumkommen soll, muss man sehen, bei einer etablierten booking-agentur unterzukommen, regelmäßig auf renommierten labels zu veröffentlichen, kollaborationen/remixe mit bekannten namen zu machen.

wenn das am laufen und man eine gewisse marke ist, kann man irgendwann die reichweite auch für ein eigenes label nutzen.

ps: speaking of markenbildung: wo auch nur wenige ansetzen, ist bei der kommunikation unter dem eigenen artistnamen. die meisten kommunizieren ihre auftritte wie profane dienstleistung und ihre releases wie ein haushaltsgerät ("mein neues release in diesem stil auf jenen plattformen"). nur wenige verstehen es, jegliche kommunikation zur gestaltung einer experience zu nutzen, also der spezifischen erfahrung und vision, die sie als artist verkörpern. dafür gilt es, worte und grafischen ausdruck zu finden, und das kontinuierlich und zusammenhängend über die jahre (storytelling).

pps: allein die eine maßnahme, 500 € statt in den promopool in einen remix von einem passenden artist mit reichweite zu stecken, den dieser dann auch bewirbt, hätte mehr gebracht als alle deine maßnahmen zusammen.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Joix

Usernummer # 20577

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@hyp: "Versuch macht kluch" - ich wollte das mit PullProxy einfach mal selbst ausprobieren und es hat hoffentlich auch etwas Gutes, wenn ich zumindest andere hier davon abhalten kann, den gleichen Fehler zu machen.

Für Remixe bekannter Artists muss man auch mind. 500€ auf den Tisch legen und eine 100% Garantie für mehr Erfolg sehe ich da jetzt nicht zwingend, oder kennst du Positivbeispiele aus dem Underground, wo das gut ausging?

Aus: Mannheim | Registriert: Jun 2011  |  IP: [logged]
chris
User
Usernummer # 6

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Danke von mir für diese offenen und spannenden 'Insights', das sind ja Dinge, über die öffentlich eher selten gesprochen wird.

Was die Fake-Hörer und Likes auf Soundcloud betreffen, dazu mal ein Tipp: Schau dir die Länder deiner Hörer an in den Statistiken.
Als ich vor etwa gut zwei Jahren so naiv war und auch so'n Promo-Dingens gebucht hatte, wurde der beworbene Track ja mit Spam-Kommentaren überflutet, an die Länder der Bots erinnere ich mich nicht mehr im Detail, waren aber, wenn mich die vagen Erinnerungen nicht täuschen, zu 99% aus den ehemaligen 'Ostblock'-Staaten.
Das Entfernen des ganzen Mists hat mich dann tatsächlich ein paar Wochen gekostet und immerhin konnte ich die paar EUR von dem Dienstleister wieder zurückfordern, das Geld war schneller wieder auf meinem Paypal-Konto, als ich dachte.

Was das Namedropping mit Remixen recht bekannter Künstler betrifft: Ich selbst hab' damit keine Erfahrung, aber ich kann mir schon vorstellen, dass das wirklich was bringt.
Vielleicht kann uns Mar Io ein paar Insights dazu geben, es gibt zwischen ihm und Toni Rios ja schon ein paar gegenseitige Remixe und _mir_ ist Rios auf jeden Fall bekannt.
Siehe Thread zu Dulce di Lece hier im Forum!
[Wink]

Aus: Westend | Registriert: Nov 1999  |  IP: [logged]
Monkey.vs.Robot

Usernummer # 2438

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Passt vielleicht nicht ganz dazu aber Mein Album "Return To Olympus" hat auf Imusican für so einen ganz ganz kleinen Künstler wie mich sehr viele Streams. Von Februar bis April 8000 Streams und ein paar Verkäufe. Kam sogar ein kleine Betrag bei rum.
Ich hab gar keine Werbung dafür gemacht.

Ach ja, danke Joix dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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pullproxy ist sicher nicht per se untauglich, viele labels nutzen es, wie auch Broque und Form & Terra von TF'lern. es dürfte da halt auch dauern, durch fortwährende präsenz sich den bemusterten einzuprägen und von immer mehr gehört und gefeaturet zu werden.

veröffentlichungen dienen der prägung des artistprofils, die finanzierung von bewerbung müsste heutzutage von auftritten oder anderweitig herkommen.

anzunehmen, dass ein remix von bekanntem namen mit absoluter sicherheit mehr als 2 € im monat nach dem release bringt, ist wohl nicht zu weit aus dem fenster gelehnt. [Wink]

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
soulstar

Usernummer # 5668

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ich schreibs nur ungern - aber im grunde ist es ganz genau so wie hyp das hier schon treffend beschrieben hat.

wenn man nicht bereit ist 120% und mehr zu geben, perfekte tunes schraubt die amtlich klingen, ständig auf der suche nach auftritten ist und auch bereit ist sich "die hände schmutzig" zu machen... bringt alles andere herzlich wenig. dessen sollte man sich bewusst sein.

bei diensten wie beatport, spotify aber auch pull proxy oder kaufemusik... verdient am ende nur einer. der dienstleister. die leben von den träumen der jungen und alten producer die denken sie könnten was reissen.

chris meinte zu meinem dulce de leche release (das als reiner spaß track entstand) ich solle damit auf tiktok weil das da gut hinpassen würde. ja, er hat recht. ich hatte zwar durchaus bock so nen lockeren spaß track/sommer track zu machen und mir dafür remixer zu suchen... aber lust auf nen witziges vid mit eigenem tanz auf tiktok... nö... soweit geht meine liebe nicht. abgesehen vom blöden release termin im juli will ich mich aber auch nicht beschweren das das release ziemlich untergegangen ist... toni rios remix hat sich ein paar mal verkauft und das wars. mit ein paar mal meine ich tatsächlich auch nur ein paar mal. auf beatport max. 10x... und der remix ist ne echte bombe. aber selbst die reichweite von blufin und rios reichen alleine eben nicht ohne alle entsprechenden marketing register zu ziehen... und dazu gehören heute zwingend tiktok, insta, YT und auftritte... pull proxy für die djs,premieren auf SC, eigener promo pool des labels, interviews, storys als künstler, self marketing aus allen lebenslagen... wenn ich koche sollte ich es posten... das ich mich jetzt für meien nächste trackproduktion stärke weil ich ja so gern die menschen mit guter musik verwöhne ... [Wink] einfach die anderen am eigenen leben teilhaben lassen...

aber darauf habe ich ehrlich gesagt keinen bock. ich mach musik im grunde erstmal nur zur eigen belustigung und just for fun. genre egal. mir zumindest. sine und andere sehen das anders, man soll sich festlegen. aber ich esse ja auch nicht jeden tag pizza. ist dann halt so das man keinen echten erfolg mit der mukke hat... aber was solls.

ich habe meine frieden damit gemacht musik im wesentlichen für mich selber zu machen. andere dürfen sie gerne hören, aber ich renne nicht hinter ihnen her und biete sie an wie sauer milch. wer es hören will muss seinen popo hochbekommen und sie sich dort abholen wo es sie gibt... wer das nicht schafft hat auch kein echtes interesse an der mukke. ist ok.

in zukunft möchte ich mich deutlich mehr auf mein soundcloud und bandcamp stützen. label releases sind etwas durch für mich. form&terra, evosonic und blufin mal aussen vor gelassen weil die echte freunde geworden sind, auch abseits der musik. das wiegt am ende deutlich schwerer als alles andere.

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Joix

Usernummer # 20577

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: chris:

Was die Fake-Hörer und Likes auf Soundcloud betreffen, dazu mal ein Tipp: Schau dir die Länder deiner Hörer an in den Statistiken.

Da die von PullProxy initierten Soundcloud-Premieren nicht in meinem SC Profil raus kamen, hab ich da keinen Zugriff auf die Stats.. aber mit einem Blick kann man da schon gut erkennen, dass das größtenteils künstliche Plays sind.

@Monkey: Ich hatte tatsächlich auch mal 100+ Verkäufe auf Beatport im Jahr 2012 über ein anderes Label (das es inzwischen nicht mehr gibt), die hatten das Glück das der DJ James Zabiela (kannte den vorher noch nicht) die Tracks von mir in seiner Playlist hatte und das diesen Verkaufsschub dann scheinbar ausgelöst hat. Es gab wohl damals genug Leute die die Sets ihrer Lieblings-DJ's (quasi blind) nachgekauft hatten. Das scheint aber heutzutage auch nicht mehr so gut zu funktionieren..

Ansonsten bin ich da ziemlich bei Soulstar, ich mache meine Mucke auch aus anderen Gründen als damit wie mit Marketing-Keulen ständig um mich zu hauen.. z:B. TikTok geht bei mir auch gar nicht, hatte das mal angetestet und war schnell abgeturnt von dem Affenzirkus da..
Überhaupt scheint mir die ganze digitale Seite von Musikpromotion nur noch ein riesiger Ballon voll heisser Luft zu sein

Aus: Mannheim | Registriert: Jun 2011  |  IP: [logged]
chris
User
Usernummer # 6

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Ihr erwähnt da ein Thema, das mich seit Wochen wieder mal mehr beschäftigt und ich bin noch zu keinem Ergebnis bekommen:

Da köcheln, um beim Vergleich zu bleiben, bei mir mehrere Dutzend fast-fertige Tracks auf der Platte und so ganz langsam könnte ich damit endlich zwei oder drei Menüs machen, also je 2-3 Tracks servieren, die inhaltlich zusammen passen, während es dann aber noch immer Tracks gibt, die in gar keinen Kontext passen.

Also stelle ich mir die Frage, ob ich Zeit und Muse für den letzten Feinschliff, also für die zeitraubende Detailarbeit, investieren und bei Labels anklopfen oder die Sachen einfach nur auf Soundcloud platzieren soll: Für Bandcamp bin ich vermutlich sowieso schon zu spät dran, als Arbeitnehmer kann auch ich keine sozialen Medien bespielen und bespaßen, mein y'tube-Account wurde schon seit Ewigkeiten nicht mehr mit neuen Clips versehen und wenngleich ich die Musik in erster Linie für mich mache, tut der Seele es doch ganz gut, hier und da mal ein positives Feedback und etwas Resonanz zu bekommen.

Einnahmen sind mir momentan komplett egal, Ausgaben kann und will ich aber auch nicht tätigen, dafür hab' ich ja das Forum, in das mein Sparschwein fließt.
[Razz]

Jaaaaaa, hinter den Kulissen köchelt gerade was Leckers, natürlich und danke an das Forum, zwei oder drei wissen, wovon ich spreche und das Release wird kommen und macht mich schon irgendwie ein bisschen glücklich, weil's einerseits eine Anerkennung ist, aber der Austausch mit den werten Remix-Kollegen einfach wahnsinnige Freude bereitet und als Liebhaber von Remixen ist es für mich einfach so spannend, zu sehen, wie mit 'meinem Material' kreativ umgegangen wird. Das begeistert mich jeden Tag auf's Neue, diese schöpferische Kraft.

Jaaaaaaa, ich quatsche per pm auch mit Cie, ob eventuell und vielleicht ich ihm ein paar Tracks schicke, wenn sie denn dann mal fertig werden.

Aber da ist dann wieder diese Frage, ob ich's wirklich machen soll, denn ich will ja dann auch, dass das Label mit all seiner Energie und den Ressourcen damit ein Stück weit erfolgreich ist, ich will kein schlechtes Gewissen haben, da Ladenhüter zu platzieren, das würde mich traurig machen.

Kurzum: In erster Linie genieße ich den Prozess des 'Machens', aber das führt eben zu nächtelangem Grübeln, ob es sinnvoll ist, die Sachen klassisch zu releasen und ob es da 'draußen' genügend Menschen gibt, die so erst die Musik entdecken und damit Spaß haben.

Der Entscheidung bin ich noch keinen Schritt näher, abgesehen davon, dass ich definitiv ausreichend Material haben werde, um S'cloud zu bespaßen _und_ ein paar Sachen für ein Release zurück zu halten: Aber das würde auch wieder 'etwas' Druck auf mich ausüben.
Alles kompliziert.
[Wink]

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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: soulstar:
einfach die anderen am eigenen leben teilhaben lassen

wenn man einen gewissen status hat, mag das ein hebel sein, aber nicht, wenn man den status eben noch nicht hat. unaufregender banaler alltags-content trägt dann nichts bei zur markenbildung, sondern verwässert diese.
bei namhaften leuten mag das aufregende für die follower sein, ihren stars bei banalem zuzusehen, die dadurch nahbarer werden. aber da hat die markenbildung eben schon stattgefunden.

Zitat:
wer es hören will muss seinen popo hochbekommen und sie sich dort abholen wo es sie gibt... wer das nicht schafft hat auch kein echtes interesse an der mukke.
woher sollen die, die es potenziell hören wollen denn wissen, wo sie es abholen sollen, wenn sie noch nicht erreicht wurden?
und auch bei denen, die es wissen, ist es nicht pauschal ein problem 'echten interesses', sondern dass der tag nur 24 stunden hat für viele interessante optionen.


chris.. "nächtelanges grübeln" [Wink]
ich bin allgemein immer wieder erstaunt, wie sich die leute mit ihren befindlichkeiten im wege stehen.
wenn man an der szene anteil nimmt und sie mit etwas sendungsbewusstsein mitgestalten möchte, sollte es ja keine last sondern zeitunaufwendiger spaß an der freud' sein, z.b. beim durchhören neuer sachen routinemäßig demos zu droppen, wenn man anknüpfungspunkte mit dem eigenen sound feststellt. oder man macht das in konzertierter form, wenn man sich im laufe der zeit beiläufig eine labelliste erstellt hat. der mögliche schaden, was passieren kann, ist doch extrem überschaubar gegenüber den möglichen benefits, als dass man sich nächtelang im bett für eine grundsatzentscheidung wälzen müsste.

ich persönliche connecte gern, und wenn mal was nicht läuft wie gedacht, dann "so what?" navigiert man das eben und "moved on" zur nächsten sache. es geht ja um nichts. am ende verdampft die erde, und niemand wird von der menschheit gewusst haben.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
chris
User
Usernummer # 6

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@hyp, natürlich, ich kann gar nicht anders, ich pflichte dir bei. und meine letzte 'ich versende mal demos'-aktion ist wohl auch schon wieder 15 jahre her, entsprechend kann natürlich nichts 'schlimmeres' passieren, als gar keine antwort oder kurzes, negatives feedback zu erhalten - und das kann, wie man hier in anderen threads las und wie ich per pm auch öfters mitbekam, durchaus manchmal doof sein und etwas demotivieren, ich hab' da schon so manch unschöne formulierungen gelesen, die weit, weit weg von sachlichkeit waren.
vielleicht will ich mir diese situation ersparen.
oder andere nicht mit meinen sachen langweilen.
oder einfach nur ausreden suchen, warum die zu etwa 90% fertigen tracks nie fertig werden und ich mich lieber auf neue ideen einlasse.
:=)
und da ich 'gern', zumindest aber viel nachdenke und grüble, kurven eben allerhand gedanken durch den kopf, anstelle "einfach zu machen". klar, manchmal mache ich einfach, manchmal aber gibt's vorher zahlreiche überlegungen. ist ja immer abhängig von der situation.
das abwägen 'für' und 'wider' kann dann eben manchmal ein paar stunden oder ein paar tage in Anspruch nehmen.

Egal, was ich mache, ihr bekommt's hier ja mit. Wird also kein Geheimnis bleiben, wo die Tracks, sofern sie denn dann fertig sind, landen werden.
;-)

Joix hat einfach gemacht und das verdient auf jeden Fall Respekt. Dass es im Nachhinein vielleicht nicht der ideale Weg war, das kann man immerhin schon mal als 'Learning' verbuchen. Und es ist fair zu sagen, dass von dem sehr spannenden Beitrag auch andere vielleicht ein paar Ideen und Anregungen mitgenommen haben.

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cytekx

Usernummer # 16993

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Wegen dem Thread hier bin ich gestern irgendwie mal wieder nach lagem auf die WARP Seite gegangen, weil ich mir dachte "schaust mal wie es da bei denen aussieht" -
Bisher kam ich noch garnicht so weit, aber ich hab in "BATTLES" reingehört. Finds nicht schlecht, viel eigener Ansatz aber auch immer wieder Sounds die man von Squarpusher und Aphex und vor allem Autechre kennt... das ist wohl bedingt durch die Produktionsweise... man hört die Sample-Maschine raus und trotz viel Ansatz klingts doch irgendwie auch "alt".
Das ist eben das Problem, da gibts Leute die "suchen" vielleicht die Musik weil sie die auflegen wollen und dann weiss man eben von früher "dies oder das Lable hat gute Sachen die einem persönlich gefallen" und man sucht eben dort, so ein Label ist ja immer ein gewisse "Vorauswahl".
Das ist ganz schön, aber ich finds eingentlich viel interessanter, wenn man mal zufällig auf Youtube oder auch hier unter MyTracks was hört wo man sich denkt "hey, cooler Ansatz"
Den Kommentar dass "MyTracks" unterste Schublade ist, empfinde ich nicht so. Wenn ich z. B. jetzt da in Battles auf Warp reinhöre, dann gefällt mir das ein oder andere schon, weil man teils "eigenes" raushört, was interessant ist einmal zu hören, aber dass ich mir dann z. B. die späteren Tracks von Autechre anhöre, die zwar künstlerisch wertvoll sind und obwohl die auf WARP sind, hör ich sie praktisch nur einmal an, weils mir zu wenig gibt. Das ist ne Schwierigkeit auch bei "Labels" da gibts Sachen die sind melodiös und man will sie nochmal hören, andere sind interessant, aber es reicht dann auch "einmal hören" weils vielleicht zu wenig berührt.
Wenn man glaub ich heute ein neues "eigenes Label" machen will, dann muss man schon wissen, dass das Zeug irgendwie "ankommt" - glaub sonst machts wenig Sinn. Wo ich mir nicht sicher bin, ob man allein "innovativen" Sound mit "Sound der ankommt" gleichstellen kann. Ich glaub nicht - ich denke auch dass WARP z. B. bei den früheren Sachen von Autechre viel mehr verkaufen konnte als mit den "letzteren zu frickligen" Tracks, wo man so das Gefühl hat "die verstehen wohl nur SIE selbst wirklich" [Big Grin]
Ich glaube dass JEDER andere mit Musik beglücken kann - das ist einfach auch eine Sache des LEVELS!
Wer will AUTECHRE mit dem Sound verstehen, wenn man nicht "reingewachsen" ist... wer will "Noise" verstehen, wenn man nicht da reinschlitterte... oder noch reinschlittert... und klar sucht man dann Leute die diese Richtung "noch gehen" oder "erneut gehen" - dass man dann Leute die das produzieren "suchen" muss ist klar. In solchen Nischen, finde ich "eignes Label" teils ganz gut, aber für die meiste "einfach gut hörbare Musik" rentiert es sich glaub ich einfach nicht mit dem eigenen Label... weil das Untergehen in der Masse dann meist einfach nur dem Style geschuldet ist.

Es hiess früher schon immer: entweder ist es die Melodie die einen Track macht, oder es sind die Sounds und das Arrangement. Diese zwei "Kategorien" gelten denk ich auch heute noch. Die Künstler auf WARP kombinieren dann oft beides und die wählen halt auch nur aus was ihnen "innovativ" erscheint.

Beim "eigenen Label" muss man denke ich schon "ständig" seinen eigen Style der sich auch irgendwie abheben und am besten auch wiedererkennbar sein sollte haben. Zufällig hörte ich heute im Radio "Grönemeyer" und dachte mir "es ist nicht nur die Stimme... es ist sein Style!" Hat man nen Style der gefällt, muss man sich um die "Kundschaft" weniger tun!
So ist es einfach.

Aus: germany | Registriert: Aug 2006  |  IP: [logged]
FaDe

Usernummer # 7185

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Sehr interessant hier alles!! Danke insbesondere an Joix für seine Erfahrungen!

@Monkey: Das hört sich schon beachtlich an, wenn man gar keine Promomaßnahmen ergriffen hat! Bist du denn auf irgendwelchen Playlists gelandet (sofern mitbekommen)?

Ich frag mich unter anderem, ob heute überhaupt noch jemand (im relevanten Sinn) MP3's kauft statt zu streamen...

Insbesondere für Playlist-Pitching probiere ich gerade https://groover.co aus... Vielleicht ist das noch für jemanden interessant... Da ist auch das Faze-Mag vertreten - ohne das jetzt zu bewerten...

Aus: NRW | Registriert: Sep 2002  |  IP: [logged]
Monkey.vs.Robot

Usernummer # 2438

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@Fade ich glaube nicht, dass ich auf irgendwelchen Listen geladen bin, zumindest auf Spotify habe ich nichts mitbekommen. Man muss dazu sagen, dass die 8000 Plays für alle Anbieter insgesamt gelten.
In den USA scheint es wohl gut gelaufen zu sein.
Leider sind die Ansichten der Statistiken nicht mehr kostenlos wie früher.

Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001  |  IP: [logged]
chris
User
Usernummer # 6

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@cytekx: Was wie wo 'unterste Schublade' im Kontext vom myTracks? Da hatte ich wohl mal was überlesen und würde wohl mit allergrößter Zustimmung im Kollektiv dem selbstredend auch widersprechen können.

Was u.a. Rezensionen im FazeMag betrifft: Ich hab' keinerlei Ahnung mehr, wie heute entschieden wird, was 'ne Rezension verdient und was in der Tonne landet, aus dem Geschäft bin ich einfach schon zu lange raus: Damals bei der Techno-Bravo wurden so gut wie _alle_ Platten und CDs unter allen Redakteuren aufgeteilt und auch wenn das Paket regelmäßig erst 2-3 Tage vor Redaktionsschluss ankam, es musste ohne Widerrede alles rezensiert werden: Und das war damals schon 'ne ordentliche Menge, wie das heute mit der Orgie an täglichen Digital-Releases noch überschaubar gehandhabt wird, kann ich mir nicht mal mehr ansatzweise vorstellen, d.h. ich würde auch ohne Kontakte niemals mit Rezensionen in, nun, nennen wir das mal 'Fachzeitschriften' rechnen:
Entsprechend groß ist dann ja auch die Freude, wenn es mal geklappt hat, erinnere mich da vage u.a. an mwa's Hinweis über 'ne Rezension in der Beats?
Was ich damit sagen will: Sicher mögen Rezensionen auch heute noch einen gewissen Nutzen haben, aber ob sie _wirklich_ relevant sind? Und dann stellt sich die Frage: Wenn die Chancen einer Rezension heute geringer sind, lohnt sich dann überhaupt der Aufwand, die Medien zu bespassen, wenn da nicht auch noch echter, ausführlicher redaktioneller Inhalt dazukäme, de dann auch mehr Aufmerksamkeit genießt?
Seit Wegfall aller technoiden Printmedien in meinem Briefkasten hab' ich auch keine Rezensionen mehr gelesen.
[Wink]

Aus: Westend | Registriert: Nov 1999  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

 - verfasst      Profil von Hyp Nom   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: FaDe:
Insbesondere für Playlist-Pitching probiere ich gerade https://groover.co aus...

berichte gern mal, ob/wenn da was geht.

solange man neben diesem anonym-mit-tausenden-in-der-schlange-stehen auch alle möglichkeiten nutzt, ein 'bigger picture' zu zeichnen, d.h. persönlichkeit und das spezifische der erfahrungswelt der eigenen musik in wort und bild auszudrücken.. und die möglichkeiten, sich persönlich rüberzubringen mit handshake oder zumindest persönlicher email..


dahingehend - tip of the day:

mit ähnlich ausgerichteten artists abmachen, sich gegenseitig seiner follower-community auf bandcamp per rundmail vorzustellen, inkl. free download-codes.
eine dark jazz-band aus Miami hat mich diesbezüglich angeschrieben, und die aktion hat mit nur ein paar minuten aufwand knapp 100 neue follower gebracht.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
cytekx

Usernummer # 16993

 - verfasst      Profil von cytekx     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: chris:
@cytekx: Was wie wo 'unterste Schublade' im Kontext vom myTracks? Da hatte ich wohl mal was überlesen und würde wohl mit allergrößter Zustimmung im Kollektiv dem selbstredend auch widersprechen können.

[Wink]

Jemand auf Seite 1 des Threads schrieb, dass alles was hier auf Mytracks kommt nur unterstes Mittelmass ist. Das störte mich etwas - es gibt auch hier Sachen die einen "catchen" und das mehr als so mancher Track auf WARP ! [Wink] Das ist alles relativ und wie man es sehen mag... ob MyTracks nun Hobby ist... oder ein Label-Promotion Ding... manche machen einfach gern Musik und hier gibts Leute die es sich anhören... mancher will garnicht unbedingt mehr... wenns EINEM gefällt ist mancher schon glücklich... warum auch nicht!
Aus: germany | Registriert: Aug 2006  |  IP: [logged]
soulstar

Usernummer # 5668

 - verfasst      Profil von soulstar   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: soulstar:
einfach die anderen am eigenen leben teilhaben lassen

wenn man einen gewissen status hat, mag das ein hebel sein, aber nicht, wenn man den status eben noch nicht hat. unaufregender banaler alltags-content trägt dann nichts bei zur markenbildung, sondern verwässert diese.
bei namhaften leuten mag das aufregende für die follower sein, ihren stars bei banalem zuzusehen, die dadurch nahbarer werden. aber da hat die markenbildung eben schon stattgefunden.

Zitat:
wer es hören will muss seinen popo hochbekommen und sie sich dort abholen wo es sie gibt... wer das nicht schafft hat auch kein echtes interesse an der mukke.
woher sollen die, die es potenziell hören wollen denn wissen, wo sie es abholen sollen, wenn sie noch nicht erreicht wurden?
und auch bei denen, die es wissen, ist es nicht pauschal ein problem 'echten interesses', sondern dass der tag nur 24 stunden hat für viele interessante optionen.


zu 1:
was für dich pauschal unaufregender banaler alltags content ist, ist für andere evtl. interessant. muss ja auch nicht banal sein, kommt ja drauf an worum es geht, insta ist voll von augenscheinlichen banalitäten die für andere interessant sind. studio storys kommen fast immer gut an... btw... ist meine haltung dazu das ich das eben nicht mache.

zu 2: ist ja nicht so das ich garnix mache um meine musik zu promoten. [Wink] aber darüber hinaus muss ich mich nicht profilieren mit der musik, ich komme aus einer zeit wo man sich auch mal selber kümmern musste um neue, spannende musik zu entdecken (ich mache das immer noch gerne) ohne das alles vor die füsse gekotzt zu bekommen. finde ich maximal unspannend.

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soulstar

Usernummer # 5668

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kennt jemand schon die site:

https://setfreaks.com/

bin nur über insta drüber gestolpert weil rob babicz da nen tune gedroppt hat. finde ich eine gute idee -auch wenn digitales halt nie copiergeschützt ist.

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chris
User
Usernummer # 6

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: soulstar:
kennt jemand schon die site:

https://setfreaks.com/

bin nur über insta drüber gestolpert weil rob babicz da nen tune gedroppt hat. finde ich eine gute idee -auch wenn digitales halt nie copiergeschützt ist.

Noch nie gesehen: Also die Idee der künstlichen Verknappung des 'White Label'-Vinyl-Konzepts auf die digitale Welt umgemünzt, um damit einen 'Schnell zugreifen'-Hype zu forcieren? Und zwar ähnlich zu NFTs, aber dann eben doch keine NFTs.
Die Auswahl scheint recht überschaubar zu sein und einzig Robert hat dank seiner Crowd wohl den 'Sould out'-Status seines Releases dort erreicht? Von den dort gelisteten Artists sind mir auch in der Summe nur 3 Namen bekannt.
Ob sich das durchsetzt? Wer einen Namen in der Szene hat, mag da vielleicht schnell ein paar Verkäufe generieren, andernfalls bin ich skeptisch, dass sich das wirklich etabliert. Warum?
Pezzner hat beispielsweise in den vergangenen Jahren ein paar richtig klasse Bootlegs produziert. Und die hat er einfach klassisch via Bandcamp vertrieben. Zwar ohne Mengen-Limitierung, aber er hat die Tracks jeweils nur für ein paar wenige Tage angeboten: Und damit ebenso die künstliche Verknappung eines digitalen Releases erzeugt, aber eben auf 'ner etablierten Plattform.
[Wink]

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soulstar

Usernummer # 5668

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vermutlich hast du recht chris.
k.a. ob hinter der site eher der gedanke des kommerz oder eine idee/haltung stand... es gibt halt in der regel für alles eine gegenbewegung.

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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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vielleicht macht das mut: shdw & obscure shape gehören seit ein paar jahren zu den gefragtesten deutschen techno-acts. ihren durchbruch haben sie der entscheidung zu verdanken, ein eigenes label zu starten. hilfreich war dabei sicher auch, dass sie eigene partys veranstalteten.

sinee-interview: https://www.youtube.com/watch?v=kV8GPMIHq7k

Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Joix

Usernummer # 20577

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ:
vielleicht macht das mut: shdw & obscure shape gehören seit ein paar jahren zu den gefragtesten deutschen techno-acts. ihren durchbruch haben sie der entscheidung zu verdanken, ein eigenes label zu starten. hilfreich war dabei sicher auch, dass sie eigene partys veranstalteten. sinee-interview: https://www.youtube.com/watch?v=kV8GPMIHq7k

Sympathische Jungs! [Smile] Und auch schön, dass sie trotz ihrem Durchbruch auch noch an die ganzen Produzenten denken, die sich zwar abmühen aber nicht so groß raus gekommen sind.

Erinnert mich an die Zeiten früher, als ich auch noch so jung war und mit zwei Freunden einen Liveact gemacht, Platten gepresst, Festivals mitorganisiert und viele eigene Veranstaltungen gemacht hatte.

Ich habe dieses Jahr ja auch nochmal eine Release-Party organisiert und war bei einer weiteren Abschlussveranstaltung (Vereinsübergabe an ein jüngeres Kollektiv) auch in der Planung, Auf-und Abbau dabei und das hat -ganz ehrlich- auch erstmal wieder gereicht.. man wird einfach nicht jünger! Ich finde die Doppelbelastung aus Veranstaltungen durchziehen und dann dort auch noch selbst auftreten schon grass. Das war selbst damals als 20jähriger Jungspund schon ziemlich herausfordernd. Das geht nur mit voller Kraft und nicht noch mit einen Full Time Job nebenher.

Ich freu mich jedenfalls über jeden, der so viel wie die Jungs hier für seinen Erfolg gearbeitet hat und es dann auch schafft am Ende die Ernte einzufahren.

Aus: Mannheim | Registriert: Jun 2011  |  IP: [logged]
chris
User
Usernummer # 6

 - verfasst      Profil von chris   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Joix:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ:
vielleicht macht das mut: shdw & obscure shape gehören seit ein paar jahren zu den gefragtesten deutschen techno-acts. ihren durchbruch haben sie der entscheidung zu verdanken, ein eigenes label zu starten. hilfreich war dabei sicher auch, dass sie eigene partys veranstalteten. sinee-interview: https://www.youtube.com/watch?v=kV8GPMIHq7k

Sympathische Jungs! [Smile] Und auch schön, dass sie trotz ihrem Durchbruch auch noch an die ganzen Produzenten denken, die sich zwar abmühen aber nicht so groß raus gekommen sind.

Erinnert mich an die Zeiten früher, als ich auch noch so jung war und mit zwei Freunden einen Liveact gemacht, Platten gepresst, Festivals mitorganisiert und viele eigene Veranstaltungen gemacht hatte.

Ich habe dieses Jahr ja auch nochmal eine Release-Party organisiert und war bei einer weiteren Abschlussveranstaltung (Vereinsübergabe an ein jüngeres Kollektiv) auch in der Planung, Auf-und Abbau dabei und das hat -ganz ehrlich- auch erstmal wieder gereicht.. man wird einfach nicht jünger! Ich finde die Doppelbelastung aus Veranstaltungen durchziehen und dann dort auch noch selbst auftreten schon grass. Das war selbst damals als 20jähriger Jungspund schon ziemlich herausfordernd. Das geht nur mit voller Kraft und nicht noch mit einen Full Time Job nebenher.

Ich freu mich jedenfalls über jeden, der so viel wie die Jungs hier für seinen Erfolg gearbeitet hat und es dann auch schafft am Ende die Ernte einzufahren.

Absolut.
Wir hatten damals in und um München ja zahlreiche, öhm, 'unangemeldete' Events veranstaltet und natürlich wollten wir alle aus unserem Kollektiv da auch selbst spielen, auch wenn wir immer wieder mal ein paar 'Headliner' aus dem engeren Bekanntenkreis hatten, was damals aber den Gästen weitestgehend egal war.
Neben der Organisation also immer fleissig Platten rausgesucht und sich Gedanken über's Set gemacht und ich war dann doch _immer_ dankbar, wenn ich spontan _nicht_ auflegte, weil immer irgendwo eine helfende Hand gebraucht wurde. Ob Gäste zur 'secret location' zu lotsen, nachts um 4h an der Tanke Getränke zu organisieren oder an der Bar zu stehen, das schien mir im Moment immer wichtiger. Und wir hatten ja genügend Leute zur musikalischen Bespaßung.
Und wenn man gegen Mittag dann den Generator verstaute und Kassensturz machte, war's auch ohne die Auflegerei immer befriedigend.
Umso mehr hatte ich es dann genossen, bei anderen Events gleicher Natur spielen zu dürfen und schwelge da gerade in Erinnerungen, ob im Back2Back-Set bei ner Hochzeit mit Zombie Nation, zu Silvester bei Instant oder in leerstehenden Zügen bei 'Klub Soda', das waren die wirklich aufregenden Sets.
[Wink]

Zurück zum Thema:

Wenn ich hier im Rahmen des Forums irgendwie Support bieten kann, lasst es mich wissen, auch wenn mir bewusst ist, dass die Reichweite einer Fruchtfliege wahrscheinlich größer ist.
[Wink]

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FaDe

Usernummer # 7185

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Monkey.vs.Robot:
@Fade ich glaube nicht, dass ich auf irgendwelchen Listen geladen bin, zumindest auf Spotify habe ich nichts mitbekommen. Man muss dazu sagen, dass die 8000 Plays für alle Anbieter insgesamt gelten.
In den USA scheint es wohl gut gelaufen zu sein.
Leider sind die Ansichten der Statistiken nicht mehr kostenlos wie früher.

Bist du denn bei "Spotify for artists"? Da kann man ja das mit Playlisten und andere Stats kostenlos einsehen...
Aus: NRW | Registriert: Sep 2002  |  IP: [logged]
Monkey.vs.Robot

Usernummer # 2438

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Doch doch klar, da bin ich schon registriert. Das Album scheint aber auf "Pandora" einer Amerikanischen Seite ganz gut gestreamt worden zu sein. Darauf habe ich allerdings keinen zugriff. [Smile]
Bei Imusican kannst du dir einen Verkaufsbericht runterladen. Da konnte ich das einsehen.

[ 17.08.2023, 01:50: Beitrag editiert von: Monkey.vs.Robot ]

Aus: Erlangen | Registriert: Apr 2001  |  IP: [logged]
dabase

Usernummer # 21890

 - verfasst      Profil von dabase     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Wenn aus diesem Thread nicht irgendwann das eigene, kleine TF Label wird.. ich denke es mir jedes mal wenn ich es lese ..... ich würde etwas Geld und gerne auch Zeit reinstecken. Es wäre glorios. Tracks haben doch alle mehr als Genug rumliegen (ich meine nicht meine eigenen) ... die könnte man ja auch mal beginnen zu veröffentlichen (der eine oder andere wird sicher eine große Festplatte für die Nachfahren mit Mukke gefüllt haben), ein jährliches treffen mit Musik in Club oder Open Air machen und einfach zum Spass nette Mukke ohne zu viel Geltungsdrang veröffentlichen. Einfach nur um der ganzen Geschichte ein Kapitel hinzuzufügen.

@Chris: Ja, eigenes Label gründen lohnt sich für viele Acts wieder mehr. Schon allein um nicht bei jedem Schritt zum Erfolg von jemand anderem abkassiert zu werden um dann nochmal 50% der lousy Spotify Pennies an irgendeinen Halsabschneider bei nem großen Laden abzudrücken. Wäre ich jung und engagiert würde ich da auch anfangen. Label, Partyserie und so das Publikum aufbauen. Für 100 hardcorefans (sog. Multiplikatoren heute) geben die Labels viel Geld aus und am Ende ist es halt das Geld was sonst in Werbung, shady andere Deals und den Kram investiert werden um irgendwann dann eben auch so eine 'kritische Masse' zu erreichen.
Das sowas gut ist zeigen doch auch oft die Produkte dieser eher kleinen Setups, die dann auch oft mehr taugen als nur mal auf dem Dancefloor schnell zuunterhalten. Kas:st mit Hell on Earth war sowas. Verglichen mit z.B. Webba - Eclipse von Drumcode (ich feier den Track wirklich) ist das Kas:st Teil halt was das ich ansehen kann, es hat einen kulturellen Kontext und dadurch mehr 'Fleisch' als das recht ideenlose release Konzept von Drumcode.

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dabase

Usernummer # 21890

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: cytekx:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: chris:
@cytekx: Was wie wo 'unterste Schublade' im Kontext vom myTracks? Da hatte ich wohl mal was überlesen und würde wohl mit allergrößter Zustimmung im Kollektiv dem selbstredend auch widersprechen können.

[Wink]

Jemand auf Seite 1 des Threads schrieb, dass alles was hier auf Mytracks kommt nur unterstes Mittelmass ist. Das störte mich etwas - es gibt auch hier Sachen die einen "catchen" und das mehr als so mancher Track auf WARP ! [Wink] Das ist alles relativ und wie man es sehen mag... ob MyTracks nun Hobby ist... oder ein Label-Promotion Ding... manche machen einfach gern Musik und hier gibts Leute die es sich anhören... mancher will garnicht unbedingt mehr... wenns EINEM gefällt ist mancher schon glücklich... warum auch nicht!
Unteres mittelmaß im Mytracks? Mag sein (die seite 1 des threads ist recht alt). Aber: Die Beatport Top100 'Tech House' sind viel viel schlechter. Mir ist heute wirklich egaler obs toll mixed, der letzte Schliff beim Mastering erreicht ist oder alle Tricks beim komponieren angewendet wurden. Tbh: Es gibt eine unendliche Anzahl an Tracks die qualitativ 'all the boxes checken', aber schlussendlich ein Verkaufsprodukt und keine Kunst sind. Bei uns im Schlafzimmer hängt auch ein Ölbild einer Freundin. Ist es ein handwerklich sehr gut gemachtes Bild? Nein! Ist es das schönste Bild was da hängen könnte? Auf gar keinen Fall! Aber es ist von einer Person mit einer Intention gemacht worden.
Das finde ich immer wieder im MyTracks. Nicht in jedem Track, nicht von jedem der da was reinstellt. Aber so über die lange zeit, die das schon existiert! Holla die fucking Waldfeh. Die hundert besten aus der Historie gepickt, die nie irgendwo erschienen sind, von Leuten die auch keiner mehr 'kennt', das wäre immer noch ein Katalog, der viele Labels künstlerisch locker in den Schatten stellt. @chris vielleicht nicht ganz warp. Aber auch da ist nicht alles großartig.

Aus: Hamburg | Registriert: Aug 2018  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

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dabase, das thema forumslabel hatten wir ja immer wieder über die jahre.
die musik der TF'ler ist sehr individuell, es fehlt eine stilistische klammer, unter der man den sound fassen könnte. für außenstehende hat der forumsname auch keine bedeutung. jemand müsste antreten, auf jahre hinaus open end sich drum zu kümmern. ein großteil der produktiveren TF'ler hat bereits kontakte zu labels für seine musik. es kostet geld, die musik in ähnlicher weise auf den verschiedenen plattformen zu platzieren. social media-präsenzen müssen unterhalten, einnahmen verwaltet / für die steuererklärung festgehalten werden. nur auf bandcamp hochladen kann jeder selber. es bringt niemanden weiter, mit minimalaufwand nur eine weitere ablage im netz unter einem TF-logo zu betreiben.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
dabase

Usernummer # 21890

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom:
dabase, das thema forumslabel hatten wir ja immer wieder über die jahre.
die musik der TF'ler ist sehr individuell, es fehlt eine stilistische klammer, unter der man den sound fassen könnte. für außenstehende hat der forumsname auch keine bedeutung. jemand müsste antreten, auf jahre hinaus open end sich drum zu kümmern. ein großteil der produktiveren TF'ler hat bereits kontakte zu labels für seine musik. es kostet geld, die musik in ähnlicher weise auf den verschiedenen plattformen zu platzieren. social media-präsenzen müssen unterhalten, einnahmen verwaltet / für die steuererklärung festgehalten werden. nur auf bandcamp hochladen kann jeder selber. es bringt niemanden weiter, mit minimalaufwand nur eine weitere ablage im netz unter einem TF-logo zu betreiben.

uh, mir ist grad aufgefallen: Das ist ja gar nicht der alte Labelthread. Ich bin verwirrt.

Aber ich sah das schon vor über 20-x Jahren anders, als es irgendwann im uralt Label thread aufkam und heute noch viel mehr. Was jetzt Phase ist: Nicht nur die Labels kassieren wie damals ab: Sondern von erstem Club Gig bis Listing im Playlists ist sehr viel bezahlter Scheiss: und ja Social Media Monitoring und Auftritte machen sich auch nicht von selbst.

1. In unserem Segment ist Musik veröffentlichen doch immer ein Minusgeschäft. Da fällt keine Steuer an.

2. Warum überhaupt eine Platzierung auf irgend einer Plattform erkaufen? Wie viele machen das und haben dann ein paar hundert plays irgendwo? Wenn so ein Track nur 5000x 'gespielt wird' bei 20mb grösse, dann sind das 20 gig traffic auf einem server. Das ist schon im kostenlosen segment bei diversen Cloudhostern oder im Billosegment bei Hetzner. Die Optimierung auf diese Channels zieht nach sich, dass die 'Kunst' aus 1 File und 1 Cover Bild besteht.

3. Ich würde definitv keine Ablage betreiben wollen. Eher die Musik dann noch mit anderen Inhalten (ich meine keine Tiktoks) verbinden. Es gäbe so viel, was man machen könnte, wenn der Terminkalender eines 'Acts' nicht mit Sachen voll wäre wie 'Tiktoks drehen' und 'likes verteilen' oder Emails schreiben, auf die oft keine Antwort kommt. Eher die 'obskure' Methoden könnte man mal austesten. Auch TF wäre der falsche Aufhänger. Eher MyTracks.

4. Langfristiges Betreiben von Infrastruktur? Wie lange sind wir hier alle denn schon am rumgammeln? Ich habe im Freundeskreis auch schon Projekte lange laufen sehen und die dinge sind viel einfacher geworden seitdem. Das muss man sich halt so ausdenken, dass es nicht viel kostet. Man kann Sachen auch so bauen, dass sie am Ende nur in der Wayback Machine und dem Archive landen z.B. und so die Langfristigkeit sichern. Wenn man nicht jedem Weglagerer Geld abgeben muss, dann ist da durchaus auch Geld da. Ich vermute, dass mit sowas etwas konzeptionelle Arbeit verbunden ist, besonders um die Urheberschaft ordentlich zu klären. Hier meine ich auch nicht die Gema, sondern eher sowas wie den Nachweis, dass eben diese Files da released wurden (Kryptografisch und die Audio Fingerprints) und ordentliche Informationen auf Discogs. Wenn es da erst mal steht, dann kommt es so schnell nicht weg. Ist im Hinblick auf verschwindende Labelkataloge der 90er erst mal ne gute Maßnahme. Das Digitalzeitalter vergisst auch viel [Wink]

5. Stilistische Klammer: Ja, die fehlt. Die haben aber auch nicht alle Labels so ganz eng. Die Klammer ist halt das Umfeld. Wie man das transportiert muss man halt sehen und so eine Klammer designen. Zum Beispiel könnte die Klammer sein, dass man ein paar Releases macht, und sich dann irgendwo auf öffentlich ein Bier trifft (nach 1-2 Jahren? - 6-12 davon?) - Vermutlich findet sich einer der Live spielt und ne Location zu finden wo wir Rentner bis 23.30 feiern, äh rumwackeln, können (dann werden wir ja müde), die finden wir. Das ganze halten wir irgendwie fest, und wenn es nur ein Gästebuch ist was wir vollkritzeln und die Scans ins Archive pumpen. Ein anderes Beispiel wäre ein ARG aufzuziehen als Klammer.

Aus: Hamburg | Registriert: Aug 2018  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

 - verfasst      Profil von SpeedyJ   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
@dabase: das label gab es ja schon, kam aber nicht über katalog-nummer 1 hinaus:
https://www.discogs.com/label/23179-myTracks

Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941

 - verfasst      Profil von Hyp Nom   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
dabase, dann leg los..
ist gar nicht so lange her, dass das thema in einem anderen thread wieder mal aufkam, und es hat sich gleich geklärt: es macht keiner von uns.

Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
dabase

Usernummer # 21890

 - verfasst      Profil von dabase     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom:
dabase, dann leg los..
ist gar nicht so lange her, dass das thema in einem anderen thread wieder mal aufkam, und es hat sich gleich geklärt: es macht keiner von uns.

Sorry, grade Babypause gehabt, aber ich hab schon die ersten Sachen aufgeschrieben und mal einen Konzept Text begonnen und versucht, die Erfahrung der letzten Jahre und vorherigen poster mit einfliessen lassen. Dauert noch, aber wir sind ja hier noch weitere 20 Jahre am Start.
Aus: Hamburg | Registriert: Aug 2018  |  IP: [logged]



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