This is topic SYNCOPE - SYSTEM OVERLOAD (Raw Industrial Techno) in forum myTracks & yourTracks at technoforum.de.
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https://forum.technoforum.de/cgi-bin/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=22;t=014130
Geschrieben von: Lennart (Usernummer # 22493) an
:
Hey Leute,
ich habe endlich mein neues MacBook und konnte wieder in die Musikproduktion reinstarten. Endlich läuft auch Serum 2 flüssig und ich muss die FX-Chains nicht nach zwei Plug-Ins abbrechen weil der Prozessor es nicht hinkriegt. Ein Träumchen.
Jedenfalls habe ich meinen Track fertig gemacht und wollte euch die Möglichkeit geben, ihn euch anzuhören wenn ihr Bock habt. 150 BPM Raw Industrial Techno, geht teilweise schon in die Richtung Industrial Rawstyle rein. Wer damit was anfangen kann also gerne reinhören und Feedback geben. Freue mich auf den Austausch mit euch.
https://soundcloud.com/kluvgo/system-overload/s-nVcWWnUqEei?utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing&si=71ee4035f8334397bcaa7e3becf10702
Beste Grüße, Lennart
Geschrieben von: oskar (Usernummer # 7383) an
:
hallo Lennart, hab das nur über billigspeaker gehört, das vorweg.
sehr alarmiger sound!
finde aufbau, arrange und effekte sind dir gut gelungen. hatte direkt so einen mittelgroßen bunkerkeller mit strobo und schwer verkrampft kauenden partymenschen im kopf, die dazu ordentlich abmoschen. manchmal bekomme ich bock auf so einen sound, in meinem umfeld hört sowas aber sonst eher niemand. ich hatte mal eine arbeitskollegin die regelmäßig unter anderen von hamburg nach holland fuhr, um zu soetwas abzudrehen, aber wenn ich sowas spiele sehe ich immer in verzweifelnde gesichter. ist halt alarmig. muss man mögen.
der hier ist schon etwas älter und auf soundcloud nicht in bester quali, aber dazu flippe ich immer wieder gerne aus:
Talking about god
https://soundcloud.com/igor39585/talking-about-god-oops-there?ref=clipboard&p=a&c=0&si=b80baf526d214571b4067dab543d0139&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sha ring
und mein alltime favorit natürlich: tiroler kaboemsch!
weitermachen!
![[headbanging]](graemlins/headbanging.gif)
[ 25.01.2026, 05:28: Beitrag editiert von: oskar ]
Geschrieben von: chris (Usernummer # 6) an
:
Glückwunsch zum neuen Mac, mein neuer steht auch hier und ist aber noch immer nicht ganz fertig eingerichtet, weil es ein extremer Aufwand ist, die ganzen Plugins auf dem neuen OS zum Laufen zu bekommen, da die Kiste, auf der ich aktuell noch arbeite, zwischenzeitlich wohl mehr als 11 Jahre alt ist.
Ist zwar nicht mein Lieblingsgene und auch in meinen frühzeitlichen Techno-Phasen war ich nie so der große Liebhaber von diesem 'hard-style', aber 'System Overload' ist durchaus kurzweilig und hat einige interessante Elemente.
Die Kick ist zwar brutal zerstört, aber mir fehlt bei ihr 'untenrum' der Wumms, die Kick muss ja nicht nur zu hören, vielmehr muss man sie fühlen können und im Club die Bass-Membranen zum Schwingen bringen.
Und um unseren früheren User 'Remute' erneut zu zitieren, als er das bei einigen meiner Tracks anmerkte:
Zu viele Breaks und Pausen sind auf dem Tanzflur kontraproduktiv, wie er mal erwähnte. Remute spielte so oft live, dass ich ihm bei der Aussage blind vertraue.
Wenn man natürlich Handtaschen-House macht, den man auch bequem in der U-Bahn und auf der Couch hört, dann sind Pausen und viele Breaks sicherlich akzeptabel, wenn man aber eher auf die Club-Funktionalität schielt, wirken sie wohl tatsächlich eher hemmend.
Apropos Arrangement: Auch gerade den zahlreichen kleinen Pausen geschuldet fehlt mir noch der 'big break', quasi das Runterschrauben der Energie, damit nach dem Drop alles explodiert. Anders gesagt, den 'hands up'-Moment fühle und finde ich hier noch nicht.
Ist aber im Vergleich zum anderen früheren Track von dir auf jeden Fall'n starker Fortschritt.
Geschrieben von: cytekx (Usernummer # 16993) an
:
Bollert hart - hat auf jeden Fall schon Energie, nur diese lange breakige Stelle im dritten Viertel, die man auch schon an der Wave-Form sieht wäre mir zu lang, da ist man schnell raus aus dem Flow. Generell muss man das blolzige mögen und wenn man da als Hörer den Eindruck hat, als könnte das alles mit Samples gemacht sein, die ja mehr oder weniger sehr "statisch" sind, dann ist mit "zu viel straightness und haudrauf" für manchen schnell die Luft raus, wenns nicht eben auf der Tanze aufgelegt wird. So empfinde ich das wenn mans zu Hause hört, im Club funktioniert vieles was einfach ist, aber zu Hause killt es ein bisschen den Hörer, der Zeit hat sich dem Track zu "widmen".
Bei dem Gebolze müsste dir eigentlich auch Combichrist gefallen, mit deren "this shit will fuck you up" oder "Electrohead" oder "Without Emotions" - das ist so diese Schiene die du fährst, wobei Combichrist eher mehr industrial ist und wenig "Hardstyle" - das hört man bei dir auch raus.
Auf jeden Fall mal weitermachen, denn man findet sich ja auch irgendwann "ein", indem man einiges ausprobiert hat usw. das ist ja Teil des Prozess.
Geschrieben von: Lennart (Usernummer # 22493) an
:
Hehe, guter alter Gabber. Auch mit den Vocals Samples und so, find ich auch richtig geil. Aber nach ner ganzen Nacht davon bräuchte ich mittlerweile Hörgeräte
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: oskar:
hallo Lennart, hab das nur über billigspeaker gehört, das vorweg.
sehr alarmiger sound!
finde aufbau, arrange und effekte sind dir gut gelungen. hatte direkt so einen mittelgroßen bunkerkeller mit strobo und schwer verkrampft kauenden partymenschen im kopf, die dazu ordentlich abmoschen. manchmal bekomme ich bock auf so einen sound, in meinem umfeld hört sowas aber sonst eher niemand. ich hatte mal eine arbeitskollegin die regelmäßig unter anderen von hamburg nach holland fuhr, um zu soetwas abzudrehen, aber wenn ich sowas spiele sehe ich immer in verzweifelnde gesichter. ist halt alarmig. muss man mögen.
der hier ist schon etwas älter und auf soundcloud nicht in bester quali, aber dazu flippe ich immer wieder gerne aus:
Talking about god
https://soundcloud.com/igor39585/talking-about-god-oops-there?ref=clipboard&p=a&c=0&si=b80baf526d214571b4067dab543d0139&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sha ring
und mein alltime favorit natürlich: tiroler kaboemsch!
weitermachen!
Geschrieben von: Lennart (Usernummer # 22493) an
:
Moin Chris! Erstmal danke für dein Feedback. Das mit der letzten Kick hat mich tatsächlich ein bisschen zum Verzweifeln gebracht. Habe den Punch komplett in Serum gebaut und gelayert aber er hatte besonders im 90-150 Hz-Bereich einfach zu wenig Body. Dann hab ich da noch nen anderen Punch in dem Frequenzbereich gebaut und den leise dazu gemischt aber irgendwie kommt der nicht so richtig gut durch. Ist halt jetzt ne "Metall-Kick"... muss man mögen, ich find es ganz ok und werd nochmal dran rumschrauben wenn ich die Muße dazu habe.
Alles Liebe!
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: chris:
Glückwunsch zum neuen Mac, mein neuer steht auch hier und ist aber noch immer nicht ganz fertig eingerichtet, weil es ein extremer Aufwand ist, die ganzen Plugins auf dem neuen OS zum Laufen zu bekommen, da die Kiste, auf der ich aktuell noch arbeite, zwischenzeitlich wohl mehr als 11 Jahre alt ist.
Ist zwar nicht mein Lieblingsgene und auch in meinen frühzeitlichen Techno-Phasen war ich nie so der große Liebhaber von diesem 'hard-style', aber 'System Overload' ist durchaus kurzweilig und hat einige interessante Elemente.
Die Kick ist zwar brutal zerstört, aber mir fehlt bei ihr 'untenrum' der Wumms, die Kick muss ja nicht nur zu hören, vielmehr muss man sie fühlen können und im Club die Bass-Membranen zum Schwingen bringen.
Und um unseren früheren User 'Remute' erneut zu zitieren, als er das bei einigen meiner Tracks anmerkte:
Zu viele Breaks und Pausen sind auf dem Tanzflur kontraproduktiv, wie er mal erwähnte. Remute spielte so oft live, dass ich ihm bei der Aussage blind vertraue.
Wenn man natürlich Handtaschen-House macht, den man auch bequem in der U-Bahn und auf der Couch hört, dann sind Pausen und viele Breaks sicherlich akzeptabel, wenn man aber eher auf die Club-Funktionalität schielt, wirken sie wohl tatsächlich eher hemmend.
Apropos Arrangement: Auch gerade den zahlreichen kleinen Pausen geschuldet fehlt mir noch der 'big break', quasi das Runterschrauben der Energie, damit nach dem Drop alles explodiert. Anders gesagt, den 'hands up'-Moment fühle und finde ich hier noch nicht.
Ist aber im Vergleich zum anderen früheren Track von dir auf jeden Fall'n starker Fortschritt.
Geschrieben von: Lennart (Usernummer # 22493) an
:
Da sagste was, es ist echt ein Prozess "seinen" Sound zu finden. Es gibt auch einfach zu viele coole Richtungen in die man gehen kann und je nach Stimmung kommt da oft einfach was anderes bei raus. Ich mach es einfach so wie ich Bock habe und versuche so gut es geht hinter dieses ganze technische Geplänkel zu kommen.
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: cytekx:
Bollert hart - hat auf jeden Fall schon Energie, nur diese lange breakige Stelle im dritten Viertel, die man auch schon an der Wave-Form sieht wäre mir zu lang, da ist man schnell raus aus dem Flow. Generell muss man das blolzige mögen und wenn man da als Hörer den Eindruck hat, als könnte das alles mit Samples gemacht sein, die ja mehr oder weniger sehr "statisch" sind, dann ist mit "zu viel straightness und haudrauf" für manchen schnell die Luft raus, wenns nicht eben auf der Tanze aufgelegt wird. So empfinde ich das wenn mans zu Hause hört, im Club funktioniert vieles was einfach ist, aber zu Hause killt es ein bisschen den Hörer, der Zeit hat sich dem Track zu "widmen".
Bei dem Gebolze müsste dir eigentlich auch Combichrist gefallen, mit deren "this shit will fuck you up" oder "Electrohead" oder "Without Emotions" - das ist so diese Schiene die du fährst, wobei Combichrist eher mehr industrial ist und wenig "Hardstyle" - das hört man bei dir auch raus.
Auf jeden Fall mal weitermachen, denn man findet sich ja auch irgendwann "ein", indem man einiges ausprobiert hat usw. das ist ja Teil des Prozess.
Geschrieben von: dee232323 (Usernummer # 22378) an
:
Ich nehme was er genommen hat.
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