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BIG BAD B
Usernummer # 1412
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Moin.
Seit ca. 2 Wochen plagt mich öfters irgendwie eine Kurzatmigkeit, also so eine beklemmende Fast-Atemnot. Oder anders ausgedrückt, ich hab seit dieser Zeit immer öfter das Gefühl zu wenig Luft zu bekommen. Vorallem nachm Rauchen. Woran könnt das liegen? Übergewicht scheidet aus bei 65 kg / 1,85m ... Desweiteren gabs eigentlich auch keine Ereignisse, die da kausal als Ursache in Frage kommen (außer vielleicht ne Klimaanlage auf Arbeit, der ich am Tag aber höchstens 5 Minuten ausgesetzt bin...).
Vielleicht als Hintergrundinformation: als ich beim Bund war('99), hatte ich mir so eine schöne Bronchitis eingefangen, welche nahe der Lungenentzündung war. Seitdem kann ich jedes Frühjahr und jeden Herbst darauf warten, dass eine Erkältung sich erstmal auf die Bronchien/Lungen legt.
Wenn jemand n Tipp hat, wär ich dankbar.
bbb
PS: klar kann nur der Arztbesuch 100%tige Aufklärung geben, aber vielleicht kennt sich hier jemand aufgrund von Erfahrungen damit aus und hat die Antwort parat. [ 01.08.2006, 11:36: Beitrag editiert von: BIG BAD B ]
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pelliuM
Usernummer # 4464
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Mich trifft diese Kurzatmigkeit auch jedes Jahr im Juli. Bei mir ist es Allergiebedingt. Ich reagiere allergisch auf Gräser und die auf welche ich am meisten allergisch bin, blühen im Juli. Leider trift es mich immer sehr unregelmäßig, meistens aber abends! Dagegen helfen tut mein Spray! Wirkt innerhalb weniger Minuten.
Was bei zu dieser Atemnot dazu kommt ist zudem ein ganz komisches Jucken am Kinn, im Rachen und in den Ohren! [ 01.08.2006, 12:30: Beitrag editiert von: pelliuM ]
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James_Holden
Usernummer # 1937
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Zitat: Ursprünglich geschrieben von: BIG BAD B: Vorallem nachm Rauchen. Woran könnt das liegen?
hmmm....ich lehn mich mal ganz weit ausm fenster raus....
vielleicht liegt es am rauchen?! *gg*
na gut...das wird wohl etwas sein, dass ich niemals verstehen werde, wie sich raucher im selben atemzug über offensichtlich folgen des rauchens beschweren, gleichzeitig aber so tun, als wüssten sie nicht, woher das kommen könnte bzw. es herunterspielen. zumal du in deinem fall auch noch seit jahren probleme mit der lunge hast!
weitere auslöser könnten natürlich in den letzten wochen die hitze und evtl. ozon sein.
wenn du deine lebensqualität aber nachhaltig verbessern willst: hör auf zu rauchen!
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Suckz2002
Usernummer # 4884
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@BBB Geh auf jeden Fall zum Arzt und laß dein Lungenvolumen checken!!! Letzten Sommer hatte ich was ähnliches: ich ging regelmäßig schwimmen, so 2-3 Mal die Woche und jedes Mal nachdem ich 50 Bahnen geschwommen war und aus dem Wasser stieg, hatte ich Atemnot, mir wurde schwindelig und der Kreislauf ging in den Keller. Nebenbei bemerkt: ich bin Raucher, ca. eine Schachtel am Tag.
Der Arzt machte ein EKG und maß mein Lungenvolumen mit derm überraschenden Ergebnis, das mein Volumen ÜBER dem Durchschnitt lag, ich also absolut gesund sei. Der Punkt warum ich nach dem Schwimmen keine Luft mehr bekam, war also psychisch bedingt - ich hyperventilierte, weil ich Angst hatte keine Luft zu bekommen. Hyperventilieren heisst, zuviel nicht zu wenig Sauerstoff fand den Weg in die Lungen. Seitdem bleib ich bei Belastungen immer erstmal ganz ruhig und warte ab, das funkioniert dann auch immer.
Was ich damit sagen will: Geh auf jeden Fall zu deinem Hausarzt und laß dich checken, alles andere ist Spekulation.
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James_Holden
Usernummer # 1937
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@suckz:
in deinem fall kann es aber auch daran liegen, dass du geschwommen bist. der körper lag nämlich dann ne weile horizontal, was natürlich viel weniger kreislaufbelastend in dem sinne ist, dass keine höhenunterschiede überwunden werden müssen.
da passiert es schonmal, dass man umkippt, wenn man plötzlich wieder in der senkrechten steht und geht oder gar läuft. sieht man bei volkstriathlons immer mal, dass einer umkippt! *gg*
find ich ehrlich gesagt auch plausibler als die hyperventilier-theorie. denn die sollte man eigentlich schon während des schwimmens zu spüren bekommen. nämlich in der form, dass du dein bewusstsein verlierst...
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bjoern_small
Usernummer # 4995
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Wobei, Suckzi, das Problem kenne ich auch. Ich hatte das vor ca. 10 Jahren, als ich im Sommer oft den ganzen Tag im Schwimmbad verbracht habe. Ich habe das aber immer auf das vermehrte Einatmen von Chlor zurückgeführt. Das sowas psychische Gründe haben soll kann ich mir kaum vorstellen.
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Suckz2002
Usernummer # 4884
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@JH Du hast sicherlich Recht! Die Atmung ist in der waagerechten anders als normal. Und in dem Moment wenn man aus dem Wasser steigt ist die Belastung in der Horizontalen just eine Andere. Der Punkt ist nur, daß ich mir dessen nicht bewusst war und dann interpretierst du alles mögliche hinein und kriegst erstmal Panik. Bei mir äußerte sich das so, daß ich Angst hatte keine Luft zu bekommen und eben dann hyperventilierte. Das ist ein Fakt! Jetzt mache ich das so, daß ich erstmal im Wasser bleibe, bis der Puls einigermaßen normal ist und dann erst (beruhigt) aus dem Wasser steige. Was ich grundsätzlich damit sagen will: aus Unwissenheit resultiert sehr oft Unsicherheit und daraus widerum Angst, was zu vielen gestörten Gesunheitszuständen führen kann. Lieber genauestens durchchecken lassen, damit man weiß was zu tun ist.
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BIG BAD B
Usernummer # 1412
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@ pelliuM: nee, also Allergie isses wahrscheinlich nicht. Das einzige wogegen ich allergisch bin, sind schlecht organisierte Veranstaltungen...
@James: Soviel rauch ich eigentlich gar nich. (1 Schachtel hält ziemlich genau 3 Tage) Aber klar, in solchen Momenten setzt dann immer diese Überlegung ein. In denen wo's geht, ist sie wieder weg....
@Suckz: Klar, geh ich zum Arzt. Morgen gleich. Allerdings merk ich so langsam, und das wird dann wohl auch der Grund für die Kurzatmigkeit sein, das bekannte Stechen im linken Lungenflügel.... Na Suuuuuuper! Die nächsten 7 Tage bei Strandwetter und die Ostee vor der Tür zu hause vegetieren. Das wird lustig...
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matthes
Usernummer # 16172
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...kann auch u.a. eher unspektakulär mit den extrem hohen Ozonwerten durch die lange Hitzeperiode zusammenhängen. Wer ohnehin leichte Probleme mit der Lunge hat, merkt's dann doppelt. Darunter litten in letzter Zeit einige. Vielleicht entspannt sich die Lage ja jetzt, wo's a bisserl kühler wird...
Mat
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duck
Usernummer # 5915
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@ Big Bad B
Um auszuschliessen, dass sich ein zB. ein Asthma entwickelt, solltest Du zu einem Pulmologen (Lungenarzt) gehen. Ich hatte ähnliche Probleme, allerdings noch einen Reizhusten dazu. Mit einem Cortisonspray über ein Jahr, war die Lungenschleimhaut wieder erholt und ich konnte ohne Spray weitermachen. Was ich nie wahrhaben wollte, war der Einfluss des Rauchens, aktiv aber auch passiv im Club. Seit 4 Jahren rauche ich nicht mehr und die Beschwerden von früher sind völlig weg.
@ Suckz2002
Raucher haben in jungen Jahren oft ein etwas mehr Lungenvolumen, zB. weil sie tiefer einatmen (inhalieren). Was man damit nicht messen kann sind Schäden am Lungengewebe.
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Leni
Usernummer # 16714
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Also, ich tippe darauf, daß es psychosomatisch ist. Klar, ich kenne Dich nicht, aber wenn es was physisches wäre, dann hättest Du es genau genommen immer. Allergien äussern sich anderst - Augenbrennen, laufende Nase oder im Extremfall wirkliche Atemnot, aber akut.
Vielleicht bist Du zur Zeit angespannt durch nervlichen oder körperlichen Stress. Oder eine stressige Zeit liegt hinter Dir und alles fällt so langsam von Dir ab, aber die Anspannung hält sich noch.
Die Anspannung ist dann meist im Schulter- oder Rückenbereich und kann sich um den Brustkorb herum verteilen und das Gefühl der Atemnot kann so entstehen.
Auspowern mit viel Sport - aber cardiomässig (Fahrrad fahren, joggen oder Laufband) schüttelt im wahrsten Sinne des Wortes die Anspannung aus Dir heraus. Autogenes Training, also Entspannung der sanften Weise, ist auch ein guter Tip. Ich denke die zwei Möglichkeiten solltest Du versuchen.
Man kann Autogenes Training auch zu Hause mit einer CD machen. Also einfach aufs Bett legen und machen was Dir gesagt wird.
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assiraL
Usernummer # 1878
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verfasst
Mit den spärlichen Angaben ist es natürlich müßig zu spekulieren woran deine Kurzatmigkeit liegt, da kommt so ziemlich alles hier genannte und weiteres in Betracht, aber das muss ja auch nicht geklärt werden, dafür gehst/warst du ja zum/beim Arzt.
Was ich aber eigentlich sagen will: an deiner Stelle und mit den kostant wiederkehrenden Lungenproblemen würde ich mir mal stark überlegen das Rauchen vielleicht doch ganz sein zu lassen. Zu deinen regelmäßigen Bronchitiden wird das Rauchen nämlich seinen erheblichen Teil beitragen, aber dessen und dass sich das nicht nur auf eine einmalige, starke Bronchitis abwälzen lässt dürftes du dir ja eigentlich bewusst sein denke ich mir.
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Leni
Usernummer # 16714
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verfasst
Zitat: Ursprünglich geschrieben von: assiraL: Mit den spärlichen Angaben ist es natürlich müßig zu spekulieren woran deine Kurzatmigkeit liegt, da kommt so ziemlich alles hier genannte und weiteres in Betracht, aber das muss ja auch nicht geklärt werden, dafür gehst/warst du ja zum/beim Arzt.
Was ich aber eigentlich sagen will: an deiner Stelle und mit den kostant wiederkehrenden Lungenproblemen würde ich mir mal stark überlegen das Rauchen vielleicht doch ganz sein zu lassen. Zu deinen regelmäßigen Bronchitiden wird das Rauchen nämlich seinen erheblichen Teil beitragen, aber dessen und dass sich das nicht nur auf eine einmalige, starke Bronchitis abwälzen lässt dürftes du dir ja eigentlich bewusst sein denke ich mir.
dito! Rauchen ist sch...
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BIG BAD B
Usernummer # 1412
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verfasst
hier die Auflösung: war erst beim Allgemeinen dann beim Pulmologen. Letzterer hat festgestellt, dass ich so bisschen allergisch auf irgendwelche Spätblüer bin. Das kombiniert mit der Bronchitis ergibt dann diese Atemnot. Wobei diese durch ein Open-Air-Besuch (altes Militärgelände mit viel Wald und Feld)vorletztes WE noch mal richtig einen Schub bekam. Hab jetzt son Spray bekommen, dass soweit eigentlich hilft.
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daswadan
Usernummer # 961
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verfasst
das spray heisst übrigens "marlboro menthol" *gg*
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