aus Paul´s Newsletter
aber werde denke ich mal anschauen wenn ich drandenke
www.dancecube.de/forum/cgi-bin/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic&f=21&t=003646[ 17-10-2002: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]
Thx!
[ 18-10-2002: Beitrag editiert von: Hyp Nom ]
Gott ist ein DJ, aber ich bin kein Popstar
Arte porträtiert am Freitag den Musiker und Plattenaufleger Paul van Dyk
Von Michael Pilz
In jeder ordentlichen Popstar-Fernsehdokumentation besucht der Popstar Orte seiner Kindheit. Seine Rückkehr ins Gewöhnliche. Der DJ Paul van Dyk schaut über Eisenhüttenstadt, in Ostberlin betritt er seine Schule, einen Plattenbau. "Ein Klavier ist da", ruft die gerührte Lehrerin. "Wenn du dich ransetzen willst." Denn der verlorene Sohn soll ein berühmter Musiker geworden sein. Weit draußen in der Welt. Paul van Dyk, geboren 1972, reiste mit der Mutter eine Woche vor der Maueröffnung in den Westen aus. Am Techno-Aufbruch nahm er teil, er legte Platten auf im "E-Werk", im "Tresor", bei der Love Parade. Doch erst die Engländer erklärten ihn zum Star am Plattenspieler. Ausgehend vom "Gatecrusher" in Sheffield startete van Dyk zur Weltkarriere. Das erzählt dieses Porträt der Regisseure Peter Scholl und Thorsten Klauschke aus Berlin. "Paul van Dyk - God is a DJ?" Wichtig ist das Fragezeichen. Wie ein Mantra zieht van Dyks Beteuerung "Ich bin kein Popstar" durch den Film, der doch das Gegenteil behaupten muss. Man sieht den DJ einsam an der Siegessäule stehen. Love Parade und Technoweltbewegung feiern hier jährlich ihr Zentrum. Schnitt: Dann sieht man Paul van Dyk in bunten Hosen hinter Plattenspielern hüpfen. Die Menge rast, dem DJ macht es Freude, ganz geheuer allerdings scheint ihm das nie. Es bleibt das Fesselnde, dass er sich weigert, sich nach Popstar-Art in Mensch und Held zu spalten. Schließlich klingt auch die Musik, die er an Samplern, Synthesizern und Computern produziert, danach. Die unauffällig schönen Melodien über leichthin fließendem Getacker. Da darf jeder hören, was er will. Wie er in Paul van Dyk die freundliche Ikone oder einen guten Freund erkennen kann.
"Elektronische Musik bietet einen Soundtrack für Emotionen an", belehrt der DJ, der noch unerschütterlich das längst vergessene Ideal des DJs darstellt. Eine demokratische Instanz, die spricht: "Auflegen hat für mich nichts mit Macht zu tun. Die Leute haben viel mehr Macht." Das hat auch dazu geführt, dass diese Leute nun den DJ wie den Rockstar alter Schule ehren. Japanerinnen kreischen, Amerikaner bedrängen, Briten rufen "Follow the Leader!" DJ Paul van Dyk trägt das mit Fassung und erzählt von Heimat, Dienstreisen, Bodenständigkeit und seiner Jugend in der Diskothek "Kalinka". Dabei läuft er durch seine Wohnung, die so aussieht wie die Stücke klingen.
Das Paradox des Mediums will es, dass es auch die Abscheu vor der Inszenierung inszeniert. Wie zeigt man einen DJ bei der Arbeit? Eher auf herkömmliche Weise: wie sich eine Nadel in die Rille senkt und wie die Masse unscharf und zum großen Ganzen wird. Ein ordentlich bemerkenswerter Doku-Videoclip.
"Paul van Dyk - God is a DJ?", heute, 23.10 Uhr, Arte
)...
Wird die doku noch mal wiederholt ??
war echt ne klasse doku, auch wenn ich die ersten 20 min verpasst hab 
mir gefiel so die letzte viertel stunde am besten, aber der paul kam echt sehr gut bei rüber, symphatischer kerl *g*
bis auf seine recht kommerzielle sichtweise (aber das lassen wir mal beiseite, sonst kommt hier noch so ne diskussion raus)
das hat nich zufällig wer recorded?
@cocoon habs auf video.
Hätte evtl. jemand eine Möglichkeit das zu rippen/uppen?! Bei den Ausschnitten im Netz sind wie gesagt schon so einige ästhetische Szenen dabei...
bitte stell das jemand online!

hab das Ganze leider verpasst; hats jemand aufgenommen und könnte mir ne Kopie machen?
ich! *g*Hab meinen Daddy drum gebeten, ob er den richtigen Kanal gefunden hat ist die andere Frage. Werd ich heute abend ma checken und gib Dir dann Bescheid...
cheers,
silicon
wenn es bei silicons papa nicht funktioniert hat, hab ich auch eine aufnahme.
ciao david
Die Doku hatte für mich wenig Aussagekraft und war doch sehr unkritsich gehalten und problematisierte wirklich nicht viel!
[ 20-10-2002: Beitrag editiert von: LongOne ]
quote:
Ursprünglich geschrieben von Hyp Nom:
@ longone + kry
was genau würdet ihr euch anders wünschen an so einer doku? die abstraktion der elektronischen musik auf design und film bis hin zu weltanschauung und kosmopolitischem lifestyle jenseits von dekadenz habe ich so konstruktiv aufgearbeitet noch nie gesehen im TV. dieses nicht-reisserische 'sich setzen lassen' von bildern mit atmo und gedanken war genau der wohltuende gegensatz zu der ARD/SMS-reportage.
wenn sich schon aus Paul van Dyk diese substanz für eine sendung herausholen läßt, ohne etwas hineinzulegen, was nicht da ist, wie erst bei anderen?
sach mal hast du in letzter zeit nen knick in der optik oder machst du das extra? ich fande die reportage sehr geil, hab sie aufgenommen nach den ersten minuten und ein 2tes mal angeschaut! hab hier in den thread aber garnix geschrieben, jedoch in nen anderer thread das so ein hochwertige reportage mit dem väth nicht möglichgewesen wäre weil er einfach nix tiefgehendes zu erzählen hat.
ich meine väth muss man auf jedefall dissen aber das ist ein anderes thema und es sollte in maßen bleiben.
ich wünsch mir als nächstes ne reportage über blank and jones, von denen weiss man nämlich recht wenig und alle väth fans lachen über sie.
vieleicht gibts das ja noch...
vom sprachlich/gedanklichen hat mir das deswegen auch nicht viel gegeben, wurden halt auch viele plattitüden zitiert. von der dokumentarischen bildebene her fand ich das schon besser, überhaupt nicht aufdringlich oder sensationell und deswegen auch das wesentliche eingefangen.
beim interview part über alanis morisette bin ich dann aber doch ausgestiegen.
verstehe einfach nicht wieso sie für dieses thema ausgerechnet auf pvd gekommen sind.
Keine Ahnung ob jeder von euch SFB hat, gibs glaub ich nur in Brandenburg.
quote:
Ursprünglich geschrieben von Jan Vandell:
ich hab die dku auch gesehen und ich fand, dass man das gesehen hat, was auch in jeder anderen reportage über paul van dyk zu sehen ist. von daher bin ich nicht so begeistert.
Ich hab' sie mir jetzt gestern auch mal reingezogen. Ich fand' sie ganz okay, der Bildschnitt war ziemlich gut. Aber, ich kapiere eure Argumentation nicht? Was soll denn Inhalt eines Portraits sein, was soll denn transportiert werden eurer Meinung nach?! Ist ja nicht das einzige Post da oben, was über Inhaltsschwäche meckert. Ich finde, innerhalb der fast 70 Minuten wurde der Werdegang von Paul van Dyk ganz gut aufgeführt, seine Tätigkigkeiten als DJ und Producer erklärt und sogar von den Regisseuren in 4 Länder begleitet. Was soll denn noch passieren?! Fundierter geht's doch fast nicht.
im Taxi fährt, hört man den fast kaum weil die Außengeräusche so laut sind.Desweiteren interessierte mich der Kram über Storck und die anderen Typen überhaupt nicht, hätte mich eher viel mehr interessiert, wie er ins E-Werk gekommen ist, wie´s mit Frauen & Drogen aussah, wie er sich sonst finanziert hat (nur vom auflegen, seit 10 Jahren?) Was er von der heutigen Generation hält und was er von anderen DJ´s erwartet oder was er vermisst.
Ansonsten hat er mal ganz gut erklärt, dass ein richtiger Dj, der ohne Ende gebucht wird, alles andere als ein lockeres Leben hat. Nach Miami fliegen, pennen, auflegen, pennen, heimfliegen, etc.
Ich finde Paul Van Dyk macht als Produzent und Dj gute Sachen, hab heut erst wieder seine Mix-CD 'The Politics of Dancing' gehört, habe jedoch gemerkt, dass nicht seine Tracks wirklich gut klingen, sondern die Remixe der ganzen anderen Interpreten.
Meiner Meinung nach war die Perfektion der Song "For an Angel", die so nie mehr von Ihm erreicht wurde. Dafür hat Paul Van Dyk viel für die Prägung von Techno getan und war von Anfang an dabei, als der Stein ins Rollen kam. Darauf kann eigentlich jeder von uns hier neidisch sein, da es so eine Revolution wohl leider nie wieder geben wird.
Schulnote wär ne 3-, da hab ich auf CNN n viel kürzeren Beitrag gesehen, über Tiesto, der war in 15 Minuten informativer und genialer gemacht, als dieser langgezogener Kaugummi.
edit:
wenn jemand webspace zur verfügung hat, könnte den film hier @ work digitalisieren und dann mit divx kodieren, anschließend aufn server schmeissen. wenn jemand ausreichend platz hat (denke mal so 50 mb), lasst es mich wissen.
cheers,
silicon
cheers,
silicon
[ 22-10-2002: Beitrag editiert von: silicon ]
Aber stimmt schon, der Mann hat eigentlich nichts zu sagen und ist der langweiligste Mensch aus der Szene über den man so eine Reportage schreibt.
Ich will Kühe...ähm, Schranz meinte ich.... 
[ 23-10-2002: Beitrag editiert von: TranceRider ]
@ trancerider
für mich (und wie ich mich erinnere viele andere) war trance mit Pauls '94er "My World"-EP gestorben. in der zeit trat das genre schon auf der stelle, und als dann auch von Paul, in den man viel hoffnung gesetzt hatte, keinerlei anzeichen kamen, den sound weiterzuentwickeln, nicht mal die qualität der vorigen releases zu halten, war die enttäuschung ziemlich groß.
vom musikalischen standpunkt aus haben so eine sendung sicher jede menge andere leute mehr verdient, was aber nichts daran ändert, daß ich sie gelungen fand.
den subraumgedöns mix kenn ich aber glaube ich nicht.