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Autor
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Thema: Speedy J, DJ Hell, Acid Pauli, Chris Liebing, Robert Babicz | Techno Media
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soulstar
   
Usernummer # 5668
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verfasst
Nostalgische, ältere Menschen.
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Aus: marburg | Registriert: Apr 2002
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Thomas Broda
BassFiMass PhonkAggressor
Usernummer # 72
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ: MOMEM Talk: Karotte, Tresher, Azary https://www.youtube.com/watch?v=7BjautjHb04
Oh, den Karotte hätte ich im Leben nicht wiedererkannt, wenn man ihn nicht vorgestellt hätte.
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Aus: Jux und Dollerei | Registriert: Dec 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
ein kanal mit szene-talk, um tagelang im youtube-rabbithole zu verschwinden..
Paul Rose aka the musician, DJ, and label boss known as Scuba talks to people of significance from the world of electronic music about their experiences, observations, and attempts to cultivate a life for themselves in the murky and sometimes treacherous waters of the music industry.
um nur einige folgen der letzten monate zu nennen:
Frank Wiedemann on Âme Live and the new wave of Berlin clubbing - https://www.youtube.com/watch?v=S6ZuFjdMpac
Recondite on the art and culture of dance music, and whether AI can produce groundbreaking music - https://www.youtube.com/watch?v=qkdfMv50wgQ
Sister Bliss on Faithless after Maxi, raving in the 90s, and the power of a global hit - https://www.youtube.com/watch?v=5qOZcClddmM
Joris Voorn on the problem with purists, the significance of ADE and the threat of AI - https://www.youtube.com/watch?v=HJj_itNycio
DJ Bone on the art of Techno, from Detroit to Amsterdam - https://www.youtube.com/watch?v=RUjPemF3xBY
Kelly Lee Owens on AI in music, the creative process, and haunted hotels - https://www.youtube.com/watch?v=gI-fL5q6Qu4
Slam on techno, discovering Daft Punk, and why Glasgow is the best place to DJ - https://www.youtube.com/watch?v=KjacOHtQGbc
Luke Slater on techno, acid house, and Berlin: classic episode - https://www.youtube.com/watch?v=4pa-5fwxGwQ
James Holden on his escape from DJing, coding to make music, and what he really thinks of clubs - https://www.youtube.com/watch?v=2AbL4P2IkRo
Tim Reaper on Jungle, internet forums, and the Future of Retro - https://www.youtube.com/watch?v=T8CisvrqHNg
James Ruskin on Tresor, Blueprint, and the enduring appeal of vinyl - https://www.youtube.com/watch?v=jFxp6W9CgWM
Tom Middleton on sleep, audio therapy, and Aphex Twin - https://www.youtube.com/watch?v=GnrFeW3uEt4
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
der nächste technoroman: Stefan Sommer "Partypeople"
In seinem Roman 'Partypeople' gibt Sommer Einblick in das Leben eines Star-DJs, einem namenlosen Musiker, der sich zwischen Bühne, Flughafen-Lounges und Fotoshootings verloren hat und dabei nicht um seine verstorbene Mutter trauern kann. In diesem Vorabdruck geben wir euch einen keinen Eindruck des Buches, an dessen Ende der Autor unter anderem DJ Hell, Gerd Janson und Marie Montexier dankt.
https://groove.de/2026/02/26/vorabdruck-des-romans-partypeople-von-stefan-sommer-die-staerkere-wirkung-der-argentinischen-oxycodon-tabletten-haette-mich-ueberrascht-sagte-ich
lesungen www.omvs.at/autor/stefan-sommer
27.2. München, Goldener Reiter (Lesung + Afterparty) 11.3. München, Muffatwerk | Club Ampere 19.3. Leipziger Buchmesse 16.4. Köln 18.4. Berlin 12.6. Stuttgart
Der Ich-Erzähler im neuen Roman von Stefan Sommer hat alles und nichts: Als erfolgreicher Techno-DJ wird er auf private Partys von Superreichen eingeflogen, lässt sich von Haute-Cuisine-Chefs bekochen, nächtigt in Grand Hotels. Ein luxuriöses Leben zwischen Helikopterflügen, Infinity- Pools, Champagner und den immer groteskeren Wünschen eines Superstars, der von sich und der Welt gelangweilt ist. Dazwischen: Loneliness. Designerdrogen und Schmerzmittel helfen nur vorübergehend, und auch Christian, ein verheirateter Mann, ist schnell wieder aus dem Leben des DJs verschwunden. Während seiner gnadenlosen Hetze um die Welt erkennt der Erzähler irgendwann, dass er davonläuft: Vor dem Verlust der Mutter, die Jahre zuvor verstorben ist. Seither trägt er ihre Lieblingsblumen als Tattoo auf der Haut – ein zarter Versuch, der Härte der Erfolgsindustrie etwas entgegenzusetzen.
Partypeople blickt mit kalter Komik in die Welt des großen Geldes: erzählt von Rich Kids, Tech-Oligarchen, performativer Männlichkeit und neuem Kapitalismus. Man hofft auf einen Ausweg, und ahnt doch, dass es keinen geben kann. [ 27.02.2026, 00:01: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Interessante Zahlen zur US-Musikindustrie & Vinyl-Verkäufen, gerade auf Hypebeast entdeckt:
https://hypebeast.com/2026/3/vinyl-sales-surpass-1-billion-usd-2025-riaa-report-taylor-swift-the-life-of-a-showgirl-record-high
"Summary The United States music industry reached a historic high with wholesale revenues hitting $11.54 billion USD in 2025. Physical media continues its unprecedented resurgence as vinyl sales topped $1 billion USD after 19 consecutive years of growth. Streaming platforms remain the dominant financial force by accounting for 82 percent of the total market revenue."
"The standout metric from the data is the explosive consumer demand for physical formats. Marking a 19th consecutive year of upward trajectory, vinyl sales officially surpassed the $1 billion USD threshold for the first time since 1983. The format successfully moved 46.8 million units, heavily bolstered by massive drops like special vinyl editions of Taylor Swift’s The Life Of A Showgirl and the Kpop Demon Hunters soundtrack."
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
wie da schon angedeutet.. es sind wenige an der spitze, wie Taylor Swift, bei denen sich immer mehr anhäuft, nicht in der breite der musikbranche. wie in der weltwirtschaft geht die schere zwischen oben und mitte/unten immer weiter auf.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: wie da schon angedeutet.. es sind wenige an der spitze, wie Taylor Swift, bei denen sich immer mehr anhäuft, nicht in der breite der musikbranche. wie in der weltwirtschaft geht die schere zwischen oben und mitte/unten immer weiter auf.
Ja, das ist - leider - richtig. Ich sehe es auch im Berufsleben, da wir einen Händler von K-Pop-Merch haben und da laufen CDs wie geschnitten Brot, zumal es von einem Album oder einer EP verrschiedene Ausgaben gibt mit anderen Cover-Bildern, so dass die CDs hier zu begehrten Sammlerobjekten werden. Immerhin trägt der Vinyl-Trend dazu bei, dass die - wenigen noch vorhandenen - Presswerke sich über eine gute Auftragslage freuen dürfen, was unseren Lieblingsgenres nicht zum Nachteil sein sollte. Und wenn in Fernsehshows ein Act sein neues Album bewirbt, wird zunehmend auch mehr gern die Schallplatte in die Kamera gehalten, wirkt wohl auch besser, als einen Spotify-Link einzublenden.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Vielleicht auch ganz interessant in diesem Zusammenhang:
Unser "Kulturstaatsminister" setzt sich wohl jetzt für ein faireres Musik-Streaming-Geschäft ein... Möge es was bringen...
"Musikstreaming boomt, aber die Tantiemen sind offenbar ungleich verteilt. Das will Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ändern und hat zu insgesamt drei runden Tischen mit Akteuren der Musikbranche eingeladen."
( https://www.tagesschau.de/kultur/musik-streaming-verguetung-100.html )
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: FaDe: Vielleicht auch ganz interessant in diesem Zusammenhang:
Unser "Kulturstaatsminister" setzt sich wohl jetzt für ein faireres Musik-Streaming-Geschäft ein... Möge es was bringen...
"Musikstreaming boomt, aber die Tantiemen sind offenbar ungleich verteilt. Das will Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ändern und hat zu insgesamt drei runden Tischen mit Akteuren der Musikbranche eingeladen."
( https://www.tagesschau.de/kultur/musik-streaming-verguetung-100.html )
Interessant, aber wird mit Sicherheit vorerst zu nichts führen als zu solchen Artikeln und dem Versuch der Reinwäsche mancher Politiker mit solchen Ansätzen, die bestimmt doch sowieso wieder im Sand verlaufen werden, zumal der Artikel ein prima Zitat nennt: "Musikschaffende, und das zeigt unsere Studie auch, haben eine begrenzte Marktmacht."
Was bringt es, wenn sich ein paar deutsche Musikschaffende, der Herr Minister und ein paar Vertreter der deutschen Abteilungen der Konzerne zusammensetzen? Das Problem ist ja quasi 'global' und wird hier sowieso nicht zu lösen sein sondern wurde und wird, wenn überhaupt, in den Chefetagen der Konzerne entschieden. Und die wären ja blöd, vom Kuchen weniger zu bekommen als momentan.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Immerhin trägt der Vinyl-Trend dazu bei, dass die - wenigen noch vorhandenen - Presswerke sich über eine gute Auftragslage freuen dürfen, was unseren Lieblingsgenres nicht zum Nachteil sein sollte.
die realität: die presswerke sind seit jahren überlastet und die labels aus "unseren lieblingsgenres" jammern seither über teils exorbitante lieferzeiten, da major-labels mit ihren hohen auflagen für auftragsstau sorgen.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
tatsächlich hatte sich das vinyl-release mit Morgen Wurde & Tis-remixen wegen der überlastung der presswerke um über ein jahr verzögert von 2021 auf 2022.
was meine einblicke bei Kompakt angeht, hat es sich inzwischen aber wieder entspannt. damals wurde die zusammenstellung der Pop Ambient aufs frühjahr vorgezogen für ein (vinyl-)release im november/dezember. die letzte ausgabe wurde ende august zusammengestellt, im september gemastert, release im november. für Kompakt mögen aber auch bevorzugte bedingungen gelten.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Oha. Also sollten wir vielleicht gemeinsam in ein Presswerk investieren?
Was Streaming betrifft, ist gerade von ionnalee 'ne Mail in meinem Briefkasten gelandet:
"'bottomless blue' is out march 26 by PRESAVING my next song you are directly impacting how the release is prioritized by streaming algorithms. by presaving you help me break through the gatekeeper barriers." Was von der Macht- und Hilflosigkeit der Artists zeugt und wie wenig Mittel sie haben, dass ihre Songs die gewünschte Aufmerksamkeit erhalten.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: chris: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: FaDe: Vielleicht auch ganz interessant in diesem Zusammenhang:
Unser "Kulturstaatsminister" setzt sich wohl jetzt für ein faireres Musik-Streaming-Geschäft ein... Möge es was bringen...
"Musikstreaming boomt, aber die Tantiemen sind offenbar ungleich verteilt. Das will Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ändern und hat zu insgesamt drei runden Tischen mit Akteuren der Musikbranche eingeladen."
( https://www.tagesschau.de/kultur/musik-streaming-verguetung-100.html )
Interessant, aber wird mit Sicherheit vorerst zu nichts führen als zu solchen Artikeln und dem Versuch der Reinwäsche mancher Politiker mit solchen Ansätzen, die bestimmt doch sowieso wieder im Sand verlaufen werden, zumal der Artikel ein prima Zitat nennt: "Musikschaffende, und das zeigt unsere Studie auch, haben eine begrenzte Marktmacht."
Was bringt es, wenn sich ein paar deutsche Musikschaffende, der Herr Minister und ein paar Vertreter der deutschen Abteilungen der Konzerne zusammensetzen? Das Problem ist ja quasi 'global' und wird hier sowieso nicht zu lösen sein sondern wurde und wird, wenn überhaupt, in den Chefetagen der Konzerne entschieden. Und die wären ja blöd, vom Kuchen weniger zu bekommen als momentan.
Naja, vielleicht ist das auch ein kleiner, erster Schritt... Hab schon überlegt, vielleicht sollte man mal eine Petition machen... Auf englisch für global, dass wie z.B. der hiesige Mindestlohn für "normale" Jobs eine Mindestvergütung bei Musikstreaming eingeführt wird... Spotify zahlt etwa 0,3cent/Stream, Tidal schon 0,7cent - also schon mehr als das doppelte... Vielleicht also an Tidal orientieren - das scheint ja machbar zu sein... Oder sogar (..) 1cent... Sone globale Petition müsste doch machbar sein oder nicht?
Wenn niemand aufsteht und mal "Rabatz" macht wird sich auf jeden Fall da wohl nichts ändern...
Spotify hat 2025 einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro gemacht. Also etwas Luft um die Cent-Beträge mal etwas anzuheben ist ja wohl vorhanden...
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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soulstar
   
Usernummer # 5668
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verfasst
0,7 cent sollten an spotify und co gehen, der große Batzen besser an die Künstler*innen. Ohne Content sind die garnichts.
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Aus: marburg | Registriert: Apr 2002
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: soulstar: 0,7 cent sollten an spotify und co gehen, der große Batzen besser an die Künstler*innen. Ohne Content sind die garnichts.
Natürlich, das stimmt - aber zugleich ist Spotify der größte Player und viele scheinen bereits tief in der Abhängigkeit zu stecken. Wenn ich Gemini frage, wer von den bekannten Artists zwischenzeitlich seinen Katalog von Spotify hat entfernen lassen, dann ist das 'ne Handvoll an Musikern und Künstlern, wie Massive Attack (weil Spotify CEO Daniel Ek in Helsing investiert), Nils Lofgren, Graham Nash/Crosby, Stills & Nash, während andere wie Neil Young und Joni Mitchell ab 2024 ihren Katalog wieder dort eingestellt haben. Will sagen, dass es sich kaum jemand leisten kann, Spotify den Rücken zu kehren.
@FaDe: Und aufgrund dieser massiven Marktmacht wird auch keine Petition helfen, selbst mit Millionen von Unterschriften. Wenn dem so wäre, dann werden anstelle der 7 Cent vielleicht künftig 9 Cent ausgeschüttet oder das Verfahren wird leicht angepasst, damit auch die kleineren Artists ein paar Cent mehr erhalten.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Jeff Mills Interview — Detroit, Techno & DJ Culture
"If I get away with not putting drums on a track, I prefer to do that. ... I question what we are dancing for at times."
www.youtube.com/watch?v=g7CIRiPeR_A
20 Questions With Jeff Mills: ‘The Idea That Technology Will Make You Better In Electronic Music — I’m Not So Sure’
If you had to recommend one album for someone looking to get into electronic music, what album would you give them?
"I would give them Steely Dan’s Aja, because you can learn a lot from from the musicianship, from the technique, the recording, the storytelling, the sound quality is incredible, the album cover, the title, the tracks titles, the ambiguous way [Donald] Fagan is with the lyrics, the chord structures."
Steely Dan - Aja (1977) www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nNSt2pxzqur9OlUok2h9mJDnHQ1YqFA-8 https://open.spotify.com/intl-de/album/1hOK2ey9W76x9GnftSRgrw
"DJing at a higher level than just mixing records together is quite complex. It’s like being an athlete, like a tennis player. You have so many things you need to think about at the same time, as time is moving forward. You literally have to split your mind into multiple parts, and you have to pay attention to each one of these things at the same time, so your peripheral sense becomes enhanced. ... Your senses become much more attuned. In a club setting, you have to watch the audience. You have to listen to the ambience and the acoustics in the room. You have to think about what you’re playing now and what to do with that, and then you have to think about the chain of records that you’d like to get to. You need to prioritize what to do first and second and third.
So you develop this unique way of managing things within a certain period of time, and that actually carries over into your life as well. DJs are able to multitask and be very calm and very cool about it. I can make three albums at the same time. I can travel here, DJ, perform live, work on contemporary art, be married, cut the grass, fix my car, go shopping. That’s one of the benefits."
www.billboard.com/music/music-news/jeff-mills-live-at-liquid-room-anniversary-tour-interview-1236202780
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Chris Liebing über sein neues Album „Evolver”: „Ich bin da ziemlich fanatisch rangegangen”
"... Hinzu kommt, dass ich ein kompletter Spätstarter bin. Im Bezug auf das gesamte Karriere-Ding. Ich habe erst mit 25 oder 26 regelmäßig im Omen gespielt, und das ist, gerade im Vergleich mit Sven Väth oder Richie Hawtin, schon ziemlich spät. Und das löst ein Gefühl aus, ständig etwas Neues anfangen zu müssen."
https://groove.de/2026/03/26/chris-liebing-ueber-sein-neues-album-evolver-ich-bin-da-schon-ziemlich-fanatisch-rangegangen
https://chrisliebing.bandcamp.com/album/evolver
From Depeche Mode influences to mastering in LA and navigating techno’s shifting landscape, Chris Liebing reflects on the past, present, and what comes next.
"Maybe we still have a little bit more time before AI completely takes over. Who knows all of this? In a way, those are ideas I am also dealing with on the album, and I think I just kind of accept and flow with it.
When it comes to AI in music, I really enjoy the process of making music. If there’s something that could be helpful, like maybe an AI plugin that shows you settings you wouldn’t have thought of, fine, but ultimately I want to be the person who creates and makes the decisions, using tools that enable me to do so. As long as I am having fun with what I am doing and know that what I am creating mostly comes from me, not from some sort of computer, I will surely enjoy the ride of producing new music. Anyways, AI will change a lot of things, and maybe that should also teach us to better enjoy this moment and have a good time, because change is simply inevitable.
I really wouldn’t call myself a “disciplined craftsman”, not at all. I would rather call myself a persistent “try hard” with sometimes quite narrow-minded ways of approaching things. And on the other hand, I am someone who is completely happy to go with the flow and trust the universe, wherever the process may take me. I think it’s a constant back-and-forth between those extremes, and my decisions are made up as I go along."
https://dirty-epic.com/2026/02/27/catching-up-with-chris-liebing
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Nach sieben Jahren Pause kehrt Robyn auf die Dancefloors zurück. Ein Gespräch über ihr neues Album „Sexistential“, die Freiheit der Liebe und den Groove.
"Man muss sich exponieren. Es ist uninteressant, jemandem zuzuschauen oder zuzuhören, der kein Risiko eingeht. Welches Risiko du eingehen willst, liegt an dir, aber wenn du jemandem auf der Bühne zuschaust oder ein Werk betrachtest und du nicht das Gefühl hast, dass die Person, die es gemacht hat, wirklich etwas Reales erforscht, das ist doch langweilig.
... Mittlerweile diktiert Social Media, wie die Leute Musik konsumieren und welche Musik. Es ist ein Luxus, da nicht konkurrieren zu müssen, weil ich bereits vor Social Media angefangen habe. Vielleicht ist es das erste Mal in der Musikgeschichte, dass ältere KünstlerInnen im Vorteil sind, weil die gesamte Geschichte schon dokumentiert ist.
Und du bist jetzt so abhängig davon, diesen ganzen Berg an Content zu erstellen, damit die Leute überhaupt Interesse haben, sich mit deiner Musik zu beschäftigen. Das muss ich nicht. Ich kann einfach weiter auf meinem Fundament aufbauen, auch ohne Social Media. Das ist vielleicht am schwierigsten zu erreichen, weil diese Arbeit so viel Zeit braucht. Und ich glaube nicht, dass viele Musiker das wirklich als Teil ihrer Tätigkeit betrachten."
https://taz.de/Robyn-Es-ist-uninteressant-jemandem-zuzuschauen-der-kein-Risiko-eingeht/!6165995
Robyn - Sexistential www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_mkOfIRDXgPyJOwHjNeB3cKRF0UTwvsk1Y
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
DJ Hell bei Chat with a DJ - ARTE Concert erste stunde set, danach interview www.youtube.com/watch?v=smVXyDRBbWI
- Wie gefällt dir das Studiosetup? Hell: 3/10. - Danke für nichts. Hell: ... Ich war fast bei 2, aber dann dachte ich, ich bin höflich...
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
im interview spricht er auch kurz über seine gehörprobleme nach all den jahren auflegen - jetzt hat er wegen hörsturz seine nächsten gigs abgesagt...
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ: im interview spricht er auch kurz über seine gehörprobleme nach all den jahren auflegen - jetzt hat er wegen hörsturz seine nächsten gigs abgesagt...
Ja, das hatte ich gestern auf f'book auch gelesen. Und Thomas D. von den Fantas thematisiert in seinem neuen Song das Thema auch in 'ner Zeile. Berufskrankheit. Mein 'Pfeifen' werde ich auch nicht mehr los.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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The Blobb
    
Usernummer # 623
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verfasst
Hab mir auch schon vor 30 Jahren nen Tinitus geholt bei den (Lauten) Partys. Seitdem immer mit Ohropax unterwegs. Hat viele Vorteile, der Sound kommt klarer rüber, man versteht auch wieder Leute beim Reden und man kann sich direkt vor der Box positionieren um die volle Wucht abzubekommen. Und nach der Party rausnehmen und das Ohr ist vollkommen OK, fühlt sich sogar erholt an (kein Rauschen oder sonst was). Es haben aber auch schon sehr viele Partybesucher Schutz in den Ohren, letztens bei der Time Warp beobachtet....
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Aus: Austria,5400,Hallein | Registriert: Jun 2000
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: The Blobb: Hab mir auch schon vor 30 Jahren nen Tinitus geholt bei den (Lauten) Partys. Seitdem immer mit Ohropax unterwegs. Hat viele Vorteile, der Sound kommt klarer rüber, man versteht auch wieder Leute beim Reden und man kann sich direkt vor der Box positionieren um die volle Wucht abzubekommen. Und nach der Party rausnehmen und das Ohr ist vollkommen OK, fühlt sich sogar erholt an (kein Rauschen oder sonst was). Es haben aber auch schon sehr viele Partybesucher Schutz in den Ohren, letztens bei der Time Warp beobachtet....
Ich hatte vor Urzeiten auf 'ner Party mal einen Hörgeräteakustiker kennengelernt, der mir dringend von Oropax im Party-Kontext abgeraten hatte: Zwar würde die Lautstärke gemildert, aber die Schallwellen würden dennoch mit ähnlicher Wucht auf das Trommelfell knallen, da das oropax quasi die Schallwellen nur weitergeben würde. Hatte ihn dann mal in seinem Laden besucht, er hat Abdrücke genommen und seitdem habe ich angepasste Ohrstöpsel, die tatsächlich die höheren Frequenzen - im Vergleich zu anderem Gehörschutz - nur minimal drosseln, aber vor allem einfach nur die Lautstärke reduzieren. Es gibt verschiedene Filter, die man austauschen kann, hatte mich damals für den mittleren entschieden und sie zuletzt erst wieder beim Apparat-Konzert sehr zu schätzen gewusst. Sind nahezu bauchgleich mit diesen hier: https://www.thomann.de/de/fischer_amps_gehoerschutz.htm
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Electroclash icon Tiga talks about the manosphere, the currency of cool and his first album in 10 years, HOTLIFE.
... A key architect of the Electroclash explosion in the early 2000s, Sontag reigned supreme over the indie sleaze era of the dance floor during the 2010s. But eventually, that momentum stalled. Sontag, one of the scene's most charismatic figures, found himself contemplating retirement while battling a health crisis that threatened to derail his career entirely. www.youtube.com/watch?v=CI7cyiAAycg
album HOTLIFE am 17.4. (5 tracks schon online) https://tiga.bandcamp.com/album/hotlife-2
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Robert Babicz über 36 Jahre Techno, Musikproduktion, Underground und Label-Betrug | SINEECast #01 www.youtube.com/watch?v=Gc0MnPs-Srs
"ich wurde immer wieder von bekannten namen angefragt als ghost producer - ich hab die beschimpft, was denen einfällt.. ich glaub, damit hab ich mir einiges verbaut.."
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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FaDe
   
Usernummer # 7185
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: Robert Babicz über 36 Jahre Techno, Musikproduktion, Underground und Label-Betrug | SINEECast #01 www.youtube.com/watch?v=Gc0MnPs-Srs
"ich wurde immer wieder von bekannten namen angefragt als ghost producer - ich hab die beschimpft, was denen einfällt.. ich glaub, damit hab ich mir einiges verbaut.."
Danke für den Link! Für Leute in unserem/meinem Alter, die ähnlich lange Musik machen, habe ich Streckenweise so dieses "Ach-damals-Schwafel-Feeling" gehabt - für jüngere Musikmacher evtl. interessanter. Aber durchaus auch ein paar interessantere und/oder unterhaltsamere Sachen bei.
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Aus: NRW | Registriert: Sep 2002
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
ja, es gab ja schon viele interviews mit Rob zu hören über die jahre, aber auch in diesem kam noch neues für mich zutage. wie ihm finanziell mitgespielt wurde, es aber immer noch gut reichte für ihn.
gut auf den punkt gebracht: früher wurde das geld auch in säcken aus den raves rausgetragen, nur stehen heute häufig konzerne dahinter, gewinne fließen nicht mehr so wie früher in die szene zurück.
was ich mir schon dachte: die leute wissen heute weniger als früher bescheid. weniger ungewöhnlich heute, dass DJs für live-acts gehalten werden. und die leute kennen nicht mehr so die namen der acts, sondern eher nur die namen der spotify-playlisten.
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: FaDe: Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: Robert Babicz über 36 Jahre Techno, Musikproduktion, Underground und Label-Betrug | SINEECast #01 www.youtube.com/watch?v=Gc0MnPs-Srs
"ich wurde immer wieder von bekannten namen angefragt als ghost producer - ich hab die beschimpft, was denen einfällt.. ich glaub, damit hab ich mir einiges verbaut.."
Danke für den Link! Für Leute in unserem/meinem Alter, die ähnlich lange Musik machen, habe ich Streckenweise so dieses "Ach-damals-Schwafel-Feeling" gehabt - für jüngere Musikmacher evtl. interessanter. Aber durchaus auch ein paar interessantere und/oder unterhaltsamere Sachen bei.
Ja, ging mir ähnlich, habe desöfteren mal vorgespult, zumal Robert auch viele der Anekdoten bei den Track-Feedback-Sinee-Streams, die er ja nun auch betreut, schon erzählt hat und da jetzt auch nicht so viel wahnsinnig Aussergewöhnliches mit dabei war, zumal Björn auch zu selten den Faden aufgreift, d.h. sie schwafeln sich gemütlich und oberflächlich von einem Thema zum anderen.
Es mag vielleicht sein, dass jüngere heute die Namen der Artists und Tracks nicht mehr kennen, aber: Bei Modeselektor-Konzert war das Publikum generell 'etwas älter', die kannten wohl alle Modeselektor und als sie Apparat-Vocals einstreuten, sagte jemand neben mir: "Ach, ja, der Sascha.." - und: als ich noch auflegte, merkte ich mir eher das Cover der Platte als den Namen der Tracks, um gezielt und schnell im Case die richtige Scheibe rauszusuchen, vielleicht auch ein Grund, warum ich beim "ich suche diesen Track"-Bereich so schlecht bin. Sah und sehe ich aber auch nie als problematisch.
Mal sehen, wen der nächste Sinee-Podcast bespaßt, die erste Folge empfinde ich eher nur als Sinee-Werbemaßnahme.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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SpeedyJ
the technarchist
Usernummer # 984
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: Hyp Nom: was ich mir schon dachte: die leute wissen heute weniger als früher bescheid. weniger ungewöhnlich heute, dass DJs für live-acts gehalten werden. und die leute kennen nicht mehr so die namen der acts, sondern eher nur die namen der spotify-playlisten.
also wenn mir jemand auf ner party "was macht der dj da?" zuruft, würde ich auch flapsig "musik!" antworten und nicht damit rechnen, dass der mir jetzt auf den zahn fühlen will, ob ich ihm den unterschied zwischen einem dj und einem live-act erklären kann. zumal die grenzen immer mehr verwischen und viele djs in der tat hybrid-sets spielen...
und dank moderner technologien wie shazam, tracklist-seiten im netz oder geschichten wie richie hawtins live track feed auf telegram wissen die leute heute viel eher über die tracks und künstler bescheid als damals, als man noch dj-mixes im club oder radio hörte und einem der großteil der gespielten tracks mangels tracklist unbekannt blieb.
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Aus: 909303 | Registriert: Sep 2000
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Chris Liebing über 30 Jahre Techno, KI in der Musik und die Frage, was vom Underground noch übrig ist | SINEECast #02 www.youtube.com/watch?v=IguCnRucbDA
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
Anja Schneider Backstage - Acid Pauli - Wenn Björk anruft. Auch hier wird u.a. - ähnlich zum Sinee-Podcast mit Chris Liebing - die KI natürlich angesprochen: "...für den ein oder anderen im Mainstream könnte es schon gefährlich werden. Aber das bin ich nicht." https://www.youtube.com/watch?v=oSpUAOXtEeU
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: SpeedyJ: im interview spricht er auch kurz über seine gehörprobleme nach all den jahren auflegen - jetzt hat er wegen hörsturz seine nächsten gigs abgesagt...
ist wieder am start.. hat vorhin bei HÖR Berlin aufgelegt www.youtube.com/watch?v=Bd05OCKAhP4 ..und legt gleich vor ort bei einer Anton Corbijn-ausstellung auf.
Wie DJ Hell es schafft, seit fast 50 Jahren hot zu sein
... Trauen sich die Leute eigentlich, bei Ihnen ans Pult zu kommen und einen Musikwunsch zu äußern? - Das gibt es. Die Männer wollen damit zeigen, wie gut sie im Thema sind. Bei den Frauen ist es oft komplett deplatziert. Die wollen dann einen Charthit hören. Hier bin ich aber sehr direkt und mache eine klare Ansage, damit erst gar keine Diskussion aufkommt. Wenn ein Song gut reinpasst, spiele ich das auch.
... In den 90ern gab es einen Style, der sehr ausgeprägt war bei meinen Shows. Ich war stets in Anzügen gekleidet, bin sehr klassisch aufgetreten, einfach, um einen neuen Weg zu beschreiten. Das hat erst mal für Unverständnis gesorgt. In den Nullerjahren war alles von Rick Owens, Boris Bidjan Saberi und Martin Margiela in der DJ-Szene eine Art Arbeitskleidung. Für mich war zu dieser Zeit vor allem Margiela stilprägend, später Demna von Balenciaga. Das ist für mich funktionelle Arbeitskleidung. Denn als Künstler sollte man schon darauf achten, was man bei seinen Performances trägt. Das gehört dazu.
Letztes Jahr habe ich fast ausschließlich den Anzug von Drykorn getragen, den wir gemeinsam entwickelt haben. Und Lemaire habe ich neu für mich entdeckt. Davon bin ich im Moment total fasziniert. Unauffällig, aber in edelsten Materialien und brillanten Schnitten. Das Ganze kombiniert mit Secondhand- oder Military-Pieces – das ist mein Personal Style.
www.textilwirtschaft.de/fashion-management/wie-dj-hell-es-schafft-seit-fast-50-jahren-hot-zu-sein-77239
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Aus: Kiel | Registriert: Feb 2001
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chris
User
Usernummer # 6
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verfasst
@hyp: Danke - eines der wenigen HÖR-Sets, die ich vollständig mir angesehen bzw. angehört habe und Hell ist über all die lange Zeit 'seinem Stil' sehr treu geblieben, teilweise hat es mich emotional überraschend und sehr in die Vergangenheit zurück katapultiert. Das Fashion-Statement ist interessant, wirkt aber auch ein bisschen wie Werbung und die HÖR-Klamotte fand' ich jetzt nicht so schick, aber das ist wirklich nur 'ne Geschmacksfrage.
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Aus: Westend | Registriert: Nov 1999
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Hyp Nom
Morgen Wurde
Usernummer # 1941
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verfasst
nach 20 jahren ein neues Speedy J-album https://speedyj.bandcamp.com/album/walkman
Speedy J: „Der Walkman, das bin ich”
"... Heute kannst du alles speichern, deshalb gehen die Leute nicht mehr so frei mit der Abmischung um. Darunter leidet die Musik. ... Du kannst deinen Track so lange polieren, bis du den Vibe komplett gekillt hast, die Idee komplett verschwunden ist, dein Track keinen Moment mehr erfasst. Bis dein Stück ein Lego-Schloss ist, bei dem alles an der richtigen Stelle sitzt. ... Die Leute schauen auf die Vergangenheit, sie romantisieren die Neunziger. Das besondere damals war aber nicht der Look der Flyer oder der Mode. Besonders war, dass es keinen Plan gab. Das waren einfach Menschen, die den Moment genossen haben, die offen und neugierig waren. ... So ging man auch das Produzieren an: Man probierte etwas aus, weil man wissen wollte, wie es sich anfühlte. ... Jetzt ist daraus ein Format geworden mit Regeln und Erwartungen. ... Es gibt die Welt online, die den Menschen Angst macht, wo der Schmerz liegt. Dann gibt es die wirkliche Welt, in der Menschen direkt miteinander sprechen, wo Dinge entstehen. Der Einfluss der Welt online wird überschätzt. Wenn jemand in der Kneipe mit dir redet, ist das viel wichtiger. Die Leute vertauschen das aber."
https://groove.de/2026/04/22/speedy-j-der-spass-liegt-fuer-mich-im-unbekannten
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