Alle anderen Musikrichtungen sind irgendwann untergegangen (nicht ganz), obwohl einige Freaks noch dabei sind.
Techno wurde schon seit jahren der untergang prophezeit, aber "wir machen weiter"
Mehr Erläuterungen Bitte!
Ich werf mir auch jeden Tag ein paar Teile, damit ich diese Musik ertragen kann. Ohne XTC würde ich schon lange nur noch Schlager hören, um meine Nerven nicht so zu strapazieren.
Aber mal ehrlich... Das ist die absolut an den Haaren herbeigezogenste Theorie zum Thema Techno, die ich jemals gehört habe...
Sorry, Musik hat nichts mit Drogen zu tun. Nur Leute die ein Persönlichkeitsproblem haben, brauchen Drogen um die Musik zu geniesen.
Drogen (nur noch mal zur Klärung: Dazu zähle ich auch Alkohol) sind ein Plus, nicht die Voraussetzung für irgendeinen Kult.
Treffer, versenkt.
geschmäcker sind halt verschieden. i love rush. hab ihn auch erst zweimal gehört.
Ich sag ja nur das techno auch auf grund von drogen existier(en)t (wird).
[ 01-01-2002: Beitrag editiert von: drpillepalle ]
[ 01-01-2002: Beitrag editiert von: drpillepalle ]
MfG
DD
und leider sind das die Vorurteile die die meistens Menschen Techno gegenüber haben....
Aber wir lassen uns davon nicht unter kriegen!
MfG
DD
@jeff
MIT drogen wird die musik vielleicht mal aussterben (oder besser: die leute die wegen den drogen die musik hören) aber sicherlich nicht ohne!!!
@defekt&thommy
p.s.: weiss jmd. im raum stuttgart ne coole schlager-party für mich?
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: mdrysch ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von assiraL:
...ihr zuspruch wäre wohl längst nicht so massiv geworden. es gibt genug leute, die über ihre erfahrungen mit drogen erst auf techno kommen, oder schlimmer, die hauptsächlich um sich zu zu knallen in clubs gehen, wobei eigetlich nebensächlich ist wer gerade was auflegt...
Da mag was dran sein. Aber Techno wird ja nicht nur durch Clubs am Leben erhalten. Auch die Musikindustrie muss ja weiterleben. Und die Leute, die nur druff in Clubs gehen und nüchtern wat weiß ich hören, kaufen ja keine Vinyls bzw. CDs. Würde das wegfallen, man kein Erfolg mehr mit dem Verkauf von Platten etc. haben, dann wäre die Musikrichtung sicher TROTZ "druffies" gefährdet... oder seh ich das nun ganz falsch??
MfG
DD
Ich sehe das schon so, dass viele(ca. 1200 :smilesmile Leute erst durch die Drogen zur Musik gekommen sind.
Man muß sich erst zur Musik hinarbeiten. Viele Platten oder Styles die ich früher nicht mochte finde ich jetzt total cool, man muß sich irgendwie ein "Ohr" aneignen. Und das kann lange dauern. Durch Drogen kann dieser Prozess wesentlich schneller ablaufen und da ist mir nicht nur ein Beispiel bekannt.
Mein Eingangstext war etwas unglücklich formuliert, man kann das nicht auf die Gesamtheit projezieren.
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: Jeff May ]
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: TheMäx ]
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: ClubCreature ]
Ich bin über kommerziellen Trance zur der gesellschaftsunfähigen elektronischen Musik gekommen die ich jetzt höre und das war ein recht langer Weg. Bekannte haben diese Musik das erstemal im Club mit Drogen gehört und fanden sie geil und von dem Zeitpunkt an akzeptabel , obwohl sie sonst nie auf den Gedanken gekommen wären sowas zu hören.
Klar sehr subjektives Einzelbeispiel, aber bestimmt nicht die Ausnahme. Wollte ja nur Eure Meinung hören.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Defekt:
Nur Leute die ein Persönlichkeitsproblem haben, brauchen Drogen um die Musik zu geniesen.
Davon sehe treffe ich aber genug, wenn ich innem Club bin...
quote:
Ursprünglich geschrieben von Defekt:
[B] Nur Leute die ein Persönlichkeitsproblem haben, brauchen Drogen um die Musik zu geniesen.
B]
Dann wären ja Technoclubs wo wir ja nen Drogenanteil von 80,90 Prozent haben richtige Therapieanstalten! Und Paraden Psychatriedemos, ne defekt so einfach ist es jawohl nicht.....
die szene basiert und besteht durch drogen, wer was anderes behauptet ist blind!
da kriegt man ja das kalte kotzen.
Hatte ich früher noch das Gefühl auf "Zeti Alpha 6" zu feiern, denke ich heutzutage beim Feiern dass Haar (MUC Irrenanstalt) Ausgang hat.
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: Defekt ]
@All:
XTC war gerade in den Anfängen eine 'interessante' Droge. Sie hat für viele erst den Zugang zum Techno ermöglicht. Einfach weil man damit länger feiern konnte und sich besser und mutiger zur Musik bewegte. Man war auf dem absoluten Ego-Trip. 'Feierte' nur für die Musik.
Nur:
Die Droge war für Techno gar nicht notwendig, es half nur den "Verklemmten" und den Irren die vom Feiern nicht genug bekommen konnten (und warum haben die nicht genug bekommen ? ).
was techno angeht, ich glaube auch diese welle wird irgendwann untergehen. aber ich glaube, dass die elektronische musik noch lange dominieren wird! vielleicht wird sie nur in 20 jahren zu abgespacet sein für unsere generation...
quote:
Ursprünglich geschrieben von Jeff May:
Man muß sich erst zur Musik hinarbeiten. Viele Platten oder Styles die ich früher nicht mochte finde ich jetzt total cool, man muß sich irgendwie ein "Ohr" aneignen. Und das kann lange dauern. Durch Drogen kann dieser Prozess wesentlich schneller ablaufen und da ist mir nicht nur ein Beispiel bekannt.
Mein Eingangstext war etwas unglücklich formuliert, man kann das nicht auf die Gesamtheit projezieren.
quote:
Ursprünglich geschrieben von tribalspace:
woher kommt wohl das ganze love & peace-ding?die szene basiert und besteht durch drogen, wer was anderes behauptet ist blind!
quote:
Ursprünglich geschrieben von Jeff May:
Ich sehe das schon so, dass viele(ca. 1200 :smilesmileLeute erst durch die Drogen zur Musik gekommen sind.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
wenn das so ist, will ich mit dieser szene ab heute nix mehr zu tun haben.da kriegt man ja das kalte kotzen.
ansonsten soll jeder fressen, was er für richtig hält solang er mich damit in frieden lässt und nicht so ein mumpitz rauskommt!
quote:
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
wenn das so ist, will ich mit dieser szene ab heute nix mehr zu tun haben.da kriegt man ja das kalte kotzen.
Das ist für mich der entscheidenste Grund, warum ich mich ganz bewusst eher ausserhalb der klassichen Techno/Club-Szene bewege.
Wer irgendwelche Drogen braucht, um irgendwas cool zu finden oder irgendeine Musik zu mögen, hat imho das Leben bzw. die Musik kein Stück begriffen - insbesondere Techno nicht. Denn viel Musik - und insbesondere Techno - ist von vorneherein so konzipiert, dass sie alleine schon berauschend wirkt und kickt. Wenn man sich richtig drauf einlässt, kann man auch ohne ebenso schöne Momente erleben. Klar intensivieren Drogen dieses Erlebnis teilweise, aber es stellt sich halt die Frage, ob man dann noch man selbst ist oder jemand anders. Schau in den Spiegel und sag mir, was Du siehst.
Glücklicherweise sehen das nicht alle so. Denn meiner Meinung nach würde das automatisch den Stillstand der gesamten Bewegung und der Weiterentwicklung der Musik bedeuten, da jeder nur noch nach dem ultimativeren, härteren Kick suchen würden und viele Verästelungen des Baumes Techno gar nicht entstanden wären, weil sie sich nur bedingt für einen guten Trip geeignet sind.
Guten Morgen Droge, gute Nacht Techno!
Für uns alle steht doch inzwischen lange genug fest, defekt:
- Früher, als es noch die Szene gab, war alles klasse - nicht so, wie heute, wo man sich doch nur noch ärgert beim "feiern".
- Druffis sind psychisch krank - schon vor der Droge, tot nach der Droge - und behindern jede Party.
- Candy-Karstadt-Raver gehören ins KZ,
- erstens, weil es die freut, durch bunte Klamotten aufzufallen,
- zweitens, weil es keinen unter denen gibt, der "Techno versteht",
- drittens, weil keiner unter denen ist, der seit den Roots dabei ist,
- und schließlich viertens, weil nicht einer von denen die *alten* Platten vom jeweils angesagten DJ hat, von "als der noch underground war".
Lass das, ich hass das!
Ohne Drogen würde auf allen - interessanterweise nicht nur bei Druffis - beliebten Techno-Parties nur noch die Hälfte an Stimmung und Lebensfreude produziert (ist chemisch nun mal so, Serotonin... Lest was drüber!). Und welchen Nicht-Druffi freut es nicht, wenn er an allen Ecken nett angelächelt wird, wenn er nicht viele Leute müde nach Hause gehen sieht? OK, es gibt auch vollends verspulte, nicht mehr so freundliche Genossen unter uns Usern, aber die kann man ignorieren oder rauswerfen lassen.
Trotzdem halte ich Jeff's Aussage für falsch. Techno wird meiner Meinung nach vermutlich "bleiben", vielleicht "untergehen". Nur ein letztes noch, zum "sich reindenken": Ist es nicht so, daß jede Musik ihre Anhänger hat, manche mehr, manche weniger? Und daß kein Stil wirklich untergeht, weil es immer Liebhaber (mehr als ein paar "Freaks") geben wird?
Das einzige, was einem diesen Aussterbe-Gedanken kommen läßt, ist die Tatsache, daß sich der eigene musikalische Mittelpunkt so sehr auf eine Richtung fixiert, daß andere - um einen herum existente und möglicherweise quicklebendige - Musikszenen nicht mehr wahrgenommen werden.
Edit:
quote:
Ursprünglich geschrieben von Thommysoft:
Wer irgendwelche Drogen braucht, um irgendwas cool zu finden oder irgendeine Musik zu mögen, hat imho das Leben bzw. die Musik kein Stück begriffen - insbesondere Techno nicht.
Ich bin mir sicher, daß kein User Sachen nimmt, um die Musik zu mögen. Vollkommener Quatsch! Nur wissen die, die dies oder das schonmal getestet haben, um wieviel schöner man sich das Leben ab und an machen kann.
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: D@NieL ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
Ohne Drogen würde auf allen - interessanterweise nicht nur bei Druffis - beliebten Techno-Parties nur noch die Hälfte an Stimmung und Lebensfreude produziert (ist chemisch nun mal so, Serotonin... Lest was drüber!). Und welchen Nicht-Druffi freut es nicht, wenn er an allen Ecken nett angelächelt wird, wenn er nicht viele Leute müde nach Hause gehen sieht?
Das ist doch genau der Punkt! Auf Droge ist man halt ein anderer Mensch als ohne Drogen.
Und was ist daran so schlimm, wenn die Stimmung nicht mehr so hoch ist wie sonst? Dafür ist sie halt authentisch und nicht künstlich herbeigeführt. Mir persönlich ist es lieber, jemanden ohne Drogen lächeln zu sehen als mit, dafür weiss ich dann auch, dass dieses Lächeln tief aus dem Inneren und nicht aus irgendeiner Pille kommt.
Und Müdigkeit ist nunmal ein normaler körperlicher Prozess. Wenn der Körper jede Strapaze ohne Probleme überstehen würde, könnten wir uns gleich Roboter nennen. Wir sind aber keine...
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
Ich bin mir sicher, daß kein User Sachen nimmt, um die Musik zu mögen. Vollkommener Quatsch! Nur wissen die, die dies oder das schonmal getestet haben, um wieviel schöner man sich das Leben ab und an machen kann.
Stimmt, und ein Fisch fängt auch nicht an zu stinken, wenn man ihn zu lange liegen lässt...
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
Ich bin mir sicher, daß kein User Sachen nimmt, um die Musik zu mögen. Vollkommener Quatsch! Nur wissen die, die dies oder das schonmal getestet haben, um wieviel schöner man sich das Leben ab und an machen kann.[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: D@NieL ]
das ist aber traurig, wenn ich drogen nehmen muss weil mir nichts anderes einfällt, womit ich mir das leben ab und an schöner machen kann.
achja, und mich als 'nicht-druffi' stört es immens, an jeder ecke angelächelt zu werden. weil ich weiss, dass diese leute sowieso nicht mich meinen, sondern nur noch im delirium gesichtsakrobatik üben.
bah.
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: Astronaut ]
und wo setzt Du dabei die Grenzen wenn Dir die Menschen am liebsten ohne Upper & Downer wären (auch kein Alkohol, kein Kaffee...)?
Was wären große Raves , die Loveparade etc. ohne Drogen? Würden sie überhaupt in dem Ausmaß existieren? Ich glaube es nicht wenn man sich die Quote der druffis mal betrachtet. Gäbe es denn Kneipen ohne Alkohol?
Man muß auch ein bißchen differenzieren. Die meisten User hier leben für und mit der Musik und das mit Sicherheit auch ohne den Einfluss von Drogen.
Andere die Bock auf Drogen haben gehen eher auf ne Techno-Party als inne Dorfkneipe.
Es geht nicht um euch sondern um die Gesamtheit!
[ 02-01-2002: Beitrag editiert von: Jeff May ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von Thommysoft:
Das ist doch genau der Punkt! Auf Droge ist man halt ein anderer Mensch als ohne Drogen.
Genau das stimmt eben nur im Ansatz, wenn man richtig dosiert.
quote:
Mir persönlich ist es lieber, jemanden ohne Drogen lächeln zu sehen als mit, dafür weiss ich dann auch, dass dieses Lächeln tief aus dem Inneren und nicht aus irgendeiner Pille kommt.
Das sehe ich genauso. Nur lächeln nur 10% der Leute einfach so mal, wenn Du ihnen entgegenkommst. Die meisten schauen wohl eher beschäftigt, unsicher, müde, gelangweilt, konzentriert.
quote:
Und Müdigkeit ist nunmal ein normaler körperlicher Prozess.
100 Punkte für Dich. Deshalb sage ich mir jedes Mal: Jede Party muß ein Ende haben und man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Und vermutlich lebe ich am Ende noch gesünder als Du, wenn ich morgens um 7 Uhr druff heimgehe und dann schlafe, als wenn ich nicht druff meinen Körper noch bis um 12 Uhr stresse.
Whatever, ich muß dringen weg, ins Kino. Nachher widerlege und relativiere ich vielleicht noch das restliche Zeug.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Thommysoft:
Stimmt, und ein Fisch fängt auch nicht an zu stinken, wenn man ihn zu lange liegen lässt...
Ich sagte schon: Es geht um DIE, die wissen, worum es hier geht. Daß Du das nicht wissen kannst, íst logisch.
Kein Manko von Dir, daher ist das kein Vorwurf. Nur eine Feststellung. Denk mal drüber nach, ob Du mit Unwissen behaftet den Krieg gegen Drogen besonders effizient führst.
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
Denk mal drüber nach, ob Du mit Unwissen behaftet den Krieg gegen Drogen besonders effizient führst.
wenn ich noch nichts mit drogen zu tun hatte, kann ich aber wohl klarer beurteilen, wie aufdringlich nervend nen druffi rüberkommt.
sicher, grossveranstaltungen würden in dieser form wie man sie heute kennt wohl kaum existieren. aber ich muss dazu sagen, dass ich auch keinerlei bedürfnis verspüre, mir sowas zu geben, eben wegen der masse an druffs die da rumlaufen. und manche andern zweifelhaften gestalten auf die ich jetzt nicht näher eingehe.
von daher würde MIR nix fehlen.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
sicher, grossveranstaltungen würden in dieser form wie man sie heute kennt wohl kaum existieren.
Da kommen wir der Sache ja schon näher.
Techno wäre ohne Drogen vielleicht mehr underground!?!
aber ich red da mal lieber nicht mit, weil ich vom clubleben im moment sowieso nicht viel halte.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Achilleus:
@Thommysoftund wo setzt Du dabei die Grenzen wenn Dir die Menschen am liebsten ohne Upper & Downer wären (auch kein Alkohol, kein Kaffee...)?
Kaffee ist für mich nur bedingt eine Droge, da Kaffee zwar aufputschend wirkt, aber den Charakter nicht verändert.
Zigaretten wirken zwar auch manchmal stimulierend auf den Körper und führen zu einer gewissen Abhängigkeit, jedoch verursachen auch sie idR keine Veränderung des Charakters.
Bei Alkohol ist das das schon eine andere Sache, auch hier ein starkes Abhängigkeitsverhältnis enstehen kann und Alkohol definitiv zu Veränderungen des Charakters führt. Ich trinke zwar auch mal Alkohol, aber eher selten und gering dosiert, da mich die negativen Auswirkungen auf die Persönlichkeit sowohl bei mir auch als auch bei anderen meist nicht sonderlich gefallen. In bestimmten Situationen mag der Konsum sicher mal höher sein, aber dennoch ist mir da Alkohol lieber als andere Drogen, da die Spätfolgen bei "gesundem" Alkoholkonsum wesentlich weniger drastisch sind als bei anderen "illegalen" Drogen.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
zumindest würde man nicht überall leute treffen, die eigentlich mit der musik nix am hut haben und nur dort sind weil sie sich da toll ne pille geben können.
Das mein ich doch.
ich dachte du findest das toll dass drogen der musik zu einem boom verholfen haben??
jetzt check ich nix mehr...
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
Denk mal drüber nach, ob Du mit Unwissen behaftet den Krieg gegen Drogen besonders effizient führst.
Ja, sicherlich mag ich mit Unwissen behaftet sein, weil ich bisher kaum eine Droge konsumiert habe. Mir persönlich reicht es aber, dass ich in meinem weiteren Bekanntenkreis Personen an verschiedensten Drogen habe zerbrechen bzw. zugrunde gehen sehen. Da muss ich mir das nicht noch selber geben.
Mir persönlich reicht das, was ich habe, mehr brauche ich momentan nicht. Ich kann auch ohne Drogen Spass haben und bin einigermassen zufrieden mit meinem Leben.
Ich führe hier auch keinen Krieg gegen Drogen, sondern schreibe nur meine Gedanken zum Thema nieder. Wenn jemand dadurch einen Denkanstoss bekommt, okay, wenn nicht, ists mir auch egal.
Der entscheidende Punkt für mich ist, dass ich regelmässige Drogenkonsumenten in meinem Bekanntenkreis abhängig von der Droge nur bedingt bzw. gar nicht akzeptieren kann. Und dementsprechend wähle ich auch aus bzw. meide entsprechende Orte und Menschen. Mehr nicht, weniger aber auch nicht.
Von mir aus kann jeder tun, was er will, nur in bestimmten Dingen dann halt ohne mich. Und wenn solche Dinge dann negativ auf mich zurückfallen, dann nehme ich mir auch das Recht raus, meinen Unmut darüber zu äussern. Und genau das ist hier der Fall.
Ich identifiziere mich voll und ganz mit der Musik Techno, aber nicht mit der sogenannten Szene, dennoch werde ich immer wieder mit den Drogenkonsumenten in der Szene in einen Topf geworfen und das kotzt mich ehrlich gesagt massivst an.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
wenn ich noch nichts mit drogen zu tun hatte, kann ich aber wohl klarer beurteilen, wie aufdringlich nervend nen druffi rüberkommt.
Jesses, was für eine wüste Pauschal-Aussage. Finde ich nicht in Ordnung, so viele Leute über einen Kamm zu scheren: "ALLE Druffis sind fertig, ALLE Druffis kommen auf einen zu und lallen einen mit Blödsinn weg..."
Ist einfach nicht so. Druffis gehen in der Regel auch nur auf druffe Leutz zu. Der Rest sieht zu supspekt aus und hat außerdem die Möglichkeit, schlichtweg "nein zu sagen" und weiterzugehen.
quote:
zumindest würde man nicht überall leute treffen, die eigentlich mit der musik nix am hut haben und nur dort sind weil sie sich da toll ne pille geben können.
Hallo... Glaubst Du im Ernst, das sei so? Ein wenig Ursachenforschung: Wieviele Leute schmeissen Teile, bevor sie zum Techno kommen? Wohl die allerallerwenigsten. Was war demnach bei den meisten zuerst da - Technogenuss oder Teile? Mag sein, daß es Leute gibt, die die XTC-Wirkung so lieben, daß sie dafür auf ne Technoparty gehen. Aber erstens bin ich mir sehr sicher, daß das nur Ausnahmen sind, und zweitens: Was ist daran schlimm, wenn jemand nicht wegen der Musik da ist und trotzdem feiert (meinetwegen, weil er auf Pille ist)? Ist man ein besserer Mensch, nur weil das eigene Herz zu 100% Techno versprochen ist?
[ 03-01-2002: Beitrag editiert von: D@NieL ]
ist wohl eh das beste wenn man einen schwachen charakter mit wenig willensstärke hat.
quote:
Ursprünglich geschrieben von drpillepalle:
Für die große Masse der heutigen Technogeneration war aber nun mal leider der prägendste Moment im Technoleben, die erste Pille und nicht der erste Technotrack.
"LEIDER"??? Was willst Du erwarten? Das ist eine chemische Reaktion, die ins körpereigene Belohnungssystem eingreift und Dich glücklich macht. Da gibt's kein leider. Das ist bei JEDEM so, der das Zeug antestet und keine miese Ware erhält. JEDER ist bestrebt, das zu wiederholen, was einen glücklich macht. JEDER... ausnahmslos - so funktioniert der Mensch, sonst gäbe es keinen Grund mehr, zu leben.
Und darum sind User nicht von Leuten zu verurteilen, die diese Erfahrung nicht gemacht haben.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Herr Minimal:
lol. zum glück kenn ich privat keine leute die was mit techno zu tun haben oder in clubs gehen. somit halte ich mich von dieser "drogen" szene fern.
Kannte ich auch kaum. Kann man aber kennenlernen, wenn man kontaktfreudig genug ist. Es gibt überall nette Leute.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Herr Minimal:
ist wohl eh das beste wenn man einen schwachen charakter mit wenig willensstärke hat.
Sollte dieser stark unverständliche Satz den Versuch beinhalten, mich hier auf einer "unter der Gürtellinie"-Ebene anzugreifen, dann lach ich mir den Ast: Drogen-Erfahrungen haben nichts mit fehlender Willenskraft zu tun. Den Konsum von körperlich abhängig machenden Mitteln - um die es hier nicht geht - unter Kontrolle zu halten, DAS ist eine Frage an die Willenskraft!
Davor bleibt der Wille sogar die treibende Kraft, etwas Neues auszuprobieren, sich die eigenen Grenzen aufzuzeigen oder zu erweitern, keiner wird gezwungen, aus Gruppenzwang schmeisst niemand längerfristig ein.
Nur bleibt "die fehlende Willensstärke" eine der wenigen schlichten Erklärungen dafür, daß andere Menschen Dinge probieren, von denen man sich selbst gerne fernhält.
Whatever. Hiermit hab ich zurückgeschossen.
Ist ein Thema, daß mir scheinbar nahe geht, wohl weil keiner sich in seiner Lebensweise gerne kritisieren läßt.
Vielleicht schaffe ich es, einfach den Mund zu halten, dann hätte ich mehr Zeit, deshalb kein schlechteres Leben, und Ihr weniger Geschwafel zu lesen...
Noch die Finale Analyse in aller Kürze, so schätze ich die gesamte Diskussion ein:
Hauptproblem: Das Wort "Droge" hat gesellschaftlich bedingt einen derart negativen Charakter und ist stark einseitig auf von Menschen als illegal gebrandmarkte Substanzen gemünzt. Daher vergessen viele gerne, was sie sich alles geben, was zwar nicht gesund ist, aber populär und gesellschaftlich geduldet.
- User möchten nicht als fertig, psychisch labil oderoderoder abgestempelt werden (viele ZU RECHT) und feuern deshalb aus allen Rohren.
- Nicht-User und kämpfen dagegen an, sich als "nicht feierfähig" oder sogar als "ängstlich" von anderen Usern eingstuft vorzukommen, nur weil sie Respekt vor ihrer Gesundheit haben.
Also vielleicht erstmal Friede. Ich bin verdammt müde, sehe allmählich verschwommen und habe kein Speed mehr (die 5 Kilo sind weg), daß mich den Weltrekord von "3 Wochen am Stück Wachbleiben" brechen lassen könnte.
Gute Nacht jetzt.
[ 03-01-2002: Beitrag editiert von: Stratos ]
Für uns alle steht doch inzwischen lange genug fest, defekt:
- Früher, als es noch die Szene gab, war alles klasse - nicht so, wie heute, wo man sich doch nur noch ärgert beim "feiern".
- Druffis sind psychisch krank - schon vor der Droge, tot nach der Droge - und behindern jede Party.
- Candy-Karstadt-Raver gehören ins KZ,
- erstens, weil es die freut, durch bunte Klamotten aufzufallen,
- zweitens, weil es keinen unter denen gibt, der "Techno versteht",
- drittens, weil keiner unter denen ist, der seit den Roots dabei ist,
- und schließlich viertens, weil nicht einer von denen die *alten* Platten vom jeweils angesagten DJ hat, von "als der noch underground war".
Für uns alle steht doch inzwischen lange genug fest, defekt:
- Früher, als es noch die Szene gab, war alles klasse - nicht so, wie heute, wo man sich doch nur noch ärgert beim "feiern".
- Druffis sind psychisch krank - schon vor der Droge, tot nach der Droge - und behindern jede Party.
- Candy-Karstadt-Raver gehören ins KZ,
- erstens, weil es die freut, durch bunte Klamotten aufzufallen,
- zweitens, weil es keinen unter denen gibt, der "Techno versteht",
- drittens, weil keiner unter denen ist, der seit den Roots dabei ist,
- und schließlich viertens, weil nicht einer von denen die *alten* Platten vom jeweils angesagten DJ hat, von "als der noch underground war".
wenn ich hier von 'druffs' spreche, dann meine ich diejenigen, die sich durch ihren konsum nicht mehr unter kontrolle haben.
ich schere keineswegs über einen kamm, da ich auch genügend leute kenne, denen man einfach nix anmerkt, wenn sie 'unter drogen stehen'. solange das so ist find ich das auch okay.
was mich ankotzt sind wie gesagt diejenigen, die nur noch verstrahlt in der ecke hängen, keinen zusammenhängenden satz rausbringen und einen nur noch dümmlich angrinsen.
aber ich versuch so weit es geht mich von sowas fernzuhalten, dann können die machen was sie wollen und ich hab meine ruhe davor...
und dann sind hoffentlich alle zufrieden.
>Und darum sind User nicht von Leuten zu
>verurteilen, die diese Erfahrung nicht
>gemacht haben.
Jo, und Vergewaltiger dürfen nur noch von Richtern verurteilt werden, die auch schon mal vergewaltigt (d.h. die Erfahrung gemacht) haben.
@All:
Ne, ich lesen jetzt den Thread nicht mehr.
Ist ja alles schon ziemlich OffTopic.
Und Tommysoft & Co haben schon so gut geantwortet, das ich dem ganzen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen kann.
Schlusswort:
Nach 20 Jahren Feierei (nicht nur Techno) weiß ich eins:
Nur Leute, die eigenermaßen Clean bleiben und Drogen nicht Verherrlichen bringen einen Trend weiter.
Ich habe inzwischen vier oder fünf drogenkonsumierende Techno-Generation kommen und wieder gehen sehen. Die einzigen dabei gebliebenen Leute sind die, die keine oder leichte Drogen (Alk, THC) konsumieren.
Und diese Leute sorgen auch für ein Kontinuität in der Szene.
Die Druffies verschwinden nach einem Intermezzo immer ziemlich schnell von der Bühne, entweder weil sie stinkkonservativ werden und garnichts mehr mit der Feierei zu tun haben wollen (40 %), irgendwann nur noch von der Droge beherrscht werden (das mit dem kontrolliertem Konsum auf Dauer ist nachweislich absoluter Quatsch)(40 %) oder weil sie ganz einfach dazulernen und ihren Drogenkonsum massiv einschränken (20 %). Die Druffies produzieren in den meisten Fällen letztendlich nur heisse Luft. Oder sind Füllmaterial für die LP und die Clubs.
[ 03-01-2002: Beitrag editiert von: mdrysch ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von D@NieL:
...aber ich - für meinen Teil - "trippe" in der letzten Zeit (seit 1,5 Monaten vielleicht erst) auf Speed oder Ephedrin. Und das ist auch gut so. Nur keine wirklich großen Mengen (davon distanziere ich mich und es wird recht sicher nicht soweit kommen). Davor war's bisweilen A2, was mich wachgemacht und in beste Laune versetzt hat.
ich dachte du findest das toll dass drogen der musik zu einem boom verholfen haben??
Sowas hab ich nie behauptet.
@daniel
Ursprünglich geschrieben von Astronaut:
zumindest würde man nicht überall leute treffen, die eigentlich mit der musik nix am hut haben und nur dort sind weil sie sich da toll ne pille geben können.
Ursprünglich geantwortet von Daniel.
Hallo... Glaubst Du im Ernst, das sei so? Ein wenig Ursachenforschung: Wieviele Leute schmeissen Teile, bevor sie zum Techno kommen? Wohl die allerallerwenigsten. Was war demnach bei den meisten zuerst da - Technogenuss oder Teile? Mag sein, daß es Leute gibt, die die XTC-Wirkung so lieben, daß sie dafür auf ne Technoparty gehen. Aber erstens bin ich mir sehr sicher, daß das nur Ausnahmen sind, und zweitens: Was ist daran schlimm, wenn jemand nicht wegen der Musik da ist und trotzdem feiert (meinetwegen, weil er auf Pille ist)? Ist man ein besserer Mensch, nur weil das eigene Herz zu 100% Techno versprochen ist?
Jeff May:
Mir gings doch eher um die Frage , wieviel Leute bleiben bei Techno weil sie Drogen nehmen?
Hier hat sowieso jeder eine ganz subjektive Meinung, die er in seinem Umfeld und aus seiner Erfahrung her wahrgenommen hat.
Ich bin der Ansicht ,das es vom kleinen Underground-Club bis zur Loveparade ohne Drogen ganz anders aussehen würde.Der Run auf diese Events würde einfach nicht bestehen. Die Werbung, das Sponsoring würden wegfallen, die Dj´s hätten vielleicht bei dementsprechend geringeren Vergütungen weniger Interesse daran aufzulegen oder Musik zu produzieren.
Klar, es gibt auch Leute die nicht für die Kohle produzieren, aber das ist doch der Underground. Techno wäre ohne die Drogen vielleicht wesentlich kleiner und niemals so groß geworden.
Schlußfolgerung:
Drogen schaffen Arbeitsplätze
[ 03-01-2002: Beitrag editiert von: Jeff May ]
@ Astronaut: Mit dieser Definition von Druffis kann ich leben. So ähnlich sehe ich es auch.
@ Stratos: Schon zwei Sternchen und die TF-Bedienung wohl immer noch nicht so ganz unter Kontrolle. Das üben wir noch ein bißchen!
quote:
Ursprünglich geschrieben von Defekt:
Jo, und Vergewaltiger dürfen nur noch von Richtern verurteilt werden, die auch schon mal vergewaltigt (d.h. die Erfahrung gemacht) haben.
quote:
Ne, ich lesen jetzt den Thread nicht mehr.
Das mich freuen.
quote:
Schlusswort:
Nach 20 Jahren Feierei (nicht nur Techno) weiß ich eins:
Mensch, Du erschlägst mich Erfahrung. Hochachtung!
quote:
...der ganze Rest vom Defekt...
quote:
Ursprünglich geschrieben von mdrysch:
und dann willst DU allen nicht-usern die erfahrung absprechen?
dann muss ich sagen, dass ich in der zeit in der ich techno lebe etwas mehr über diese geschichte mitgekriegt habe! der einzige unterschied ist, das ichs nicht am eigenen leib erfahren hab und das ist auch gut so!
Was soll das denn? Nach meiner Aussage habe ich also die Wirkung von Teilen, A2 und auch Speed gemacht. Ein Nicht-User hat diese Erfahrung nicht gemacht. Dabei bleibt's dann wohl: Du weißt demnach nicht, wie's wirkt, ich schon.
quote:
sorry, will keinen streit vom zaun brechen!
hab mich vorher nur etwas aufgeregt!
peace
Freut mich. Wer will das schon. Ist eh unsinnig und unwirksam im Netz. Will ich auch nicht. Ich sage nur, wie ich die Dinge sehe. Und ich sage, daß hier ein paar Leute gerne mit Argumenten um sich werfen, die keine sind.
Ich finde, User und Nicht-User sollten nebeneinander existieren, ohne dem jeweils anderen die eigene Lebensweise aufzuzwingen.
[ 05-01-2002: Beitrag editiert von: D@NieL ]
ich habe lieber ein paar druffies um mich herum als besoffkies.
frederic
[ 05-01-2002: Beitrag editiert von: future-sound-of-bochum ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von future-sound-of-bochum:
ich habe lieber ein paar druffies um mich herum als besoffkies.
DD
klar, du bist die letzte person auf der welt die streit sucht...
@ ?
ist tatsächlich so, dass ich bis jetzt noch nie "geqouted" habe. wie funktioniert das genau?
MfG
DD
Oder ist die Droge nur ein Schmarotzer (biologisch gesehen)!? Ich denke das die Technoszene (und ´ganz allg. die E-Musik-Szene) die Drogen am Leben erhalten.
nur hat wohl jede szene ihre speziellen vorlieben.
wenns also hier um xtc geht kann das schon sein. woanders passt das ja auch gar nicht rein... r'n'b oder so.. rofl.
Hält Techno xtc am Leben?
Ja.
quote:
Ursprünglich geschrieben von KevLine:
darf ich mal fragen ob du sowas zu dir nimmst Jeff May?
keine Teile
Für mich sind Techno und der Club zwei paar Schuhe, ich brauch den Club nicht um Techno zu "lieben". Ich hab die Musik ohne Club kennen gelernt und mag sie seid ich feiern geh nicht mehr oder weniger.
Und was Drogen betrifft .... ich hab sie nie genommen und werd sie auch nie nehmen, ich kanns mir nicht besser vorstellen als es ist, und solange das so bleibt passt ja alles
[ 06-01-2002: Beitrag editiert von: caTekk ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von caTekk:
Wenn man den Statistiken und so Glauben schenkt ist das auf jeden Fall so. Die meisten die sich in den Club´s mit Drogen zustopfen wissen doch garnicht was sie hören, die haben Techno so kennengelernt. Ich hab gestern, bzw. heute mit zwei Mädls im Club gesprochen, die habens garnicht glauben können das ich nix nehm wenn ich feiern geh. Für die ist das selbstverständlich das man Drogen nimmt ..... und das ist sicher kein Einzelfall.
So hab ich das auch erlebt. Deswegen auch dieser Thread. Ich betone: Das sind keine Einzelfälle.
was kann man heute denn noch als underground bezeichnen?
ich denke die zeit ist rum.
es gibt wohl nur gute und schlechte musik,
oder?
grüße frederic
@thema
kommt ziemlich drauf an was man unter techno versteht: für die beiden mädels die irgendwo als "keine einzelfälle" tituliert wurden, denk ich mal stimmt die aussage, dass xtc techno am leben erhält, weil die beiden nun mal techno und xtc nicht trennen. solange xtc nicht stirbt stirbt (für sie) techno nicht...
für einen der die ganze zeit mixt, auflegt, produziert und weiss der geier was noch alles, der also techno vor allem mit dem technischen in verbindung bringt, stimmt die aussage vermutlich nicht, denn für ihn stirbt techno nicht, solange es mischpulte, plattenspieler und vynil gibt (und sollte es das mal nicht mehr geben, halt high-end-compis, die das ersetzen).
für die, die immer alle gern haben, stimmt beides, einerseits hält (für sie) xtc techno am leben, weil die leute dadurch soooo happy sind und sich sooo gern haben, was für diese leute techno bedeutet - andererseits braucht man für gefühle und liebe eigentlich keine drogen, also kann man sich auch ohne drogen unheimlich lieb haben. So gesehen stirbt für diese "gruppe" techno erst, wenn die menschen verlernt haben sich gern zu haben, was ihrer meinung nach durch xtc herausgezögert wird.
so gesehen: es kommt immer auf den standpunkt an... (obi wan kenobi zu luke skywalker in star wars III :smilesmlie: )
"You don't need E to enjoy good music like you don't need popcorn to enjoy a good movie... or pleasant weather to enjoy a good bike ride. But it changes the experience in a very specific way, making it something altogether different in its new context. I love the sounds too, and I'm sober when listening to them on my way to and from work, but there's definitely something to be said for bouncing with a thousand friends in a warm sea of light and smoke before a thundering PA system pounding you all into a few brief hours of heaven."
bouncing with a thousand friends in a warm sea of light and smoke before a thundering PA system pounding you all into a few brief hours of heaven
zu geil formuliert *gg*