This is topic Therapie / Entzug von Pep in forum Druggy at technoforum.de.
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Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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Hi Leute !Hab da mal ne ganz wichtige Bitte. Ne Freundin von mir muss in der Berufsschule nen Referat über Speed/Pep halten.
Und was ihr halt noch fehlt ist die Therapie und der Entzug von Pep.
Weiß jemand was darüber?
Geschrieben von: Dj Toxic (Usernummer # 2471) an
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Ich schätz mal die Therapie und der Entzug wird nicht viel anders sein als bei den üblichen Drogen!
Speziel kann ich Dir aber leider nicht weiterhelfen
!
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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quote:
Ursprünglich geschrieben von Dj Toxic:
Ich schätz mal die Therapie und der Entzug wird nicht viel anders sein als bei den üblichen Drogen!
Naja, wenn dies der Fall ist dann halt für alle Drogen.
Geschrieben von: assiraL (Usernummer # 1878) an
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pep macht doch wenn dann psychisch abhängig und nicht physisch soweit ich weiß, deswegen wird man wohl in harten fällen-wie bei anderen psychischen süchten-wohl auf eine psychotherapie zurückgreifen und so den "mißbrauch" bekämpfen denke ich. aber genau weiß ichs auch nicht, sie kann sich ja aber sonst auch noch in einer drogenberatungszentrale über das thema informieren *g*
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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Das mit der Drogenberatungsstelle hab ich ihr auch schon vorgeschlagen. Aber das ist ihr irgendwie zu umständlich.
Versteh einer die Frauen. *g*
Geschrieben von: cari (Usernummer # 2005) an
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zu umständlich?
ich dnek, sie soll nur ein referat halten?
Geschrieben von: Dj Toxic (Usernummer # 2471) an
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Ich will auch in ne Berufsschule wo man ein Referat über Drogen halten kann, dann bekomm ich wenigstens auch mal ne 1 mit Stern(en)
!
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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Naja, Referat ist übertrieben. Is einfach nur ne Hausaufgabe.Kann mir denn keiner was zu dem Thema sagen. Ihr wisst doch sonst immer alles über Drogen. *gg*
Geschrieben von: kaser (Usernummer # 3901) an
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Pep kann shr schnell süchtig machen, da sich der Körper sehr schnell darauf einstellt....
Guck mal unter www.eve-rave.de Vielleicht findeste da etwas....
Geschrieben von: andakawa (Usernummer # 1523) an
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ein therapeut sagte mir, daß der entzug von chemischen drogen auf jeden fall stationär durchgeführt werden müsse.
bei einem entzug zuhause könne es vorkommen, daß ein plötzliches absetzen der chemie kreislaufzusammenbrüche oder herzstillstand zur folge haben könne, schlimmstenfalls wache man beim schlafen nicht mehr auf....
die entgiftungsphase beträgt 10 tage. mehr kann ich auch nicht dazu beitragen leider.
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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@kaser
Auf der Seite war ich schon, steht aber net soviel darüber@anda
Jo, ist ja schonmal was. Thanks
Geschrieben von: Jack The K (Usernummer # 2740) an
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich falsch liege, aber bei Teilen, Pep, THC, etc. macht man doch keinen Entzug durch. Den gibt es nur bei Schore und Alk, vielleicht noch bei Crack, da man nur davon körperlich abhängig wird. (Kippen hab ich mal nicht berücksichtigt.) Das Absetzen von Pep zieht also keinen Entzug nach sich, man fällt (oder: kann fallen) lediglich in eine Depriphase, die je nach Konsum und Charakter/Zustand der Person mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, so dass es vorkommen kann, das ein Aufenthalt im "Irrenhaus" von Nöten ist.Jack The K!!!
Geschrieben von: andakawa (Usernummer # 1523) an
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falsch.
einen körperlichen entzug in DEM sinne macht man nicht durch. aber das prompte absetzen bei dauerhaft übermäßigem konsum kann sehr gefährlich sein.
man merkt es gar nicht. der körper macht dann "ohne" einfach schlapp im extremstfall.
Geschrieben von: Miss_Detroit (Usernummer # 224) an
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denke auch, dass man das bei pep keinen entzug nennen kann, da die sucht nur psychisch ist.
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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Wenn es kein Entzug ist, wie nennt man das dann?Man kommt doch bei Dauerkonsum (fast täglich) von Pep über nen längeren Zeitraum davon doch nicht einfach so los, oder?
Und wenn man davon psychisch abhängig ist, ist es doch dann auch ne Therapie, nur ne andere. (??)
Geschrieben von: andakawa (Usernummer # 1523) an
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also, jetzt doch mal butter bei die fische:vor über einem jahr war ich wegen meines freundes mit meinem freund beim therapeuten.
um gleich ehrlich zu sein, sagten wir ihm, daß wir konsumieren.
als er mit ihm im ersten gespräch fertig war, fragte er mich, was mit mir wäre.
ich erzählte ihm, daß auch ich konsumiere, so viel wie mein freund (da übliche, mal am wochenende ne pille, mal pep).
er fargte mich, ob ich drücken würde.
ich war ganz erschrocken, verneinte wahrheitsgemäß.
er fragte, ob ich jemals gedrückt hätte.
mittlerweile bekam ich angst, aber verneinte wieder wahrheitsgemäß.
anschließend hat der mich SOWAS von rund gemacht. meinem äußeren nach zu urteilen, drücke ich. und wenn ich das nicht täte, sei es noch viel schlimmer, weil u.a. die farbe meiner augenschleimhäute genau das aussagen würde.
wenn dem also nicht so sei, sei ich so fertig, daß ich meinen 30 geburtstag nicht oder höchstens um 3 jahre erleben würde.
und er würde mich sofort einweisen lassen, wenn er nicht den eindruck hätte, ich reagiere noch auf fragen.
(zwischendurch sei erwähnt, mein feierverhalten ist nicht schlimmer als "eures" und wir waren schließlich wegen meines freundes, nicht wegen mir da).
als ich ihm dann sagte, ich würde sofort alles bleiben lassen, riet er wegen der o.g. gründe davon ab: mein heim-"entzug" könnte lebensbedrohlich sein.
lange rede kurzer sinn: ich war mehr als fertig, habe wochenlang nicht mal alkohol angerührt. mir ist nichts passiert trotz absetzen aller dinge, aber er war GLAUBHAFT, glaubt mir.
hab jetzt noch gänsehaut, wenn ich das schreib.
Geschrieben von: frauberger (Usernummer # 372) an
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Weiß auch nix von einer körperlichen Abhängigkeit durch Amphetamine.
Geschrieben von: Jack The K (Usernummer # 2740) an
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@anda:
hm, naja, das ist dann aber kein Entzug im herkömmlichen Sinne. Ist dann wohl eher Kreislauftechnisch bedingt oder so, weil sich der Körper an Amphe gewöhnt hat. Bei einem Entzug hat man kalten Schweiß, zittert die ganze Zeit, hat Krämpfe und son Kram. Kann man schon feststellen, wenn man abrupt aufhört zu rauchen.Jack The K!!!
Geschrieben von: andakawa (Usernummer # 1523) an
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nennt wie ihrs wollt, es ist entzug.
Geschrieben von: Jack The K (Usernummer # 2740) an
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Der Arzt hat IMHO keinen Plan, es gibt auch bei Ärzten welche, die nichts von Drogen wissen und THC-Konsum mit Schore ballern gleichsetzten (war jetzt überspitzt).Jack The K!!!
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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Ist ja jeztz egal ob das Entzug ist oder nicht. Hauptsache ihr wisst was gemeint ist.Meine Frage war ja eigentlich nur wie sowas abläuft, was zu beachten ist, wie lange das dauert...
Geschrieben von: Miss_Detroit (Usernummer # 224) an
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@ andascheiss therapeut, würd ich mal sagen, der hat wohl weniger ahnung, als ihr selber.
hoffe das ist der, bei dem ihr nur ein einziges mal wart?!
wohl ne definitionssache, das mit dem entzug.
da es sich aber nur um ne hausaufgabe/referat für die berufsschule handelt, würde ich nur von "nebenwirkungen beim absetzen nach längerem, täglichen und gewohntem konsum" sprechen, da es sonst bei nichtinformierten den anschein erweckt, dass die droge auf gleicher stufe wie h, koks und crack steht, ein entzug auf jeden fall nötig ist, um mit den drogen aufhören zu können, und somit entzugserscheinungen auf jeden fall eintreten.
was bei otto normalverbraucher von 1 - 5 g pro weekend ja generell nicht der fall ist.
Geschrieben von: AgentXTC (Usernummer # 446) an
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also ich kenn nur ein paar leuts die zur schorreentwöhnung waren (wenn auch mit wenig erfolg)...falls es jemand interressiert kann ich darüber was sagen, wobei das ja nichmehr viel mit chemie-entwöhnung zu tun hat...
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
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@Miss D
Informiert sind se eigentlich alle in der Klasse und die können ganz gut von den einzelnen Dogen unterscheiden, weil das Unterrichtsstoff ist. Gehört irgendwie zum Lehrplan.
Geschrieben von: Mahasukha (Usernummer # 1041) an
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Auf der Homepage der Drobs aus Hannover kann man sich ansehen,wie Therapieangebote(kein "Entzug") so aussehen,ist recht allgemein gehalten(da ist auch von XTC die Rede): http://www.step-hannover.de/data/dther/dther1.html
Geschrieben von: andakawa (Usernummer # 1523) an
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md
genau der.
er glaubte halt, ich lüge und ging wohl von täglichem mkosum etc. aus.
Geschrieben von: Miss_Detroit (Usernummer # 224) an
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@ grindler
ok, weiss zwar nicht theoretisch darüber bescheid, kann dir aber erzählen, wie es bei meinem freund war.der konsumierte ca 1 jahr lang täglich metamphetamin (thaipillen), rauchte morgens, während seiner pause am nachmittag (er ist koch) und immer auch abends (teilweise zum einpennen, fragt mich nicht wie das geht, er konnte es auf jeden fall immer).
morgens um überhaupt in die gänge zu kommen ("wenn ich nicht rauche, kann ich gar nicht aufstehen und arbeiten gehen"), nachmittags und abends einfach aus gewohnheit, generell einfach aus gewohnheit, psychisch auf jeden fall süchtig, aber letztendlich gar nicht so krass, wie er selber gemeint hatte.
und irgendwann mal brach hier bei uns eben der markt ein, es gab keine mehr, und gleichzeitig begann bei ihm die bundeswehr.
und es passierte nichts, ausser dass er verdammt müde war und wohl 1 monat wann immer wie möglich schlief, weil er den schlafmangel irgendwie nachholte.
keine körperlichen probleme, aber auch keine psychisch gravierenden (er hatte keine depressionen oder so, es ging ihm eher immer wie besser)
betreffend des ausdrucks: würde trotzdem vor der klasse nicht von entzug reden, gerade weil sie informiert sind.
oder würdest du bei teilen und thc auch von entzug reden?
[ 19-11-2001: Beitrag editiert von: Miss_Detroit ]
Geschrieben von: POLAR (Usernummer # 4286) an
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Also Pep macht auch Körperlich abhängig,daß kann ich aus eigener erfahrung her sagen.Du
kriegst zwar keinen Affen oder sowas,aber wenn du ca.4-5 Monate jeden Tag gezogen hast,
kannst du davon ausgehen,daß dein Körper ungefähr 3 Monate braucht bis er selber wieder genug Energie hat.Du kannst nimma reden alles ist fett anstrengend,dein Kreislauf ist nach 2 Treppenstufen im Arsch,du hast permanent Schädelweh,Durchfall und essen kannst du auch nicht mehr als eine halbe Pizza pro Tag.Größtenteils ist die abhängigkeit aber schon Psychisch.Mit Therapie kann ich dir leider nicht weiterhelfen.Hab mich selbst therapiert(gott sei dank erfolgreich),mit hilfe einiger guter Freunde.Aber es gibt auf jeden Fall eine Körperliche abhängigkeit,die in meinem Fall ca. 3 Monate gedauert hat und alles andere als Psychisch war!!!!!!!!!!!!
Geschrieben von: Miss_Detroit (Usernummer # 224) an
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das nenn ich aber nicht körperliche abhängigkeit, wenn dein körper so reagiert, sondern körperliche kaputtheit, aufgrund dieses täglichen konsums.meines wissens nach gibt es bei amphetamin und derivaten keine körperliche abghänigkeit.
Geschrieben von: POLAR (Usernummer # 4286) an
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Ok,ich sagte ja,daß man keinen direkten Affen kriegt.Aber dein Kreislauf ist einfach abhängig vom Pep.Amphetamine sind ja auch Kreislaufmittel in der Medizin,und wenn dein Puls eben nicht auf ca. 100 Schläge pro Minute gepusht wird, hast du eben keinen drive mehr,weil dein Kreislauf sich an diese 100 Schläge gewohnt hat.Deshalb würde ich es schon irgendwo als Körperliche abhängigkeit einstufen.---Muß leider weiter Arbeiten jetzt, würd lieber weiter diskutieren!!!---
Geschrieben von: Miss_Detroit (Usernummer # 224) an
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eben, "nebenwirkungen beim absetzen nach längerem, täglichen und gewohntem konsum" *g*
Geschrieben von: Sebastian W (Usernummer # 2124) an
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Viele Amphetamine werden doch aus Ephedrine HCL gemacht, und Ephedrin macht körperlich abhängig bei extremen Konsum (z. B. täglich). Ist so etwas ähnliches wie Koffeinismus (oder so
).
Geschrieben von: grindler (Usernummer # 422) an
:
*nachobenschieb*