A.V
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Artist: Andy Vaz Title: Straight Vacationing LP Cat.: YRE-028 Label: Yore Format: 2x12” / CD / Digital + additional digital album remixes Release date: 24/10/2011 "

Tracklist:
1. Detroit in me 2. Stubnitz 3. Straight Vacationing 4. Fukuoka Liquid 5. Just another round 6. Colliding Worlds 7. A Dope Jam (Bullyshit mix) 8. The other Place
As Bonus, the Album offers free additional digital remixes from the Yore all-stars such as: Patrice Scott, Rick Wade, Alton Miller, Memory Foundation, Ibex, Kez YM and Orlando B. Total Tracks (icl. Remixes) + orange coloured vinyl bonus 7” ONLY WHEN ORDERED FROM YORE DIRECTLY*
Listen & Buy: http://www.yore-shop.de[/b]
REVIEWS IN THE MEDIA
GROOVE:#133(DE): Das hat einfach Klasse, wie Andy Vaz mit den Codes und Traditionen von Hause hantiert, Einflüsse Kombiniert und Schnittstellen baut um am Ende doch wieder etwas ganz eigenes schafft. Das macht er eigentlich immer schon, aber im Albumformat trennt sich die Spreu bekanntlich vom Weizen. Straight Vacationing sein nunmehr zweites Studioalbum, hat nichts mit Spreu zu tun, ganz klar. So lässig, jazzig und sophisticated er Anektdoten von Detroit anbringt, so ungezwungen und unzweifelhaft schwebt ein Nimbus der Glaubwürdigkeit über jedem einzelnen seiner Tracks. Ein Hauch Acid, eine Prise Disco: House erscheint hier als verdichtete Verwachsung seiner Wurzelstränge. Das zeigt bereits „Detroit in me“, die einleitende Nummer des Albums. Oldschool ist King, Klar. Aber trotz der präzisen Justierung des Rückspiegels bleibt da ein Rest, oder besser: Ein Überschuss an Futurismus, der kein Verfallsdatum kennt. Acht Tracks, besessen von einem Funk, der an eben der Stelle geboren wurde, so sich die Zukunft an der Vergangenheit Reibt. Grobkörnig, abstrakt und beseelt. Für alle, die es nicht mitbekommen haben oder Reviews immer nur auf ein griffiges Fazit hin überfliegen: I fucking Like! Intro (DE): “I just got to put a little Detroit in me” murmelt eine junge Dame zu Beginn und macht klar, wohin die Reise gehen wird - an den Sehnsuchtsort aller House-Afficionados. Sich ein bisschen Detroit rein zu tun ist bekanntlich immer gut für die Seele, denn die vom Aussterben bedrohte Stadt am Michigansee steht synonym für die großen Emotionen in der elektronischen Tanzmusik. Der Kölner Produzent und Labelbetreiber Andy Vaz gehört zu den wenigen Musikern hierzulande, der es schafft, seiner Liebe zur Motorcity mittels einer eigenen Sprache Ausdruck zu verleihen, ohne die Black Music „silly“ klingen zu lassen, um mal den guten Moodymann zu zitieren. Auf „Straight Vacationing“ rotiert mehr denn je die Glitzerkugel. Ein Dancefloorfiller wie „Just another round“ lässt mit seiner markanten Bassline so ziemlich jeden aktuellen Discoedit alt aussehen, ohne sich an die allgemeine Retromanie anzubiedern. Im Gegenteil, die Samples werden bei Vaz immer wohldosiert eingesetzt, die TR 303 zwitschert fröhlich, aber nie effekthascherisch vor sich hin, die handgespielt klingenden Bässe bilden eine Hookline. Und ein Stück wie „A Dope Jam“, in dem erst nach anderthalb Minuten die Bassdrum richtig reinkickt und für Euphorieschübe sorgt, ist der Beweis, dass House im Idealfall einfach zeitlose Musik sein kann. ”
Spex (DE): In die Vergangenheit blickt auch Yore, das Label des in Köln lebenden Produzenten Andy Vaz. Andy Vaz begann in den späten neunziger Jahren als Macher der Minimal-Techno-Plattform Background. Mit der Gründung des tief im Erbe von Detroit und Chicago verwurzelten Deep-House Labels Yore ging vor vier Jahren ein Pespektivwechsel einher. Yore ist ein leidenschaftliches Glaubensbekenntnis zu einem Retrosound, der von seinen Anhängern als zeitlos gefeiert wird. Es gibt viele Gründe, dieser ewigen Detroit – und Chicago-Zugewandtheit skeptisch gegenüberzustehen. Straight Vacationing Andy Vaz’s zweites Album zählt nicht zu diesen Gründen, im Gegenteil. Die acht Tracks atmen den Geist einer großen House-Vergangenheit, doch Vaz begeht dabei nicht den Fehler, sich sklavisch an irgendwelche Vorbilder zu halten, obwohl er deren Soundvokabular vermutlich im Schlaf buchstabieren kann. Ein sehr vielschichtiges Album, das sich keinerlei Durchhänger erlaubt
Raveline (DE) : “Nach fünf Jahren ist Andy zurück, um uns in knapp 50 Minuten auf acht Tracks sein House-Universum zu erklären. Da steht Detroit an erster Stelle, denn der Opener “Detroit In Me“ zeigt dies nicht nur verbal, sondern mit Acid Lines und deepen Synthies auch inhaltlich. Superbes Stück. Ähnlich oldschool-lastig, nun mit Sax, kommt “Stubnitz“ in jazzigem Housekontext. Relaxt und trotzdem groovend. Das Titelstück rollt subversiv hart im Tech-House Stil und nimmt warme Klänge an Bord. Welch Kombination und Umsetzung. Scharf. Und dann nimmt der Pop-Vocal Housetrain Fahrt auf, wenn Femalevocals und süße Synthies auf ein discoides Bassfundament treffen. Catchy. 80er Acid Lines (“Colliding Worlds“), pumpende Disco (“A Dope Jam“) im Stil von DJ Sneak und Broken Electronic sind das Salz in der Suppe, die dieses Album zu einem exzellent genießenden Highlight werden lassen. ”
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