This is topic Nervige Schnorrer-Aktionen zu Weihnachten - und nützliche Hife... in forum OffTopic & SmallTalk at technoforum.de.
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Geschrieben von: rave-dave (Usernummer # 2121) an
:
Im Fernsehen, auf allen Sendern - Spenden und Heul-TV-Sendungen...
Per Post (Bereits seit Oktober) von Caritas und Co. ...
Und auch im Netz wird gebittelt und gebettelt und auf die Tränendrüse gedrückt, das es einem nur noch schlecht wird...
Mir gehts einfach nur noch auf´n Sack...
(Davon abgesehen, bleibt die Frage, ob oben genannte Institutionen die Spenden auch richtig verwenden ...?!)
Wie seht Ihr das...?
"Die Tafeln", in vielen deutschen Städten aktiv, z.B., freuen sich immer, wenn sie Lebensmittel, Geld oder Sachspenden kriegen, ohne die Leute zu nerven... (Und die Spenden kommen auch da an, wo sie Bedürftigen helfen...)
Geschrieben von: PasqualeM (Usernummer # 1448) an
:
naja, für viele menschen wird dadurch aber auch erstma klar das es diese institutionen überhaupt gibt, gibt wichtigere sachen über die man sich aufregen koennte.
Geschrieben von: potze (Usernummer # 19993) an
:
Am schlimmsten war diese eine Werbung, ich weiss leider nicht um welche Organisation es ging, aber es war ungefähr so:
"diese armen minderbemittelten, hungerden, kranken und totaaal traurigen Kinder. Sie werden leider alle sehr bald sterben, auf eine grausame Art und Weise... und DU bist schuld !!!"
---Pause---
"Es sei denn du spendest..."
Ey, wir haben das mit nen paar Leuten gesehen, danach war erstmal ruhig, alle schauen sich an und schütteln nur noch mit dem Kopf...
Zu hart...
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
@potze:
dann hat dieser werbespot ja sein ziel erreicht, er ist bei dir hängengeblieben.
bei der richtigen zielgruppe(z.b. du und deine kopfschüttelnden kumpels in ein paar jahren)kommt der sinn dann auch mit rüber.
Geschrieben von: Sternchen (Usernummer # 2102) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: rave-dave:
(Davon abgesehen, bleibt die Frage, ob oben genannte Institutionen die Spenden auch richtig verwenden ...?!)
Wie seht Ihr das...?
"Die Tafeln", in vielen deutschen Städten aktiv, z.B., freuen sich immer, wenn sie Lebensmittel, Geld oder Sachspenden kriegen, ohne die Leute zu nerven... (Und die Spenden kommen auch da an, wo sie Bedürftigen helfen...)
sehe ich ähnlich. die die das geld sinnvoll verwenden, haben sicherlich kein geld für überzogene medienschlachten und so einen trara
aber funktioniert auf wundersame weise jedes jahr. ist ja auch nur recht und billig wenn man sein gewissen für 5€ reinwaschen kann.
Geschrieben von: potze (Usernummer # 19993) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wizard of wor:
@potze:
dann hat dieser werbespot ja sein ziel erreicht, er ist bei dir hängengeblieben.
bei der richtigen zielgruppe(z.b. du und deine kopfschüttelnden kumpels in ein paar jahren)kommt der sinn dann auch mit rüber.
Ja ne, es ist ja nicht so das unsereins nicht über Spendenaktionen oder ähnliches nachdenken. Es ist doch eben die Frage wer so beschränkt ist und sich dann von so einer Werbung beeinflussen lässt und danach wirklich denkt etwas bewirkt zu haben wenn er dann an so eine Idiotenorganisation spendet.
Wer das Leid der Menschen so eindeutig benutzt um an Geld zu kommen, kann doch nicht ernsthaft als seriös angesehen werden.
Es gibt Organisationen die wirklich unterstützt werden sollten, weiss Gott, aber die drücken sich mehr über Understatement aus und lassen dem Spender einfach die Wahl etwas zu tun oder nicht... und setzen Ihn nicht auf diese abgef`***te Weise unter Druck...
Wir haben ja nicht den Kopf geschüttelt weil wir jetzt erst erfahren haben wie schlecht es manchen Menschen auf dieser Welt geht, im Gegenteil...
Geschrieben von: ndark (Usernummer # 3037) an
:
Um Spenden zu werben ist doch prinzipiell nicht schlecht, wenn dadurch deutlich mehr Geld
reinkommt als die Werbung kostet. Davon kann man ausgehen, denke ich, sonst würden es die Organisationen
wohl nicht tun. Und dass wir zwei Monate im Jahr ein bisschen unter Druck gesetzt werden, einen
winzigen Teil unseres Wohlstands abgeben, damit die grundlegendste Hilfe für die Ärmsten der
Armen geleistet werden kann, ist ja wohl grade noch zu ertragen. Beispiel www.licht-fuer-die-welt.at (30 Euro = 1 Augenlicht)
Schlecht ist nur:
- mit falschen Behauptungen werben, Beispiel
Greenpeace und Ärmelkanal-Delfine
- die Leute mit expliziten Schuldzuweisungen unter Druck setzen, wie in potze's Beispiel
Wichtig ist Transparenz über die Verwendung der Spenden. "Ärzte für die dritte Welt" sagt zB ganz klar,
dass die Verwaltungskosten von einem separaten Förderkreis getragen würden, sodass alle Spenden direkt
den Projekten zugute kommen. http://www.aerzte-dritte-welt.de/cms/content/view/40/20/lang,de/
Auch stimmt die gern vorgebrachte Schutzbehauptung nicht, dass die großen
Hilfsorganisationen grundsätzlich intransparent und ineffizient arbeiten.
Hier zB das Ranking des Transparenzpreises 2009:
Platzierung Preisträger
1. Platz Deutsche Welthungerhilfe e.V.
2. Platz World Vision Deutschland e.V.
3. Platz Brot für die Welt,
3. Platz Menschen für Menschen (Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe)
4. Platz Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe
5. Platz Plan International Deutschland e.V.
6. Platz Ärzte ohne Grenzen e.V.
7. Platz Renovabis
8. Platz Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
9. Platz Christoffel Blindenmission Deutschland e.V.
Geschrieben von: dipol (Usernummer # 6415) an
:
1. Kein Fernsehen schauen
2. Werbung im Browser blocken
3. "Keine Werbung" an den Briefkasten
4. Innenstädte zur Weihnachtszeit meiden
Klappt bei mir ganz gut.
Geschrieben von: TRider (Usernummer # 1924) an
:
Es gilt der Grundsatz: Überall wo Geld fließt, gibt es immer mehrere Stationen, die daran verdienen. Ob karitativer Art oder nicht.
Und auch bei der Verleihung eines Transparenzpreises wird sich irgendjemand wieder ins Fäustchen lachen, weil dadurch der Weihnachtsbaum wieder etwas größer ausfallen kann.
Geschrieben von: rave-dave (Usernummer # 2121) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: dipol:
...3. "Keine Werbung" an den Briefkasten...
Ich habe so ein Schild an meinem Briefkasten, das tangiert die Werbefuzzis leider garnicht - Ich fische jeden Tag Flyer aus meinem Briefkasten...
Geschrieben von: philipp (Usernummer # 687) an
:
Wenn ein Rückkuvert dabei ist packe ich gerne den ganzen Müll da rein und werfe das in den nächsten Briefkasten...
edit: Bei Hilfsorganisationen allerdings nicht, auch wenn die nerven.
Geschrieben von: Freundelektronischermusik (Usernummer # 605) an
:
Geht mir am Arsch vorbei. Wandert in den Müll - ist für mich kein Grund, mich aufzuregen.
Im TV wird dann eben umgeschaltet. Gibt wirklich schlimmeres.
Geschrieben von: PasqualeM (Usernummer # 1448) an
:
zum beispiel gormiti werbung ;>
Geschrieben von: Gleichtakt (Usernummer # 20019) an
:
selber helfen is immer noch am wirkvollsten
Geschrieben von: Bowie (Usernummer # 18850) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: rave-dave:
Im Fernsehen, auf allen Sendern - Spenden und Heul-TV-Sendungen...
viel mehr nervt das geheule von pfeffersäcken die keine ahnung haben wie es ist, nichts zu haben, nichts zu kriegen und nichts zu dürfen.
nein ich spende auch nichts, obwohl ich gut verdiene aber ich zolle jedem vollen respekt, der sich für arme, kranke und schwache einsetzt.
Geschrieben von: Sternchen (Usernummer # 2102) an
:
WENN er sich denn einsetzt. wann das leid anderer dafür verwendet wird die eigene kasse aufzubessern, und dies offensichtlich ist, darf man die methodik an sich doch wohl kritisieren. heisst ja im umkehrschluss nicht das man hilfe ablehnt. ist das gleiche wie wenn man über esotherikquacksalber lästert und privat lieber kräuter ansatt aspirin einsetzt. ich kann auch nur lachen wie uf knopfdruck die ganzen akrikaner über weihnachten in mode kommen. WENN es die medien so bedrücken würde, könnte man seine rolle ganz anders nutzen und ausspielen. an weihnachten sind aber sowieso schon alle sentimental - also zeigt man äthiopien. ein land das ansosnten 11 monaten nicht in den nachrtichten vorkommmt. und darüber kann man wirklich nur noch lachen will man nicht vollkommen durchdrehen
Geschrieben von: silicon (Usernummer # 503) an
:
Ich finds gut und ich überlege mir gerade eine Patenschaft über World Vision für ein 5-Jähriges Kind zu übernehmen. Wenigstens 1x im Jahr sollte man - wenn man eh schon am Geschenke suchen & kaufen ist - sich Gedanken darüber machen. Wenn´s anders nicht geht, dann halt so über Werbung.
PS: Die Werbung wird von den meisten Sendern zu sehr günstigen Konditionen bzw. sogar mit Naturalrabatten ausgestrahlt - sprich - die Sender / Vermarkter drücken bei sozialen Einrichtungen auch gern mal ein Auge zu.
ABER: Bei der Überschrift musste ich jedoch erstmal an die "Schnorrer" denken, die Bettelmafia, die dann pünktlich zu Weihnachten Ihre bulgarischen, rumänischen etc. Mutter-mit-Kind Szenarien auslegen und dann schön sammeln. Oder die mit offenen Bein die Sendlinger Straße hoch und runter laufen und schon fast aufdringlich die Tasse entgegen strecken...
cheers,
silicon
Geschrieben von: Darrien (Usernummer # 6129) an
:
Das Fundraising ist mittlerweile ein komplett durchprofessionalisiertes Business wie jedes andere auch. Wer da erwartet, dass die Leute lieber handeln sollen, anstatt mit penetranter Werbung auf "Kunden"-Fang zu gehen, der lebt in einer Traumwelt.
Die Leute, die dich auf der Strasse mit nem WWF-Shirt um deine Unterschrift bitten, kommen längst nicht mehr vom WWF, sondern von professionellen Fundraisern, die entsprechend ausgebildet wurden. Und die massenweise versendeten Briefe und Mails sind auch nicht das Primärziel solcher NGOs. Damit soll nur das Eis gebrochen werden. Das eigentliche Ziel ist es, damit einen erfolgreichen Erstkontakt herzustellen und dann eine Kundenbindung aufzubauen. Anstatt nen 20er zu spenden, soll es später mal ein regelmässiger 100er sein. Irgendwann ein regelmässiger Tausender. Und wenn der "Kunde" älter ist, darfs dann gerne auch mal ein Legat sein. Das erfordert eine ganze Menge professionelle Kundenbetreuung. Gute Fundraiser können damit eine zünftige Stange Geld verdienen, genauso wie es auch Headhunter gibt, welche solche Leute vermitteln.
Die grosse Werbeflut ensteht vor allem deshalb, weil der "Markt" für solche Spenden sehr stark gesättigt ist und sich die Hilfsorganisationen im Grunde genommen nur noch gegenseitig die bestehenden und potentiellen Spender abjagen. Und wer weiss, welcher von denen, die auf so ein Mail hin mal knappe 20 Euro spendet, später nicht mal einer jener Leute sein könnte, die einer NGO später mal vor dem Ableben ein Legat im Wert von 50'000 zukommen lässt. Wer also nicht agressiv Werbung betreibt, der verliert ganz schnell seine Kunden. Genauso, wie eine Hilfsorganisation auch sehr gut auf Transparenz achten muss. Kommt da mal ein Skandal in die Presse, kann die Organisation ziemlich schnell dicht machen.
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
ich hab unlängst für die ganze menschheit was getan
hab meiner frau zum geburtstag einen halben quadratkilometer regenwald gekauft.
Geschrieben von: Bowie (Usernummer # 18850) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Sternchen:
WENN er sich denn einsetzt. wann das leid anderer dafür verwendet wird die eigene kasse aufzubessern, und dies offensichtlich ist, darf man die methodik an sich doch wohl kritisieren.
Darum geht's hier doch nicht, oder? Sondern dass sich hier Leuite von Unicef-Fernsehwerbung beim Sesselfurzen gestört fühlen, oder hab ich das falsch verstanden?
Das "Argument" die Spendengelder würden immer nur versicckern ist doch sowas von vorgeschoben...
Geschrieben von: forcen (Usernummer # 7788) an
:
mich juckt der ganze kaese auch nicht, unsere papiertonne ist gross und geduldig,
spende seit jahren fuer 2 organisationen
that´s it
Geschrieben von: rave-dave (Usernummer # 2121) an
:
Ich habe für "Die Tafeln" gespendet, da weiss ich das die Spenden dort ankommen, wo sie hingehören...
Geschrieben von: Sternchen (Usernummer # 2102) an
:
cap anamur ist übrigends auch einer von den "guten". die haben schon ne menge geiler aktionen gestartet. die freuen sich auch über spenden, setzen sie sinnvoll ein, und penetrieren nicht die massen mit überzogener werbung. ich mag die. http://www.cap-anamur.org/
Geschrieben von: Maksim (Usernummer # 1382) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: rave-dave:
Ich habe für "Die Tafeln" gespendet, da weiss ich das die Spenden dort ankommen, wo sie hingehören...
zum beispiel ganze übergewichtige hartz-IV familien.
ich spende aber auch, meistens freundlichen und nicht penetranten punks auf der straße. zu der werbung im fernsehen hab ich allerdings keine meinung, da ich keinen fernseheranschluß besitze.
was ich aber wirklich hasse sind die assozialen rote-kreuz-*********en, die einem auf der straße extrem auf die nerven gehen können. informieren und erzählen ist das eine, direkt auf der straße einen dazu zu drängen, ein spende-abo aufzumachen ist was ganz anderes.
Geschrieben von: wurstwasser (Usernummer # 7939) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Maksim:
zum beispiel ganze übergewichtige hartz-IV familien.
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Maksim:
...da ich keinen fernseheranschluß besitze.
hätte jetzt aber zu gut zusammengepasst!
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Maksim:
ich spende aber auch, meistens freundlichen und nicht penetranten punks auf der straße.
da könntest du dein geld genauso ins klo schmeißen...
Geschrieben von: Maksim (Usernummer # 1382) an
:
@wurstwasser
klär mich auf, verstehe den zusammenhang nicht ganz
@wow wieso?
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
es geht ja um nützliche hilfe und jemandem der in armut lebt weil er es selbst so gewählt hat, hat diese auch nicht nötig.
was macht so einer mit dem geld? versaufen vermute ich... evtl. noch tabak oder hundefutter kaufen.
naja wenigestens hat die töle noch was davon...
Geschrieben von: roadrenner (Usernummer # 13607) an
:
Karawane der Hoffnung
Die Deutschen Rüdiger und Annette Nehberg sagen diesem 5000 Jahre alten "Bürgerkrieg gegen die Frau" den Kampf an. Sie versuchen in Afrika gemeinsam mit islamischen Gelehrten dieses millionenfache Leid zu beenden, weil sie scheinbar nur über den Glauben die Menschen erreichen können. Mit der "Fatwa von Kairo" im Rücken, in der die obersten Muftis dieses Ritual 2006 zum Verbrechen erklärt haben, fühlen sie sich gestärkt, um auf einer Konferenz in Äthiopien auch die regionalen Glaubensführer Ostafrikas zu überzeugen. Die Idee ist: Wenn in den Moscheen dieser Welt diese Fatwa verkündet wird, dann kann ein gläubiger Moslem danach nicht mehr verstümmeln.
Die Imame sollen die Botschaft in Form eines "Goldenen Buches" tief in die Wüste bis ans Ende der Welt bringen: „Die Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen.“
Doch auf der Konferenz in Addis Abeba im April 2009 gibt es auch Gegner. Sie verteidigen die Beschneidung.
Das junge Afar-Mädchen Eri soll mit einer Rede die Herzen der islamischen Glaubensführer bewegen. Sie selbst wurde im Kindesalter verstümmelt und erinnert sich. Vor einhundert Würdenträgern erzählt sie auf dem Podium von dem Erlebnis, das ihr ganzes Leben veränderte.
Spenden
Wenn Sie die Arbeit von Annette und Rüdiger Nehberg unterstützen möchten, können Sie spenden an:
TARGET e.V.
Konto 8888
Sparkasse Holstein
BLZ 213 522 40
Wofür werden die Spenden eingesetzt?
- Eris Ausbildung: Eri geht in Addis Abeba in die Schule und ist bei einer Pflegefamilie untergebracht.
- Buchdruck und Verteilung des „Goldenen Buches“ (Schwerpunkt): Rüdiger und Annette Nehberg finanzieren den Druck der Bücher aus Spendenmitteln. Für die Konferenz in Äthiopien wurde eine Auflage von 50.000 Exemplaren hergestellt. Ein „Goldenes Buch“ kostet in der Herstellung 5,- €. Am Ende sollen insgesamt drei Millionen Bücher herausgegeben werden.
- Fahrende Krankenstation: TARGET unterhält eine mobile Krankenstation mit Ärztin, die die medizinische Versorgung von Frauen und Männern in der entlegenen Danakilwüste sichert
Gestern bei Pro7 geschaut, kann einem wirklich schlecht werden, was den Mädchen da angetan wird.
Ob der Druck eines Buches jetzt hilft, ich weiß es nicht. Schaden tut es sicherlich nicht.
Grüße roadrenner
Geschrieben von: sven.k. (Usernummer # 12602) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: Maksim:
@wurstwasser
klär mich auf, verstehe den zusammenhang nicht ganz
Ich denke Wurstwasser will sagen, dass Deine Meinung ueber Hartz 4-Empfaenger sehr nach privatem Fernsehen und Bild-Zeitung klingt.
Geschrieben von: dauerwellen (Usernummer # 4984) an
:
es ist doch auch wahr, ohne jetzt speziell Hartz4 Familien was Böses zu wollen.
Seriöse Studien haben festgestellt das Menschen in unteren Bildungs oder Lohnregionen sich id.R schlechter ernähren als Höhergestufte.
Geschrieben von: stitch (Usernummer # 3136) an
:
@maksim:
Das mit den übergewichtigen Hartz IV Familien stimmt so pauschal nicht, die Empfänger kaufen im Tafelladen die Lebensmittel und das ist für die Kunden auch wichtig. Da geht es nicht darum Lebensmittel geschenkt zu kriegen um dann mehr in Tabak und Alkohol investieren zu können, sondern es geht darum, die Ernährung, Körperpflege und ähnliches bei einem äußerst knappen Budget sicherzustellen.
Der örtliche Laden ist direkt neben meiner Tiefgarage und da ich mit dem "Chef" öfter spreche bekommt man einen guten Einblick wer auf die Hilfe angewiesen ist, und das sind u.a. auch viele Rentner und junge Familien. Ich habe in Form einer Sachspende (Babynahrung) gespendet, da weiss ich, dass es die richtigen bekommen.
Geschrieben von: stitch (Usernummer # 3136) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: dauerwellen:
es ist doch auch wahr, ohne jetzt speziell Hartz4 Familien was Böses zu wollen.
Seriöse Studien haben festgestellt das Menschen in unteren Bildungs oder Lohnregionen sich id.R schlechter ernähren als Höhergestufte.
Ja, aber es ist doch auch unbestritten, dass bei dem geringen Sätzen eine ausgewogene Ernährung kaum zu bewerkstelligen ist. Mit 4,25 EUR am Tag für 3 Mahlzeiten und hohen Gemüse- und Obstpreisen ist das schlicht sehr sehr schwierig.
Geschrieben von: Maksim (Usernummer # 1382) an
:
@stitch
ich sag absolut gar nicht, dass "die tafeln" falsch sind, ich unterstütze das voll und ganz. es war nur auf die aussage von dave bezogen, dass man bei den tafeln die spenden dort ankommen, wo sie hingehören.
das mit übergewichtigen hartzIV familien war nicht pauschal gemeint sondern nur auf die familien bezogen, die sich bei den tafeln bedienen. es sind eigene beobachtungen, da so eine teestube im haus eines guten freundes von mir war. da ich selber die ersten 2-3 jahre in deutschland sozialhilfeabhängig war, kann ich nur sagen - man kann davon gut leben und sich gut ernähren, ohne auf "spenden" angewiesen zu sein und ich weiß auch, dass es so einige leute gibt, die sowohl hartzIV als auch solche aktionen wie "die tafeln" grenzenlos ausnutzen.
da finde ich die oben erwähnten punks und penner sogar ehrlicher als so manche hartzIV empfänger (bei weitem nicht alle natürlich!).
Geschrieben von: dauerwellen (Usernummer # 4984) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: stitch:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: dauerwellen:
es ist doch auch wahr, ohne jetzt speziell Hartz4 Familien was Böses zu wollen.
Seriöse Studien haben festgestellt das Menschen in unteren Bildungs oder Lohnregionen sich id.R schlechter ernähren als Höhergestufte.
Ja, aber es ist doch auch unbestritten, dass bei dem geringen Sätzen eine ausgewogene Ernährung kaum zu bewerkstelligen ist. Mit 4,25 EUR am Tag für 3 Mahlzeiten und hohen Gemüse- und Obstpreisen ist das schlicht sehr sehr schwierig.
das kann gut sein, ich kann das nicht einschätzen.
Ich bezweifel aber das ein Grossteil sich bei mehr Geld besser ernähren würde.
Ab und zu gehe ich nach der Arbeit schon mal bei Real einkaufen obwohl ich den Laden hasse.
Wenn ich dann in die Einkaufswagen von so mancher Familie reinschaue wir mir schlecht.
Weissbrot, Salami, Tütensoßen, das gesamte Maggi und Knorr Segment, Burger, Pizzas, Lasagne Mezzomix, Chips und so weiter.
Das gesündeste sind dann wohl Fischstäbchen.
Ich denke das viele Menschen mit schlechter Bildung und schlechten Jobs auch Probleme haben sich gesund zu ernähren.
Wobei nicht aus finaziellen Gründen sondern eher aus Motivation und Kreativität.
Fettige Sachen kriegt man an jeder Ecke, kann man schnell essen und sie machen satt.
Geschrieben von: Sternchen (Usernummer # 2102) an
:
..und auf den ersten blick günstiger
Geschrieben von: roadrenner (Usernummer # 13607) an
:
Obst und Gemüse muss auch nicht ansatzweise teuer sein. Klar, wer im Winter auf Flugmango und Himbeeren steht, muss tief in die Tasche greifen. Aber regionale Sachen der Saison sind teilweise recht billig.
Aus einem Kohlkopf kann man schon ein paar mahlzeiten rausholen. Dazu ein paar Kartzoffel und Mett, fertig ist das leckere Essen zum kleinen Preis. ist nur ein Beispiel, gibt es aber unzählige.
Klar Cocktailtomaten mit Ruccola und frischen Kräutern an Parmesan und Pinienkernen geht nicht, muss aber auch nicht. Ein schöner Kopfsalat tut es auch.
Grüße roadrenner
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
@dauerwellen
sorry aber was du da so von dir lässt klingt voll yuppiemäßig...
Geschrieben von: jason_ynx (Usernummer # 2636) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wizard of wor:
@dauerwellen
sorry aber was du da so von dir lässt klingt voll yuppiemäßig...
Nein, es klingt realistisch. Ich wohne in einem multikulturellem Stadtteil, mit vielen Menschen eher im untersten Lohnniveau-Viertel. Was da teilweise im Einkaufwagen landet sieht furchterrengend aus - und ist obendrein verhältnismäßig teuer.
Geschrieben von: wurstwasser (Usernummer # 7939) an
:
@Thema Tafeln:
man darf auch nicht vergessen, dass sehr viele, die bei den Tafeln Lebensmittel holen, gar keine Sozialleistungsempfänger sind. Da sieht man ganz oft die Oma stehen, die von ihrer geringen Rente (z.B. in einer teuren Stadt wie München) nicht leben kann, und sich geniert oder es aus sonstigen Gründen ablehnt, Geld vom Staat zu beantragen. (Bzw. wo dieses Geld dann trotzdem kaum reicht)
Geschrieben von: wurstwasser (Usernummer # 7939) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: dauerwellen:
Ich denke das viele Menschen mit schlechter Bildung und schlechten Jobs auch Probleme haben sich gesund zu ernähren.
Wobei nicht aus finaziellen Gründen sondern eher aus Motivation und Kreativität.
Was meinst Du denn, wieviele Menschen mit viel Bildung sich so ernähren?!! Möchte gar nicht wissen, wieviele von den tf-Usern ebensolche Einkaufswägen nachhause fahren!
Geschrieben von: wizard of wor (Usernummer # 5122) an
:
ich denke die essgewohnheiten und das gesundheitsbewusstsein allgemein werden vom elternaus mitgegeben und zwar völlig unabhängig davon, ob das bankkonto dick ist oder nicht.
Geschrieben von: Maksim (Usernummer # 1382) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wizard of wor:
ich denke die essgewohnheiten und das gesundheitsbewusstsein allgemein werden vom elternaus mitgegeben und zwar völlig unabhängig davon, ob das bankkonto dick ist oder nicht.
so ganz unabhängig vom bankkonto ist wohl doch nicht:
"Menschen mit geringer Bildung sind überdurchschnittlich oft zu dick. 70 Prozent der Hauptschulabsolventen leiden unter Übergewicht. Wer Abitur hat, ist nur halb so oft betroffen; auch mit höherem Einkommen sinkt das Risiko der Fettleibigkeit. "
http://www.zeit.de/online/2008/05/ernaehrung
Geschrieben von: dauerwellen (Usernummer # 4984) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wurstwasser:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: dauerwellen:
Ich denke das viele Menschen mit schlechter Bildung und schlechten Jobs auch Probleme haben sich gesund zu ernähren.
Wobei nicht aus finaziellen Gründen sondern eher aus Motivation und Kreativität.
Was meinst Du denn, wieviele Menschen mit viel Bildung sich so ernähren?!! Möchte gar nicht wissen, wieviele von den tf-Usern ebensolche Einkaufswägen nachhause fahren!
Mag sein, die Ernährung ändert sich auch mit zunehmenden Alter.
Genauso viele denke ich kochen gerne und bewußt.
Ich hab im jüngeren Alter auch mehr Pizza gegessen.
Der Stoffwechsel ist auch anders.
Dazu verbrennt man zB auch einiges auf der Tanzfläche.
Um noch mal auf das Beispiel Real zurück zukommen.
Für mich klar ein Ableger amerikanischer Einkaufskultur mit den XXL Mengen allein an Fleisch usw.
Schaut man sich dann den Querschnitt an der da seinen Wocheneinkauf macht sieht es nun mal so aus das Menge vor Qualität kommt.
Es liegt ja nicht daran das die Leute überhaupt fettige Sachen essen, sondern vielmehr die Mengen und die Häufigkeit.
@Wizard of wor.
Da liegt das Problem, wo gibts den viele kinderreiche Familien?
Geschrieben von: Blond.Chick (Usernummer # 10931) an
:
Zitat:
Ursprünglich geschrieben von: wurstwasser:
@Thema Tafeln:
man darf auch nicht vergessen, dass sehr viele, die bei den Tafeln Lebensmittel holen, gar keine Sozialleistungsempfänger sind. Da sieht man ganz oft die Oma stehen, die von ihrer geringen Rente (z.B. in einer teuren Stadt wie München) nicht leben kann, und sich geniert oder es aus sonstigen Gründen ablehnt, Geld vom Staat zu beantragen. (Bzw. wo dieses Geld dann trotzdem kaum reicht)
ähm.... bei der Tafel bekommt nur der was der einen Tafelausweis besitzt. Und den bekommt man nur mit einem Hartz4 bescheid. Wenn du da also Omas siehst dann sind das die, die so wenig Rente bekommen, das sie zusätzlich noch auf Sozialhilfe angewiesen sind!
Übrigens wer mal relativ gut gekleidete, relativ junge Menschen aus dem Auto steigen sieht um sich bei der Tafel anzustellen... Und ihr denjenigen evtnuell kennt und denkt der hat nen job und AUto wieso darf der sich bei der Tafel bedienen?!
Es gibt auch Menschen die für ältere mit deren Ausweis da was abholen. Weil die es vielleicht selbst nicht so gut schaffen, grad jetzt im Winter....
sollte nur ein kleiner Denkanstoss sein... Ich wurd nämlich hier selbst schon doof angequatsch warum ich anderen das Esssen wegnehm... weil ich ner Oma die keinen mehr hat, was gebracht habe...
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