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[Edited by cristaliner (am 07-11-2000).]
Unerwünschte Wirkungen:
Im Rahmen solcher Halluzinationen sind jedoch auch gravierende unerwünschte Wirkungen im Sinne von "horror-trips“, wie sie nach der Einnahme von LSD erlebt werden können, bekannt. Weitere negative Wirkungen sind Unruhe, Nervosität und Gereiztheit. Es wird über Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen und Übelkeit berichtet. Lang verdrängte unangenehme oder traumatische Erlebnisse können wieder ins Bewußtsein treten und zu bedrohlichen Ängsten oder schweren Depressionen führen. Es ist unter der Wirkung von Ecstasy eine erhöhte Neigung zum Selbstmord berichtet.
Es kann zur Ausprägung eines stereotypen Verhaltensmusters (setting) kommen.
Unter Ecstasy sind der Blutdruck erhöht und der Puls beschleunigt. In Folge der Flüssigkeits- und Elektrolytverluste kommt es zu einer zum Teil starken Erhöhung der Körpertemperatur.
Die Gefahren von Ecstasy:
akut - Ecstasy schaltet die Alarmwahrnehmung des Betroffenen aus !
Unter der Wirkung von Ecstasy werden die Alarmsymptome des Körpers nicht mehr wahrgenommen: Durst und Hunger, Schwindel, Unwohlsein, Erschöpfung oder Schmerzen (z.B. "Muskelkater“) werden nicht rechtzeitig bewußt, um einem lebensbedrohlichen Kollaps, einer Art „Hitzschlag“ des Körpers vorbeugen zu können. Dazu kommt es, wenn durch den extremen Flüssigkeitsverlust und die gesteigerten Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. beim ekzessiven Tanzen) der Elytrolyt- und Flüssigkeitshaushalt entgleist. Die Körpertemperatur kann bis auf über 41°C ansteigen. Besonders gefährdet sind Ecstasy-User, die an Herzkrankheiten, asthmatischen Krankheiten, Epilepsien oder anderen Krankheiten leiden. Durch Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. das Myoglobin, das bei starker körperlicher Anstrengung freigesetzt wird) kann die Funktion der Nieren und der Leber erheblich beeinträchtigt oder geschädigt werden, wobei es zum Leber- oder Nierenversagen kommen kann.
Bei gleichzeitigem Konsum mit Alkohol wird die Wirkung der Amphetamin-Derivate reduziert, die Nebenwirkungen nehmen jedoch stark zu.
Auch in Deutschland sind bereits einige akute tödliche Kollaps- und Erschöpfungszustände registriert.
Bislang sind akute Vergiftungen mit MDMA oder MDE eher selten, während sie bei der Anwendung von MDA, DOB und MBDB wesentlich häufiger beobachtet werden.
VORSICHT:
Bei einigen Houseparties ist es Mode geworden zum sogenannten "Chill-out“ Haschisch zu rauchen, um die Kreislauffunktion "wieder zu normalisieren“. Über die pharmakologischen Wechselwirkungen unterschiedlicher Drogen wie MDMA und Haschisch, Kokain oder Heroin liegen in der Praxis bislang wenig medizinische Erkenntnisse vor; theoretisch können sie jedoch ganz erheblich sein.
mittel- und langfristig - das sollte man heutzutage wissen !
Amphetamine und Amphetaminderivate wie Ecstasy machen psychisch abhängig. Sofern "reines“ Ecstasy verwendet wird, kommt es zu keiner physischen Abhängigkeit. Allerdings kann es bei Depressionen, Katerstimmung oder bei dem Gefühl ohne Ecstasy "nicht mehr gut drauf“ sein zu können, ein physisches Abhängigkeitsgefühl machen.
Bei dauerhafter, regelmäßiger Einnahme lassen die angestrebten bewußtseinerweiternden, aufputschenden und leistungsteigernden Effekte stark nach. Auch eine Dosissteigerung der Ecstasy-Einnahme bringt keinen kompensatorischen Erfolg, nur die Nebenwirkungen steigen rapide an! Die Toleranzentwicklung wird nur vermieden, wenn der Konsum zwischenzeitlich für mehrere Tage (am günstigsten 14 Tage) unterbrochen wird.
In reiner Form z.B. als MDMA wirkt Ecstasy nur leicht halluzinogen. Erlebt man jedoch starke akustische oder optische Halluzinationen, so ist die eingenommene Substanz entweder gar kein Ecstasy oder mit anderen Drogen wie dem LSD verpantscht (z.B. als Speed-LSD-Mixturen). Hier lauern extreme Gefahren! Das physische und psychische Abhängigkeitspotential wird unkalkulierbar!
Aus Anwendungsbeobachtungen an verschiedenen Tieren (Affe, Hund, Ratte, Maus) sind teilweise bleibende Schäden am zentralen Nervensystem (an den Serotonin-produzierenden Zellen) bekannt. Diese Schädigungen scheinen von der Dosis des eingenommenen Ecstasy-Präparats abhängig zu sein. Beim Affen sind unter der üblichen Dosis von 100 mg MDMA vorübergehende Störungen, aber ab 500 mg MDMA schon bleibende Schäden beschrieben.
Über die Wirkung von Ecstasy auf den Embryo oder den Feten ist wenig bekannt. Bei vermuteter oder bestehender Schwangerschaft sollte unbedingt auf die Einnahme von Ecstasy oder anderen Droge verzichtet werden, da ganz erhebliche Schädigungen des Kindes zu erwarten oder nicht auszuschließen sind!
Mach mal mit sowas keine Scherze...laut der "Stoffkundebroschüre" der Jungen Linken wurden als MDMA in den 70ern zum ersten mal im heutigen Sinne verwendet wurde wirklich kleine Beipackzettel dazugelegt,eigentlich eine sehr löbliche Sache.
zitat:
E is almost always swallowed as a tablet or capsule. A normal dose is around 100-125 mg.
das sind werte von denen wir hier träumen können! gute teile haben im schnitt 80-90mg!
>100mg ist hier zu lande wohl eh die ausnahme
*sonnenkind
[Edited by sonnenkind (am 09-11-2000).]