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Autor Thema: Bundestagswahl und abstrakte Theorien III
TRider

Usernummer # 1924

 - verfasst      Profil von TRider     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: darks:

die fdp hat doch auch deswegen so viele stimmen bekommen, weil viele zwar einen regierungswechsel wollten aber nicht die union waehlen wollten. ergo zweitstimme fuer die fdp.

Da bin ich mir nicht so sicher.

Mag sich etwas flach anhören, aber die Abstimmung bei TV Total am Samstagabend hat einen heftigen Aufwärtstrend der FDP gezeigt, der eigentlich nicht wirklich ernst zu nehmen war. Allerdings lag man da besser am Puls der Wähler, als die Demoskopen. Und ich wage zu bezweifeln, dass man beim Telefonvoting von TV-Total taktische Spirenzchen gemacht hat, wie es vielleicht im Wahllokal zu erwarten gewesen wäre.

Aus: Langenfeld (Rhld.) | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
CalaLonga
Krümmelkuchen
Usernummer # 5906

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Die Union hat über eine Millonen Stimmen an die FDP verloren, als muss man Darks schon recht geben.

http://stat.tagesschau.de/wahlarchiv/wid246/analysewanderung0.shtml

Aus: Berlin | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
TRider

Usernummer # 1924

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Wer nimmt noch Analysen die auf Umfragen basieren ernst? ;-)
Aus: Langenfeld (Rhld.) | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
CalaLonga
Krümmelkuchen
Usernummer # 5906

 - verfasst      Profil von CalaLonga     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Du vergisst dass die Befragungen zu Wählerwanderungen nach der Wahl gemacht wurden.
Schliesslich gab es es etwa 10 Mio Wähler, sich erst heute entschieden haben.

Aus: Berlin | Registriert: May 2002  |  IP: [logged]
dapos

Usernummer # 981

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@Thomas Broda:

Finde das ganz schön heftig, was du das abläßt...

Denke auch mal weiter. Was der Osten vielleicht auch ermöglicht hat. Wieviel BRD-Bewohner der Osten reich gemacht hat, weil sie zur rechten Zeit wußten, wie man im Osten Geld macht...

Im Osten ist nunmal noch ein größerer Glaube an die soziale Funktion des Staates da. Und die Menschen leben auch Solidarität. Auch wenn es weniger wird...

Und um dir gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen - ich bin kein PDS-Wähler...

Letztendlich sorgt ihr genau mit solchen Worten für Verdruß und einer tieferen Antipathie.

Wieso soll der Osten Mini-Vogel-Strauß Stoiber gutheißen? Wieso?

Daniel

Aus: Deutschland,18055, Rostock | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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@dapos: Wir reden irgendwie aneinander vorbei - jedenfalls versteh ich dich einfach nicht.

Mir geht einfach nicht in den Kopf, wie man denjenigen wählen kann, der einem selbst absichtlich geschadet hat und das am liebsten noch einmal tun würde, wenn man ihn denn ließe.

Für mich ist das vollkommen bizarr und absurd. Masochistisch.

Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
dapos

Usernummer # 981

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@ Thomas Broda:

Viele haben mit Sicherheit dem Sozialismus eine neue Chance gegeben. Und mittlerweiel sterben die Alt-SED-Stasi-Schergen ja bei der PDS und Linken mehr und mehr aus...

Wenn man das gleiche was du vom Osten verlangst auf die CDU beziehen würde...siehe Roland Koch, siehe Helmut Kohl (Spendenaffäre), siehe Strauß...und und...und...dann dürfte auch niemand die CDU wählen...weil diese ganze Sachen waren auch nicht gut für Deutschland...

...doch vergessen tuen ja alle ganz schnell!

Daniel

Aus: Deutschland,18055, Rostock | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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Der Vergleich mit den Spendenaffären hinkt doch. Die DDR war wirtschaftlich am Ende, und mit der Vorgabe "Kommunismus" nicht mehr existenzfähig.

Und als Verantwortliche kommen nun einmal nur die in Frage, die in der Tradition der ehemaligen Staatspartei stehen.

Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404

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naja, aber das in der CDU einige Alt-Nazis recht erfolgreich mitregiert haben, lässt sich ja auch nicht leugnen.

Aber ich finde diese Diskussion wenig fruchtbar. Faktisch ist doch eher, dass das Programm der Linken nur aus weniger Armee und mehr Geld für die Besitzlosen besteht, was halt einfach nicht viel hergibt in diesen Zeiten. Deswegen kann die denn Wählern schon fragen, was sie sich vorstllen. Aber viele sagen ja offen, dass es Protestwahlen gegen die Reformen sind.

Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002  |  IP: [logged]
dapos

Usernummer # 981

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Ja. Aber diese Leute sind ja auch heute nicht an der Spitze der PDS...weil zum Teil schon gestorben und zum anderen Teil nicht mehr politisch aktiv.

Ich möchte hier jetzt auch gar nicht die PDS hochloben oder sowas. Ist wirklich nicht gerade meine Partei...

...aber ich möchte nur aufzeigen, daß CDU und auch einige andere Parteien genau Dreck am Stecken haben...

...wobei aktuell Roland Koch das größte Wunder für mich ist...Stichwort: Schwarzgeld und andere Ungereimtheiten. Aber wir vergessen das dann mal...

Daniel

Aus: Deutschland,18055, Rostock | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
DJ Falkazone

Usernummer # 10209

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Da muss ich dapos zustimmen.Ich denke bei Stoiber immer an "BUSH II"... [schrecklich] Das beste währe für Deutschland wenn ein Computer regieren würde...
Aus: Planáomai | Registriert: Jul 2003  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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Finde das Stoiber-Bashing, das meistens auf Äußerlichkeiten abzielt, witzlos. Ich träume davon, daß wir hier in NRW wirtschaftliche Verhältnisse hätten wie in Bayern.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
dapos

Usernummer # 981

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Nunja. Zu keiner Zeit war die Wirtschaft in Deutschland überall gleich stark.

Vielleicht sagt dies uns, daß es immer gewisse Regionen gibt, in denen es zeitweise eine stärkere Wirtschaft gibt.

Und inwiefern Herr Stoiber der alleinige Garant für eine funktionierende Wirtschaft in Bayern ist, sollte man auch hinterfragen.

Ich denke vieles hängt auch noch mit dem alten Geklüngel nach 1945 zusammen...

Aus: Deutschland,18055, Rostock | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

 - verfasst      Profil von suki     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
bayern war lange zeit eine wirtschaftlich eher rückständige region. zur zeiten, wo die agrarwirtschaft wichtig war, war bayern nicht besonders weit vorne, weil dort eher kleinbauern die regel waren, im gegensatz zu den großen gütern und ländereien z.b. in nordelbien (eine struktur, die sich übrigens in gewisser weis ein den lpgs der ddr wiederfinden läßt).
als die schwerindustrie eine rolle spielte, lag u.a. bayern wegen mangelnder bodenschätze hinten.

jetzt (bzw. in den letzten 30 jahren) hat bayern den vorteil, im strukturwandel zur dienstleistungs- und hochtechnologiegesellschaft keinen klotz am bein zu haben, da es sich weder mit mit den altlasten einer zu groß gewachsenen agrarindustrie noch mit den kohlekumpels oder abgewrackten chemiewerken rumschlagen muß.

Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
ndark

Usernummer # 3037

 - verfasst      Profil von ndark   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
große koalition halte ich wegen der spd-basis, die ja schon die schröder-reformen nur äußerst mißmutig mitgetragen hat, und der doppelten menge an zu tätschelnden hauseigenen lobby-verbänden für ziemlich arbeitsunfähig.

die ampelkoalition ist noch viel schlimmer, da ja die cdu immer noch im bundesrat die überwältigende mehrheit hat. das wäre de fakto also eine all-parteien-koalition, die linke kann man als partei ja (noch) nicht ernstnehmen.

ich würde die jamaika-koalition befürworten. vielleicht könnten die grünen da hauptsächlich bei ihren grünen themen den anderen zugeständnisse aufschwätzen und dafür den wirtschafts-/steuerpolitischen kurs mitgehen. mussten sie ja schließlich bei schily's innenpolitik auch machen. vermittlungsausschüsse wären hier wohl nicht nötig, und damit eine schnellere reformierungsgeschwindigkeit möglich. die spd könnte in der opposition ihr sozialdemokratisches profil wieder schärfen und die pds wieder zurückdrängen. einige führende csu-politiker (glos, huber, schnappauf) haben sich ja schon positiv in diese richtung geäußert.

Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001  |  IP: [logged]
rave-dave

Usernummer # 2121

 - verfasst      Profil von rave-dave   Homepage         Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: ndark:


ich würde die jamaika-koalition befürworten. vielleicht könnten die grünen da hauptsächlich bei ihren grünen themen den anderen zugeständnisse aufschwätzen und dafür den wirtschafts-/steuerpolitischen kurs mitgehen. musste sie ja schließlich bei schily's innenpolitik auch machen. vermittlungsausschüsse wären hier wohl nicht nötig, also eine schnellere reformierungsgeschwindigkeit möglich. die spd könnte in der opposition ihr sozialdemokratisches profil wieder schärfen.

Kannste knicken, da Frau Merkel & Co. an der Atomenergie festhalten wollen (und ob der Energie-Kriese auch würden) und das wohl kaum mit Joschka & Co. zu machen ist...
Aus: Schwabing-Bronx | Registriert: Mar 2001  |  IP: [logged]
suki

Usernummer # 1724

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wie sollen die grünen in jamaika umweltthemen gegen die ADACDU durchsetzen?
Aus: berlin | Registriert: Jan 2001  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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Die Nuklearenergie düfte in der Union als Thema zu unwichtig sein, als daß man deswegen eine Koalition mit den Grünen (und der FDP) platzen lassen würde. Ich behaupte mal, daß dieses Thema auch in der SPD nicht wirklich als relevant angesehen wird, und der Ausstieg nur mitgetragen wurde, weil die Grünen ihn so gerne hätten.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
ndark

Usernummer # 3037

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: suki:
wie sollen die grünen in jamaika umweltthemen gegen die ADACDU durchsetzen?

na jedenfalls gehts da besser als in der opposition [Wink]
bei restlaufzeit für akw's, erneuerbaren energien (außer vielleicht windkraft) könnte ja vielleicht ein konsens erreicht werden. auf kommunaler ebene funktioniert das ja auch.

Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001  |  IP: [logged]
ndark

Usernummer # 3037

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[hand] Economic View - Whoever's in charge, Germany is a loser

und zwar aus dem Grund, dass niemand eine Antwort
auf den immer weiter sinkenden Binnenkonsum hat und
wir damit auf eine Deflation zusteuern, die
strukturelle Reformen unmöglich macht.
Quelle: Times Online, UK

Aus: ulmost | www.myspace.com/soundfreaks | Registriert: Jun 2001  |  IP: [logged]
Elias@Rafael
Soulseeker
Usernummer # 5404

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: ndark:
bei restlaufzeit für akw's, erneuerbaren energien (außer vielleicht windkraft) könnte ja vielleicht ein konsens erreicht werden. auf kommunaler ebene funktioniert das ja auch.

außer bei AKWs und Windkraft gibt es ja auch gelinde gesagt keine Unterschiede. Da wäre ein Konsens diesbzgl. dann tatsächlich nicht unwahrscheinlich [Wink] Unüberbrückbare Unterschiede sehe ich eher in der Außenpolitik (und bei der Agrarpolitik)

Die Bundesratskonstellation spräche im Übrigen nicht gegen eine "echte" Ampel, denn die FDP mitregierten Ländern dürften kaum gegen Gesetze stimmen, die von einer FDP-Bundesregierung mit beschlossen worden wären.

Aus: Krefeld | Registriert: Mar 2002  |  IP: [logged]
bjoern_small

217cup 2oo4
Usernummer # 4995

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Ich fände eine Jamaika-Koalition auch am geschicktesten. Die wirtschaftspolitische Kompetenz der CDU /FDP auf der einen und die ökologische Kompetenz der Grünen auf der anderen Seite, das klingt für mich vielversprechend.
Aus: München / Mainz | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
Quinto

Usernummer # 1412

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jep, sehe ich auch so. nur bezweifel ich, dass sich fdp und grüne gegenseitig leiden können. aber die hoffnung stirbt zuletzt.
Aus: Rostock | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
Prof.Smirnoff

Usernummer # 7675

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ich als SPD u. Grüne befürworter könnte mich auch an einer "schwarzen Ampel" erfreuen. CDU kommt mir nur wegen Ihrer Umweltpolitik nicht in Frage.
Ansonsten ist eigentlich der SPD/CDU Kurs in etwa gleich wie ich finde. Beide haben die Agenda2010 u. Hartz4 getragen, und beide würden in diese Richtung weitermachen.

Auch könnte ich mir eine Ampel Koalition vorstellen, und zwar mit der FDP. Die FDP befolgt ähnliche Ansichten wie die Grünen und könnten etwas zur Deregulierung beitragen (einfacheres Steuersystem).

Beim ersten Fall aber bitte ohne Frau Merkel als Kanzlerin. Gibt es denn außer Ihr und Stoiber keine Kandidaten in den Parteien? Muß es wirklich nach der Karriereleiter gehen?

BTW, warum ist es eigentlich absurd wenn Schröder auf seinen Posten besteht? Immerhin sind CSU und CDU tatsächlich eigene Parteien. Sonst könnte Schröder und Fischer auch gemeinsame Sache machen damit wären sie wiederum die stärksten...

Möchte noch einen Kommentar zur Hyp's Theorie schreiben:
Das mit den Tests klingt ja schön und lustig, jedenfalls glaubst du im Ernst, die Fragen/Lösungen wären nicht schon kurz vor der Wahl im Netz "downloadable"? Ich erinnere mich an die IHK Lösungen bei den Fachinformatikern, bei den Abi-Prüfungen... somit hätten die Tests keinen Sinn...

Aus: Nürnberg | Registriert: Nov 2002  |  IP: [logged]
schraube

Usernummer # 680

 - verfasst      Profil von schraube     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
ich frage mich warum eine zusammenarbeit mit den linken von der presse und auch von den parteien so vehemend ausgeschlossen wird...

wir haben in deutschland,wie philipp schon sagte,eine linksmehrheit.. warum wird die ignoriert?

und grade die spd sollte sich doch dessen bewusst sein das sie ohne das antreten der linken die wahl gewonnen hätte... der linke flügel möchte also das die spd sozialer denkt... ja schön.. dann arbeitet doch zusammen

sollten die grünen sich auf den schwachsinn der "jamaica" koalition einlassen wird das eine revolution in der basis geben wie friedrich nowotny grad schon sagte

Aus: pott | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
TRider

Usernummer # 1924

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Zitat:
ich frage mich warum eine zusammenarbeit mit den linken von der presse und auch von den parteien so vehemend ausgeschlossen wird...

wir haben in deutschland,wie philipp schon sagte,eine linksmehrheit.. warum wird die ignoriert?

Weil sich bürgerliche Parteien bei der Regierungsarbeit von wild phantasierenden Kommunisten zum Glück noch fern halten wollen.


Jamaika wäre mir nach einigen Überlegungen auch am Liebsten.

Von mir aus könnte man Grün gerne das Außenministerium zur Verfügung stellen. Gepaart mit der Vizekanzlerschaft und einem Umweltminister (nicht Trittin) sollte man damit diese Partei für eine Koalition gewinnen können. als Zugeständnis müsste dann der Atomausstieg und ein Innenminister, der nicht Beckstein heißt, gemacht werden.

Und das nächste Mal bitte einen schwarzen Wahlkampf mit einer Spitze Wulff, Merz und Althaus...

Aus: Langenfeld (Rhld.) | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
schraube

Usernummer # 680

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ach ja stimmt.... man kann ja fast jeden 10ten in diesem land einfach ignorieren und als kommunist abstempeln... weil is ja die SED nachfolgepartei
Aus: pott | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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Ja. Und mit solch rotbraunem Dreck möchte man aus gutem Grund nichts zu tun haben.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984

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Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Prof.Smirnoff:

BTW, warum ist es eigentlich absurd wenn Schröder auf seinen Posten besteht? Immerhin sind CSU und CDU tatsächlich eigene Parteien. Sonst könnte Schröder und Fischer auch gemeinsame Sache machen damit wären sie wiederum die stärksten...

der punkt ist, dass in bayern eben nur die csu und nicht die cdu gewählt werden kann. also kannst du cdu u. csu nicht als komplett eigenständige partei sehen. das wäre dann so als wenn du sagen würdest, in bayern darf die spd nicht gewählt werden, nur die grünen...

dennoch halte ich schröder als kanzler einer großen koalition für keine schlechte idee.
denn es geht doch darum, dass politiker des volkes meinung vertreten. leider gibt es in der brd nunmal keine kanzlerwahl, sondern man wählt parteien. und dass die cdu laut vorläufigem wahlergebnis 0,9 % mehr stimmen hat als die spd, heißt zwar, dass eine mehrheit im volk eine cdu regierung möchte. doch in sämtlichen umfragen war es mehr als ersichtlich, dass bei einer direkten kanzlerwahl schröder gewonnen hätte. insofern wäre schröder als kanzler von rot/schwarz eine demokratischere lösung als die merkel...

Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000  |  IP: [logged]
schraube

Usernummer # 680

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naja... aber die cdu anhänger können diesem "rotbraunen dreck" doch im grunde dankbar sein das sie locker 3% punkte der spd wähler abgezogen hat.
Aus: pott | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

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Das Bejubeln der Pleite des jeweils anderen hilft aber nicht wirklich. Auch wenn es für Schröder und Merkel scheinbar nichts schöneres gibt. Man ist wohl anspruchslos geworden.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]
bjoern_small

217cup 2oo4
Usernummer # 4995

 - verfasst      Profil von bjoern_small   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Du drehst es dir auch wies dir passt:

Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: schraube:

wir haben in deutschland eine linksmehrheit..

Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: schraube:
aber die cdu anhänger können diesem "rotbraunen dreck" doch im grunde dankbar sein das sie locker 3% punkte der spd wähler abgezogen hat.

Ist es jetzt eine Links-Mehrheit oder sind es doch Konkurrenz-Parteien?
Aus: München / Mainz | Registriert: Feb 2002  |  IP: [logged]
James_Holden

Usernummer # 1937

 - verfasst      Profil von James_Holden   Homepage     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Thomas Broda:
Das Bejubeln der Pleite des jeweils anderen hilft aber nicht wirklich. Auch wenn es für Schröder und Merkel scheinbar nichts schöneres gibt. Man ist wohl anspruchslos geworden.

nun....da sieht man doch auch mal wo die prioritäten liegen: sorgen macht sich ironischerweise eher das ausland angesichts der sackgasse in der man sich derzeit befindet. eine schwache regierung, die doch eigentlich notgedrungen zu erwarten ist ist nämlich genau das. uiuiui....wenn ich mir nur vorstelle was das für die nächsten 4 jahre heisst...


frage an die spezialisten hier, von denen es ja einige gibt: unter welchen umständen gäbe es neuwahlen?

Aus: Bangkok, Earth, Solar System | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
schraube

Usernummer # 680

 - verfasst      Profil von schraube     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
*g*
@björnsmall
die linksmehrheit....
ich denke der großteil der "linken" wähler sind vom linken flügel der spd abgesprungen ... nur wie links ist dann die spd noch?

Aus: pott | Registriert: Jul 2000  |  IP: [logged]
jason_ynx

Usernummer # 2636

 - verfasst      Profil von jason_ynx     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
[gelöscht]
Aus: Mannheim | Registriert: May 2001  |  IP: [logged]
Maksim

217cup 2oo4
Usernummer # 1382

 - verfasst      Profil von Maksim     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
@James_Holden

ich bin zwar kein Spezialist, aber ich kann die Frage hoffentlich trotzdem beantworten. Wenn in 3 Versuchen kein Kanzler gewählt wird, kann der Präsident entweder Neuwahlen ausrufen oder die Minderheitsregierung zulassen. Da eine Minderheitsregierung nicht zum politischen System Deutschlands passt, würde eh eine Neuwahl stattfinden.

Aus: Berlin | Registriert: Nov 2000  |  IP: [logged]
TRider

Usernummer # 1924

 - verfasst      Profil von TRider     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Der Bundespräsident schlägt einen Kanzlerkandidaten vor (tendentiell aus der stärksten Partei, also aus der Union). wird dieser mit der absoluten Mehrheit gewählt muss er zum Kanzler ernannt werden.

Gibt es diese Mehrheit nicht, so kann der Bundestag - abgelöst vom Präsidenten-Vorschlag -einen eigenen Kanzlerkandidaten wählen, der bei einer absoluten Mehrheit wieder zum Kanzler ernannt werden muss. Davon kann es innerhalb 14 Tagen beliebig viele Wahlgänge geben.

Gibt es in dem Zeitraum wieder keine absolute Mehrheit, so wird ein letzter Wahlgang erfolgen. Bei einer relativen Mehrheit ist es dem Präsidenten dann freigestellt, den Sieger zum Kanzler zu ernennen oder den Bundestag aufzulösen... also Neuwahlen

Aus: Langenfeld (Rhld.) | Registriert: Feb 2001  |  IP: [logged]
Shao

Usernummer # 1508

 - verfasst      Profil von Shao     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Funny:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Sebastian W:
Aber das würde doch bedeuten, dass die Leute in Bayern nach eigener Meinung wählen, tssk. [Wink]

Find diese Aussage gar nicht so unwahr. Viele hier in Bayern wählten ja bisher nur CSU weil es schon deren Väter und Großväter auch gemacht haben. ;-)
Bin zwar selbst kein "Schwarzer", aber man kann trotzdem nicht abstreiten, dass es uns hier in Bayern mit der CSU-Regierung ziemlich gut geht (niedrige Arbeitslosigkeit, etc.).

Du sprichst einen guten Punkt an, wenn die Bayern blind CSU wählen, dann können sie sich zumindest damit rechtfertigen dass es ihnen im Vergleich zu den meisten oder sogar allen anderen Bundesländern besser geht.

Wenn im Osten jemand PDS wählt, und danach noch mehr Firmen gen Polen etc. abwandern haben sie zwar ein Statement gegenüber den 'arroganten Wessis' abgegeben, aber wer "Arbeitslosigkeit" ankreuzt der kann sich nicht darüber beschweren sie zu erhalten!

Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Shao

Usernummer # 1508

 - verfasst      Profil von Shao     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ:
[QUOTE]
, dass eine mehrheit im volk eine cdu regierung möchte. doch in sämtlichen umfragen war es mehr als ersichtlich, dass bei einer direkten kanzlerwahl schröder gewonnen hätte. insofern wäre schröder als kanzler von rot/schwarz eine demokratischere lösung als die merkel...

Mit einer Aussage hat sich Schröder dass aber selbst verbaut er sagte überzeugt er höre nicht auf Umfragen und erachte sie sogar als "fiktiv" zumindest was die Partei SPD anging, aber wenn er diese als falsch erachtet, bei der Kanzlerfrage sich aber wieder auf Umfragen beruft dann ist es die Inkonsequenz eines machtgeilen Polikers der das Blatt immer zu seinem Gunsten drehen will.
Aus: London | Registriert: Dec 2000  |  IP: [logged]
Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72

 - verfasst      Profil von Thomas Broda     Eine neue privateMessage schreiben       Editiere/Lösche Post   Antwort mit Zitat 
Allenfalls "postengeil", denn mit "Macht" wird's für Schröder nichts mehr: die PDS ist gegen ihn, im Bundesrat hat er keine Chance und in einer großen Koalition stellt der Juniorpartner nicht den Kanzler. Weit und breit keine Mehrheit.
Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999  |  IP: [logged]



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