"„The Reducing Americans’ Vulnerability to Ecstasy Act of 2002“, kurz: „Rave Act“. Damit machen die Autoren der Eingabe um den Senator Joe Biden aus Delaware deutlich, dass es hier nicht nur darum geht, Designerdrogen wie Ecstasy, Special K oder Rohypnol zu verfolgen, sondern gleich die gesamte Subkultur der Raves. Denn die existiert ihrer Meinung nach ausschließlich dazu, dass die Veranstalter von Raves „davon profitieren, junge Leben ausnutzen und zu gefährden“.
Recht drollig lesen sich die Beschreibungen der Ravekultur in der Sektion „Feststellungen“. Da definieren die Senatoren Raves als „nächtelange, alkoholfreie Tanzparties, die typischerweise von lauter, hämmernder Tanzmusik gekennzeichnet werden“. Weitere Merkmale der Designerdrogenkultur seien der Verkauf von Wasserflaschen, Leuchtstäbchen, Massageölen und Schnullern, „die dazu benutzt werden, gegen das unfreiwillige Zähneknirschen anzugehen, das allgemein mit dem Konsum von Ecstasy assoziiert wird“ sowie die Einrichtung so genannter „Chillout-Räume“. "
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/kultur/themen/48783&datei=index.php
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Ich werde mir heute auf jeden Fall die entschärfte Version von "Studio 54" auf Pro 7 ansehen. Es gab auch andere Zeiten... in den USA.
Das schlimme daran aber ist, dass die ganzen heutigen Senatoren, die sonne Gestzze einbringen, damals auf LSD nackt durch die Wüste gelaufen sind! *g*
[ 24-07-2002: Beitrag editiert von: LongOne ]
zum glück haben die keine anderen probleme..
(Achtung: Provokation und als solche gedacht)
Nachtrag: Die Jugend hat überhaupt kein einziges Recht! Gleichzeitig werden Jahr für Jahr weitere Freiheiten der Jugendlichen beschnitten! Die Jugend hat keine Chance sich dagegen zu wehren, weil die Mehrheit der Erwachsenen mit ca 25 beginnt, sich von den "Unmündigen" (was nur zwei Buchstaben von "unwürdig" entfernt liegt...) abzuheben und die Jugend ja wie gesagt keine Rechte hat, also auf Erwachsenen angewiesen ist, um ihre Freiheiten zu bewahren.
Und da wundert sich noch irgendwer, dass Drogenkonsum und Gewalt unter Jugendlichen zunimmt und vielleicht auch im übertriebenen Mass! (wobei da anzumerken ist, dass es KEINE Statistik gibt, die beweist, dass heutige Jugendliche prozentual gesehen mehr gewalttätig wären, als Jugendliche vor 50, 100, oder 500 Jahren...)
Auch wenn die Idee völlig Realitätsfremd ist - es wäre das Beste für die Gesellschaft, und für die Zukunft der Menschheit, wenn über50jährige kein aktives und passives Wahlrecht mehr hätten. Dafür Ab 14.
Drogenkonsumenten stürzt man in die totale Desozialisierung (mit welcher man im Sozialstaat USA natürlich sehr gut klarkommt) und der Staat hat seinerseits wieder ein neues Mittel, um seine Bilanzen besser aussehen zu lassen, als sie in Wirklichkeit sind, da sie auf den Aktiven noch ein paar Schulden einfügen können, die aber in Wirklichkeit ohnehin nie bezahlt werden.
God bless the USA ;-)
naja lassen wir das... *g*
sicher gibt es etliche alte leute mit einer dementsprechend altmodischen einstellung, trotzdem solltest du diese leute respektieren anstatt Ihre Meinungen/Erfahrungen zu ignorieren..
[ 24-07-2002: Beitrag editiert von: youngdj ]
Nun ja - Lebenserfahrung ist das eine - Lebenserfahrung sammeln dürfen das andere. Wenn niemand Lebenserfahrung sammeln darf, hat auch ein 50+ Mensch keine Lebenserfahrung. Und da Erfahrungsgemäss im Laufe der Zeit die Möglichkeit Lebenserfahrung sammeln zu dürfen ansteigt (wir dürfen heute mehr Lebenserfahrung sammeln, als die Leute vor 1000 Jahren) sinkt - je älter die Leute sind - der effektive Anteil an Lebenserfahrung.
Meine Oma (würde mir wohl wirklich... *g*) ist wirklich nett, offen und auch politisch gesehen keineswegs verkalkt, solche Alten sind aber eher selten. Sie gehört nun mal zu einer Generation, die nicht so viel Lebenserfahrung sammeln konnte, wie wir das können, somit haben wir mehr Lebenserfahrung, wenn wir 70 sind, als die Generation die jetzt 70 ist, genau wie unsere Kinder mehr Lebenserfahrung haben werden, wenn sie 70 sind, als wir es haben.
Der springende Punkt ist aber einfach der, dass Entscheidungen in einer Demokratie wirklich seeehr lang brauchen. Und so gesehen trägt ein 70jähriger nicht mehr die Verantwortung für seine Entscheidungen, weil die Früchte dieser Entscheidung erst in 30 Jahren geerntet werden (müssen).
Im Bezug auf diesen Thread: Wären es nicht alles steinalte Säcke in diesem Parlament der USA, so würde dieses Gesetz nicht einmal den Hauch einer Erwähnung bekommen. Und würden nicht vor allem die älteren Leute wählen gehen (weil es nun mal prozentual viel mehr alte Leute als junge Leute gibt) so sähe das Parlament auch anders aus.
Warum wollen denn die Alten nicht dass sich die Jungen amüsieren (was der einzige Sinn und Zweck solcher Gesetze ist)? Weil sie selbst es im Laufe ihres Lebens verlernt haben. Das Lebenserfahrung zu nennen, na ich weiss nicht. Eher Griesgrämigkeit.
die herren, die da entscheiden, sind mit völlig anderen vorstellungen aufgewachsen und wollen diese auch erhalten, da sie angst vor veränderung haben. diese veränderungen könnten nämlich ihre herausragende stellung und ihre machtposition gefährden. denn letztendlich geht es um nichts anderes als erhalt der eigen stellung. niemand - NIEMAND - der einmal an der macht ist, wird diese freiwillig wieder abgeben, da er IMMER der ansicht sein wird, dass nur sein weg das einzig richtige für alle ist.
solche leute können sich nicht vorstellen, dass auch leute, die ab und an feiern gehen und auch dabei drogen konsumieren, nicht nur produktive mitglieder der gesellschaft sein könnten sondern vielleicht sogar die gescellschaft in neue bahnen lenken könnten. vielleicht können sich diese herren aber auch GENAU DAS vorstellen und haben angst davor, weil das ihre eigenen ansichten umkippen und als überholt darstellen könnte.
die menschheit ist in dieser hinsicht einfach bemitleidenswert. absolut egozentrisch und fixiert auf die erhaltung eigener moralischer werte. aber wer will es ihnen verübeln. schließlich hängt an diesen moralischen werten und gesellschaftlichen normen auch das eigene wohlbefinden. und niemand wäre bereit, andere werte anzunehmen, mit denen er sich nicht wohlfühlt. wir sehen es doch an uns selber: wir wollen keinen polizeistaat und keine absolute kontrolle, weil wir uns dadurch unfrei fühlen.
diese leute wollen keinen elektronsiche musik und keine drogen, weil sie dadurch wohl den fortbestand der wirtschaft und der bevölkerung an sich gefährdet sehen, oder was auch immer.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Space Base:Warum wollen denn die Alten nicht dass sich die Jungen amüsieren (was der einzige Sinn und Zweck solcher Gesetze ist)? Weil sie selbst es im Laufe ihres Lebens verlernt haben. Das Lebenserfahrung zu nennen, na ich weiss nicht. Eher Griesgrämigkeit.[/B]
finde ich überhaupt nicht, ich denke eher solche Gesetze werden eher gemacht (ob sie nun richtig sind oder nicht) um die Jugend bzw. "kinder" zu schützen und nicht um Ihnen den Spass zu verbieten..
ich denke es geht hier einzig und allein um die Bekämpfung von Drogen/konsumenten und (nochmal..) nicht darum der Jugend Partys/Spass etc. zu verbieten..
[ 24-07-2002: Beitrag editiert von: youngdj ]
[ 24-07-2002: Beitrag editiert von: youngdj ]
Es dürfte ja wohl klar sein, dass der "Schutz vor den bösen Drogen" nichts anderes ist, als Wahlpropaganda.
Und ein Gesetz, dass jeden Veranstalter verhaften will, auf dessen Veranstaltung Drogen konsumiert werden, hat nun wirklich nichts mit dem Schutz von irgendwem, vor irgendwas zu tun sondern stellt schlicht und begreiffbar eine Repression gegen die Freiheit dar.
Aber ich denk mal, das muss man nicht noch extra erklären...
quote:
Ursprünglich geschrieben von LongOne:
Das schlimme daran aber ist, dass die ganzen heutigen Senatoren, die sonne Gestzze einbringen, damals auf LSD nackt durch die Wüste gelaufen sind! *g*
Nö, das sind die, die sich heute ärgern, dass sie das damals nicht gemacht haben...